Part of WELT.de/musik WELT Online
  • Abo
  • Newsletter
  • Kontakt
  • RSS-Feeds
 
  • News
  • Reviews
  • Magazin
  • Video / Audio
  • Live
  • Community
  • Shop
  • Das Heft
  • Kontakt
  • Meldungen
  • Neuerscheinungen
  • Newsletter
  • Album des Monats
  • Alben
  • DVD
  • Konzerte
  • Filme
  • Games & Hardware
  • Features
  • Galerien
  • Meinung
  • Gear Of The Dark
  • Quiz
  • Blog
  • Verlosungen
  • Premieren
  • Features
  • Clips
  • Audio
  • Prsentationen
  • Tourdaten
  • Festivals
  • Metal-Hammer-Shop
  • Ticket-Shop
  • Aktuelle Ausgabe
  • Abo
  • Alte Ausgaben
  • Die Redaktion
  • Impressum
  • Redaktion
  • Newsletter
  • RSS-Feeds
  • Social Media
  • Datenschutz
HomeMagazinBlog

Leimsen regt sich auf – Heute: “Underground”

Metal im Alltag | Autor: Leimsen | 05.04.2011 | 10 Kommentare

Leute,

manchmal regt es mich wirklich auf. Aber meistens sag ich ja nix. Hilft ja auch nix. Und vielleicht will ich mir auch ein bisschen den Ruch von Altersweisheit und Gelassenheit geben. Hab ja auch kürzlich ein graues Haar in meinem Kinnbart… Lassen wir das. Aber wirklich…echt… es nervt manchmal. Und wenn es gerade eh alles ein bisschen beschwerlich ist, ich etwas vom guten Roten genascht habe und Shufflemodus-sei-Dank Layne Staley mir was Schönes singt (übrigens morgen 9 Jahre tot, auch nicht schön), dann habe ich immer diesen einen Satz im Kopf, nämlich…

…räusper…

“Underground ist…”

Nein, lasst mich erklären:

Manchmal bin ich ein bisschen müde. Nämlich wenn ständig irgendein Kampfquark von “Underground” zu hören ist. Von meinen Kumpels von der Musik-CSU. Versteh mich mal keiner falsch, Underground ist gut und wichtig. Fast alle coolen Bands haben irgendwann mal im tiefsten Underground angefangen und keine Sau wollte sie hören. Oder hat ihren Sound verstanden. Die Kapelle mit dem großen “M” zum Beispiel. Thrash Metal? Blödes Geboller, will doch keiner hören. Death Metal? Krankes  Geboller, kann doch keiner ertragen. Rap Metal? Grooviges Geboller, darf doch keiner gut finden. Jajajaja. Aber irgendwas wird dran gewesen sein, die Musik hat Leute bewegt, und sie ist größer geworden. Himmelarsch, Metallica sind größer als … als… irgendwas ganz großes… was ist ganz groß… Metallica! Metallica sind so groß, die sind größer als sie selber!!! Und die haben mal in Lars Ulrichs High School-Aula gespielt. Vor der Kulisse einer Theateraufführung!

(Ok, die Sache mit der Größe gibt jetzt ein Dutzend Punkte Abzug für logische Inkonsistenz, aber eine Million Bonus für ehrlich empfundene Hochachtung. Und Hetfield ist doch wirklich acht Meter groß, oder?)

Wo war ich?

(Kann das sein, dass ich das öfter tippe… “Wo war ich?” Darf man auch keinem erzählen. Noch ein paar Mal, und die schleppen mir irgendwelche Pillchen gegen Konzentrationsschwäche in die Redaktion.)

Egal. Ich schwiff ab, aber jetzt weiß ich’s wieder. Underground. Und Metallica. Und Obituary. Und Rage Against The Machine. Waren alle mal Underground. Und dann aber stilprägend und groß und wichtig. Das kann nur passieren, weil sie ihr eigenes Ding machten, das erstmal keiner verstand, aber neu, aufregend, heiß und GEIL war. (Geiler als RATM waren übrigens immer Stuck Mojo, in deren Vorprogramm sie spielen durfen. iTunes-Shuffle hat mich gerade daran erinnert. Aber ich schwiff schon wieder ab.)

‘Hit The Lights’ war so unerhörtes Underground-Geboller, so verdammt hart, wie Ohrenzeugen wie unser Detlef Dengler berichten, die damals wenigstens schon alt genug waren, und außerdem so geil, dass die ganze Welt früher oder später drauf ansprang. Da ist Underground aufregend. Und es ist auch aufregend, wenn man den neuen Scheiß kennt und die Affen aus der Parallelklasse nicht, die eh nur ((hier Hassbands des Monats einsetzen)) hören. Alles cool.

