Von allen ausgelutschten Sprüchen ist „Die Welt ist ein Dorf“ vermutlich der ausgelutschteste. Und trotzdem wahr – beziehungsweise zu erweitern: Die Welt ist ein Dorf, und Berlin erst recht. Obwohl die Stadt riesig ist und ich mich schon mehrfach mit Auto, Rad und „Öffis“ verfahren habe.
So laufe ich gestern Abend auf der Suche nach etwas Essbarem durch die Straßen, gleich um die Ecke der Redaktion. Als ich glücklich mit einem Burger in der Hand einen der unzähligen Fressläden in der Bergmannstraße verlasse, blicke ich in ein Gesicht, das mir vertraut erscheint.
Etwas längere blonde Haare, Bart, irgendwie Schwedisch. Ääääh, ist das nicht Hellsongs-Gitarrist Kalle Karlsson, mit dem ich erst vor kurzem ein Telefon-Interview geführt habe? Kann nicht sein. Schwede. Und (mit den Worten unseres Außen-Guidos): Das ist Deutschland hier. Wir tauschen einen kurzen Blick aus, gehen dann wortlos aneinander vorbei.
Umso erstaunter war ich, vorhin auf Facebook folgendes zu lesen:
Ääähhh… Bergmannstraße? Da war ich doch erst? Ein paar Kommentare später ist klar: Es war Kalle, aber er hat so wenig wie ich nicht damit gerechnet, irgendwo on Berlin zufällig ein bekanntes Gesicht zu sehen. Nächstes Mal sind wir vorbereitet!
Bis dahin wird auch das Interview zum neuen Hellsongs-Album MINOR MISDEMEANORS erschienen sein – das kommt nämlich im nächsten METAL HAMMER am 25. August. Die Aufnahmen vom Hellsongs-Exklusivkonzert in den alten METAL HAMMER-Räumlichkeiten in München (und mit ihrer alten Sängerin) stehen allerdings schon längst und immer noch online.
Liebe Blog-Freunde, User und Frischfleischfetischisten,
dass nicht alles Gore ist, was glänzt, hat schon so mancher erahnt. Und dennoch die weltweite Metal-Szene ist weiter auf dem Vormarsch. “There is no stopping this!” könnte man auf Neudeutsch sagen. Dass viele Leute der Meinung sind, dass die deutsche Szene im internationalen Vergleich keine qualitativ hochwertigen Bands an den Start kriegt, ist nicht nur kurz gedacht, sondern zudem schlichtweg falsch. Der Blog For Blood hat es sich ja zur Aufgabe gemacht hoffnungsvolle Bands vorzustellen, die sich harten Sounds verschrieben haben. In dieser Folge sind zwei junge Kapellen aus Deutschland dran…
Gibt es eigentlich wirklich einen Unterschied zwischen Frauen- und Metal-Magazinen? Letztendlich geht es doch in beiden nur um eines: Haare!
Das dachte sich auch die Jolie-Redaktion, und hat beim METAL HAMMER an die Tür geklopft. Genau genommen: an meine. Macht ja auch Sinn. Zu meinen wenigen Talenten gehört es, mir Haare wachsen zu lassen.
Also haben die Damen mich in ihr Fotostudio eingeladen, gekämmt, gepudert und geknipst und mir ein paar Insider-Tipps in Sachen Haarpflege abgeluchst. Das Ergebnis gibt es in der gerade am Kiosk herumliegenden August-Ausgabe der Jolie zu sehen – genauso genommen auf Seite 97.
