Einträge von: Januar 2011
Horst-Günter Ludolf stirbt mit 56 Jahren
Metal im Alltag | Autor: Schnabel | 31.01.2011 | 0 Kommentare
Tiefe Trauer liegt über dem Land. Mit nur 56 Jahren ist Horst-Günter Ludolf gestorben. Seine Seelenruhe und das stete “……..” auf den Lippen konnte viele Menschen über Grenzen hinweg begeistern. Eine Legende verließ uns. Danke für alles, Horst-Günter! R.I.P.
Brothers of Metal
Metal im Alltag | Autor: Tobias | 31.01.2011 | 2 Kommentare
Brothers Of Metal
Liebe Brüder und Schwestern: Geschwister können einen ja mal manchmal wirklich auf die Palme bringen – oder aber zu einem guten Musikgeschmack. Dies ist die Geschichte eines propperen Zwerges (nennen wir ihn: Matthias), der im Alter von vier Jahren von seinem großen Bruder a) malträtiert und b) in den Rock eingewiesen wurde…
70000 Tons of Metal – Der vierte und letzte Tag
Unterwegs an der Front | Autor: Leimsen | 31.01.2011 | 2 Kommentare
Donnerstag, 27. Januar:
Der letzte Tag auf See beginnt für einige doch recht verhalten. Das besagte Karaoke-Massaker in der Boleros-Bar soll in einigen Fällen bis neun Uhr morgens (!) gedauert haben. Aber was soll’s, auf Festivals muss man nicht so viel schlafen. Obwohl man es ja hier – im eigenen Bettchen – ganz gut kann. Schlimmer als der Kater wiegt jedoch – so ist immer wieder in den Fluren, Aufzügen, Bars und beim Essen zu hören – der Fakt, dass die “Majesty Of The Seas” morgen in aller Frühe wieder im Hafen von Miami einlaufen wird. Anders gesagt: Die meisten Leute würden durchaus noch einen Tag oder zwei dranhängen.
Aber nicht verzagen, gibt ja noch mal ordentlich Wellengang auf den Bühnen. Im Tagesplan, der von Zimmerservice in die Kabinen gelegt wird, geht es zwar mit “Vitality Stretch” im Fitness Center (7:30 Uhr) und “Indoor Cycling” (9 Uhr) los, aber interessant wird es erst mit Circle II Circle auf der kleinen Bühne und Swashbuckle am Pool. Letztere passen mit ihren Spitzhüten, Rüschenhemden und dem Schulterpapagei auf dieses Schiff wie keine zweite Band. Warum jemand eine Ananas auf die PA gestellt hat, muss man aber nicht verstehen (obwohl es zugegebenermaßen schon irgendwie karibisch aussieht).
Swashbuckle
70000 tons · Blind Guardian · cruise · Exodus · heineken · iced earth · kai hansen · Kreuzfahrt · Sabaton · swashbuckleDa hat mal wieder einer das Putzen vergessen,…
Metal im Alltag | Autor: Fabel | 29.01.2011 | 1 Kommentar
… in so fern alles wie früher. Aber so nen Putzdienst kann man ja immer mal nachholen. Also auch alles “fast” wie früher.
Aber zum Thema:
“Am Südpol, denkt man, ist es heiß” merkte Ende des letzten Jahrtausends schon Elke Heidenreich an. ´Und watt soll ich sie sagen?` – Die Frau hat recht behalten! Denn wenn hatebreedsche und sepultaröse Klänge ertönen gibts zumindest bei den Humboldpinguinen kein Halten mehr. Nur die Königspinguine bleiben “… as cold as ice”. Too cool to ´Kopfnick` sag ich nur!
Aber seht selbst!
Hatebreed · Heavy Metal Pinguin · Sepultura · Video70000 Tons Of Metal – Der dritte Abend
Unterwegs an der Front | Autor: Leimsen | 29.01.2011 | 0 Kommentare
Mittwoch, 26. Januar: Wieder an Bord
Zurück vom Landgang herrscht zunächst eine ruhige Stimmung auf dem Schiff: Die Ausflügler legen sich erstmal hin, die Besucher der Bar am Pier schlafen vermutlich erstmal den Nachmittagstequila weg. Also kann ich mir Teile des Schiffs ansehen, die bisher vor lauter Metal unbesucht blieben, etwa das voll ausgestattete Fitness-Center, mit Spiegeln, viel hellem Holz und mit einem schicken Ausblick über Deck gesegnet. Hier kann man sein Sportprogramm durchaus vernünftig durchziehen – wenn man denn außer Headbangen eins hat. Wie zu hören ist, finden sich des Morgens tatsächlich insbesondere Musiker hier ein, um in Form zu bleiben. Sehr schön auch das Seminar „Entgiftung und Gewichtsverlust“, das – so darf man vermuten – genauso wie die Pilates-Klasse vor dem Frühstück um halb Acht (!) nicht wirklich Anklang finden dürfte.
