Einträge von: Mai 2011
Bis einer kotzt!
Metal im Alltag | Autor: Jakob | 31.05.2011 | 5 Kommentare
Es ist ein Gerücht, dass der true trve Eisenfreund ausschliesslich dem blanken Stahl frönt. Denn der listige Gevatter Pop streckt seine klebrigen Tentakel nach all seinen Schäfchen aus – unabhängig vom Rückenpatch und der Anzahl der Nietenreihen am Gurt.
Pop-Cover sind en vogue und machen Spaß. Notfalls auch nach der dritten Sprudel-Kaltschale. »
Charts · Coverversion · metal · Nasum · PopMETAL HAMMER guckt (7): Torchwood – Kinder der Erde
Metal im Alltag | Autor: Sebastian | 29.05.2011 | 2 Kommentare
Zumindest Science-Fiction-Fans sind sich einig: Im Jahr 2009 wurde in Großbritannien ein Stück Fernsehgeschichte geschrieben. Und nun endlich darf auch der deutsche Zuschauer an einem Alien-Schauermärchen teilhaben, dass sich mit keinem anderen in einen Topf werfen lässt.
Die Rede ist von ‘Torchwood: Children Of Earth’ (beziehungsweise im Deutschen: ‘Torchwood: Kinder der Erde’) der dritten Staffel von ‘Torchwood’. Die Serie startete als Ableger von ‘Doctor Who’, von der ich bereits an anderer Stelle geschwärmt habe. Als „erwachsene Version“ des Originals setzte ‘Torchwood’ in den ersten beiden Seasons vor allem auf oft aufgesetzte Gewalt- und Sex-Szenen. Obwohl Potential spürbar war, kam sie nie so richtig in Schwung.
Dann aber kam ‘Children Of Earth’.
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Metal im Alltag | Autor: Iron Anz | 28.05.2011 | 0 Kommentare
Udo Jürgens, die arme Sau, heult ja seit gefühlten 80 Zenturien rum, dass er noch niemals in New York war… Was soll man dazu noch sagen? Im Gegensatz zu dem alten Mann im Bademantel war ich letztens in New York. Und auch tatsächlich am Broadway. Und das sogar ohne schlechtes Gewissen, denn auch dort wird gerockt. Man mag es kaum glauben, aber es ist so…
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Der Weg geht aber links entlang
Metal im Alltag | Autor: Schnabel | 28.05.2011 | 1 Kommentar
Nein, es geht nicht um Politik, sondern um ein Rätsel. Im Radio, Mitte der Achtziger auf SWF 3, als Frank Laufenberg noch eine coole Rocksau und Elmar Hörig mit seiner “Elmi Radio Show” die Grenzen des (damals) guten Geschmacks mit Siebenmeilenstiefeln übertrat
und der witzigste Humbug-Anarchist Deutschlands war – vor seinem tragischen Absturz mit fünftklassigen Shows im Privatfernsehen… Wie auch immer: Die Lösung verbirgt sich »
Berlin · Müll · Nacht · Saufen · Sixpack · SonntagKreator-Lese-Reise: Privatflaschen und warum sich alles dreht
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 27.05.2011 | 0 Kommentare
Wenn man herum kommt, dreht man sich zwar nicht im Kreis, und doch schließen sich viele ebensolche. Das bemerkt man insbesondere beim Touren, einer Art intensiven Kreiselns. Während also in Erlangen nicht nur einer auftaucht, der Killchris Fanzine mit den Kreator-Texten aus ENDLESS PAIN in seinem Regal stehen hat, trägt ein anderer ein End Of Green-Shirt – just die Band, in der die integrierte Vorgruppe aus Stuttgart (Tausendsassa Michael Setzer aus dem letzten Blog-Beitrag), sonst singt.
Nächste Station: Schlachthof Wiesbaden, Räucherkammer. Hier wurde schon soviel geräuchert, dass heutzutage die Zigaretten aus bleiben müssen. Dafür gibt es Wein. Freund und Autor Nagel aus Berlin hat hier eine Kiste seines Nagel-Weines deponiert und lässt vorbeikommenden Freunden einen Riesling mit seinem eigenen Ettikett auftischen. Aus der Ferne telefonisch angewiesen, quasi. Grosse Geste. Das ist noch besser, als in der Kneipe eine private Flasche Rum stehen zu haben und der Wirtin zu deuten: “Machste mir noch einen aus meiner Buddel…”
Schliesslich Köln, die Stadt in der ich vor 20 Jahren studierte. Die Parkplatzsuche ist seitdem erheblich dramatischer geworden, aber wenn man sich gut entsinnen kann, findet man die Schleichwege unter Plateanen und parkt 24 Stunden kostenlos mitten im Geschehen. Auf die Lesung im Sonic Ballroom kommt ein Bekannter auf absurdem Pfad geritten. Als Redakteur für die iPad-Ausgabe der Tageszeitung, ja auch so etwas gibt es mittlerweile, entdeckt er mein Pommes-Gabel Foto im Tagestipp und denkt: “Hä, den Vogel kenn ich doch?” So finden wir abends noch lange zueinander und Reden über Pionier-Arbeit: im Magazin-Verlegen und im Bereich Metal-Lesung. Schön.
