Die Einträge der Rubrik: 'Metal im Alltag'
Für Geld machen wir alles
Metal im Alltag | Autor: Praktikant | 03.02.2012 | 0 Kommentare
Als ich letztens das Forum durchstöberte, stieß ich auf den unterhaltsamen Thread „Was nervt euch bei Konzerten?“. Da Nörgeln ja in der Natur des Menschen liegt, fielen die Antworten auf diese Frage standesgemäß vielfältig aus. Von Kung-Fu-Künstlern über besoffene, langhaarige, große, verschwitzte, stinkende und nackte Rumrempler reicht die Liste. Am Schlimmsten ist es für die meisten natürlich, wenn alle Attribute auf einen Randalierer zutreffen. Unschön sind außerdem Smart-Phone-Filmer oder zu viele Bands an einem Abend, die auch noch wild zusammengewürfelt wurden. Sogar fiese Furze finden Erwähnung! Kurz gesagt: bei Konzerten nerven einfach die anderen Menschen.
Leider kam bei der ganzen Jammerei gar nicht zur Sprache, was mich auf Konzerten stutzig macht: »
Alesana · Fans · Geld · Konzert · mastodonIdeenlosigkeit zu Geldscheinen
Metal im Alltag | Autor: Jakob | 25.01.2012 | 3 Kommentare
Es ist eine immer populärer werdende Unsitte von alteingesessenen Bands, ihre Auftritte mit der Aufführung kompletter Alben zu bestreiten. Statt auf frische Ideen zu setzen wird wiedergekäut, nachgemacht und aufgewärmt. Und das stinkt mir ganz gewaltig. »
Dave Grohl · Graspop · Judas Priest · Lemmy · motörhead · Pink Floyd · Queensryche · Reunion · Rock am Ring · slayerWir tanzen in den Wahnsinn
Metal im Alltag, Redaktions-Tagebuch | Autor: Sebastian | 19.01.2012 | 0 Kommentare
Unsere METAL HAMMER-Redaktionsräume haben aufgrund ihrer loftigen Bauweise den Rufnamen Tanzpalast erhalten. Alter Hut, wisst ihr längst. Dass das Gebäude, in dem die Redaktion liegt, dank Tanzschule, Yoga-Studio, Künstlerwerkstatt und Kuschelabenden längst den Spitznamen “Das Haus, das Verrückte macht” trägt, vielleicht auch. Trotzdem geht es immer noch eine Nummer wahnsinniger.
Da verlässt man nach getaner Metall-Arbeit am Abend ganz unschuldig die Redaktion und tritt ins Treppenhaus. Und auf was trifft man da? Wer jetzt rief “Auf einen Kerl, der sich auf dem Boden herumkugelt”, hat recht.
Nicht etwas, dass der Herr hingefallen wäre. Er schlägt im Zwischenstock Purzelbäume, während zwei seiner Kumpels Plakate für eine eher unmetallische Tanz-Veranstaltung im dritten Stock aufhängen. Nichts wie weg! Aber wie, wenn man an dem Kugelkerl vorbei muss?
Mit Bauch einziehen und ganz viel Vorsicht ging´s dann doch – bis zu dem Moment, wo der Herr am Boden mit dem Herumrollen aufhört, guckt und spricht: “Hey, willst du nicht mit uns Tanzen kommen?”
Alarm! Zumal: Ich kann doch immer so schlecht Nein sagen.
Glücklicherweise hatte ich schon ein paar Treppenstufen Vorsprung, krakelte nur noch “Danke, aber Bewegung bekommt mir nicht so” und war weg. Hätte auch blöd enden können. Wobei ich mich jetzt natürlich frage, was ich verpasst habe. Nächstes Mal kugle ich dann doch mit.
Bis dahin gibt´s nur den ‘Tanz der Teufel’.
Redaktion · Tanzen · Unsinn · WahnsinnHeute schon gewulfft?
Metal im Alltag | Autor: Wecki | 18.01.2012 | 0 Kommentare
Da regt sich ganz Deutschland über ein paar popelige verbale Ausfälle unseres Bundespräsidenten auf, dabei hätten wir ganz andere Kaliber zu bieten. So hätte sich Christian Wulffs mailbox-Ansage nämlich metallisch angehört! »
AC/DC · Guns N' Roses · pantera · Politik · slipknot · WulffBeweisen Sie guten Geschmack OHNE Festival-Merch!