Die Dame am Empfang des benachbarten Spa-Bereichs, aus dem es sehr angenehm nach ätherischen Ölen und solcherlei Wellness-Essenzen duftet, erzählt jedoch, dass auf dieser Reise keinesfalls weniger Leute ihre Dienste in Anspruch nehmen. Da kann man mal sehen! Ebenso ungewohnt im Kontext eines Metal-Festivals wirkt der Shopping-Bereich, der manchen – oder manche – vielleicht vor schwierige Entscheidungen stellt: Duty Free-Parfümchen, eine goldene Uhr – oder doch noch eine Pina Colada in der Boleros-Bar? Nicht einfach! Aber eigentlich…. doch. :)
70000 Tons Of Metal – Der dritte Tag mit Landgang
Unterwegs an der Front | Autor: Leimsen | 28.01.2011 | 2 Kommentare
Mittwoch, 26. Januar: Landgang
Schon morgens um 7 Uhr fährt die „Majesty Of The Seas“ mal rechts ran, denn es steht ein Landgang an auf die mexikanischer Insel Cozumel an. Es sind organisierte Touren zu Pyramiden möglich, zu Maya-Ruinen, außerdem Pferdereiten, angeblich auch Jetski-Fahren, und von einem Strand hört man auch. Vermutlich wissen die hilfreichen Herrschaften vom „Guest Relations Desk“ es genau, aber die Rockerscharen sind zu beschäftigt mit Spaß haben, um die Details der Tagesausflüge zu klären. Obwohl sich näheres Hinsehen in den meisten Fällen gelohnt hätte. Aber der Reihe nach…
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70000 Tons Of Metal – Der zweite Tag auf See
Unterwegs an der Front | Autor: Leimsen | 28.01.2011 | 1 Kommentar
Dienstag, 25. Januar:
Es hat ja gestern schon ein bisschen gewackelt. Der Wind. Ganz klar. Ein kleines Alkohölchen wurde sicher auch von dem einen oder anderen verköstigt. Das Wort „pegeln“ taucht in der Seefahrt ja öfter auf. Große Ausfälle sind allerdings nicht zu verzeichnen: In den Fluren stinkt es nicht nach Bier, es liegen und lagen keine Alkoholleichen herum, Müll und Dreck ebensowenig. Die Schiffscrew ist zwar zur später Stunde damit beschäftigt, die „Majesty Of The Seas“ sauber zu halten, aber das alleine ist es nicht: Die Metaller benehmen sich auf einem Kreuzfahrtschiff anders als auf dem freien Feld. Interessant.
Eine Sache bleibt aber: Der Kater. Zwar schläft es sich gar nicht so schlecht, wenn es ein bisschen wackelt und die nötige Bettschwere hergestellt wurde, aber der Morgen geht gemächlich los. Erstmal frühstücken. Kaffee hilft immer, und das Buffet kann sich sehen lassen. Wir befinden uns schließlich in einem schwimmenden Hotel höherer Güteklasse, was »
Lost in translation und was Eberhard Mühlan dazu sagt
Metal im Alltag | Autor: Flo | 28.01.2011 | 3 Kommentare
Maximum Buchtipp: ‘Zwischen 12 und 17’ von Eberhard Mühlan.
Der Autor hat sich damals 1986 ein epochales Ziel gesetzt. Die irgendwo zwischen sexueller Frustration und Satanismus hin und her gerissene Jugend zwischen 12 und 17 in seinem gleichnamigen Buch aus den Klauen der allgegenwärtigen Versuchungen zu reißen und auf den einzig wahren Weg zu führen – seinen eigenen mit allerfeinst sandgestrahlter Gehirn-Architekur durchdachten Pfad der Geläuterten. Geschaffen hat er damit ein Werk, dass mehr Metal ist als alle gesammelten Riffs von Kerry King.
