Volo-Tagebuch: Baut die Mauer wieder auf!

05.03.2010  |  In: Redaktions-Tagebuch  |  Autor: Sebastian  |  0 Kommentare

Die Redaktion hat eine turbulente Woche hinter sich. Die Endproduktion unserer April-Ausgabe lässt Rechner und Kaffeeautomaten glühen, der Kinobesuch in ‘The Book Of Eli’ wirft Fragen auf („Wie lädt der Typ bitte Musik auf seinen iPod?“) und durch unseren neuen Twitter-Account dringt mehr Wahnsinn nach Außen, als gewünscht sein kann.

Und es gibt lang herbeigesehnte Veränderungen in den Redaktionsräumen: Wir haben zwei was Neues! Zum einen eine Trennwand, die (wenn auch zunächst nur provisorisch) aus dem Großraumbüro zwei kleine Wohlfühlstübchen macht. Zum anderen Praktikantin Valeria, die schon fleißig mitarbeitet, Festival-Autogrammstunden plant und Verlosungs-Gewinne rausschickt.

Dass es in der METAL HAMMER-Redaktion nicht immer ungefährlich zugeht, musste sie bereits am eigenen Leib erfahren: Thomas springt hinter der Trennwand aus dem Gore-Office hervor und setzt zum messerscharfen Finishing Move an. Tobias und Michael Meyers beobachten die Szene ungerührt.

‘Feel The Blade’: Hinterhältige Angriffe aus dem Nachbar-Büro.

‘Feel The Blade’: Hinterhältige Angriffe aus dem Nachbar-Büro.

Um derartige Attacken in Zukunft zu verhindern, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder eine höhere Wand ranschaffen, oder Thomas verbieten, auf Stühle zu klettern. Wir denken am Wochenende mal darüber nach.

Konzert-Abend in China: Friday Matel (sic) Night

04.03.2010  |  In: Unterwegs an der Front  |  Autor: Tobias  |  0 Kommentare

„Made in China“ sind so manche Dinge, die im täglichen Gebrauch eine wichtige Rolle spielen. Diverse Metallprodukte werden hier beispielsweise so unschlagbar billig produziert, dass sich andere Länder nur mehr mit Strafzöllen zur Wehr setzen können. Gilt dies auch für chinesischen Heavy Metal? Um das herauszufinden, statte ich Anfang Februar dem 13Club in Peking einen Besuch ab, wo die „Small Year’s Eve“-Party steigt.

Die Matel(!) Party

Die Matel(!) Party

Diese „Friday Matel Night“ [sic!] wird ausschließlich von chinesischen Bands bestritten. Insgesamt gesehen decken diese ein breites Spektrum ab, von Power über Death und Black Metal sind so ziemlich alle Genres vertreten. An diesem Abend sind Bands härterer Couleur am Start, und die erste Band, die ich zu sehen bekomme, ist dann gleich Evilthorn – laut Eigendefinition „Chinas most evil Black Metal band“. Die Frage ist,  …mehr >>

Stille auf Knopfdruck

02.03.2010  |  In: Redaktions-Tagebuch  |  Autor: Sebastian  |  0 Kommentare

Ewiges Touren, Herumhängen in fremden Städten, langweiliges Warten auf den abendlichen Auftritt… Musiker-Leben kann ab und zu schon sehr öde sein. Irgendwie muss man die Zeit ja totschlagen – und sei es auf noch so alberne Art und Weise.

Einen besonders schrägen Zeitvertreib hat sich Adrian Erlandsson ausgeguckt. Der Drummer von Paradise Lost und Nemhain sitzt zusammen mit Ehefrau und Nemhain-Sängerin Amber in einem Berliner Restaurant, als Adrian etwas aus seiner Brusttasche holt. „Mein neues Lieblingsspielzeug“, erzählt er stolz. Es handelt sich um… einen iPod? Nicht ganz…

Kindsköpfe: Amber und Adrian Erlandsson von Nemhain.

Kindsköpfe: Amber und Adrian Erlandsson von Nemhain.

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Historisch schlechte Quote: Kiss bei „Wetten dass…?“

01.03.2010  |  In: Metal im Alltag  |  Autor: Tobias  |  1 Kommentar
Kiss live

Kiss live

Wer hätte das gedacht? Die Schminkmonster Kiss spielen bei „Wetten dass…?“, der Medienwirbel war wie immer bei Kiss schon vorher entsprechend hoch – doch die Quote für die Sendung geht historisch in den Keller.

