WELT Online
Forum-Logo Forum Login

»  Jetzt registrieren
Rewind-Logo Archiv Login

»  Jetzt registrieren
  • News
  • Reviews
  • Magazin
  • Video / Audio
  • Live
  • Community
  • Shop
  • Heft
  • Kontakt
  • Meldungen
  • Neuerscheinungen
  • Newsletter
  • Album des Monats
  • Alben
  • DVD
  • Konzerte
  • Filme
  • Games & Hardware
  • Features
  • Artists
  • Galerien
  • Meinung
  • Gear Of The Dark
  • Quiz
  • Blog
  • Verlosungen
  • Premieren
  • Features
  • Clips
  • Audio
  • Präsentationen
  • Festivals
  • Tourdaten
  • Ticket-Shop
  • Merchandise
  • Aktuelle Ausgabe
  • Abo
  • Alte Ausgaben
  • Die Redaktion
  • Impressum
  • Redaktion
  • Newsletter
  • RSS-Feeds
  • Social Media
  • Datenschutz
  • Schätze
  • Heft-Viewer
  • Info
  • Leseprobe
  • Registrieren
HomeMagazinBlog

Rock am Ring 2013: Zwischen Freibier und Volbeat

Unterwegs an der Front | Autor: Marco Götz | 09.06.2013 | 0 Kommentare

Wo gehts denn hier zum Freibier?

Surprise, surprise! Auch am dritten und letzten Rock am Ring-Tag regnet es schon wieder… und das soll heute auch laut Wettervorhersage erstmal so bleiben. Auf dem Weg zum Festivalgelände fällt auf, dass einige Rocker schon kapitulierend zusammenpacken. Liegt das jetzt am Schiff oder an den Sonntags-Bands? Gut ok, mit Green Day, Bad Religion, Newsted (da bin ich sehr gespannt drauf) und Five Finger Death Punch tummelt sich noch die ein oder andere ansehnliche Band auf dem Programm, das “Niveau” der ersten beiden Tage wird heute allerdings bei Weitem nicht erreicht.

Das Metal Hammer-Camp scheint zu früher Stunde auch noch etwas angeknackst zu sein. Auf der Suche nach diesem Freibier, von dem hier immer alle sprechen, sind alle in verschiedene Richtungen ausgeschwärmt und waren erfolgreich, wenn man sich die Frühstücksstimmung so ansieht. Dabei legte jeder seine ganz eigene Taktik an den Tag: Wie ihr wisst war ich auf dem Campingplatz (Guerilla-Style) unterwegs und habe mich dort fleißig durchgeschnorrt, wobei ich eigentlich mein Paradies im Secret-Hefestand auf dem Festivalgelände gefunden habe. Kollege Ahlig – oder auch der Herr der Bändchen – hat sich bereits am ersten Tag sämtliche VIP-Pässe, Aufkleber und Kärtchen organisiert und dürfte mittlerweile wahrscheinlich sogar Zutritt zu Corey Taylors Toilette haben. Genosse Küpp ließ sich hingegen ganz gediegen über Connections mit breitem Grinsen in die Lounges eskortieren, vorbei an den Securitys, die ihn nach ersten missglückten Einschleußungsversuchen mehrere Male des Feldes verwiesen haben. Wo ein Wille da ein Weg…

Volbeat, Volgut

DSCN0182

Die zweite Etage bei Stone Sour

Wer gestern noch gerockt hat: Airbourne lassen passend zum Regen ein deftiges Riffgewitter los. Um die Herren muss man sich auf Festivals aber eigentlich sowieso nie Sorgen machen, da fühlen sie sich sichtlich wohl. Danach betreten The BossHoss aus “Böööööörlinm Mississippi” die Centerstage. So richtig will der Funke aber heute nicht überspringen. Dazu ist der Sound einfach zu unausgegoren. Das abschließende ‘Word Up’ stimmt dann aber doch noch versöhnlich. Wenig später betritt endlich Corey Taylor mitsamt seiner Stone Sour-Gefolkschaft die Bühne. Es ist schon fast angsteinflößend wie groß auch Taylors Zweitband geworden ist. Mit dem Doppelpack ‘Gone Sovereign’ und ‘Absolute Zero’ lassen sie allerdings auch keinen Zweifel, dass sie auf diese Bühne gehören. Und endlich trällert der gute Corey auf Festivals auch wieder die Schmachtballade ‘Bother’. Beim anschließenden ‘Through Glass’ wird die Gänsehautatmosphäre dann nur noch intensiviert. Das geht auch an der Band nicht spurlos vorbei. Zum Ende wird noch kurzerhand Black Sabbaths ‘Children Of The Grave’ zum Besten gegeben (irgendwie sind beim diesjährigen Ring alle in Cover-Laune), bevor mit ’30/30-150′ Schluss ist. Saubere Leistung.

DSCN0184

Tag Yourself

Der Gewinner des Tages kommt aber aus Dänemark und schimpft sich Volbeat. Der Erfolgskurs der Truppe will einfach nicht abreißen. Vor der Center ist es so voll wie selten auf dem Ring, da können lediglich die Auftritte der Hosen oder Metallica mithalten. Volbeat sind mittlerweile eines Headliners mehr als würdig, das zeigt auch die grandiose Stimmung. Wenn Michael Poulsen die Hände fordert, bekommt er sie… und zwar alle. Auch die neuen Songs funktionieren live einfach besser als auf Platte. Das Set ist eine bunte und ausgewogene Mischung aller fünf Alben, wobei ich persönlich ‘I Only Wanna Be With You’ und ‘Soulweeper’ vermisst habe. Seis drum, ‘Guitar Gangster & Cadillac Blood’ oder ‘Still Counting’ zünden natürlich mindestens genauso. Zwischendrin wird dann noch ein kurzes Medley aus Rammstein, Priest und Slaaaaaaayer gezockt. Ein rundum superber Auftritt der Elvis Metaller also. Wo soll das noch hinführen?

DSCN0186

Die Guitar Gangsters zünden den Ring of Fire

DSCN0206

… auch bei Nacht

Graveyard eine Spur zu weiblich

Überpünktlich mache ich es mir bei überschaubarer Zuschauerzahl (sind alle noch bei Volbeat) vor der Clubstage gemütlich. Graveyard stehen auf dem Plan, doch was passiert? Vier – zugegebenermaßen nett anzusehende – junge Damen entern die Bühne. Moment mal, gibt es neben den schwedischen (Retro) und spanischen (Death) Graveyard jetzt etwa auch noch britisch weiblche Namesvetter?!? Nicht ganz, wie ich später erfahren habe, gaben sich die Beatsteaks zuvor die Ehre und spielten einen Secret-Gig auf der Clubstage, wodurch sich alle anderen Bands nach hinten verschoben hatten und ich gerade in den eher optischen als akustischen Genuss von Kate Nash komme. Nach gut einer Stunde Verspätung sollten die Schweden dann aber doch noch loslegen. Ein wenig skeptisch war ich ja schon, haben Graveyard mich doch auf Festivals nie so wirklich überzeugen können. Heute ziehen sie ihre Sache aber gekonnt durch, auch wenn sie nach wie vor einfach in kleine, verrauchte Clubs gehören. Besonders das in die Länge gezogene und extrem dynamisch gespielte ‘Thin Line’ ist ein absoluter Leckerbissen… neben dem Übersong ‘The Siren’ und dem dahinschmelzenden ‘Slow Motion Countdown’ versteht sich.