Heute Osnabrück, Kleine Freiheit; morgen Hamburg, Grosse Freiheit, nein Frechheit, Haus III & 70, Schulterblatt
Hilmar Bender · Kreator · Lesung · Thrash MetalLeimsen regt sich auf – Heute: “A****loch-Eltern”
Metal im Alltag, Unterwegs an der Front | Autor: Leimsen | 26.05.2011 | 2 Kommentare
Tach zusammen, werte Gemeinde!
Man kommt ja ein bisschen rum. So als Rock-Fan und Metal-Head. Das ist zwar prinzipiell erfreulich, aber manchmal muss ich mich trotzdem aufregen. Nämlich über…Â A****loch-Eltern.
Ja, ihr habt richtig gehört – um Eltern geht es. Und auch um Hören. Also quasi ein Thema aus dem wirklichen Leben. Deshalb werde ich mal – obwohl an diesem Donnerstag abend gerade coole Musik läuft (Alice In Chains) und heute schon wieder gut gelacht wurde im Tanzpalast (nämlich über die Musik-CSU) – ernst. Ist aber schnell vorbei, versprochen.
Es begab sich nämlich folgendes: Mit meiner kleinen Band, die hier natürlich nicht genannt werden soll, spielte ich vor einiger Zeit mal auf einer Veranstaltung, die neben der Musik noch ein Rahmenprogramm bot. Weswegen auch Rocker ihre Kinder mitbrachten. Schöne Sache eigentlich…
Eltern · Gehörschutz · Kinder · Lautstärke · OhrenstöpselWenn ihr mal für 30 minuten Metal-frei habt!
Downloads und Streams | Autor: Fabel | 26.05.2011 | 2 Kommentare
Eat this!
… und sag mir mal bitte einer, wo Steve Buscemi auftaucht.
Beastie Boys Intergalactic Sabotage NY New York Jack Black Elijah Wood Alicia Silverstone Susan Sarandon · Steve BuscemiKaffee kochen beim METAL HAMMER – Teil 2: Wer zum Teufel…?
Metal im Alltag, Redaktions-Tagebuch | Autor: David | 23.05.2011 | 1 Kommentar
Hallo und Glück auf!
Der Prakti war nun auf dem ersten „Festival“, dass der METAL HAMMER präsentierte. Das Rock’n’Ink ist aber wie ich feststellen musste, wahrlich nicht wirklich für Metaller geeignet. Warum? Dazu später mal mehr.
Um den heutigen Blog etwas interessanter zu gestalten, gibt es heute das erste Video über die Leute unserer Redaktion mit dem Titel: „Wer bin ich und was mache ich hier eigentlich?“
Crank It Up · Jakob · Praktikant · RedaktionKnipst mal bitte einer aus?
Metal im Alltag | Autor: Diana | 22.05.2011 | 0 Kommentare
Toleranz ist ja schön und gut (ab und an zumindest), doch manchmal sollte man auch einfach so frei weg von der Leber weg aussprechen, wer einem zurzeit mal wieder so richtig auf den Senkel geht. Da das rosarote Gutmenschen-Gen um mich einen großen Bogen gemacht hat, finde ich da auch in schöner Regelmäßigkeit neue Opfer für meine mangelnde Toleranz beziehungsweise potenzielle Nervfaktoren.
Der jüngste Neuzugang: kultisch agierende Sonnenanbeter. Ja ja, ist ja recht: Sonne ganz toll, Grillen darf auch zweimal im Jahr sein, und Festivals bei Regen bringen’s nun wirklich nicht. Aber: Muss man daraus eine Religion machen?
