Graspop (Teil 3): Pestilence, Frauen, Samael und der Ständer
Das Warten hat ein Ende!
Endlich wird auch mal über Bands berichtet in unserem Graspop Erlebnisbericht. Und zwar haben Pestilence gespielt und das Zelt lecker gefüllt. Technischer Death Metal, der in Belgien groß gefeiert wird. Songs kamen prima an. Günnar hätte es gefallen, denn es gab keinen Moshpit wie bei Taake. „Sittenverfall“ sei das nämlich gewesen.
Aber Pestilence hatten eh ein prima Publikum. Es gab nämlich – tattaa – Frauen im Zelt. Eigentlich erwartet man ja solche Fans bei Pestilence:
Gab es auch, aber eben auch solche:
Bei Papa Roach auf der Hauptbühne war der Frauenanteil natürlich deutlich größer, der Gig dabei genauso solide, wie all die anderen Hallen- oder Open Air Shows, die Papa Roach zurzeit machen. Also keinesfalls schlecht, aber auch nicht unbedingt notwendig, wenn man sie in letzter Zeit ab und zu gesehen hat.
Der erste musikalische Ständer des Tages kam allerdings bei locker 45 Grad im Metal Dome Zelt: Samael. ‘Rain’ = Gänsehaut, ‘Baphomet’s Throne’ = Erfüllung, ‘The Ones Who Came Before’ = super Untermalungsmusik, um wieder zu gehen. Unerträgliche Hitze, die selbst von der tollen Show mit Gänsehaut bei allen spontan wieder 15-jährigen nicht gekühlt werden konnte.
Der Magen ist auch endlich mit dem ersten Essen des Tages gefüllt – oder was man hier in Belgien so essen nennt – und es stehen Highlights an, meine Lieben. Blind Guardian, Heaven & Hell, Down. Yeah!
Bis dahin müssen noch ne halbe Stunde Soulfly mit ihren Parolen gehört und ignoriert werden, ganz nach Coleur, dann darf es magisch werden.
Elfen dieser Welt, das Treffen wird bei Blind Guardian stattfinden. Dann kann man auch gleich zu Dio Holy Dio weiterwandern….
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