„Mit aktuell 7,80 Mio Fans sackte der ZDF-Showklassiker “Wetten, dass..?” auf den schlechtesten Zuschauerwert aller Zeiten durch.“ meldet der Branchendienst kress.de. Ein Schelm, wer das an Kiss festmachen will – war die Konkurrenz auf anderen Sendern doch historisch stark.

Oder waren vielleicht doch…?

Anyway, Fans können sich den Gottschalk-Auftritt von Kiss auch hier nochmal ansehen:

Lauter als AC/DC: Neujahr in China

24.02.2010  |  In: Unterwegs an der Front  |  Autor: Tobias  |  1 Kommentar

Ich war 13 Jahre alt, als ich zum ersten Mal AC/DC gesehen habe – ein unglaubliches Konzert während der RAZOR’S AGE Tour in Graz zusammen mit Metallica, Faith No More und Queensryche. Nie werde ich die Schockwellen bei „For those about to rock“ vergessen, denn damals wurden hinter der Bühne simultan zu den Kanonen noch Mörser gezündet – ein famoser Krach, gegen den die Kanönchen der aktuellen BLACK ICE Tour wie ein laues Echo wirken. Was das mit dem Chinesischen Neujahr zu tun hat? Jede Menge, denn damals wie heute hatte ich das Gefühl, jeweils der lautesten Explosion seit dem Urknall beizuwohnen.

Böller-Panzer zum neuen Jahr

Böller-Panzer zum neuen Jahr

Doch der Reihe nach: Das Frühlingsfest – oder auch Chinesisches Neujahr – ist der wichtigste Termin im chinesischen Mondkalender. Umgelegt auf europäische Verhältnisse wäre das so, als ob Weihnachten, Ostern und Geburtstag auf einen Tag zusammenfielen. Schon in den Tagen vor dem großen Ereignis befindet sich Peking im Ausnahmezustand: Die üblicherweise verstopften Autobahnen sind verdächtig leer, da alle nicht Lebensmüden zu ihren Familien aufs Land flüchten. Diametral entgegengesetzt nimmt die Intensität der Feuerwerke mit jedem Abend zu  …mehr >>

Staatsfeind Nummer 666

22.02.2010  |  In: Metal im Alltag  |  Autor: Sebastian  |  0 Kommentare

Euch geht das deutsche Jugendschutz-System zu weit? Ihr haltet die Indizierung gewisser Rammstein-Songs für lächerlich?
Dann werft mal einen Blick nach Weißrussland: Dort gelten Rammstein seit Neuestem als Staatsfeinde, ihre Musik würde “Gewalt, Masochismus, Homosexualität und andere Abartigkeiten” propagieren. So berichtet es unter anderem Zeit Online.
Freiheit ist für alle…

Max Cavalera verkauft sein Haus für 1,5 Millionen Dollar

17.02.2010  |  In: Metal im Alltag  |  Autor: Tobias  |  0 Kommentare

Kann man mit Metal Geld verdienen? Also, mit ordentlich hartem Metal? Nachdem die goldenen Zeiten vorbei sind?

Anscheinend schon. Max Cavalera hat mit Sepultura, Soulfly und Cavalera Conspiracy anscheinend genügend Geld beseite schaffen können, um sich ein nettes Haus in Phoenix zu kaufen, das er jetzt wieder verkauft – für rund 1,5 Millionen Dollar. Sind immerhin rund eine Millionen Euro.

Anscheinend verdient man also genug für ein Haus wie dieses:

Das Cavalera-Anwesen in Phoenix

Das Cavalera-Anwesen in Phoenix

Tach, Post!

10.02.2010  |  In: Redaktions-Tagebuch  |  Autor: Sebastian  |  1 Kommentar

Wir freuen uns ja, dass unsere Gewinnspiele so gut ankommen. Wollen euch damit ja was Gutes tun. Das geht nun aber doch zu weit: Der Postbote lieferte eben ein halbes Dutzend Pakete – bis oben hin voll mit Postkarten von Verlosungs-Teilnehmern!

Im ersten Moment war die Verwirrung natürlich groß. Dann entdecken wir ein Schreiben, das die Sache – mehr oder weniger – erklärt. Absender ist ein Gewinnspiel-Service, der die Daten all seiner registrierten Kunden an jede Verlosung schickt, über die er stolpert.