Metal im Alltag | Autor: Iron Anz | 03.09.2011 | 9 Kommentare
Es ist mal wieder so weit. Das Metalcore-Wohlfühlaroma der Festival-Saison ist vorbei. Zumindest die Open Air-Saison. Anfang Oktober rockt der METAL HAMMER natürlich das Way Of Darkness in der Stadthalle Lichtenfels in Metal-Franken. Mittlerweile ist es aber offiziell Herbst und bald beginnt wieder die große Indoor-Saison mit ihren unzähligen Konzerten. Was alleine der Oktober und der November auffahren – Heidewitzka! Und auch während der Indoor-Saison sieht man sie wieder. Die, die guten Geschmack leider vermissen lassen…
Cannibal Corpse · Festival-Merchandise · Festivals · FTC · Fuck The Commerce · Graspop · Hate Plow · IronAnz · Kataklysm · Merchandise · METAL HAMMER · Metal Hammer Blog · Metal-Shirts · Rock am Ring · summer breeze · Underground · Wacken Open Air · Way Of Darkness · WithFullForceMetal ist Religion? Dann ab in die Metal Church!
Metal im Alltag | Autor: Jakob | 31.08.2011 | 1 Kommentar
Hallo alle,
während wir hier gerade auf der Brücke der MS METAL HAMMER die letzten Stahl-Nägel in die kommende Ausgabe donnern, ploppt mir das Riff von ‘Beyond The Black’ der sträflich unterschätzten Metal Church (allein der Name ist Welt!) ins Kleinhirn. Wieso wurden die eigentlich so sträflich vernachlässigt? Das ändern wir. Jetzt. »
iced earth · Metal Church · Nevermore · Power Metal · Queensryche · SeattleMit RISK spielten Megadeth Risiko
Metal im Alltag | Autor: Sleazis | 31.08.2011 | 2 Kommentare
Nachdem Metallicas METALLICA zu seinem 20-Jährigen Jubiläum in diesem Monat ja ausführlich und gebührend in der aktuellen METAL HAMMER-Ausgabe mit starkem Sonderheft und exklusiver Tribute-CD gewürdigt wird, ist es hier an der Zeit, eine andere Veröffentlichung erneut unter die Lupe zu nehmen. Auf den Tag genau vor 12 Jahren kam nämlich Megadeths RISK heraus. Von Fans und Kritik damals verrissen, war Mega-Daves experimentellste und alternativste Platte sicherlich der härteste Bruch mit der thrashigen Härte und damit vielleicht noch spaltender, als alles was Metallica an Mainstream-Liebäugelei bis dato betrieben hatten. Doch ist RISK damit automatisch eine schlechte Platte? Keinesfalls. Zeit für eine (R)evaluierung.

MEGADETH
Risk
12 Songs / 52:35 Min. / 31.08.1999 – Capitol / EMI
Mit einem Albumtitel, der eigentlich schon alles sagt, riskierte Dave Mustaine 1999 zielgruppentechnisch und musikalisch ziemlich viel. Bereits der spannende Opener ‘Insomnia’ mit seinen indisch angehauchten Exotenbonus ist für den Speed/Thrasher ein schwer zu schluckender Brocken. ‘Prince Of Darkness’ ist dann vielleicht noch am Ehesten Backkatalog-Kompatibel, auch wenn die moderne Produktion und das Fehlen von Riff-Fetzern und Soli-Spulen den ein oder anderen irritieren mögen. Überhaupt die Produktion. Dann Huff, seines Zeichens einst Sänger und Gitarrist der Melodic Hard Rock-Gigangten Giant und nunmehr Country/Pop-Ansprechpartner hält mit seinen AOR-Fertigkeiten nicht hinterm Zaun. Hinzu kommt nun noch die songschreiberische Beteiligung von Manager Bud Prager, der auf gleich fünf Stücken als Co-Autor fungierte. ‘Crush ’Em’ ist ein schön melodischer Midtempo-Stampfer mit Stadion-Ambitionen, doch es kommt in dieser Richtung noch besser. ‘Breadline’ ist eine großartige Halbballade mit herrlicher Hookline, Country-Touch und großartiger Gesangsmelodie.