Abseits der Bühne oder auch: Wer sonst noch (negativ) auffiel

Die kleinen aber feinen Anektdötchen zum Schluss. Merke: Wer seine Zigaretten in auffällig dünnen Papers dreht, braucht für zivilpolizeiliche Aufmerksamkeit nicht mehr zu sorgen. Ein Wilson Gonzalez stolpert völlig besoffen die Treppen des Pressebereichs runter, Biffy Clyro kommt nicht in die Visions-Lounge rein (von wegen VIP) und dann war da noch dieser Bengalo-Mensch, der mitsamt seinem Brennstab doch sehr bestimmt aus dem Gelände “entfernt” wurde.

So jetzt begebe ich mich mal wieder an die vernebelte Front: Bad Religion spielen auf der Center.

Cheers!

AtmosphĂ€re · Graveyard · Impressionen · Rock am Ring 2013 · Stone Sour · Volbeat

 

Rock am Ring 2013: Von sauberen Campingplätzen und anderen Gerüchten

Unterwegs an der Front | Autor: Marco Götz | 08.06.2013 | 0 Kommentare

Papa Regen

War klar, dass es jetzt ordentlich regnen bzw. gewittern muss. Die Centerstage ist bei Papa Roach trotzdem brechend voll (auf der Alterna hingegen ist tote Hose angesagt). Die Herren zaubern ein mehr als ordentliches Set auf den Ring (‘Blood Brothers’, ‘Between Angels And Insects’, ‘Getting Away With Murder’). Da kann und darf man eigentlich nicht meckern. Bevor der Platzregen allerdings einsetzte, habe ich mich mal auf dem Campingplatz umgeschaut.

Die bösen ADACler

Jaja, auf ihrem Stand zwischen der Center- und der Clubstage sind sie auf verlorenem Posten. Doch wenn die Sonne untergeht tummeln sie sich auf den Campingplätzen, auf der Suche nach leichten Opfern. Die überengagierten Jungs und Mädels vom ADAC versuchen dem leichten Volk “Verträge” aufzuschwatzen und werden – Gerüchten zufolge – wohl sogar fündig, wie ein Camper berichtet. Auch eine nette Strategie…

DSCN0145

Der ganz normale Wahnsinn!

Alles beim Alten

Was will man auch erwarten? Anscheinend soll ein neues Security-Team bei Rock am Ring sein Unwesen treiben und versuchen auf den Campingplätzen für Recht und vor allem für Ordnung zu sorgen. Kann ja gar nicht funktionieren… Letztendlich ist die Stimmung inmitten der Zelt-Dörfer wie immer ausgelassen fröhlich, und eben verdammt vermüllt. Da wird der Einkaufswagen als Grill missbraucht, der aufblasbare Pool hält als ausgefeiltes Bierkühlsystem her und der Busch nebenan ist sowieso der beste Freund der Blase. Auf das Green Camping-Areal habe ich mich leider nicht getraut… Wahrscheinlich hätte ich es aber auch gar nicht gefunden. Rock am Ring ist ja bekanntlich das Reich der tausend Campingplätze.

PS: Man möge mir den ein oder anderen Rechtschreibfehler verzeihen. Nach gefühlt jedem dritten geschossenen Bild auf den Zeltarealen wurde mir ein Bier angeboten. Kann man dazu Nein sagen?

DSCN0156

Der mobile Grill neben der weniger mobilen Müllhalde

Gerade eben beackern Airbourne die Centerstage. So wie ich das von meiner Position vernehmen kann, rocken die Australier wie eh und je. Sänger und Rampensau Joel O’Keeffe mischt im Publikum mit und die AC/DC-Riffs kommen treffsicher aus den Boxen geschossen. Aber was rede ich hier noch lange rum? Ich muss weg.

Let There Be Rock!

AtmosphĂ€re · Campingplatz · Impressionen · Rock am Ring 2013

 

Rock am Ring 2013: Mach mir den doppelten Michael Jackson

Unterwegs an der Front | Autor: Marco Götz | 08.06.2013 | 0 Kommentare

Check eins, zwo

Der zweite Festival-Tag bricht an und schon hagelt es Beschwerden aus dem Metal Hammer-Lager: “Ein VIP-Bereich ohne Slayer-Shirt ist kein VIP-Bereich!” joa, stimmt schon! Die aktuelle Wetterlage vor Ort sieht auch eher düster aus, da wird heute mit Sicherherheit noch das ein oder andere Tröpfchen vom Süden des Himmels runterkommen (Danke Jeff), aber das ist man ja gewohnt und prophezeit wird es sowieso jedes Jahr: “Warts ab, die Eifel ist eine H…”

Was am Freitag noch bewegte

Was gibts zu gestern noch zu sagen? Limp Bizkit wow, Bullet For My Valentine eher mau. Die Waliser agieren auf der Alternastage einfach viel zu zahm. Das ist ja alles ganz nett, aber aus der Reserve lockt das auch niemanden mehr, obwohl die Stimmung direkt vor der Bühne ganz ansehnlich gewesen sein soll. Dazu kommt noch, dass Matt Tuck stimmlich einen verdammt schlechten Tag erwischt hat und der Sound auch nicht so dolle ist. Irgendwie hat der Vierer auf Festivals nie so wirklich Glück damit. Passt aber auch irgendwie zum neuen Album TEMPER TEMPER… ganz schicke Riffs, hier und da ne coole Hook, das wars dann aber auch. Klassiker wie ‘Tears Don’t Fall’ oder ‘Scream Aim Fire’ verblassen in diesem Einheitsbrei dann leider auch ein wenig. Alles in allem also eher enttäuschend.

DSCN0093

Bullet For My Valentine vs. Festivalauftritte

Die mit dem Durst tanzen

Ja, Durst hatten an diesem Tag sehr sehr viele Besucher (Warum nimmt sich bloß keiner diese “Kenn dein Limit”-Reklame zwischen den Umbaupausen zu Herzen? – Skandal). Es dürstet allerdings nicht nur nach Bier sondern auch nach diesem Fred Durst. Wer war das nochmal? Ach ja dieser Basecap-Frontmann von Limp Bizkit, dieser Nu Metal-Band da. Musikalisch haben die ja schon längst ihren Zenit überschritten, genauso wie das komplette Genre. Die Erwartungen hielten sich dementsprechend eher in Grenzen. Aber ich wurde eines Besseren belehrt.

