Die Einträge der Rubrik: 'Unterwegs an der Front'
Halbe Krähe für Kurzentschlossene
Unterwegs an der Front | Autor: Sleazis | 30.01.2012 | 0 Kommentare
Auszeiten und Pausen vernimmt niemand gerne von geliebten Bands. So war auch die wiederholte Winterschlaf-Ankündigung der Black Crowes 2011 keine wohlgelittene Botschaft – zumal es die Classic Rocker auf ihrem letzten Europa-Abstecher mit Abschiedscharakter mal wieder nicht nach Deutschland verschlug.
Dafür entschädigt Rich Robinson, seines Zeichens Gründungsmitglied und die Gitarrenbruderhälfte von Sänger Chris Robinson, wohl in wenigen Stunden heute im Berliner Postbahnhof. Dort wird der Gitarrist und hierfür auch Hauptsänger sein tolles kommendes zweites Soloalbum THROUGH A CROOKED SUN live präsentieren, auf dem unter anderen Allman Brothers- und Gov’t Mule-Saiten-Legende Warren Haynes mit mehr als nur seinem guten Namen gastiert.
Während sich kurzentschlossene Konzertgänger aus dem Berliner Raum also besser gleich auf die Socken machen sollten, geben wir allen Daheimbleibern wenigstens virtuell noch einen mit auf den Weg:
Denn wenn Rich heute auch nur halb so gut ist wie hier, macht heute schon eine halbe Krähe einen erdigen Blues-Winter(abend).

70000 Tons Of Metal-Kreuzfahrt: Volle Fahrt voraus – zurück nach Miami!
Unterwegs an der Front | Autor: Leimsen | 27.01.2012 | 1 Kommentar
Guten Tach, METAL HAMMER-Land!
Hier spricht wieder euer treuer Bootreporter, furchtlos unterwegs für euch trotz Sonne, Frühsport und ungewohnt viel frischer Luft auf der “Majesty Of The Seas” zwischen den Cayman Islands und Miami. Das Logbuch zeigt an: Mittwoch, 25. Januar 2012, früher Abend. Nach dem Landgang sind alle heiß auf Metal, was Overkill mit dem ersten Poolbühnen-Slot des Tages ausnutzen. Und wie: Mir scheint, dass die Herren früher 10% langsamer gespielt haben. Fett. Dazu passt die Stimmung: Zurück von der Insel, lecker gegessen, kleines Pilsken am langen Arm, und langsam geht die Sonne unter (was sie hier meist schon kurz vor 18 Uhr tut). Dabei ist es schön warm, der Wind pfeift, und ringsherum erstreckt sich die dunkelblaue See. Das hat echt was! Tankard dürften sich entsprechend geärgert haben, denn ursprünglich waren sie für diese Position vorgesehen, sind jetzt aber für vier Uhr morgens (!) eingeteilt. Lassen wir uns überraschen, wieviele Thrasher dann noch mit beiden Beinen auf den Planken stehen…
70000 tons · Kreuzfahrt · metal70000 Tons Of Metal-Kreuzfahrt: Landgang!
Unterwegs an der Front | Autor: Leimsen | 26.01.2012 | 1 Kommentar
Ahoi nach METAL HAMMER-Land! Leichtmatrose Leimsen meldet sich erneut von Bord der “Majesty Of The Seas” mit einem Lied, zwo, drei, vier:
“Eine Kreuzfahrt, die ist lustig, eine Kreuzfahrt, die ist schön!
Man kann viele Bands und Pilse und sogar ne Insel sehen.”
Tadaa! Und es stimmt ja auch: Für den dritten Tag steht ein Landgang an, was natürlich Abwechslung ins Meeresmosher-Leben bringt.
70000 tons · Burger · dark funeral · Kreuzfahrt · landgang · metal · rochen · Sonne · Strand70000 Tons Of Metal-Kreuzfahrt: Der Tag auf See
Unterwegs an der Front | Autor: Leimsen | 26.01.2012 | 1 Kommentar
Jetzt geht’s richtig los mit der Kreuzfahrt: Den ganzen Tag wird sich die “Majesty Of The Seas” auf See befinden, auf dem Weg zu den Cayman Islands. Schon morgens früh fängt deshalb das Bandprogramm an, den Anfang machen Whiplash um 10 Uhr auf der Pool-Bühne. Selbst wenn etliche Verrückte bereits (oder noch) am Start sind, darf man sich fragen, ob das nicht ein bisschen früh ist. Schließlich wird hier niemand durch Sonne, die auf das Zelt ballert, geweckt, sondern jeder kann im eigenen Bettchen schlafen und auch noch gut frühstücken. Aber jeder wie er will…
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70000 Tons Of Metal-Kreuzfahrt: Musik! Musik! Musik!