Beim Durchlesen hatte ich schon damals den Verdacht, dass »
70000 Tons Of Metal – Der erste Abend auf See
Unterwegs an der Front | Autor: Leimsen | 27.01.2011 | 3 Kommentare
Montag Abend, 24. Januar:
ES GEHT LOS! Noch liegen wir im Hafen, aber die „Majesty Of The Seas“ bewegt sich. Es kommt schon ziemlich cool, mit einem Pils auf dem Oberdeck zu stehen und zu sehen, wie sich die Skyline von Miami im Hintergrund bewegt. Komisch wirkt nur, dass das Schiff kurz parallel zu einer Autobahn am Ufer fährt. Vielleicht gibt‘s es am Heck ja sogar einen Aufkleber: „Hupen zwecklos, meiner ist größer!“ Wäre passend. Denn runtergucken von ganz oben…ist beeindruckend. Und die Reeling ist gar nicht mal so hoch. Man kann hier theoretisch schon runterfallen, wenn man blöd genug ist, hier rumzuklettern.


Auf den Bühnen soll es kurz nach dem Auslaufen losgehen, aber das verzögert sich ja, wie beim letzten Mal beschrieben. Dafür sind die Bars, der Pool und die Jacuzzis auf dem Oberdeck geöffnet, man sieht Metal-Shirts und Bikinis gleichermaßen. »
70.000 tons · Arsis · Blidn Guardian · Destruction · Fear Factory · Festival · Miami · Nevermore · Rage · SanctuaryBlog For Blood Folge 11: Und täglich grüßt das Murmeltier
Frischfleisch - Blog for Blood | Autor: Iron Anz | 26.01.2011 | 4 Kommentare
Liebe Blog-Freunde, User und Frischfleischfetischisten,
das neue Jahr 2011 grüßt gleichzeitig mit der 11. Ausgabe des „Blog For Blood“. In den bisherigen zehn Folgen habe ich euch immer wieder großartige Bands aus dem Underground vorgestellt, von denen ich überzeugt war und bin, dass auch andere Metal-Fanatiker sie kennen sollten. Heute werde ich den Spieß aber umdrehen.
Accept · Blind Guardian · Blog For Blood · Blood Of The Nations · DragonForce · Edguy · Frischfleisch - Blog for Blood · Hammerfall · Heavy Metal. Power Metal · Iron Anz · iron maiden · Judas Priest · Kissin' Dynamite · klassicher Heavy Metal · Metallica · Nachwuchs · Powerwolf · True Metal70000 Tons Of Metal – Die Cruise legt ab
Unterwegs an der Front | Autor: Leimsen | 26.01.2011 | 4 Kommentare
Montag, 24. Januar, Hafen von Miami:
Endlich ist der Tag gekommen: Heute soll die „Majesty Of The Seas“ ablegen. Dafür müssen alle Mitreisenden, die im nahegelegenden Miami Beach untergekommen sind, vom Hotel mit dem Taxi zum Hafen fahren. Mittlerweile auch dabei, weil gestern angekommen: Sodom mit neuem Trommler Markus „Makka“ Freiwald, der seinen ersten Gig gleich auf dem Schiff spielen darf. Gitarrist Bernemann macht sich darüber aber keine Sorgen: „Wenn er sich verspielt, lassen wir ihn kielholen“. Einfach.

Die Taxifahrt sollte eigentlich nur 20 Minuten dauern, aber heute gibt es ein Problem: Die Gegend um den Hafen ist komplett gesperrt, weil in einer nahegelegenen Halle eine feierliche Beerdigung für zwei Polizisten stattfindet, die kürzlich in der Gegend im Dienst ermordert wurden. Ein Taxifahrer empfiehlt uns, einfach eine Stunde zu warten. „Wird‘s dann besser?“, fragen wir. „Nein.“ Na toll. Unser Mann scheint aber alle Register zu ziehen und schlängelt sich über Nebenstraßen bis zum Terminal G durch – und da liegt sie: Die „Majesty Of The Seas“. Weiß, lang, und verdammt groß. Die Dinger sind echt riesig. Die Uferstraße davor ist gesäumt von schwarzgekleideten Gestalten, hier sieht es aus wie auf der Hauptstraße von Wacken. Ebenfalls mittendrin im Strom: Die Musiker. Direkt hinter mir gehen Rage und Forbidden, einen VIP-Eingang gibt es nicht. Großen Aufruhr verursacht das ebensowenig. Cool. Und das soll am ersten Tag auch so bleiben; mehr dazu später. »
70.000 · 70.000 tons · Blind Guardian · Festival · Karibik · Kreuzfahrt · Metal Cruise · Sabaton · Sodom · testamentBis sie tot von der Bühne kippen…
Metal im Alltag | Autor: Diana | 25.01.2011 | 1 Kommentar
Gestern mal wieder eine essentielle Info bei Facebook: Twisted Sister spielen ein Konzert. Direkt in Folge der unvermeidliche Gedanke: Ist das Konto leer? Mal ganz ehrlich: Ist man als Fan wirklich scharf darauf, seine alten Helden Pflichtkonzerte absolvieren zu sehen? Oder wäre es manchmal nicht besser, wenn man sich einfach an den wohligen Erinnerungen erfreuen könnte?