Behaarte schwarze Schönheit in der Jolie
Wenn ihr also eh in den Zeitschriftenladen müsst, um euch den neuen METAL HAMMER mit weltexklusiver Blind Guardian-CD zu besorgen, nehmt gleich noch ein Exemplar hiervon mit. Von meinen weltmännischen Haarpflege-Tricks könnt ihr (oder eure Freundin, Schwester, Mutter, Oma…) vielleicht noch etwas lernen ;-)
Und weil es gerade passt: An dieser Stelle auch herzliche Grüße an meinen Saufkumpanen und Stamm-Friseurmeister. Denn an meine Haare lasse ich nur Wasser und Paul Mitchell.
leider hatten wir bereits vor der Abreise einen schmerzlichen Verlust zu vermelden. Tobias war verhindert, sodass vollmundig versprochen wurde, ihn per Multi-Autor-Blog an der brutalen Sause teilhaben zu lassen. Funktioniert aber alles nicht, wenn Gunnlord Sauermann mit dem Spindschlüssel zum Laptop in allen Fotogräben zeitgleich weilt, Deutschland gegen England spielt und zur Krönung niemand des Kränzens Passwort kennt. Epic fail also und daher hier die Nachlese in Bildform.
Während wir La Schurer am Duisburger HBF vom ICE-Terror made in Munich abholen, bestellt Anzo per SMS exotische Kaugummis „aus der Heimat“. Gut nur, dass es dort neben Döner und Bier auch derlei Abgedrehtes gibt. …mehr >>
Neuer Tag, neuer Mosh – der letzte Teil des Graspop steht an.
Eines der faszinierendsten Details der Organisation ist die Pfand-Regelung. Auf dem gesamten Gelände wird bargeldlos bezahlt, d.h. ihr müsst für je 2,25€ Plastikmünzen (”Munten”) am Automaten kaufen. Statt pofelige Pfandchips auszugeben gelten die abgegebenen Becher als Pfand. …mehr >>
uns bluten die Füße und alle Poren sind verstaubt. Die Wege zwischen den vier Bühnen sind lang, trotzdem beissen wir die Zähne zusammen um für Euch zu berichten. Mein Highlight war bislang ein sonnenbebrillter, schwarzhaariger Hühne, der mit Donnerstimme nach dem Weg zum Motörhead-Backstage fragt. Er wolle sich seine komplette Plattensammlung signieren lassen.
Moinsen sen sen sen! Warum ist das denn schon wieder so ‚hell’? Weil die Sonne brennt und der erste Tag vorbei ist. Die wichtigsten Ereignisse und Erkenntnisse in Kurzform: …mehr >>
die Reisegruppe MAXIMUM FESTIVAL hat sich für Euch heute von Berlin auf den Weg ins 700 km entfernte Dessel (Belgien) gemacht, um Euch das diesjährige Graspop-Festival nach Hause zu bringen.
Die ReÃse begann sehr unterhaltsam, DJ Iron Anz unterhielt die Barbaren mit folgenden Leckerlis: …mehr >>
Es gibt sicherlich einfachere Dinge, als von Berlin ins beschauliche Westfrankreich zu reisen, um das Hellfest zu besuchen. Aber mit hundertprozentiger Sicherheit ist es wirklich jede, absolut jede Beschwerlichkeit wert, dieses Event besucht zu haben. Thomas Sonder und Melanie Haack berichten vom größten französischen Open Air.
Liebe Blog-Freunde, User und Frischfleischfetischisten,
in der August-Ausgabe (VÖ: 14.7.2010) des METAL HAMMER findet ihr wieder einen mehrseitigen Bericht über das beste Death Metal-Festival Deutschlands – das Death Feast Open Air. Neben „24/7-Kreislaufen“, guter Stimmung, feinem Underground-Merch, spielen natürlich auch fette Bands auf einer Bühne mit fast durchgehend starkem Sound. Natürlich waren am Samstagabend bei Suffocation zu guter Letzt die meisten Leute am Start, aber gerade die unbekannten Kapellen sind es doch, die die Würze in die Gore-Suppe bringen…
Nur mal kurz etwas für Zwischendurch: Das chartstürmende Pop-Sternchen Lady Gaga hat während eines kleinen Polen-Ausflugs bei Belphegor im Studio vorbeigeschaut. Was dabei herausgekommen ist groovt, bolzt, mörtelt und trällert zugleich radio- und moshpittauglich.
Entscheidet selbst, ob es zum Lachen, Abgehen oder Aufregen taugt. Spaß ist, was ihr draus macht.