Unterwegs an der Front | Autor: Leimsen | 25.01.2012 | 1 Kommentar
Nicht allzu lange nachdem die “Majesty Of The Seas” auf offener See angekommen ist, geht bereits die Sonne unter. Jetzt wird’s gemütlich. Die ersten Bands haben schon unter Deck gespielt, zwei Orte gibt es dort: Das “Casino Royale” dürfte auf normalen Fahrten als Theater oder ähnliches genutzt werden und sieht ziemlich schick aus. Rote Sessel auf ansteigendem Boden, dazu eine Galerie im Deck darüber mit hervorragender Sicht. Natürlich ist der Platz vor dem Fotograben von Stühlen befreit worden, denn ein Moshpit inmitten von Mobilar bekommen üblicherweise keinem der Beteiligten, insbesondere dem Mobilar nicht.
70000 tons · Cannibal Corpse · Kreuzfahrt · metal · Nightwish · Samael70000 Tons Of Metal-Kreuzfahrt: Das Schiff legt ab!
Unterwegs an der Front | Autor: Leimsen | 24.01.2012 | 2 Kommentare
Tag 1: Die “Majesty Of The Seas” läuft aus…
Montag Morgen, Miami Beach, die Frisur sitzt kein Stück. Knalleheiß ist es, aber so gehört sich das hier auch. Schwarze Metal-Shirts sind da eigentlich unpraktisch, aber das stört die Horden, die sich vor Hotels und Hostels in Taxen zwängen, natürlich kein Stück. Um 14 Uhr soll es an Bord der “Majesty Of The Seas” gehen, doch schon früher stehen wir Schlange am Terminal, das ein bisschen an einen Flughafen erinnert – mit Warteschlangen und ganz ähnlichen Kontrollen wie in der Luftfahrt. Wie schon im vergangenen Jahr reihen sich die meisten Bands ein, Nightwish und Kamelot etwa, denn eine wirkliche Trennung zwischen Musikern und Fans exisitiert nicht, selbst wenn es diesmal einen Schnell-CheckIn für Bands & Crews gibt. Tobias Hansen wird jedoch nicht durchgewunken. Ärgerlich! Jeder bekommt seinen SeaPass, eine Plastikkarte, die gleichermaßen zur Identifizierung wie zur Bezahlung an Bord dient, dann geht es einen kurzen Gang entlang, und da liegt sie auch schon: Das (vermutlich) 70.000 Tons schwere Schiff. Das Ding ist echt verdammt riesig. Eine Gangway noch…
…und ich bin drin! Ha! Es sieht (natürlich) aus wie im vergangenen Jahr, Teppichböden, goldene Geländer, Personal im schicken Hemdchen… und aus der PA dringt undefinierbares Death/Thrash-Geboller. Die ersten Biere werden verköstigt – sei es aus purer Freude oder um den Kulturschock zu verdauen. Im Gewusel läuft Jeff Waters von Annihilator vorbei, der auch nicht so ganz sicher zu sein scheint, in was er sich hier hineinmanövriert hat.
kreuzfahrt cruise 70000 tons of metal70000 Tons Of Metal-Kreuzfahrt: Mehr Abend davor…
Unterwegs an der Front | Autor: Leimsen | 24.01.2012 | 1 Kommentar
Miami Beach wird schwärzer. Nein, das Wetter passt sich nicht dem deutschen Winter an, aber die Anzahl der Metal-Shirts steigt signifikant, denn morgen geht’s los. Irgendwo am weißen Sandstrand gibt’s auch ne Party, hört man.
Virgin Steele trudeln ein, Dark FunForAll ebenso, zusammen begibt man sich auf die Suche nach einem Abendessen. Doch so eine große Reise- bzw. Rumlatschtruppe ist nicht zusammenzuhalten. Die Düsterheimer wollen auf die Uferstraße (Ocean Drive), die Melodic Metaller laufen mit bis zum Art Deco-Viertel mit Galerien (auch Sonntagabends natürlich geöffnet) und etlichen Restaurants.