Angefangen bei den Nachrichtensprechern: Ich erinnere mich an Zeiten, die noch gar nicht so lange her sind, in denen Wettermoderatoren schlicht und einfach – Achtung, jetzt kommt’s – die Wettervorhersage vorgelesen haben. Heute muss man sich vorher drei Minuten pseudokünstlerischer Zusammenschnitte vom örtlichen Stadtbad angucken, um die These, dass es heute warm war, damit untermauert zu kriegen, dass genug Deutsche blank gezogen haben, um ihre Plauze in die Sonne zu halten. Passiert ja sonst nix auf der Welt… Zudem sieht das garantiert n-i-c-h-t so aus:
Die eigene Meinung wird einem auch gleich mal vorweggenommen: Wenn es in den nächsten Tagen irgendwo zwischen 35 und 40 Grad heiß wird, dann verkündet der Moderationsklon, dass man das alles ganz toll finden darf, wenn tatsächlich mal wieder so was wie Regen kommt, schaltet er auf Betroffenheit und erwartet ähnliches vom Zuschauer. Woher the fuck will der wissen, ob ich es super finde, mir bei sengender Hitze das Hirn braten zu lassen?
Ähnlich nervtötend auch die Leute, die bereits im Februar auf einen Sonnenstrahl mit ähnlicher Hysterie reagieren, als hätte man sie gerade mit einem Essensgutschein aus ihrer antarktischen Höhle gelockt, in der sie seit zehn Jahren hausen. Noch nie einen Sommer erlebt, oder was!?
Nicht zu vergessen die Alles-bei-Facebook-Poster „Yippie, Sonne!“, „28 Grad in Bottrop!“. Ganz ehrlich, lasst stecken! Wenn ich wissen will, wie das Wetter hier ist, guck ich aus dem Fenster. Wenn ich jemals einen Grund finden sollte, nach Bottrop zu fahren, dann schaffe ich es auch, mich für alle Eventualitäten zu rüsten und Sonnencreme u-n-d Regenschirm einzupacken.
So, genug geschimpft. Wir fahren jetzt essen. Und zwar nicht in ‘nem Biergarten. Guten!
Mein letzter Blog – Ich entrücke!
Downloads und Streams, Metal im Alltag | Autor: G-Force | 21.05.2011 | 1 Kommentar
All mein Erspartes ist zusammengekratzt ich bin seelisch durch stetige Selbstgeißelung auf diesen Tag vorbereitet. Der jüngste Tag kann kommen. Hier meine mahnenden Worte an all die Ungläubigen und verirrten Seelen die es noch nicht wissen oder nicht wahr haben wollen:
Apokalypse · Camping · der jüngste Tag · Jesus · Macho Man · Randy SavageWas ist denn da Kommentarlos?
Metal im Alltag | Autor: Sleazis | 19.05.2011 | 8 Kommentare
Auch wenn es euch möglicherweise erst jetzt aufgefallen ist, während ihr diese Zeilen lest: METAL HAMMER hat eine neue schicke Webseite. Seit dem 18.04. erstrahlt unsere Internet-Präsens im stahlgeprüften, neuen Gewand. Wurde ja auch Zeit. Während wir uns also über die neue grafische Schönheit des virtuellen Aushängeschilds freuen, schleicht sich nach einem Monat METAL HAMMER-Make Over eine besorgniserregende Erkenntnis ein: Die Kommentarfunktion bleibt nahezu ungenutzt. Was ist da los, ist etwa was im Internet kaputt?
Nein, vielmehr liegt die Vermutung nahe, dass ein Kommentar nun die Angabe (d)einer E-mail-Adresse erfordert, die nachher natürlich nicht angezeigt wird. Es scheint fast so, als wäre nach vermeintlicher Aufhebung des Schutzwalles der grenzenlosen Anonymität den alten, sonst immer so eifrigen Kommentar-Anonymitätern die Muffe gegangen. Dabei war es doch immer so schön, unter einer neuen Meldung über Korn von 666slayerschlampe zu lesen, dass Slipknot eigentlich ja überhaupt kein Metal seien und kacken gehen sollen.
Wo sind die wertvollen Meinungs-Beiträge zu Album-Rezensionen wie die Erkenntnis von vargverehrer88, dass Dimmu Borgir den Black Metal verraten haben? Ganz zu schweigen von den ganzen anderen (un)qualifizierten Unflätigkeiten, die uns sonst immer den Tag versüßten. Also Leute, los, traut euch wieder. Denn Metal ist zu einem großen Masse ja auch manisch masochistisch. Ansonsten gäbe es Bands wie Anaal Nathrakh nicht. Und keine Sorge, ihr bekommt auch ganz sicher nicht automatisch bei gewagtem Kommentar den stündlichen Manowar-Newsletter an die preisgegebene Adresse geschickt.
Kreator: Zweitklassig bleiben. Erstklassig auch.
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 18.05.2011 | 1 Kommentar
Aus Respekt vor der alten Tante VfL Osnabrück gibt es eine kleine Änderung im Tourplan. Am kommenden Dienstag ist das Relegationsrückspiel in Osnabrück gegen Dresden. Der VfL braucht jede Unterstützung, die ganze Stadt wird im Stadion sein. Ich möchte nur ungern gegen den Lärm aus dem Stadion anlesen, so haben wir die Show in der Kleinen Freiheit kurzfristig von Dienstag auf Donnerstag, den 26.5. verlegt.