Durst mit Vollbart und weißen Handschuhen macht uns den doppelten Michal Jackson (auch wenn der die Dance-Moves vielleicht nochmal überdenken sollte), Wes Borland betritt schwarz angemalt und kostümiert die Bühne, dazu eine weiß leuchtende Perlenmaske… Unfassbar was dieser Mann auf der Bühne für ein Charisma versprüht. Dann geht es auch noch los mit dem Übersong ‘Rollin’, Die Menge geht sofort steil, Es folgen ‘Hot Dog’ und ‘My Generation’… Wow, die Herren wissen also wirklich noch wie man ein Festival zum Kochen bringt. Die Fans kommen vor lauter Springen und Bouncen gar nicht mehr klar. ‘My Way’ wird gleich noch locker aus der Hüfte hinterher geschossen… Irgendwie hat man schon Angst sie würden ihr ganzes Pulver schon zu Beginn verfeuern. Das macht den einstigen Nu Metal-Veteranen aber rein gar nichts aus. Wes Borland startet kurzerhand ein Metallica-Medley, stimmt noch kurz ‘Sweet Child O’ Mine’ an und danach gehts rund mit Nirvanas ‘Smells Like Teen Spirit’. Die Meute steht Kopf. Was ist denn hier los?? Limp Bizkit covern sich durch die Musikgeschichte. Es folgt ‘Killing In The Name Of’, nur um noch kurz George Michals durch den Fleischwolf zu ziehen. Puh, erstmal durchschnaufen, da kommt ‘Behind Blue Eyes’ gerade recht. Den würdigen Abschluss markieren dann ‘Take A Look Around’ und ‘Break Stuff’. Respekt die Herren, das war fett!

DSCN0109

Der neue Stern am Coverband-Himmel: Limp Bizkit

Thirty Seconds To Snickers

Auf dem Rückweg gibts dann noch ein bisschen Thirty Seconds To Mars von der Scheiß-Tribüne (die gar nicht mal so scheiße ist) zu hören bzw. zu sehen. Zwar eines Headliners (noch) nicht wirklich würdig (Der B-Bereich vor der Center war nur halb voll) aber ihre Momente haben sie, das muss man ihnen lassen. Klar, spielt hier der Girly-Faktor von Herrn Leto, der sich heute besonders fannah gibt, und die massenkompatiblen ‘Ohs’ und ‘Ahs’ und ‘Yeahs’ eine große Rolle aber so für nebenher kann man das schon mal machen. Optisch bekommt man mit artistschen Auftritten, einer schönen Lightshow mit großer Leinwand, massenweise Lufballons und einem ansehnlichen Feuerwerk am Ende nämlich auch Einiges geboten.

DSCN0124

Bisschen was zum Spielen bei Thirty Seconds To Mars

Bevor es jetzt anfängt zu schiffen, mache ich mich mal auf den Weg zu den Campingplätzen. Zuverlässige Quellen berichten, dass es dort dieses Jahr sauberer zugehen soll… Natüüüüürlich!

Heute stehen noch Papa Roach, Airbourne, The BossHoss und Volbeat auf dem Programm. Alles schön gemütlich auf der Centerstage. Für die Retro-Fanatiker nehmen Graveyard dann spätabends noch die Clubstage unter Beschuss.

In diesem Sinne,
Auf gehts!

AtmosphĂ€re · bullet for my valentine · Impressionen · Limp Bizkit · Rock am Ring 2013 · Stimmung

 

Rock am Ring 2013: Rasierte Wikinger

Unterwegs an der Front | Autor: Marco Götz | 07.06.2013 | 1 Kommentar

Amon Amarth mischen den Ring auf

Es wird voller und voller vor den Bühnen bei Rock am Ring. Bring Me The Horizon und A Day To Remember halten die Flagge der modernen Metalcore-Kapellen würdig in windigen Höhen. Danach müssen sie aber einem mächtigen schwedischen Flaggschiff weichen: Amon Amarth legen an im Rock am Ring-Hafen! Verfahren? Naja, irgendwie schon. Die Viking Metal-Götter wollen so gar nicht zu dem ansonsten auf Mainstream getrimmten Ring-Line-Up passen. Das merkt man auch daran, dass deutlich weniger vor der Alternastage los ist also noch zuvor. Pech für diejenigen, die den Schweden den Rücken kehren.

DSCN0073

Amon Amarth legen an

Amon Amarth legen nämlich eine fulminante Show hin und weisen damit alle noch so modernen Vorband-Metaller in ihre Schranken. Als erste Band des Festivals packt die Truppe eine fette Pyroshow aus: Flammensäulen, Sprühfeuerwerke, Knallfeuerwerke… ein fettes Paket! Musikalisch machen sie ja sowieso keine Gefangenen. ‘Pursuit Of Vikings’, ‘Death In Fire’, ‘Destroyer Of The Universe’… Nut Hits, all Killer no Filler, alter Schwede! Der Sound drückt und die Stimmung steigt während der knappen Stunde merklich, da lassen dann auch die Sprechchöre nicht lange auf sich warten. Sänger Johan Hegg, der sich heute (sogar) seine Achseln rasiert hat (Was man nicht alles tut wenn man bei Rock am Ring gastiert), kann sich sein ständig breites Grinsen kaum verkneifen. Nicht gerade Wikinger-Like, Herr Hegg. Leider geht die nordische Lehrstunde viel zu schnell seinem Ende entgegen und so setzt ‘Guradians Of Asgaard’ den Schlusspunkt des Siegeszuges. Zu Rock am Ring werden Amon Amarth wahrscheinlich nie wirklich passen, das bisherige unangefochtene Highlight sind sie trotzdem.

DSCN0080

Death in Pyro

Was macht eigentlich diese Centerstage?

Mh, schwierig. Mittlerweile ist es auch dort brechend voll, musikalisch wird hier aber heute nur sehr seichte Rocker-Kost geboten. Auf der Suche nach was Ordentlichem zwischen den Beißern und einem weiteren Sicherheitsbier begleitet mich die Musik von FUN. Spaß macht das aber nicht wirklich, da haben Paramore auf dem Weg in den Pressebereich schon mehr Laune bereitet. Auf der Alternastage toben sich gerade die Broilers aus, die Kollege Ahlig vermutlich abfeiert. Auf der Center geht es weiter mit Cro (würg), Fettes Brot (nicht) und Thirty Seconds To Mars (gaaaaanz vielleicht).

DSCN0083

Mit seichtem Rock auf dicke Hose: Die Centerstage

Jetzt allerdings sind erstmal noch Bullet For My Valentine und Limp Bizkit auf der Alterna an der Reihe. Die Erwartungen halten sich aber auch hier in Grenzen. Ich lasse mich aber gerne überraschen. Bis dahin,

Reingehauen!

amon amarth · AtmosphĂ€re · Rock am Ring 2013 · Stimmung

 

Rock am Ring 2013: Wehe, wenn sie losgelassen…

Unterwegs an der Front | Autor: Marco Götz | 07.06.2013 | 0 Kommentare

Endlich Ruhe

Ja es ist schön still, schön gediegen, einfach angenehm… Bei bestem Wetter direkt vor der Centerstage lässt es sich schon aushalten. Jeden Bierstand, jede Imbissbude hat man für sich. Das kühle Blonde frisch gezapft, keine Wartezeiten, was will man mehr?  Nun ja, irgendwie fehlt einem dann aber doch die Mucke und das richtige Festival-Feeling. Gegen 13.30 Uhr geht es dann aber endlich los beim diesjährigen Rock am Ring und die (Zuschauer)-Flut darf den Nürburgring endlich einnehmen.

