Einträge von: Februar 2012
Maximum Partying!
Unterwegs an der Front | Autor: Lodda | 20.02.2012 | 0 Kommentare
Das Leben ist kein Zuckerschlecken. Besonders wenn man das eines gestandenen Metal-Journalisten bestreiten muss. Dann ist das Leben eher ein ständiges Headbang- und Party-Gelage â zumindest kommt das einem bisweilen so vor. Ganz nach Andrew W.K.: When it’s time to party, we will always party hard. Der vorletzte Freitag darf hier als abschreckendes Beispiel herhalten. Schon vormittags gehtâs los mit einem Redaktionsbrunch. Um 11 Uhr finden wir uns zusammen und stoßen an, denn â klar â man muss die Feste feiern, wie sie fallen und die Prosecco-Korken knallen. Und so fließen die ersten Schlückchen diverser Spaßgetränke an diesem Tag bereits vor 12 Uhr mittags die Kehle herunter. Prösterchen!
Andrew W.K. · Caliban · Dog Eat Dog · METAL HAMMER · PartyHorror-Sequels im Selbsversuch – Wrong Turn 4
Unterwegs an der Front | Autor: Flo | 20.02.2012 | 2 Kommentare
Zugegeben, überhaupt auf die Idee zu kommen, dass ein Film dessen Filmtitel eine Zahl höher als zwei beinhaltet auch nur im Ansatz gut sein könnte, ist gelinde gesagt schon ein bisschen gewagt. Aber was solls, das Cover zeigt eine Hand im Schnee mit abgeschnittenem Daumen, auf der Rückseite stehen Schlagworte wie: Schockierend, Blutig, Gnadenlos. Schauen wir mal.
Das Setting ist ja auch erstmal ganz nett – ein Sanatorium in dem zombieeske Freaks eingesperrt werden die sich natürlich befreien können und die Belegschaft erstmal zerschnetzeln. Ok. Kann man mal machen. Das ganze passiert natürlich irgendwann in den Siebzigern – Cut, Zeitsprung – Gegenwart.
Da stellt sich zum erstenmal Unwohlsein ein, nämlich in dem Augenblick als die Protagonisten vorgestellt werden – allesamt völlig gehirnamputierte Ami-College-Teenies, die von “Schauspielern” dargestellt werden, die allesamt vielleicht minimal besser spielen als Hartholz, wohlwollend gesagt. Eigentlich verspürt man sofort den Wunsch, sie mögen doch bitte möglichst schnell massakriert werden, dass man sich dieses belanglose Gequatsche nicht länger anhören muss. Ab da werden wirklich alle Horror-Klischees bemüht – die Nervensägen machen einen hippen Ausflug auf ihren hippen Schneemobilen, verfahren sich natürlich und landen – wer hätts gedacht – in diesem alten Sanatorium, das selbstredend seit den 70′ern leer steht – und wer hätts gedacht – die Zombiefreaks vom Anfang leben da immer noch und ernähren sich von Kartoffeln und Menschen. Na gut, die ersten Nervensägen werden relativ zügig gekillt, was gut ist, aber wenn man nur einen einzigen Horrorfilm in seinem Leben gesehen hat sollte man so ein paar Grundverhaltensweisen gelernt haben. Eine davon ist: Löse die Gruppe nicht auf – ist schon ein bisschen sicherer als alleine. Machen die Doofköppe natürlich trotzdem ständig – einer nach dem anderen wird gemeuchelt – langweilig.
Der einzig vom Splatterfaktor “lustige” Moment ist eine Art Kannibalenfondueszene in der ein durchaus bemitleidenswerter Kerl bei lebendigem Leib zu Fonduestücken verarbeitet wird, die dann mit Zwiebeln und Kartoffeln verspeist werden. Das wars. Zwei überleben. Fertig. Wenn also jemand lust auf einen völlig belanglosen Schwachmatenstreifen hat, der von restlos uninspirierten Menschen gemacht wurde – bitte anschauen.
Film · horror · Splatter · Turn · WrongWunderstimmen
Metal im Alltag | Autor: Iron Anz | 14.02.2012 | 2 Kommentare
Der Tod gehört zum Leben. Punkt. Dream Theater bringen es in ihrem Evergreen âPull Me Underâ treffend auf den Punkt: âEvery breath leaves me one less to my lastâ. Dass auch (einst) hochgeweihte Sangesgrößen nach wie vor nicht vom Sensenmann verschont bleiben, zeigt das plötzliche Ableben von Oktaven-Queen Whitney Houston. Egal, wie man nun zur musikalischen Ausrichtung der Amerikanerin steht â singen konnte sie (zu ihren besten Zeiten) wie kaum eine Zweite. Im Metal-Bereich ist der im Mai 2010 verstorbene Ronnie James Dio nach wie vor eine Koryphäe, die für viele Metal-Heads als besten Sänger aller Zeiten gilt. Seinem Lebenswerk wird auch in Zukunft posthum noch mit aller Macht gedacht. Doch Metal findet nach wie vor im Hier und Jetzt statt.
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Metal im Alltag | Autor: Praktikant | 03.02.2012 | 0 Kommentare
Als ich letztens das Forum durchstöberte, stieß ich auf den unterhaltsamen Thread âWas nervt euch bei Konzerten?â. Da Nörgeln ja in der Natur des Menschen liegt, fielen die Antworten auf diese Frage standesgemäß vielfältig aus. Von Kung-Fu-Künstlern über besoffene, langhaarige, große, verschwitzte, stinkende und nackte Rumrempler reicht die Liste. Am Schlimmsten ist es für die meisten natürlich, wenn alle Attribute auf einen Randalierer zutreffen. Unschön sind außerdem Smart-Phone-Filmer oder zu viele Bands an einem Abend, die auch noch wild zusammengewürfelt wurden. Sogar fiese Furze finden Erwähnung! Kurz gesagt: bei Konzerten nerven einfach die anderen Menschen.
Leider kam bei der ganzen Jammerei gar nicht zur Sprache, was mich auf Konzerten stutzig macht: »
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