Erstklassig dagegen der gestrige Abend in Stuttgart mit der integrierten “Vorband”. Michael Setzer, der Typ mit mehr Haare am Kinn als ich auf dem Kopp, hatte sich mit einer riesigen Bewerbungslinkliste als Vorband beworben. Nach nur einem willkürlichen Klick auf einen Saxon-Konzertbericht hatte er den Job. Extra für gestern Abend hat er seinen KREATOR Konzertbericht, den er vor 20 Jahren mal zu schreiben angefangen hatte, fertig gestellt. Und vorgetragen. Die Manowar-Geschichte passte auch eins A. Danke Stuttgart für den lauschigen Abend.
Heute Erlangen E-Werk, morgen Wiesbaden, Schlachthof for free.
(Hilmar Bender)
Hilmar Bender · Kreator · Michael Setzer · ThrashSprechen Sie Metal?
Metal im Alltag | Autor: Jakob | 17.05.2011 | 3 Kommentare
Tach. Ich würde ja gerne mal wissen was um Deicide bei euch so Unleashed. Carnivore sein, werdet ihr denken – wacken mit dem los? Nun die Antwort ist einfach: ich hab wenig geschlafen heute Nacht. Vile… »
Asphyx · Carnivore · Deicide · Maroon · Metal sprechen · Pack · UnleashedKreator – von Mille in die Wüste geschickt
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 17.05.2011 | 0 Kommentare
Mille Petrozza hat seine Band in die Wüste geschickt. Um dieses Foto aufzunehmen. Das war in 1988. Mit D.R.I. waren Kreator in jungen Jahren bereits auf ihrer zweiten USA Tour, als dieser Schnappschuss entstand. Sie sehen von rechts nach links: Ulsch, Tritze, Jülle und Stoney, aus dessen Privatarchiv das Foto stammt. Als Autor der Kreator-Geschichte VIOLENT EVOLUTION hatte ich die Gelegenheit, ausgiebig in Stoneys Foto-Alben zu stöbern und war am Ende traurig, nicht alle Bilder abdrucken zu können.
Nun bin ich mit Buch und Bildern sowie zusätzlichem Videomaterial auf Lesereise quer durch Deutschland. Zum Auftakt gestern in VS-Villingen, der Heimat der mächtigen Corrosive. Killchris von Corrosive war es, der 1986 einen Coup landete und in seinem Fanzine die von Mille unter der Schulbank für ihn hingekrickelten Texte (es gab zur ENDLESS PAIN kein Textblatt) abdruckte. Das Fanzine fand reißenden Absatz.
Einen ähnlichen Ansatz habe ich für mein Kreator-Buch gewählt: Milles Aussagen aus ein paar selbstgeführten Interviews unter der Parkbank zusammengekrickelt und dann in den Copy-Shop getragen. In etwa, jedenfalls.
Thrash-Typen und Typinnen, kommt zur Lesung, denn auch dort gibt es Humor. Heute Stuttgart Zwölfzehn, morgen Erlangen E-Werk.
(Hilmar Bender)
Die kompletten Daten der Lesereise:
17. Mai – Stuttgart, Zwölfzehn
18. Mai – Erlangen, E-Werk
19. Mai – Wiesbaden, Schlachthof
20. Mai – Wiesbaden, Cobra
21. Mai – Münster, Amp
22. Mai – Köln, Sonic Ballroom
25. Mai – Berlin, HBC
26. Mai – Osnabrück, Kleine Freiheit
27. Mai – Hamburg, Haus III & 70
28. Mai – Flensburg, Volksbad
29. Mai – Bremen, Römer
Rock’n’ Ink – Tattoos, Schnaps und Geheimtipps
Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 16.05.2011 | 0 Kommentare
Die Festival-Saison 2011 ist nun hochoffiziell für alle in der METAL HAMMER-Redaktion gestartet! Am vergangenen Wochenende trieben wir uns auf dem zweiten Rock’n’Ink in Chemnitz herum. Die Mischung aus Tattoo-Convention und Rock-Konzert ist gewagt, ging aber meistens auf. Mittlerweile sind wir zurück in der Redaktion und ganz schön durchgerockt. Aber wir hatten unseren Spaß â€“ und das Publikum augenscheinlich ebenso.
Einen ausführlichen Bericht lest ihr natürlich in der kommenden METAL HAMMER-Ausgabe. Ein paar Höhepunkte, Entdeckungen und Anekdoten wollen wir euch aber nicht vorenthalten. Wäre ja auch zu gemein.
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