Mich nervt allerdings, und deshalb reg ich mich auf, wenn “Underground” Musik auszeichnen soll! Insbesondere, wenn sie zufällig gerade wenige Leute hören wollen. Kann passieren, ist aber völlig egal, denn Regel Eins gilt immer: “Ein guter Song ist ein guter Song.” Kann auch daran liegen, dass die Musik einfach nur wiederholt, was es schon 1000x gegeben hat, und deshalb nicht “noch” Underground ist, sondern “wieder”. Das ist nicht schlimm, denn ob “alt” oder “neu” ist scheißegal. Aber warum so ein Theater um den Status einer Band machen? Mich beschleicht da immer das Gefühl, dass die Musik-CSU einfach nur das Gefühl wiederhaben will, dass sie mit 15 hatten. Und deshalb unterschreiben sie alle bei der Gesinnungspolizei und achten penibel mehr drauf, was irgendwas bedeutet als darauf, wie es klingt. Und vor allem darauf, welche “Echtheit” die Protagonisten haben. “Was macht der da? Ist das nach den Metal-Gesetzen erlaubt? Oh weh!” Es nervt.

Mir ist ziemlich latte, ob irgend ein Song ein Welthit ist oder in der Kantine vom Karstadt in Kapstadt läuft. Hauptsache, es scheppert oder hat sonst eine Wirkung. Deshalb können auch uralte Songs oder Bands, die sich einfach an frühere Zeiten dranhängen und nur wieder 1983 haben wollen, völlig geil sein. Aber warum muss man das alles immer so überhöhen?

Mir kommt da immer folgender Satz in den Kopf:

“Underground ist keine…”

Halt. So trocken hier. Ich zieh schon Fäden. Ich geh mir noch schnell was zu Trinken holen. Aber was? “Bier auf Wein, das schmeckt fein”. “Wein auf Bier, das lob ich mir”. Hilft nicht. “Schnaps auf Tee, oh weh, oh weh”? Hä? Hab ich schon zuviel oder noch zuwenig? Man weiß es nicht.  Ich geh mal nachsehen… “Underberg auf Rübenkraut, hat schon manchen Tag versaut”. Haha. Ja, ich werde konfus. Das ist die Dehydration, denke ich. Der große Alltagsphilosoph A. Sadoni sagt zum Beispiel auch mal: “Durst ist schlimmer als Heimweh.” Vielleicht könnt ihr mal kurz darüber nachdenken und euch in der Zeit meinen Lieblingssong der Woche reintun, während ich….

Also: Lieblingssong der Woche:

Voll Underground, haha. Egal, lief auch eben Motorjesus, die kennt fast keine Sau, und ich fand sie schon geil, als sie noch The Shitheadz hießen. Underground, Alder. Aber was ein geiler Song. Mir hat vor allem die Zeile “The King I Was” gefallen, aber das ist eine ga-hanz andere Geschichte. Remember Regel #1!!!

So. Bin wieder da.

(Wenn hier jemand mitschreiben will: Der Rote ist alle, ich prangere das auch an. Jetzt gibt’s Fiege Gründer. “Aus Bochum und aus Liebe”. Im schlanken Henkelfläschchen. Onkel iTunes ist bei ‘Highway To Hell’ angelangt. Ich sage Ja!)

Jeeedenfalls…

Die Sache mit dem Underground. Das ist ja alles cool. Wichtig, spaßig, unverfälscht. Wichtig darf man auch nochmal erwähnen. Aber warum ist das plötzlich das Maß aller Dinge? Und warum sollen alle Aufnahmetechniken von 1983 benutzen? Jeder, der auch wirklich Musik macht, weiß: Es kommt drauf an, was man daraus macht – bisschen wie Beton. Und es kommt vor allem drauf an, ob die Songs knallen, nicht, ob es es sich um ein obskures Demo in einer weissrussischen Tape-Kopie handelt.

Leute, ich muss echt mal sagen…

…wait for it…

“Underground ist keine Tugend, sondern manchmal einfach Schicksal. Oft verdient.”


So, es ist raus.

Macht alle nicht so ein Geschiss darum (auch du, Musik-CSU!), den heiligen Gral der unentdeckten und unverfälschten Metal-Perlen entdeckt zu haben. Und ‘Hit The Lights’ ist nicht schlechter geworden, nur weil KILL ‘EM ALL mittlerweile ein Platinalbum geworden ist. Es kommt drauf an, ob ein Stück echt funktioniert. Wenn etwas aufgesetzter Müll ist, merkt die Hörerschaft das. Aber es hat nichts damit zu tun, ob viele oder wenige Leute die Band oder den Song kennen.

So sieht’s doch aus.

Schluss für heute,

euer Leimsen

PS: Ihr wisst schon, dass es höllisch Spaß macht, die Musik-CSU zu provozieren? Denn wenn ich auf meiner ureigensten Spielwiese (Rock’n'Roll, Baby!) irgendwas nicht darf, dann mach ich das schon aus Prinzip. Wenn mir jemand sagt, Nickelback sind uncool, dann sag ich: Yep, stimmt. Aber die Songs sind es nicht. Und wenn ich ST. ANGER nicht gut finden darf, dann … nun ja… wird’s schwer, haha… trotzdem coole Riffs druff.