Dem Anschreiben zufolge enthalten die Pakete “genau 67.136 personalisierte Teilnahmekarten”. Nachgezählt haben wir das bislang noch nicht.

Wo ist er Praktikant, wenn man ihn braucht?

Wo ist der Praktikant, wenn man ihn braucht?

Leere Redaktion – Zeit fürs Internet

09.02.2010  |  In: Redaktions-Tagebuch  |  Autor: Tobias  |  0 Kommentare

Gestern haben Ulver live in Berlin gespielt – falls man ihre Aufführung so profan als „Spiel“ oder „Auftritt“ bezeichnen darf. Einen Bericht findet ihr sicher bald auf metal-hammer.de. Anschließend feierte die METAL HAMMER Belegschaft gediegen in einen Geburtstag rein. Welcher, wird nicht verraten. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle trotzdem nochmal.

Warum das hier steht? Um zu erklären, warum das große MH-Büro noch immer so leer ist. Tumbleweed macht sich schon bereit, hier durchzuhuschen… Doch der Zustand hat auch Vorteile: man kann sich neben der Arbeit den schönen Weiten des Internet hingeben. Da gibt es heute nämlich tolles neues:

1. hat die momentan vielleicht beste Hardcore-Band (ja, ist subjektiv) einen neuen Song im Netz. Die Cancer Bats sind mit ‘Scared To Death’ online. Hört unbedingt mal rein!

2. gibt es einen hervorragenden Non-Metal-Grund, 6 Minuten lang mal nicht zu arbeiten. Seht euch diesen schicken Animations-Kurzfilm an und ihr wisst, warum:

Ist das nicht schön? Macht Lust auf Sommer und Kaffee. Und eines davon gibt es jetzt – dann geht es wieder an die Arbeit…

Metal up!

Volo-Tagebuch: Ein kleines Update

05.02.2010  |  In: Metal im Alltag  |  Autor: Sebastian  |  0 Kommentare

Kann es sein, dass mein letzter Blog-Eintrag schon wieder drei Wochen zurück liegt? Wahnsinn. Vergeht die Zeit in Berlin grundsätzlich schneller, oder bremsen mich die anhaltend-frostigen Temperaturen geistig einfach aus?

Hoffentlich letzteres, denn ewig kann es ja nicht mehr so kalt bleiben. Sonnige Nachmittage wie der heutige lassen da wieder ein wenig Hoffnung aufkeimen. Da geht man in der Mittagspause auch gerne mal vor die Tür, um neue kulinarische Köstlichkeiten ausfindig zu machen. Denn in Berlin gibt es halt doch mehr als nur Currywurst. Scharlach zum Beispiel. Kann man nur leider nicht essen.

Fundstück von um die Ecke: Einladung oder Warnung?

Fundstück von um die Ecke: Einladung oder Warnung?

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Ensiferum live in China – Erlebniss-Bericht die 2.

04.02.2010  |  In: Unterwegs an der Front  |  Autor: Tobias  |  0 Kommentare

Gleich an meinem ersten Wochenende in Peking gibt es eine, naja, „freudige“ Überraschung: Ensiferum sind in der Stadt. Darüber würde ich mich unter normalen Umständen so freuen wie über eine Vorhaut-Entzündung, aber hier reden wir nicht von normalen Umständen. Spargeltarzan-Wikinger, die mit Schlachtenhymnen über kleine Chinesen herfallen? Das kann nur gut werden, also nix wie hin.

Der Kampf beginnt bereits in der U-Bahn, die an einem Samstagabend so voll ist, dass man sich mit einem Schuhlöffel hineinzwängen muss. Spätestens jetzt ist klar, warum an den Subway-Eingängen Gepäckkontrollen wie am Flughafen durchgeführt werden, denn es herrschen kriegsähnliche Zustände. Chinesen warten nämlich nicht, bis die Aussteigenden den Waggon verlassen haben, sondern zwängen sich nach dem Lemming-Prinzip sofort in die Kabine, sobald die Tür aufgeht. Es gilt das freie Spiel der Kräfte, und wer den Regeln des Sozialdarwinismus nicht folgen kann, hat eben Pech gehabt. Daher ist es vielleicht ganz gut, dass Wikingerkeulen und Streitäxte in chinesischen U-Bahnen verboten sind.