Hier und an anderer Stelle zeigt Mustaine, dass er stimmlich über mehr Ausdrucksvermögen als sonst vorgeführt verfügt, welches auch ruhig mal im Songfokus stehen darf (und gelegentlich Alice Cooper-Charakteristik besitzt, man höre ‘The Doctor’s Calling’). Fein auch das schleichende ‘I’ll Be There’ (ein ‘for you’ möchte man fast mitsingend hinzufügen) mitsamt seinem Megadeth untypischen und in Richtung Bon Jovi und Simple Minds winkendem „ohohoho“-Chor-Teil. Dass ‘Wanderlust’ darauffolgend ein ähnliches Gitarrenmotiv wie besagte Bon Jovi-Nummer beinhaltet, ist fast schon ironische Brechung.
Wie dem auch sei, der flockige Groove von ‘Ecstasy’ begeistert ebenso wie der spartanische (beinahe Boogie)-Rocker ‘Seven’. Mit ‘Time: The Beginning’ und ‘Time: The End’ im finalen Doppel gibt es dann zu guter Letzt noch mal Alternative Megadeth mit mehr Biss, wenn auch nicht zwingend im schnelleren Tempo. Fazit: RISK ist sicherlich nicht der ultimative Klassiker im Megadeth-Kanon, aber definitiv auch nicht so schlecht wie sein (damaliger) Ruf. Riskiert doch ruhig mal ein erneutes und offenes Ohr.
In diesem Sinne
Cheers

Die Urmütter, Teil 2: Auf die Knie!
Metal im Alltag, Redaktions-Tagebuch | Autor: Diana | 08.08.2011 | 2 Kommentare
Und weiter geht es mit der ehrwürdigen Riege der Frauen, die bereits im letzten Jahrtausend ihre Duftmarke im harten Musiksektor hinterlassen haben. Wie wir alle wissen und wohl aus Eigenbetrachtung kennen, ist der Metaller ja nicht der aufgeschlossenste Geselle, wenn es um Neuerungen geht: Wenn Lieblingsbier, -band und -frisur einmal gewählt sind, dann bleibt das auch erstmal so. Dementsprechend muss da natürlich schon ein Anreiz her, damit man sich so einen neuen Mist wie Frauen hinter dem Mikro verkaufen lässt.
»
Welt am Sonntag
Metal im Alltag | Autor: Schnabel | 31.07.2011 | 1 Kommentar
… aus Katergründen diesmal nur eine kleine feine Darstellung der allgemeinen Langweiligkeit: »
Kater · Kinder · Kirche · Krähe · Musik · Rinnstein · Sonntag · Stadt · StraßeSteht die Onkelz-Reunion doch ins Haus?
Metal im Alltag | Autor: Iron Anz | 27.07.2011 | 13 Kommentare
Das Vakuum scheint doch größer, als wir es uns vorstellen können. Nachdem die Böhsen Onkelz im Jahr 2005 die Segel strichen, spülte das zunächst die unzähligen Onkelz-Coverbands an die moderige Oberfläche. Doch den Nichten und Neffen dürstet nach mehr. Und so verwundert es nicht, dass Bands großen Erfolg haben, die musikalisch wie lyrisch sich dem Vibe der Onkelz bedienen. Frei.Wild, die Broilers oder die Haudegen feiern riesige Charterfolge. Und selbst Axt-Onkel Gonzo bringt nach seinen eher weniger erfolgreichen Ausflügen in die Weltmusik ein deutschsprachiges Album im Stil seiner alten Band heraus. Letztendlich bedeutet das doch nur eines:
Auf immer und ewig · Böhse Onkelz · Böhse Onkelz-Reunion · Broilers · die Stimme aus der Gosse · Frei.Wild · Freiwild · Gonzo · Iron Anz · Matt Roehr · Maximum Blogging · METAL HAMMER · Onkel Tom · Satire · Tom AngelripperDie Urmütter, Teil 1
Downloads und Streams, Metal im Alltag, Redaktions-Tagebuch | Autor: Diana | 26.07.2011 | 3 Kommentare
Ganz ehrlich: Die gefühlt momentan auf jeder Universitätstoilette geführte Diskussion über „Metal und Gender“ geht mir langsam auf die nicht vorhandenen Eier. Dabei will ich den aktuellen Metal-Vorzeigefrauen beileibe nicht ihre Fähigkeiten absprechen, nee, das ist gar nicht das Thema. Vielmehr nervt es mich, dass man zuweilen meinen könnte, dass erst in diesem Jahrtausend ein paar Frauen darauf gekommen sind, dass man harte Musik nicht nur hören, sondern auch machen kann. Nach landläufiger Meinung irrte anno 19xx offenbar maximal Doro vereinsamt und verwirrt durch stählerne „Mad Max“-Landschaften und knödelte lautstark ein „All We Are“ in alle Himmelsrichtungen, in der steten Hoffnung, eine andere weibliche Person werde diesen Lockruf beantworten.