70000 Tons Of Metal-Kreuzfahrt: Der Tag davor…
Unterwegs an der Front | Autor: Leimsen | 23.01.2012 | 1 Kommentar
Ahoi zusammen!
Am Montag (23. Jan.) sticht die 70000 Tons Of Metal-Kreuzfahrt erneut in See, zum zweiten Mal, und der METAL HAMMER ist dabei. Im vergangenen Jahr wunderten sich nicht wenige: 40 Bands und 2000 Headbanger auf einem Luxusdampfer wie im Traumschiff? Was soll das denn werden? Ein Heidenspaß wurde es. Sommer, Sonne, Krachmusik, dazu schicke Unterbringung und dazu die besondere Atmosphäre auf einem Schiff: Erstens bewegt sich das sogar dann schon, wenn der geneigte (haha) Besucher noch keinen eigenen Seegang vorweist, zweitens gab es aus praktischen Gründen keinen Backstage-Bereich: Piff Byford von Saxon und Hans Kürsch von Blind Guardian gingen genauso morgens zum Frühstück und abends zum Karaoke-Massaker wie die Fans auch, ohne dass irgendeiner eine große Sache daraus gemacht hätte. Das Beste: Die “Majesty Of The Seas” sah nachher sogar auch noch so aus wie vorher…
70.000 Tonnen · 70.000 tons · cruise · Karibik · Kreuzfahrt · Metal CruiseAm Anfang war der Nachwuchs
Redaktions-Tagebuch, Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 02.11.2011 | 10 Kommentare
Jetzt mal ehrlich: Vorbands sind doch scheiße. „Wer spielt als Erstes?“ „Mir doch egal, lass noch einen Saufen.“ Auf jedem Konzert spürt man diese Gleichgültigkeit gegenüber den ersten Bands. Doch warum gleich so flapsig über Metal reden? Für mich Grund genug, um ein paar Zeilen zu verfassen. Der Nachwuchs lebt ja immerhin das weiter, wofür Metal eigentlich steht. Deshalb will ich hier den Gedanken aus Schöwes Saitenhieb (Ausgabe 06/11) weitertragen: Support The Nachwuchs. Was ist in zehn oder zwanzig Jahren, wenn die großen Größen der Metal-Szene nur noch im Altersheim vegetieren? Wenn Slayer nur noch stoffwechseln oder Motörhead anfangen zu müffeln? »
Konzert · Newcomer · Saitenhieb · Suicide SilenceDer Leder-Hund verschwartet beim Wacken Conan mit einem Schinken
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 06.08.2011 | 0 Kommentare
Der METAL HAMMER-Flug ist vorbei – schön war es. Wacken von oben zu sehen hat wirklich was. Wenn es dann auch noch Jägermeister gereicht gibt, sagen auch wir nicht nein. Nein nur zu Ballermann-Singspielchen, die auch diverse Meter über dem Acker nicht schön sind.
Zurück auf dem Boden ruft der Stand, während Dir en Grey den Soundtrack zum Fußmarsch beisteuern. Wirkt etwas deplatziert vor dem eher traditionellen Publikum, aber es ist schlicht und ergreifend unglaublich, was der kleine Sänger da aus sich herausholt.
Am Stand schauen dann nicht nur Leser vorbei, sondern auch Conan. Kurz drauf eine Fanine mit einem Stoffschinken und einer Hunde-Leder-Maske. Dass Conan und sie sich wresteln mussten, versteht sich. Im Hintergrund röchelten weiter Dir en Grey – das WOA kann manchmal ganz schön surreal sein.
Surreal, aber schön!
Also: weiter geht’s.
Conan · Schinken · Wacken · WahnWacken 2011 lockt Diebe, Philosophen, und die besten Fans der Welt
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 06.08.2011 | 0 Kommentare
Liebes Tagebuch, der letzte Tag Wacken-Wahnsinn hat begonnen – und zwar ganz hervorragend. Denn: Kaffee. Und eine Banane. Breakfast for winners? Aber sicher. War nach gestern aber auch nötig, denn wir haben schwer gearbeitet, wie der leere Kühlschrank beweist. Da muss der örtliche Edeka, in dem es gestern zur Vorab-Belohnung für eigene Großtaten schon ein Eis gab, wohl nachher für Nachschub herhalten.
Was ist passiert?