Die Ruhe vor dem Sturm vor der Centerstage

Die Ruhe vor dem Sturm vor der Centerstage

Die Flut der Die Hards

Warum man aber wie ein Verrückter losrennen muss, wenn man doch sowieso schon viel zu früh auf dem Gelände ist, will sich mir nicht so ganz erschließen. Mal ehrlich, wer verlässt denn schon um 14 Uhr freiwillig seinen bequemen Campingstuhl und verzichtet vorzeitig auf sein billig eingekauftes Dosenbier? Naja, die “Die Hard-” Fans eben.

DSCN0028

Die Flut kommt!

Leider heiß

Sunblocker ist heute allerdings absolutes Muss! Junge Junge, die Sonne brennt erbarmungslos auf uns ein, auch wenn die Temperaturen eigentlich nur bei gut 20 Grad liegen… gefühlt allerdings bei 35 Grad! Da sieht man dann auch auf den Campingplätzen das ein oder andere Exemplar der Marke “Well Done” umherirren bzw. -liegen.

DSCN0053

Die Alternastage gibt heute den Ton an

Die ersten Bands

Was gibts denn musikalisch zu vermelden? Vor der Centerstage geht es noch sehr ruhig zu, auf der Alternastage hingegen regiert heute der moderne Metal. Love And Death, The Ghost Inside und Asking Alexandria bringen die Meute zum Moshen. Hört sich alles ganz nett an, aber tut auch nicht wirklich weh. Den Fans scheints trotzdem zu gefallen, für so eine Zeit ist hier ja auch schon überraschend viel los. Direkt vor der Bühne wird sich auch schon fleißg die Köpfe eingeschlagen. Na das kann ja noch was werden…

Und bevor jetzt Thirty Seconds To Mars ihre Pressekonferenz geben, verlasse ich lieber mal den Pressebereich und hole mir noch ein frisches “Warstoner”. Man spricht sich…

Up Next: A Day To Remember, Amon Amarth, Bullet For My Valentine und Limp Bizkit

Reingehauen!

AtmosphĂ€re · Festivals · Rock am Ring 2013 · Stimmung · Tag 1

 

Metal-Perlen bei Bandcamp – Teil 3

Downloads und Streams | Autor: Sebastian | 04.11.2012 | 0 Kommentare

Gastbeitrag von Alex Saur

Liebe Blog-Freunde, hallo Metalheads,

auch wenn die letzte Woche hier im Süden der Republik eher noch mit goldener Oktober zu titulieren war, die Tage werden unaufhaltsam kürzer. Für mich bedeutet dies, dass es wieder Zeit ist Musik auszupacken die etwas mehr Atmosphäre zu bieten hat. Und da darf es ruhig auch etwas doomiger oder schwarzmetallischer zugehen.

Geschickterweise liefert das ukrainische Ein-Mann-Wolfsrudel Raventale mit dem neuen Silberling TRANSCENDENCE genau die passende Untermalung für die kalten Tage. Hier wird atmosphärischer Black Metal zelebriert der zwar nicht unbedingt vor besonderer Kreativität strotzt, aber das muss TRANSCENDENCE auch gar nicht. Vier Songs in Überlänge mit einer klaren Produktion als Basis vereinen eiskalte Riffs mit bezaubernden Melodien: die Worte beklemmend und besänftigend rauschen einem durch den Kopf – im selben Atemzug. Ich freue mich schon auf den ersten Tag an dem bei klirrender Kälte der Schnee waagerecht an der Haustüre vorbeiweht, spätestens dann werde ich dieses Album wieder einlegen. Laut.

Release: 01.10.2012
Preis: 3.99$ = €3.08
Anspieltipp: http://raventale.bandcamp.com/track/shine
Album: http://raventale.bandcamp.com/album/transcendence

- »

Bandcamp · stream · Tipps · Underground

 

Metal-Perlen bei Bandcamp – Teil 2

Downloads und Streams | Autor: Sebastian | 30.09.2012 | 0 Kommentare

Gastbeitrag von Alex Saur

Liebe Blog-Freunde, hallo Metalheads,

diesen Monat sind erstmals die versprochenen vier Bands am Start, die mit neuen Releases im September auf Bandcamp aufwarten können. Anfangen möchte ich mit Wilderun aus Boston, Massachusetts. Wilderun spielen symphonischen Folk Metal, und klingen dabei ein bischen wie gemeinsame Kinder von Falconer und Ensiferum.

Gegründet 2008, aber erst im Laufe der letzten Monate zu einer echten Band geworden, spielen Wilderun auf ihrem Erstlingswerk OLDEN TAILS & DEATHLY TRAILS mit streckenweise großartigen epischen Arrangements. Allerdings ballern Wilderun sich auch mit manchen der ruhigeren Parts gleich so weit jenseits des Kitschhorizonts dass es sich schon negativ auf den Hörspaß auswirkt. Dennoch, ein solides Debut! Wer mit der stimmlichen Nähe zu Falconer nichts anfangen kann sollte besser die Finger von diesem Release lassen, wenn sich jemand in der Ecke “Falconer mit Growls” wohlfühlt darf man beherzt zugreifen.

Release: 21.9.2012
Preis: 7$ = €5.41
Anspieltipp: Suncatcher
Album: http://wilderun.bandcamp.com/

Wilderun

Wilderun

»

Bandcamp · stream · Tipps · Underground

 

Metal-Perlen bei Bandcamp – Teil 1

Downloads und Streams | Autor: Sebastian | 09.09.2012 | 0 Kommentare

Gastbeitrag von Alex Saur

Liebe Blog-Freunde, hallo Metalheads,

dies ist die erste Ausgabe der neuen Blog-Rubrik “Metal-Perlen bei Bandcamp”. Unter diesem Motto wollen wir hier an dieser Stelle auf Bands aufmerksam machen, die primär auf den Online-Vertrieb zum Hörer setzen. Natürlich sollen auch Bands nicht zu kurz kommen die regulär von einem Label vermarktet werden, aber über diesen Weg schnell und günstig legal zum Download bereitstehen. Jeden Monat wollen wir hier vier neue Releases vorstellen, egal ob mit oder ohne Plattenvertrag, egal ob Frischlinge oder alte Hasen – gemeinsamer Nenner ist der METAL!

Eine der Besonderheiten bei Bandcamp ist der Verkauf zu “name your price”, bei dem einen die Band bzw. das Label gestattet einen freien Betrag für den Download zu nennen – und die 0€ sind damit auch beinhaltet. Try before you buy – und nicht mit schepprigem Sound wie des öfteren bei YouTube sondern mit 320k MP3, teils sogar mit FLAC. Hohe Klangqualität gehört bei Bandcamp dazu.

Doch jetzt genug der Worte, da die Einleitung für diesen Monat schon Platz weggenommen hat sind für diese Ausgabe erstmal nur drei Bands am Start.

