Blog For Blood Folge 9: Saviours
Frischfleisch - Blog for Blood | Autor: Iron Anz | 03.09.2010 | 2 Kommentare
Liebe Blog-Freunde, User und Frischfleischfetischisten,
mit großen Schritten nähert sich dieser Blog seinem ersten größeren Jubiläum: Die zehnte Ausgabe naht. Doch bevor es so weit ist, muss vorher natürlich noch jemand die Neun beglücken. Die Wahl fiel auf eine ziemlich heraus stechende Kapelle, die für sich in Anspruch nehmen kann einen doch recht eigenen Sound zu fahren. Durch und durch Old School, aber immer zeitgemäß. So macht man den Unterschied aus.
Die Rede ist von den Saviours aus dem rauen Oakland. „Moment!“ mag so manch einer nun schreien. „Die waren doch aufm Ozzfest dabei, das ist doch kein Underground mehr!“ Doch. Das sind sie definitiv. Wie viele Nachwuchsbands fährt auch das Quartett aus Kalifornien mit einem Van und Anhänger durchs Land. Von großer Rockstar-Welt ist man sehr weit entfernt. Damit das – zumindest in Ansätzen – eines Tages klappt, möchte ich euch die Band hier näher vorstellen und natürlich ebenso ans geschmackssichere Metaller-Herz legen.

Saviours: v.l.n.r.: Austin Barber (g, voc), Chris Grande (b), Scott Batiste (d) und Sonny Reinhardt (g).
Zwar haben die Burschen bereits 3 Volllängenscheiben sowie fünf EPs veröffentlicht, aber im deutschsprachigen Raum dürften Austin Barber (g, voc), Sonny Reinhardt (g),
Scott Batiste (d) und Chris Grande (b) noch reichlich unbekannt sein. Ihre Auftritte als Vorband von Kataklysm und DevilDriver in den USA haben deutlich gemacht, dass es hier eine Band gibt, die passioniert ihren Weg gehen will.
Doch was macht die Saviours so anders, dass sie aus der Masse an Nachwuchsbands (die Band hat sich erst 2004 gegründet) so herausfallen? Nun, zum einen zocken die Jungs keinen „Was-auch-immer“-Core, sondern Old School Metal und das sogar recht räudig.
Denn eines ist sicher: junge Bands, die sich auch anno 2010 noch dem traditionellen Heavy Metal-Sound verschrieben haben, sind rar gesät. Aus diesem Grund und weil die Band starke Songs im Repertoire hat, lohnt es sich, mal genauer hinzuhören.
Wie bereits erwähnt machen die Saviours eine ganze eigene Mixtur aus verschiedensten hart rockenden Zutaten. Auf ihrer MySpace-Seite kann man in ganze sechs Tracks reinhören und man erkennt schon bei diesen wenigen Stücken bereits, dass da eine Band beherzt und sehr versiert zu Werke geht. Ihre Mischung aus klassischem Heavy Metal, Power Metal, Black Sabbath, Motörhead und einer Prise Sludge ist „second to none“ wie man neudeutsch zu sagen pflegt und bereitet gute Laune.

Sieht mehr nach infernalischem Gerumpel aus - das Saviours-Logo
Einziger möglicher Schwachpunkt ist das auf Dauer doch eher latent fragil anmutende Organ von Gitarrist und Sänger Austin. Aber das muss wohl so… mit einem “Über-Sänger” wie Tim “Ripper” Owens würde die Musik dieser Band sicherlich so nicht mehr funktionieren. Außerdem wartet bei Live-Auftritten der etwaige Fan eh auf die grandiosen Soli von Lead-Axt Sonny Reinhardt, der das wahre „Metal-Lead“-Gen hat – kein Zweifel. Was der Lockenkopf aus seiner Axt holt ist große Kunst und hebt den Sound der Band definitiv auf einen anderen Level. Beispiel gefällig: ‘Slave To The Hex’ – Großartiger Up Tempo-Banger mit Klimax-Solo. Feiner Shred.
Im Juni waren die Saviours bereits für einige Dates in Deutschland unterwegs. Wer die Band live gesehen hat, ist herzlich eingeladen hier seine Live-Erfahrungen mit dieser Kapelle der Welt mitzuteilen.

Im wahrsten Sinne des Wortes: Tattoos bis zum Arsch
Old School still goin’ strong.
Blog For Blood ftw!
Euer IronAnz
Black Sabbath · Blog · Classic Heavy Metal · DevilDriver · Kataklysm · METAL HAMMER · motörhead · Oakland · Ozzfest · Power Metal · Saviours · Sludge- 03.09.2010
von Iron Anz
Suche im Blog
Kategorien
Werbung
Letzte Artikel
all ends Bericht Berlin Bier Black Metal Blog Cover Death Metal Festival Games Graspop Humor Iron Anz iron maiden Judas Priest Konzert Live metal METAL HAMMER Metal Hammer Blog Metallica motörhead oomph Redaktion Rock am Ring Sex slayer slipknot summer breeze Tour-Tagebuch Trash Unsinn Video Volo-Tagebuch Wacken Youtube
Blogroll
Archiv

Kommentare 2
long time no frischfleisch! herrscht am besten, keep it coming.
egahl am 6. September 2010 14:33
Wenn euch Old-School Metal gefällt, checkt mal die Seite meiner Band "Reverend Hound" www.myspace.com/reverendhound
Sebastian am 6. September 2010 16:54