Wie Facebook-Leser schon seit gestern wissen, hat einer von uns gestern bei Judas Priest geweint. Und das nicht, weil bei ‘Painkiller’ vielleicht ein Gesangs-Halbton im noch hörbaren Bereich war, sondern weil es so schön war. Schlimm, wer das nicht sehen konnte, sondern Standdienst gemacht hat. Aber: der METAL HAMMER-Stand ist sowieso der wichtigste Platz am Ort. Man hört alle Bands, hat es nicht weit zur Pissrinne, trifft Conan – und nebenher noch ein paar kesse Redakteure mit tiefgehenden Fragen und ambitionierten Job-Ideen.
Eine der tiefschürfenden Fragen hatten Katrin und Tobias während des unfassbar geilen Auftritts von Heaven Shall Burn. „Bei solchen Songs fällt einem wieder ein, wie geil Metal ist!“ freut sich Katrin. Tobias, mindestens drei Monate älter, weiser, zynischer, sieht das anders: „ Nein. Bei solchen Songs fällt einem wieder ein, wie geil Metal sein KANN.“ Liebes Tagebuch, mein anderes Ego ist ein Besserwisser.
Zurück am Stand gab es diversen Unsinn zu erledigen. Erstmal mussten natürlich alle möglichen Fragen verarztet werden und erklärt werden, warum die Böhsen Onkelz kein Metal sind. Gut oder schlecht ist eine komplett andere Diskussion, aber Metal sind sie nicht. Rock halt. Was eine Diskussion. Gut, dass sie damit endete, dass die Freundin des irgendwie nach Christoph Daum aussehenden Mannes irgendwann erklärte, dass sie schon zu Kyuss Lives! mitkommen würde. Fand Tobi gut und hat sie mit Tanzen genommen. Christoph und unser herzensbester Forums-Moderator ASPePeX kamen auch mit. Nach zehn Minuten waren sie und Daum wieder weg, nach 20 wollte ASPe dann doch lieber zu Triptykon. Also: rüber.
Voll finster isses gewesen. Schweeeeeer, langsam, finster. Einer unserer beiden Protagonisten fand es total toll, Tobi war es nicht. Sound super, Druck super, irgendwie leider langweilig. Aber das ist bei einem solchen Thema auch schlicht Geschmackssache.
Party am METAL HAMMER-Bus überspringen wir, es gibt vor allem Erinnerungen an Hardcore, Slayer, Slayer, Slayer, Emo für die Mädchen, Slayer und jetzt leere Flaschen.
Zum Frühstückskaffee versuchen dann alle wieder fit auszusehen. Bis Bembers schon viel zu früh mit schweren Fragen kommt. „Wie nennt man eigentlich einen weiblichen Metal-Fan?“ Also, ja, ähm – hm. Fanine fand er nicht so überzeugend und entschied sich für „sie war ein nettes Metal-Ding.“ Kann es sein, dass die Erfinder vom Metal damals einfach nicht an Frauen gedacht haben?
Und die Beschissenen Nachrichten? Die haben die anderen. Spiegel zum Beispiel. Die berichten nämlich davon, dass hier auf dem Gelände schon drei Diebesbanden geschnappt wurden, die nachts Laptops, Kameras etc aus den Zelten klauen. Arschlöcher. Also, die Diebe.
Der nächste Höhepunkt des Tages steht übrigens auch schon, denn um 14:30 haben wir einen Termin mit dem Jägermeister-Adler, äh Hirsch, fliegend – naja ihr wisst schon: der Hochstand, mit dem man hochgezogen wird um weit über dem Gelände Schnaps zu trinken. Was für ein schönes Konzept. Wir erzählen nachher mehr davon.
Böhse Onkelz · Diebe · Fans · Festival · Judas Priest · Kyuss · WackenCamp-Ground-Wahn, Morbid Angel – und kacken in Wacken
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 05.08.2011 | 0 Kommentare
Kennt ihr das eigentlich, dieses seltsame Phänomen, dass Festival-Gespräche von Jungs irgendwann unweigerlich auf das Thema „kacken“ kommen. So geschehen auch im METAL HAMMER-Bus. Leimsen, Bembers, Wecki und Tobi sitzen und geben vor, zu arbeiten. Wie das Thema plötzlich aufkommt, ist niemandem wirklich klar, aber es fallen die Worte „Tiefspülung“ und „Flachspülung“. Wecki und Bembers scheinen sich zu verstehen, Tobi fragt nach – und lernt. Um dem intellektuellen Diskurs etwas beizusteuern, erzählt er dafür von den japanischen Klospülungen, die nach dem Geschäft die Ritze sauberspülen, bevor man sich abtrocknet. Bembers nimmt den Ball auf und erinnert sich daran, wie er auf einem französischen Rastplatzklo mal beinahe von der Spülung erwischt und für immer verschollen wäre. So blieben zum Glück nur die Kippen und sein Feuer auf der Strecke. Irgendwann schaut Leimsen angewidert von seinem Rechner hoch. „Ey, was für Themen habt ihr eigentlich?“
Hm.