Erste Vorstellung für den Monat August sind Ironbird aus Cardiff in Wales. Die vier Jungs sind zwar schon seit 10 Jahren am Start, haben aber erst jetzt nach diversen Umbenennungen und auch Stilwechseln ihren endgültigen Sound gefunden. Wer auf staubigen Stonerrock der Marke Fu Manchu steht sollte hier unbedingt zugreifen: abwechslungsreiche Songs und fettes Riffing sind die Grundzutaten, und eine schön trockene Produktion ergeben für eine Band dieses Genres noch das Tüpfelchen auf dem i. Ihr Debut Album “Songs of Spite and Ire” haben sie komplett in Eigenregie aufgenommen und auf Bandcamp zum Monatswechsel zum kostenlosen Download gestellt. Höchst empfehlenswert! Man kann dieser Band nur wünschen mit diesem Debut ein paar größere Wellen zu machen – an Talent und songwriterischen Fähigkeiten mangelt es sicher nicht.

Release: 29.7.2012
Preis: free download
Anspieltipp: Burn
Album: SONGS OF SPITE AND IRE

-

In stilistisch komplett anderen Gewässern sind Sophicide unterwegs: auf “Perdition Of The Sublime” regiert Technical Death Metal allerhöchster Güte mit melodischeren Einflüssen. Anspruchsvoll, verspielt, brutal, mächtig. Progressive Parts, plötzliche Starts und Stopps, akustische Zwischenspiele, und natürlich die wilde Hatz auf dem Griffbrett – der Durst der Tech Death Fan wird hier mehr als nur gestillt. Vertrieben werden Sophicide von Willowtip Records, und mit den Labelkollegen Spawn of Possession und Gorod dürfen sie sich durchaus messen. Was aber die Faszination dieses Releases ausmacht sind die Songs die nicht wie eine Collage aus frickeligen Einzelteilen wirken sondern ganz im Gegenteil – wie aus einem Guss. Ein guter Song ist ein guter Song ist ein guter Song – zwei Euro ins Phrasenschwein. Wenn man dann noch bedenkt dass die in Hessen ansässigen Sophicide erst 2009 vom damals 19-jährigen Adam Laszlo (Vox) gegründet wurden dann wirkt dieses Debut sogar noch spektakulärer. Zwei Daumen nach oben, und dazu eine lockere 6/7 auf der Metal Hammer Skala aus dem Hüftgelenk geschwenkt!

Release: 14.8.2012
Preis: $8.99
Anspieltipp: Of Lust And Vengeance
Album: PERDITION OF THE SUBLIME

-

Das aktuelle Release “Fade” ist bereits die achte Veröffentlichung von Cloudkicker aus Ohio. Dieses ein-Mann-Projekt des Multiinstrumentalisten Ben Sharp wird komplett im “name your price” Schema vertrieben – vom ersten bis zum letzten Song, vom ersten bis zum letzten Album. Während die frühen Releases noch eher in in der polyrhythmischen Ecke von Meshuggah wilderten hat sich der Sound der “Band” über die Jahre mehr und mehr in die Post Rock Ecke entwickelt – und “Fade” geht in dieser Richtung konsequent weiter. Immer noch rein instrumental unterwegs, immer noch rhythmisch komplex, aber erheblich eingängiger präsentieren sich Cloudkicker heute. Versehen mit einer sauberen Produktion die alle Instrumente klar durchscheinen lässt ist “Fade” eine Einladung zum Augen zumachen, zum Träumen und Entspannen. Wer auf Songs mit Tiefgang steht sollte hier zugreifen, der Titel “Bandcamp-Perle des Monats” geht diesen Monat nämlich verdientermaßen an Cloudkicker.

Release: 2.8.2012
Preis: “name your price”
Anspieltipp: Seattle
Album: FADE

-

Euer Alex “RexRocker” Saur

Bandcamp · stream · Tipps · Underground

 

Summer Breeze 2012: Wir spielen Wikinger und Indianer

Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 19.08.2012 | 0 Kommentare

Das war’s also schon wieder? Schade. METAL HAMMER bewegt sich Richtung Berlin. Bevor wir im eher mittelgut klimatisierten Auto dahinschmelzen und noch die letzten Erinnerungen an den Summer Breeze-Abschluss verlieren, ein letzter Blog-Eintrag.

Was wir noch sagen wollten:

Amon Amarth obsiegen auch auf leisen Sohlen

Leider war der Sound beim Samstags-Headliner Amon Amarth nicht überall optimal. Lag vielleicht daran, dass im Infield so viel los war wie während des ganzen Festivals nicht und sich die Fans wirklich bis ins letzte Eck drängten – so Körper schlucken ja was an Lautstärke (Veranstaltungstechniker mögen an dieser Stelle bei Bedarf korrigierend aufschreien). Blöd war’s trotzdem, dass man sich selbst am METAL HAMMER-Stand fast normal unterhalten konnte und sogar die Pyros lauter knallten als Johans Schlachtrufe. Aber: Ein guter Song ist ein guter Song und wir haben die Texte ja nicht umsonst auswendig gelernt. Also ein leiser, aber legendärer Siegeszug für die Wikinger-Armee.

Wikinger-Fäustchen für Amon Amarth

Wikinger-Fäustchen für Amon Amarth

Traurig macht fröhlich

Katatonia als Abschluss der Hauptbühnen-Shows: Zu schön für Worte.

Feuerwerk: Ooooooh!

Zum Finale des 15. Jubiläums fährt das Summer Breeze noch einmal richtig auf. Feuerwerk – schön und gut, ist nett, kennt man aber. Aber was da abgefackelt wurde war eine gigantische Glitzer-Sensation. Da vergisst man sogar mal kurz sein Zynisches-Arschloch-Syndrom und steht nur mit offenem Mund und funkelnden Augen unter dem Feuerregen.

Und alle so: Herrlich! Schön!

Und alle so: Herrlich! Schön!

Sauce Hollondaise ist Leben

Wenn der Pommesstand um zwei Uhr nachts keine Käsesoße mehr hat, macht das gar nichts, wenn es als Ersatz Sauce Hollondaise gibt. Es wurde von METAL HAMMER-Mitarbeitern berichtet, die ihr Gesicht in die leere Pommestüte gruben, um noch eine Zungenspitze voll abzubekommen.

Frühstück mit den Village People

Wir leben halt doch in Bizarro-Welt. Oder wie kommt’s, dass man beim Frühstück in der Pension zuerst mit Pink Floyd, direkt danach mit den Village People beschallt wird? Und alle es toll finden? Und zwei von vier Leuten den Häuptling am tollsten finden? Wir glauben nicht an Restalkohol. Obwohl…:

Macht der Gewohnheit

Die Stimme der Vernunft: „Bitte was, du hast dir zum Frühstück gleich wieder einen Sekt eingeflößt?“

Die Stimme des Praktikanten: „Aber nur ein kleines Glas, damit das Zittern aufhört.“

–

In diesem Sinne: Ihr hattet hoffentlich so viel Spaß auf dem Summer Breeze 2012 wie wir. Viele, viele, viele Bilder vom Festival findet ihr schon bald auf metal-hammer.de und natürlich im METAL HAMMER.

Alkohol · amon amarth · Festivals 2012 · Feuerwerk · Katatonia · summer breeze · Village People

 

Summer Breeze 2012: Wissen macht scharf

Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 18.08.2012 | 0 Kommentare

Wissen ist Macht. Die Macht ist Metal. Also: Wissen ist Metal.