Anfang Juni haben wir euch den Wunsch eines Posterheftes (hier die Details) erfüllt. Darüber haben wir uns gefreut und ihr hoffentlich auch! Jetzt möchten wir von euch wissen, welches Poster darin das beste war. Falls wir nochmal etwas ähnliches organisieren, soll schließlich euer Geschmack getroffen werden.
Ein Glück für Anzo und Thomas, dass sie sich auf dem Deathfeast akustisch verprügeln lassen. Wären sie heute in der Redaktion gewesen, hätten sie wahrscheinlich wirklich eine auf den Schädel bekommen.
Frank, Tobias und ich halten die Redaktion zur Zeit als Trio am Laufen, arbeiten an nichts Schlimmes denkend. Plötzlich kracht es. Wir sehen uns um. Ist jemand mit Hitzschlag umgekippt?
Ach nein, alles halb so wild. Die Lampe ist nur von der Decke gefallen.
Es werde Licht.
Bevor das Gebäude komplett in sich zusammenfällt mach ich mich auch vom Acker. Gute Nacht und schönes Wochenende!
Zur diesjährigen WM in Südafrika haben sich die drei fußballbegeistertsten „Fachmänner“ der Redaktion zusammengesetzt und ihre Gedanken zu diesem Spektakel offengelegt. Zusätzlich wird der erste Spieltag getippt (Tendenz 1 Punkt, Tordifferenz 3 Punkte, Ergebnis 5 Punkte), und auch ihr könnt mitraten, wen denn nun am Ende der METAL HAMMER-Tippkönig sein wird. Infos zur Verlosung findet ihr weiter unten. Wecki, Schnabel und Iron Anz bilden offensive Meinungsmache – Buh-Rufe und Begeisterungsstürme sind herzlich willkommen!
Mein letzter Blog-Eintrag ist tatsächlich schon eine ganze Ecke her. Aber ich habe zumindest eine ganze Reihe guter Ausreden parat: Angefangen mit der Produktion der nächsten MAXIMUM METAL-DVD (die der Juli-Ausgabe des METAL HAMMER beiliegen und einige Überraschungen bieten wird) über Workshops an der Journalistenschule (ich bin ja hier, um was zu lernen :-) ) bis zu Vor- und Nachbereitungen für Rock am Ring.
Jetzt bin ich wieder voll am Start und habe einiges aufzuholen. Nicht zuletzt die Arbeit an der Demozone, die ein wenig ins Schleifen geraten war. Dafür habe ich mich heute durch immerhin 40 (!) Demo-CDs gehört, vor- und aussortiert. Nur: Wir kriegen ununterbrochen so viele Demo-Einsendungen, dass noch lange kein Ende in Sicht ist!
Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.
Wahnsinn, was immer noch los ist im Metal-Underground. Und toll, dass darunter auch einige Perlen schlummern! Das motiviert, immer tiefer in den rappelvollen Demo-Schrank vorzudringen und vielleicht bald die nächsten Heaven Shall Burn im Kopfhörer zu haben.
Da immer wieder E-Mails kommen, in denen nachgefragt wird, ob Demo XY angekommen ist und wie wir es finden: Wie ihr seht, sind wir dran und hören in wirklich alle Einsendungen rein! Es kann nur ein Stückchen dauern, bis wir auf euer Demo stoßen. Wenn es soweit ist und uns schön weggeblasen hat, findet ihr es früher oder später auch im Heft wieder!
Gleichzeitig aber: Habt bitte Verständnis, wenn es euer Demo doch nicht in die METAL HAMMER-Demozone schaffen sollte. Der Platz ist leider sehr knapp, so dass wir genau auswählen müssen, wer es ins Heft schafft. Lasst euch davon aber nicht entmutigen, sondern legt mit eurer nächsten Scheibe einfach noch einen drauf!
Ich stürze mich dann auch gleich mal in die nächste Runde. Morgen kommt vermutlich schon wieder die nächste Lieferung ;-)