Wacken?
Reicht das als Begründung für Nonsense-Gespräche?
Nach dem netten Thema ging es natürlich aufs Gelände. Suicidal Motherfukkin Tendencies! Fett. ‘War Inside My Head’ kommt halt immer gut, Subliminaly’ ebenso. Aschließend das vielleicht lustigste Interview des Festivals: Die Excrementory Grindfuckers sind am Bus, setzen sich schön ins Grün und beschweren sich, dass es nach Urin riecht. So ist’s recht.
Auf dem Campground haben wir uns von Bembers die WOA-Welt erklären lassen. Oder besser: wir haben ihn, wann immer etwas unverständlich wirkte, geschickt um es herauszufinden. Macht euch auf mächtig einblicksame Videos gespannt, denn die Camping-Welt kann einiges. Zum Beispiel einen Kicker im Grünen. Wir haben glorreich 6:1 und 6:1 verloren. Shit. Aber: Spaß hat es gemacht.
Und wie viel Spaß verstehen Morbid Angel? Ist ja schon mächtig böse, was sie so machen. Aber: die sind lustig. Erst ein längeres Interview zum Album und zu heißen Autos, dann ein kleines Humor-Special, das ihr natürlich bald auf metal-hammer.de sehen werdet.
Und während aktuell weiter die Sonne lecker brötzelt, spielen As I Lay Dying einen gewohnt ultrafetten Gig – und es folgt noch so einiges. Wacken-Samstag in full effect!
PS: Falls euch eine Frisbee beim Wacken mal den Plastik-Eimer aus der Hand schießen sollte, mit ihr gerade Wasser holen wollt, um die Dreck- und Bierflecken aus der Jeans zu waschen: macht euch nichts draus ;-)
Bembers · Camping · Festival · Humor · Morbid Angel · Unsinn · WackenWacken: das Schlimmste ist, wenn das Bier alle und das Licht aus ist
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 05.08.2011 | 0 Kommentare
Heute morgen. Aus der Koje gepellt. Da links steht etwas. „Oh es ist eine Flasche Hanf-Met.“ Guten Morgen Wacken. Der brummende Schädel grüßt. Da hat die METAL HAMMER-Party ganze Arbeit geleistet im Kopf kaputt machen. Der Anfang war etwas rumpeliger als die letzten Jahre, die Einleitung von Freund Bembers ist von manchen ungeduldigen Fans missverstanden worden. Sie wollten unsere Feier – und haben sie danach natürlich auch bekommen. Ganz im Zeichen von traditionellem Metal und Rock, war ‘Davidian’ von Machine Head der härteste Song, Journey der softeste – und DJ Iron Anz war im Himmel.
Und dann geschah es.
Eine Hiobsbotschaft.
„Das Bier ist alle.“
Wir verzweifelt, als die zweite schlimme Nachricht kam. Der Sound geht aus, das Licht auf der Bühne auch. Party is over – wir haben wohl zu lange gefeiert. Fuck. Also: Zapfe zurückschleppen, woanders weiter metern und irgendwann in eine Koje fallen.
Eben dann tatsächlich geduscht, muss man ja 1x pro Festival, und zum METAL HAMMER Hauptquartier zurück gegangen. Auf dem Weg dahin ertönt schon lauter Metal. Wer krawallt denn jetzt schon? Umme Ecke gebogen: die Musik ist von uns. War ja klar.
Aber: es gibt auch Leute, die schon arbeiten. Wecki z.B. tippt vorbildlich seine Texte zusammen und ist immer noch außer sich: „Helloween gestern war ja mal gar nichts. Gleich drauf dann Blind Guardian. Das war schon eine ganz andere Ansage. Richtig tight.“
Tight war übrigens auch die Begleit-Band von Ozzy. Das Gus G. Gitarrensolo war zwar prinzipiell erstmal überflüssig, wurde aber anscheinend benötigt. Denn eigentlich war er fertig, als er nochmal machte. Und nochmal. Vielleicht brauchte Ozzy eine kleine Verschnaufpause? Hatte sich ja ordentlich ins Zeug gelegt und für seine Verhältnisse vorgelegt. Die Fan-Begeisterung wie immer zweigeteilt: die einen sagen „sollte aufhören“, die anderen fanden es super.