Macht dass das Infotainment- und Wissenschaftsmagazin Galileo zu einem Metal-Magazin? Eigentlich nicht, aber wir helfen ja gerne aus: Weil ein Film-Team dem Pro7-Publikum gerne die Faszination Metal nahebringen will, haben sie METAL HAMMER-Mitarbeiter zur Hilfe gerufen und auf dem Summer Breeze um Auskunft gebeten.

Dabei kam raus: Weder der Galielo-Reporter noch meine Wenigkeit waren bisher Crowdsurfen. Liegt bei mir ehrlich gesagt daran, dass ich Angst habe, meine Haare könnten sich irgendwo verknoten. Aber was tut man nicht für den TV-Ruhm… Die Crowdsurfing-Versuche und hoffentlich einigermaßen souveränen Metal-Erklärungen folgen im Lauf des Jahres auf Pro7. Wir sind so gespannt wie ihr.

Auf den Bühnen stehen mit Amon Amarth, Sick Of It All, Katatonia und Hatesphere noch einige schöne Dinge an. Einen großen Teil des Tages hat die METAL HAMMER-Crew aber mit sich selbst zugebracht.

Björn berichtet ganz aufgeregt von der tollen australischen Sportart „Zwergen-Weitwurf“ uns stellt die Frage in den Raum: Ist das menschenverachtend oder doch nur zwergenverachtend?

Wir haben außerdem gelernt: Als Journalist nimmt man keine Geschenke an – schon aus gesundheitlichen Gründen! Die Freude war zwar groß, als ein Plattenfirmen-Mitarbeiter uns die Reste seines Falafel-Tellers anbot, auch der Hinweis „Achtung, scharf“ schreckte uns nicht unbedingt ab. Er hätte aber gerne noch expliziter betonen können, WIE scharf das Ding ist. Tränen flossen, Lachen wurde zu Schreien, Gaumen zu Feuerbällen, Mägen zu Klumpen. Aber Spaß macht’s halt doch. Nukleare Sadomaso-Falafel für alle!

Den Schalk im Nacken, den Schmerz im Gesicht, die Verätzung im Magen

Den Schalk im Nacken, den Schmerz im Gesicht, die Verätzung im Magen

Nur Lothar macht’s richtig, hält sich aus allem raus und spritzt sich dank einer filigranen Pflanzenbestäuber-Ventilator-Konstruktion selber an.

Technik, die vor Begeisterung nass macht

Technik, die vor Begeisterung nass macht

Schlimme Entdeckung außerdem im VIP-Bereich: das Versager-Kamel. Es kennt Electronica, House, Techno, HipHop und Indie. Von Metal hat es aber keine Ahnung. Öfter mal Galileo schauen, du schmutziges Huftier!

Das Versager-Kamel wird nicht mal rot vor Scham

Das Versager-Kamel wird nicht mal rot vor Scham

Festivals 2012 · Galileo · History Of Metal · Metal-Wissen · summer breeze

 

Summer Breeze 2012: Krabben in Flammen

Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 18.08.2012 | 0 Kommentare

Puh, wie konnten wir vergessen, DAS zu erwähnen: Die erste band für das Summer Breeze 2013 ist bereits bestätigt! Nächstes Jahr werden In Flames in Dinkelsbühl ein Hit-Feuerwerk entzünden. Wir freuen uns schon jetzt darauf.

Wobei wir uns auch am Freitag weder über Mangel an Hits noch über zu wenig Feuer beschweren können. Immortal, jemand? Schöner Krabbengang, schön ‘Tyrants’, schön ‘Damned In Black’. Songs über Feuer, Eis und Kälte und Dunkelheit unter riesigen Pyros zu singen muss man erst mal bringen. Wir feiern hart.

Immortal macht schön.

Immortal macht schön.

Wie auch vorher bei Dark Tranquillity. Björn und der Blogger eures Vertrauens wollen nur mal kurz vor die Bühne gucken und eigentlich gleich wieder gehen, wenn kein Hit kommt. Es wird dann doch ein Heabang-Fest bis zum Ende des Konzertes – obwohl ‘Lost To Apathy’ fehlt. Björn ist selbst am nächsten Tag noch hin und weg: „Für den Sänger von Dark Tranquillity hab ich ja eine Schwäche.“ Anja stöhnt: „Mein Gott Björn, jetzt werd halt endlich schwul.“

Allerdings müssen sich Dark Tranquillity warm anziehen, denn in der Zeltbühne zeigt sich, dass starke Konkurrenz heranwächst: Bei Insomnium ist die Hölle los. Im VIP-Zelt gleichfalls, denn Prakti Vince mosht beim Auftritt von Mambo Kurt die erste Reihe um. Corvus Corax bringen unterdessen die Erlösung für Herrn Zahn: Endlich ist weniger vor der Bühne los, er traut sich raus um etwas zu essen zu besorgen.

Nun ist der letzte Tag angebrochen, die Sonne knall nochmal mit allem was sie hat, und wir knallen zurück. Gunnar versucht, beim unfreiwilligen Hören Betontod nicht alle Gehirnzellen zu verlieren und textet Songs für deren neues Album:

„Ich sitz hier auf der Schüssel
und halte meinen Rüssel
Jetzt wird abgeklopft
Damit‘s nicht in die Hose tropft“

Identitätsrock ist hiermit hochoffiziell Krieg.

Betontod · Dark Tranquillity · Festivals 2012 · Immortal · In Flames · Insomnium · mambo Kurt · summer breeze · Summer Breeze 2013

 

Summer Breeze 2012: Freude und Leid in Stereo

Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 17.08.2012 | 1 Kommentar

Schön ist: Sonne. Der Feind ist: Sonne. Den ganzen Tag in der Hitze auf dem Summer Breeze-Feld herum zu hängen kann einen fertig machen – aber das Publikum macht’s schlau und legt einfach ein bisschen später los.

Während der ersten Bands geht zwar direkt vor den Bühnen schon ein bisschen was. Dort, wo sonst Menschen in der Sonne flacken und Bier und Eimer-Getränke schlürfen herrscht lange Zeit gähnende Leere.

Bands wie Roterfeld und Mono Inc. machen die Situation ehrlich gesagt auch nicht viel besser. Highlight des letztgenannten Gigs war dann auch die Einsicht des Frontmanns: „Das mit dem Mitsingen lassen wir heute dann doch lieber.“ Am METAL HAMMER-Stand stöhnt es: „man hätte noch so viel mehr lassen können.“

Crowbar machen zwar mit ordentlich Bass Druck, viel reißen können sie gegen die gelbe Sau von oben leider auch nicht. Und doch schmilzt das Eis so langsam, mehr und mehr Leute tauchen auf dem Gelände auf. Auch vorm METAL HAMMER-Stand knubbelt es sich. Die Autogrammstunden von Eskimo Callboy und Within Temptation schlagen ein wie Bombe, das Ende der Schlange ist von unserer Position aus nicht mehr auszumachen. Ein dickes SORRY an alle Fans, die nicht mehr zu ihrem Autogramm kamen. Leider haben die Bands einen engen Terminplan.