Achtziger · Cycle Sluts · Frauen · L7 · Meanstreak · metalMetal im Alltag | Autor: Sleazis | 24.07.2011 | 0 Kommentare
Bevor die Gelegenheit verstreicht und im Taumel der Zeitverschiebungen historisch nicht mehr so ganz akkurat erscheint, hier schnell noch ein Beitrag in der Reihe unnützes Metal-Geschichtswissen:
Wusstet ihr, dass auf den Tag genau vor 34 Jahren Judas Priest im Tour-Rahmen von SIN AFTER SIN erstmalig die Füße über den großen Teich geschwungen hatten?
Okay, das gehört ja auch zur Allgemeinbildung. Interessanter jedoch die Tatsache, mit wem Priest als Vorgruppe auf ihrer ersten US-Tour die Bühne teilten:
Nämlich mit niemand geringerem als dem Mutterschiff des harten Rock schlechthin, Led Zeppelin. Nicht schlecht, was? Toll, dass es von dem Gig in Oakland sogar ein Zeitdokument gibt. Natürlich wie heute auch, nur vom Headliner, wen interessieren schon Vorbands, nicht wahr? Trotzdem beachtlich, wenn man bedenkt, dass es durchaus schwerer war, Papas 8mm Kamera aus der Hosentasche zu zerren, anstatt wie heute mit dem Handy draufzuhalten. Rein qualitativ hat die Technik dann aber in den letzten drei Dekaden scheinbar keinen wirklichen Sprung nach vorn gemacht:
Egal. Historisch ist es trotzdem.

Szene Mitte, Lippen und non-pc((less-)-ness)
Metal im Alltag | Autor: Schnabel | 18.07.2011 | 1 Kommentar
Womit kann man heutzutage eigentlich noch Aufsehen erregen? Im Grunde ist doch alles durch. Geschmacklose Scheiße gibt’s täglich sowohl im TV, im Radio als auch in der Fußgängerzone zuhauf zu sehen, zu hören und zu erleben. Provokantes von links und rechts, Perversitäten von »
Berlin · Drogen · Heroin · Kids · Sex · UntergrundNo more news…
Metal im Alltag | Autor: Sleazis | 10.07.2011 | 0 Kommentare
Einfach und aus aktueller Medienlage hier heute mal weniger Buchstabenlastig, denn ein Song sagt mehr als tausend Worte.
Und außerdem ist es immer wieder schön zu hören, dass die Wildhearts schon immer recht hatten:
Wer gerne nach-, mitlesen oder -singen möchte, kann das hier gleich auch noch tun:

Dem gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen – außer vielleicht einem
Cheers!
Die schönste Stimme Norwegens: I was made loving you!
Metal im Alltag | Autor: Sebastian | 07.07.2011 | 0 Kommentare
Norwegen ist seit jeher Black Metal-Hochburg. Nicht umsonst müssen deren Diplomaten sich seit neuestem mit diesem Thema auskennen. Aber es geht auch anders!
Eine noch schönere Stimme als Abbath und Shagrath zusammen hat nämlich Maria Mena. Die kennt ihr vielleicht mehr oder weniger freiwillig durch ihren Hit ‘Just Hold Me’ von vor ein paar Jahren.
Rock-affin ist die Dame aber auch. Und versucht sich am Kiss-Klassiker ‘I Was Made For Loving You’. Zuckersüß! <3 Haters gonna hate.
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Maximum Blogger des Tages: Sebastian [at] metal-hammer.de
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