Und jetzt? Frühstück. Wir haben noch Toast.
Bier · Festival · Party · WackenVerspäteter Schock: Tödlicher Autounfall auf wem Weg zum Wacken
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 04.08.2011 | 0 Kommentare
Nachdem unser Nichtfreund Petrus Regen und Regen und Regen auf den Wackenacker schickte hatte, hatte sein Chef wohl ein Einsehen und befreite ihn temporär von seinem Job. Ergo: Sonne. Sehr geil. Gernot und Tobi nutzen das sofort, um die METAL HAMMER Variante vom Metal-Urlaub mit Bespaßung zu bauen: ein großer Holzrahmen wird zusammengeschraubt mit dem großen „Big Four“-Titel drauf. Die Köpfe von Kerry King und Dave Mustaine sind ausgeschnitten, damit man seinen eigenen durchstecken und sich fotografieren kann. Klingt trashig, ist lustig. Finden wir und finden unsere Standbesucher.
Gleich zurück am Bus ist ein Hallo mit weiteren Kollegen gesetzt: Andreas Schöwe grüßt und hat schlechte Nachrichten für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: auf dem Weg zum WOA hat es für eine kleine Reisegruppe ein schlimmes Ende gegeben. Ein LKW-Fahrer übersah die Gruppe, fuhr hinein, es gab diverse schwer Verletzte und eine Tote. Das haben tatsächlich noch nicht alle gewusst. Ein tragischer Schatten, der sich über die Vorfreude auf die METAL HAMMER-Party legt.
Sollen wir jetzt noch über den Auftritt von Helloween erzählen? Die Show von Avantasia? Das großartige Handbrot auf dem Wackinger-Areal? Die Show von Blind Guardian? Nicht wirklich.
Mehr vom Metal im nächsten Update!
Festival · tote · Unfall · WackenWacken-Wahnsinn auf der Autobahn – Stauschilder mit Schädel
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 04.08.2011 | 0 Kommentare
Während der Hauptteil der METAL HAMMER-Crew schon längst im Holy Wacken-Land Flachwitze reißt, ist Reisegruppe Teil 2 erst Donnerstag in aller Frühe aus Berlin losgestartet. Prima durchgekommen, bis kurz vor Wacken ein Stauschild auftauchte. Im Regen natürlich. Aber es sagte einen „Wacken-Stau“ an und ward vom Schädel gekrönt. So muss das!
Stau war dann zum Glück kaum, so dass wir Herren und Damen volley zur Leser-Treffung an den Stand rauschen konnten. Begleitet von Skyline, die mit Doro grad ‘All We Are’ spielten, gingen die ersten Biere auf – ein großes Hallo mit selten gesehenen Schreiber-Kollegen und Forums-Admins. Schön.
Einer fehlte aber: Björn. Der war bei Kvelertak. „Super! Schlechter Sound, aber richtig geil räudig. Hat Spaß gemacht,“ erzählte er nach der Rückkehr zum Bus.
Der Bus. Dreh- und Angelpunkt der METAL HAMMER-Aktivitäten beim WOA. Tom Küppers ist auch da und verteidigt eisern seine Strongbow-Dosen im Kühlschrank. Tobi: „Sind das deine?“ Tom: „Finger weg.“ Fünf Minuten später geht Carmen ran. Tobias: „Sind dem Tom seine.“ Stimme aus dem Off: „Als Frau kriegste sischa eine.“ Carmen herzallerliebst: „Tom, sind das deine Stronbow-Dosen.“ Tom: „Finger weg!“ Wir kriegen schon noch welche…
Egal, gibt ja noch den Sandwich-Maker im Bus. Tobi findet ein altes, vergessenes Sandwich drin. Thomas weiß mehr: „Ich glaube, das vergessene Sandwich hat einfach jemand im Toaster vergessen.“ Falls ihr auch Fragen zur Welt habt: gemeinsam kriegen wir sie beantwortet.
Und jetzte? Jetzte wird Bier getrunken, ein paar Interviews gemacht und nachher große, alljährliche METAL HAMMER-Party auf der WET-Bühne gefeiert! Feeeett!!!
Festival · Kvelertak · WackenSuche im Blog
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