Unterdessen entsteht im Mini-Biergarten hinter dem METAL HAMMER-Stand die Idee eines Ableger-Heftes: In HEADBANGER’S HEALTH werden vor der Festival-Saison Sonnencremes auf ihre Open Air-Tauglichkeit geprüft, Fitnesstipps gegen den Nachsaison-Bierbauch gegeben und Riffer und Rocker auf ihre Gesundheit und Sportlichkeit getestet. Sollte laufen.

Soeben zertramüpeln die Fans zu Jasta vs Windstein das Gras vor der Hauptbühne – einige Highlights wie Immortal, Dark Tranquillity, Ahab und Within Temptation stehen noch bevor. Oh, und Corvus Corax. Freude und Leid.

 

Festivals 2012 · Jasta · Mono Inc · summer breeze · Windstein

 

Summer Breeze 2012: Satanische Eisblumen

Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 17.08.2012 | 0 Kommentare

„Oh toll – krieg’ ich die Brüste dazu auch noch?“ grinst Chrigel in Menge, als ein BH auf die Eluveitie-Bühne fliegt. Die Stimmung ist ausgelassen bei den Folk Metallern, die ihr zehnjähriges Jubiläum feiern und am heutigen Freitag ihr neues Album mit alten Songs veröffentlichen. Vor wenigen Jahren noch mussten sie am Nachmittag auf die Bretter, gestern Abend hatten sie eine Headliner-Positionen inne. Nicht so schlecht.

Und ehrlich gesagt stimmungsvoller als Behemoth kurz vorher. So mancher Kollege, der Nergals Truppe dieses Jahr schon auf anderen Festivals erlebt hat, beklagte die weniger beeindruckende Show. Egal: ‘Ov Fire And The Void’ geht ab, Kreuze brannten und der Leibhaftige hatte Laune.

Behemoth machen Feuer unterm Kreuz

Behemoth machen Feuer unterm Kreuz

Entwarnung bei Ghost Brigade: Wie es scheint, hat irgend jemand die Lautsprecher an der Zeltbühne doch noch richtig aufgehängt. Wunderbarer Sound, wunderbare Melancholie, obwohl die Band auf der Bühne absolut nicht aussieht wie sie klingt. Im Publikum kuscheln die Pärchen, während unglückliche Singles in Selbstmitleid baden.

Kein Mitleid gibt’s bei Subway To Sally: Die METAL HAMMER-Mannschaft ist voll dabei, Anzo und Zacke schmettern im Chor „Sieben mal fleicht’ ich dein Haar um den alten Apfelbaum“, während Blog-Basti sich in eine Eisblume verwandelt. Viel zu schön für den Tag.

Eisblumen müssen gegossen werden

Eisblumen müssen gegossen werden

Viel zu schön auch das Wetter gerade, am Freitag Vormittag. Um die 26 Grad, ein paar Wölkchen am Himmel – perfektes Festival-Klima! In diesem Sinne: Prost am Breeze und bis später.

Behemoth · Eluveitie · Festivals 2012 · Ghost Brigade · Subway To Sally · summer breeze

 

Summer Breeze 2012: Stinkbomben und Erkentnisse

Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 16.08.2012 | 0 Kommentare

Die Elite-Mitarbeiter des METAL HAMMER und die hartgesottenen Fans sind schon seit Mittwoch am Summer Breeze unterwegs, während es den Blog-Beauftragten erst heute nach Dinkelsbühl verschlagen hat. Doch schon wenige Stunden auf dem sonnen- und bierdurchfluteten Gelände bringen Metal-Weisheiten in mörderischen Mengen:

Iced Earth haben endlich wieder einen Frontmann!

Die kurze Rückkehr des Rothaarigen war ja schön und gut – aber was der neue Mann am Mikro abliefert, ist der Wahnsinn! Natürlich ist Matt Barlow „eigentlich“ unersetzlich – aber richtig vermissen kann ihn nach dieser Vorstellung niemand mehr ernsthaft. Während Sänger-Söldner Ripper Owens zwar beeindruckend sang, aber sonst wenig Präsenz auf der Bühne zeigte, ist Stu Block eine wahre Frontsau. Da stört sogar das selten dämliche Südstaaten-Bandana von Jon Schaffer kaum noch.

Iced Earth auf dem Summer Breeze 2012

Iced Earth auf dem Summer Breeze 2012

Die Kassierer werden brav

Während ihrer Autogrammstunde am METAL HAMMER-Stand haben sie noch nicht mal ihren Penis rausgeholt. Die Enttäuschung ist groß. Dies gilt nicht für von Fans mitgebrachten Postern, die des Wölfis Glied zeigen.

We Butter The Bread With Butter werden alt

Sie haben Haare im Gesicht.

Boxen aufhängen will gelernt sein

Der Blog-Meister selbst hat es noch nicht bis zur Summer Breeze-Zeltbühne geschafft. Mehrere Ohrenzeugen aber warnen: Lieber erstmal nicht. Offenbar sind die Lautsprecher im Zelt… nicht… optimal aufgehängt…. man könnte wohl auch sagen: falsch. Statt nach vorne strahlen sie den Sound nach oben ab, wo er sich an der Zeltdecke bricht und mehr so zu Grütze wird. Wir checken das spätestens bei Ghost Brigade nach.

Rauchbomben stinken – aber auch nicht so schlimm

Arschlöcher gibt es überall. Eines meinte es besonders gut und legte eine Rauchbombe vor unserem Stand ab. Als hätten wir in der Wacken-Pissrinne nicht genug Gerüche abbekommen. Nun, die Augen tränten ein wenig, nachdem sich das gröbste aber verzogen hatte, roch es eigentlich ganz nett nach Sauna-Aufguss. Wenn die Sonne morgen genauso brüllt wie heute, hätten wir das gerne nochmal und machen uns sogar nackt. Sauna und so.

Summer Breeze 2012

Summer Breeze 2012

Wir brauchen mehr Nutten

Die Excrementory Grindfuckers kündigen uns die Freundschaft. Statt Fassbier schenken wir nur AC/DC-Bier aus Dosen aus und haben nicht mal genügend Prostituierte für alle am Start. Gunnar wirft erzürnt ein: “Wieso? Langt doch für alle!” So gehen die Wahrnehmungen auseinander.

Grindcore macht schön und intelligent

Grindcore macht schön und intelligent

Vince kriegt nicht genug

Praktikant Vincent setzt sein in Wacken lieb gewonnenes Hobby vor und tätowiert Mädchen. Schön, dass wir ihm etwas beibringen konnten.

Kein Frosch verlässt die Bude ohne Tattoo

Kein Frosch verlässt die Bude ohne Tattoo

Excrementory Grindfuckers · Festivals 2012 · iced earth · Nutten · summer breeze · We Butter The Bread With Butter

 

Wacken 2012: Johan holt den Hammer raus

Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 05.08.2012 | 0 Kommentare

Natürlich waren da noch Surprise-Act Edguy, Rausschmeißer Ministry, die Scorpions mit ihrem letzten (?) großen Open Air-Auftritt (und einem angestrengt klingenden Klaus Meine) und Machine Head mit einem gewohnt gigantischen Komplettabriss bei bestem Sound. Aber die METAL HAMMER Online-Redaktion ist sich einig: Amon Amarth waren Headliner der Hammerherzen!