Bleiben wir mal bei Twisted Sister: Das letzte richtige Album erschien 1987 (!), seitdem öffnen die Amis die Geldbeutel der alten Fans mit einer Unzahl an Best-Of-Veröffentlichungen, einer schmerzhaft peinlichen Weihnachts-CD (Dee Snider im Santa-Claus-Outfit, irgendwer?) und natürlich DVDs von so ziemlich jedem Auftritt, für den sie auf eine Bühne traben. »
Lemmy · Ozzy Osbourne · Twisted SisterPlattenarchäologie
Downloads und Streams, Metal im Alltag, Redaktions-Tagebuch | Autor: G-Force | 24.01.2011 | 0 Kommentare
Eigentlich sollte es ein ruhiger und entspannter Sonntag werden. Quasi mal nen Gang rausnehmen, nachdem es dann doch wieder sehr spät geworden war am Tag zuvor. Eigentlich.
Während ich also durch meine Platten stöbere, auf der Suche nach einer Johnny Cash, Curtis Mayfield oder Fredl Fesl Platte, um den Soundtrack für den Tag zu finden, stolpere ich über das hier: D.R.I. – DEALING WITH IT von 1985!!!
Aus und vorbei war es mit dem ruhigen Tag. Gashahn rein und ab geht die Post. Nicht umsonst hatten D.R.I. mal den Ruf der schnellsten Band der Welt. Auf der ersten 7 Inch, die 1982 das Licht der Welt erblickte wurden 22 Songs in 18 Minuten reingepresst. »
D.R.I. · Dealing With It · dirty rotten imbeciles · I Don't Need Society · I'd Rather Be SLeeping · Marriage70000 Tons Of Metal – Die Metal-Kreuzfahrt – Vor dem Ablegen
Unterwegs an der Front | Autor: Leimsen | 24.01.2011 | 7 Kommentare
70000 Tons Of Metal – METAL HAMMER sticht in See.
Ein Kreuzfahrtschiff. 40 Metal-Bands. 2000 Fans. 4 Tage zwischen Miami und Mexiko. Was wird das denn??? Um das herauszufinden, begibt sich METAL HAMMER-Chefredakteur Christof Leim auf hohe See…
Miami Beach, Vor dem Ablegen, Samstag abend
Bei Miami Vice schien immer die Sonne, da bin ich sicher. Flamingos, knappe Bikinis und Polizisten in pinken Hemdchen. War ja Florida. Nicht Metal, aber sonnig. Und hier ist es echt kalt. Was soll das denn? Haben wir uns verflogen? Nee, oder? Es ist Samstag abend, gerade ist der METAL HAMMER in Miami angekommen – und wir frieren. Am Montag wird die “Majesty Of The Seas” ablegen, bis zur Insel Cozumel vor Mexiko schippern und zurück. Schon an diesem Samstag reisen die ersten Fans, Mitarbeiter, Medienvertretern und Musiker an. Schon am Flughafen in Düsseldorf saßen Dark Tranquillity (an einer Bar, heißt es), auch Teile der Amon Amarth-Crew stieg dort ein, außerdem Musiker von Blind Guardian. Deren Gitarrist Marcus Siepen wusste – wie wir alle – auch nicht genauso, was ihn so erwartet. Man mutmaßt über 2000 Betrunkene im Pool oder die Wechselwirkung zwischen Seekrankheit und Sehr-viel-Bier-Krankheit. Wir werden sehen. »
70000 tons metal cruise testament chuck billy metal hammer miami leim‘Ode an die harte Pubertät’ oder ‘Wo wollt ihr mit dem Metal hin?’
Redaktions-Tagebuch | Autor: Praktikant | 23.01.2011 | 8 Kommentare
Aaahhh, es ist zum Haare raufen!!! Wie kann es sein, dass seit meinem Praktikumsbeginn in den Kommentaren immer das Gleiche diskutiert wird!? Leute ihr raubt mir mit eurem >die Band XY ist Metal, wer die hört ist mächtig< und > die Band YZ ist kein Metal, wer die hört ist gay<-Gelaber den letzten Nerv. Ich dachte immer der Durchschnittsmetaller ist recht intelligent und aufgeschlossen, zumindest habe ich bis jetzt immer diese Erfahrung gemacht. Diese Umstände lassen mich allerdings stark an meiner These zweifeln…Â »
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