Ob Ensiferums Petri siegreich nach Valhalla gefahren oder doch einfach nur platt gemacht worden wäre? Da bin ich mir ob dessen schmächtiger Kriegerstatur nicht so sicher.  …mehr >>

„Metal ist den Opern und Sinfonien sehr nah“

03.02.2010  |  In: Metal im Alltag  |  Autor: Tobias  |  0 Kommentare

Die junge Sopranistin Anna Prohaska feiert momentan diverse Erfolge – und verblüfft die große weitere Presselandschaft mit ihrer Affinität zum Metal. Metal sei schließlich den Opern und Sinfonien sehr nah, erklärt sie im Zeit.de-Interview:
ZEIT ONLINE: Sie mögen aber auch noch ganz andere Musik, etwa Heavy Metal.

Prohaska: Das ist gar nicht so ungewöhnlich. Durch seine Dramatik und Emotionalität kommt Metal den Opern und Sinfonien oft sehr nahe. Viele Metal-Bands arbeiten deshalb längst mit klassischen Orchestern zusammen. Techno und Elektropop sind davon viel weiter entfernt.

ZEIT ONLINE: Welche Bands sind Ihre momentanen Favoriten?

Prohaska: Früher hörte ich viel Metal und Industrial Rock gehört, zum Beispiel die norwegische Band Dimmu Borgir, Rammstein und Einstürzende Neubauten. Inzwischen bin ich aber eher auf dem Blues-Trip. Ich mag die Band Calexico, die US-Countryrock mit mexikanischen Rhythmen mischt. Oder ich höre Afro Celt Sound System, die afrikanische Musik mit keltischen Instrumenten kombinieren. Weltmusik kann die Kluft zwischen Klassik und populärer Musik wunderbar überbrücken. Der bretonische Harfenist Alain Stivell, den ich sehr schätze, spielt auf einem seiner Alben nicht nur traditionelle keltische Weisen, sondern auch Stücke von Händel.

Metal-Fans sind halt überall! Eine Welt-Unterwanderung…

Erlebnisse eines österreichischen Metallers in China – 1

28.01.2010  |  In: Unterwegs an der Front  |  Autor: Tobias  |  0 Kommentare

Anfang 2010, ein neues Jahrzehnt beginnt. Nur ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer für mich, denn es ändert sich nicht nur eine Zahl auf dem Kalender, sondern auch der Dienstgeber. Der wiederum fordert einen enormen Schritt von mir, denn mit einer Entfernung von über 7.000 Kilometern liegt Peking nicht gerade hinterm Voralpenkreuz. Ja genau, Peking. Radio China International hat mich als einzigen Österreicher dazu auserwählt, für ein Jahr bei einem der größten Radiosender der Welt zu arbeiten. Sounds like fun? You bet!

Zu behaupten, die Stadt hieße mich warm willkommen, wäre etwas übertrieben – als ich aus dem Flugzeug aussteige, hat es -15 Grad und ein eisiger Schneesturm aus der Mongolei beißt sich ohne Rücksicht auf Winterjacken und Mützen unverzüglich in die Haut.  …mehr >>

Wenn Iraner Wikinger spielen – Amon Amarth Cover

25.01.2010  |  In: Metal im Alltag  |  Autor: Tobias  |  0 Kommentare

Arsames heißt eine Death Metal aus dem heißen Iran. Ausgerechnet sie hat sich jetzt die Wikinger-Hymne ‘Pursuit of Vikings’ von Amon Amarth vorgeknöpft.

Kann das gutgehen? Entscheidet selbst:

Nightwish: Tuomas schreibt Tagebuch aus Australien

20.01.2010  |  In: Unterwegs an der Front  |  Autor: Tobias  |  3 Kommentare

21. Oktober: Der erste Fahrttag und der Dauerstarrwettbewerb mit dem Känguru

Der erste Tag der Fahrt – Maschinen an, lasst uns Diesel verbrennen!

Das fahrbare Zuhause

Das fahrbare Zuhause

Die Fahrt durch den Stirling Nationalpark genossen wir sehr, auch wenn einige von uns lieber schliefen. Als wir auf dem Campingplatz am Mount Trio ankamen, erkundeten wir die Geheimnisse unseres Autos namens Esko, darunter auch das Zelt auf dem Dach. Der Campingplatz selbst fantastisch, so abgelegen wie nur irgendwie möglich…
Am Abend bereitete Chefkoch Teemu die besten Burger überhaupt für uns zu. Abgerundet wurde das Mahl mit feinstem australischem Wein. Der nächtliche Sternenhimmel war atemberaubend!  …mehr >>

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