Auch das Wetter meinte es gut mit den Meistern der Death Metal-Hymnen. Der Regen verzieht sich und Wacken versammelt sich um die Mud-Pits, um Johan Hegg und Mannschaft zu huldigen. Der ist gut gelaunt wie nie, pfeift frech ‘Wind of Change’ an um dann in ‘Pursuit Of Vikings’ einzusteigen (schade, dass die Scorpions sich nicht revanchiert haben) und fordert bei ‘Twilight Of The Thundergod’ zum Mitsingen auf: „Auch wenn ihr den Text nicht kennt – ganz egal! Es ist Death Metal, da merkt niemand den Unterschied.“

P1080812
P1080816
P1080818

P1080827
P1080828
P1080829

P1080831
Mambo Vince
Mambo Vince
Was will uns dieses Stillleben sagen?
Was will uns dieses Stillleben sagen?

Wacken-Schuhe
Wacken-Schuhe
Bacon fĂŒr alle
Bacon fĂŒr alle

Noch besser gelaunt war am letzten Wacken-Abend nur Prakti Vince. Nicht (nur), weil er so viele Metalweibchen tätowieren durfte, sondern weil er nach neun Jahren Kampf die Sonnenbrille von Mambo Kurt in die Finger bekommen hat. Wir verneigen uns in Ehrfurcht!

Mambo Vince

Mambo Vince

Einen gewittrigen Wolkenbruch später war die METAL HAMMER-Mannschaft dann auch schon dabei, das Camp einzureissen und im Bus zu verstauen… äääh: es in den Bus reinzuwichsen, um im Sprachbild des Wacken-Wochenendes zu bleiben. Woher das Pimp-Kettchen kam, dass währenddessen aufgetaucht ist, wissen allein die Metal-Götter.

Was will uns dieses Stillleben sagen?

Was will uns dieses Stillleben sagen?

Mittlerweile ist die Crew wohlbehalten zurück in Berlin und versucht sich den Dreck vom Körper zu waschen. Ihr kamt hoffentlich auch gut vom Gelände herunter und nach Hause! War ein feiner Spaß, mit euch zu feiern – wir sehen uns nächstes Jahr um die selbe Zeit. Dann vielleicht bei schönerem Wetter – auf jeden Fall aber mit spitzen Bands (Deep Purple, Nightwish, Anthrax und Sabaton sind bereits bestätigt) und super Stimmung.

Wacken-Schuhe

Wacken-Schuhe

Und jetzt enden wir, wie wir begannen: mit Bacon!

Bacon für alle

Bacon für alle

Danke fürs Mitlesen. Viele, viele, viiiieeeeele Bilder vom Wacken Open Air 2012 gibt es ab Montag auf www.metal-hammer.de.

PS: Eben erst kam uns zu Ohren, dass es auf dem Wacken Open Air wohl zu einem Todesfall kam. Ein Mann aus Süddeutschland starb beim Schlafen in einem Auto-Anhänger an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung durch ein Notstromaggregat. Unser tiefstes Beilied an alle Freunde und Angehörigen.

amon amarth · Bands · Bilder · Deep Purple · Festival · Nightwish · Scorpions · Todesfall · Wacken 2012 · Wacken 2013 · Wacken Open Air

← Ă€ltere EintrĂ€ge
Suche im Blog
Postings RSS
Kommentare RSS
Kategorien

Downloads und Streams

Frischfleisch - Blog for Blood

Games

Metal im Alltag

Redaktions-Tagebuch

Slayer Support

Unterwegs an der Front

Werbung
Letzte Artikel

Rock am Ring 2013: Zwischen Freibier und Volbeat

Rock am Ring 2013: Von sauberen CampingplĂ€tzen und anderen GerĂŒchten

Rock am Ring 2013: Mach mir den doppelten Michael Jackson

Rock am Ring 2013: Rasierte Wikinger

Rock am Ring 2013: Wehe, wenn sie losgelassen...

all ends amon amarth Bericht Berlin Bier Black Metal Blog Death Metal Fans Festival Fotos Games Graspop Iron Anz iron maiden Live metal METAL HAMMER Metal Hammer Blog Metallica motörhead oomph Redaktion Rock am Ring Sex slayer slipknot summer breeze Tour-Tagebuch Trash Unsinn Video Volo-Tagebuch Wacken Wacken Open Air With Full Force 2012

Blogroll
Archiv

Juni 2013

November 2012

September 2012

August 2012

Juli 2012

Juni 2012

Mai 2012

April 2012

MĂ€rz 2012

Februar 2012

Januar 2012

November 2011

September 2011

August 2011

Juli 2011

Juni 2011

Mai 2011

April 2011

MĂ€rz 2011

Februar 2011

Januar 2011

Dezember 2010

November 2010

Oktober 2010

September 2010

August 2010

Juli 2010

Juni 2010

Mai 2010

April 2010

MĂ€rz 2010

Februar 2010

Januar 2010

Dezember 2009

November 2009

Oktober 2009

September 2009

August 2009

Juli 2009

Juni 2009

Mai 2009

April 2009

MĂ€rz 2009

Februar 2009

Januar 2009

Dezember 2008

November 2008

Oktober 2008

September 2008

August 2008

Juli 2008

Juni 2008

  • News
    • Meldungen
    • Neuerscheinungen
    • Newsletter
  • Reviews
    • Album des Monats
    • Alben
    • DVD
    • Konzerte
    • Filme
    • Games & Hardware
  • Magazin
    • Features
    • Galerien
    • Meinung
    • Gear Of The Dark
    • Quiz
    • Blog
    • Verlosungen
  • Video / Audio
    • Premieren
    • Clips
    • Features
    • Audio
  • Konzerte
    • PrĂ€sentationen
    • Tourdaten
    • Festivals
    • Ticket-Shop
  • Community
  • Shop
    • Metal-Hammer-Shop
    • Ticket-Shop
  • Das Heft
    • Aktuelle Ausgabe
    • Abo
    • Alte Ausgaben
    • Die Redaktion
  • Kontakt
    • Impressum
    • Redaktion
    • Newsletter
    • RSS-Feeds
    • Social Media
    • Datenschutz
Weitere Online-Angebote der Axel Springer AG:
AUTO BILD | B.Z. | BERLINER MORGENPOST | BILD | BILD DER FRAU | COMPUTER BILD | finanzen.net | flug.idealo.de | gamigo.de | goFeminin.de | hamburg.de | HAMBURGER ABENDBLATT | HÖRZU | idealo.de | immonet.de | METAL HAMMER | MISTER INFO | MUSIKEXPRESS | mybeautycase.de | Onmeda.de | ROLLING STONE | SPORT BILD | stepstone.de | transfermarkt.de | TV DIGITAL | umzugsauktion.de | watchmi.tv | zanox.de

Ein Herz für Kinder | Axel Springer AG | Axel Springer Akademie

Von Axel Springer Media Impact vermarktete Partnersites

FAMILIE & CO. | JOLIE | MÄDCHEN | POPCORN | YAM