PPS: Konnte mir jemand folgen?

PPPS: Jetzt aber Schluss. Alles nicht so ernst nehmen. Es gibt nur ja nur eine WIRKLICHE Weisheit:

Beste Band nach drei Bier: AC/DC.

Beste Band nach sechs Bier: Motörhead.

Beste Band nach zwölf Bier: Metallica, als sie noch Underground wa… oh, Mist.

  • 05.04.2011

von Leimsen

Kommentare 10

Hee, Meister Leim: Ist Dir eigentlich klar, dass es zu Hit the lights eine eigene, deutsche Wikipedia-Seite gibt? (http://de.wikipedia.org/wiki/Hit_the_Lights) Ich meine so zum Thema "Underground" und so...

Frank am 5. April 2011 00:24

Haha, Motorjesus kenn ich auch ;) und die sind fetzig!!

Phil am 5. April 2011 00:36

GRANDIOS!!! Schmunzelalarm :) alles richtig gemacht :D

Tompte am 5. April 2011 00:38

Großartig und DANKE dafür Leimsen!!! Ich liebe Dich ;o)

Oliver am 5. April 2011 05:49

Zugegeben: Das hier ist ein Blog und entsprechend sollte man keine sonderlich hohen Ansprüche hegen, aber verdammt: Der Autor ist ein "professioneller" Musikjournalist! Dürfte man da nicht ein wenig mehr Kompetenz erwarten? Lassen wir den inhaltlichen Quark mal außen vor liest sich der Text wie von einem Spracherkennungsprogramm umgesetzt, dass gezwungen war einem Touretteerkrankten zu lauschen. Der Metal Hammer gehört zum Springer Verlag, aber die Texte sind sogar noch schlimmer als bei der der großen Schwester im Haus.

Steelborn Force am 5. April 2011 11:16

Was soll ich ergänzendes schreiben... wahre Worte, emotional total professionell das eine Professionelle nicht ehrlicher sagen könnte was sie meint. Hintergründlich zementiertes Wissen, eine eigene Meinung, ohne sozialpädagogische oder gar journalistisch korrekte Regeln zu befolgen, um die Meinung anderer zu beeinflussen. Wer besitzt hier noch die Courage zu schreiben was er denkt u vorallem so wie er denkt - indirekte Beeinflussung von Gedankenabläufen durch richtiges Formulieren... Nein Herr Leim, ein Person u musikalisch übergreifendes stettig aktuelles Thema, wo jeder seine eigene Gedanken-Meinungskiste durchwühlen kann. Mit einem kleinen Schuss Leimsenpersönlichkeit um die subjektivität zu untermalen. Vielen Dank für die Ehrlichkeit! Und den erfrischenden Text der anderen Art... auch wenn er schon mühseliger zu lesen war, aber - wir wachsen mit unseren Aufgaben ;)

Wolfsbraut am 5. April 2011 18:57

Hey Leimsen, du hast ja sowas von den Nagel auf den Kopf getroffen und genauso wie von dir geschrieben ist es auch, nur eine Sache ist grundlegend falsch : die beste band, ganz egal wieviel Muntermacher mann schon im Kopf hat, ist, war und bleibt für immer und ewig AC/DC und da gibt´s nix zu diskutieren...

blackbetty am 8. April 2011 23:22

[...] das Feuer unter der von den Kollegen Leim und Sadoni anschobenen Diskussion um unseren heiligen Schrein (oder wie wir sagen: “die true [...]

Stille Tage im Klischee | Maximum Blogging am 9. April 2011 06:02

Hey Herr Leimsen, da hab ich wohl viel zu lange niciht auf metal-hammer.de geschaut ... Colle Idee, sich mal in aller Gemütlichkeit über "Underground" auszulassen und dabei auszuschweifen. Also um Motorhead gut zu finden, brauch ich immer noch mind. 10 Bier und die Musik-CSU mußte mal erklären, aber nichts desto trotz, Respekt, gelungener Blog! Echt unterhaltsam, Du hast das Zeug zum Entertainer. Freu mich auf den näxten :)

Katrin am 3. Mai 2011 10:29

[...] Deshalb: öfter auf die kleinen Konzerte von noch kleineren Bands gehen, auf denen vielleicht zehn Leute sind. Da kann man noch den Freiraum für’s Kopfschütteln genießen und mit den Kumpels einen schönen Bierabend feiern; besser als zu Hause vor der Konsole zu hocken und das drölfte Mal Halo durchzuspielen. Wer kann schon sagen: Ich habe Kreator 1984 in Altenessen gesehen, als sie noch Tormentor hießen und mit Sodom spielten? (Referenz auf Leimsen) [...]

Am Anfang war der Nachwuchs | Maximum Blogging am 2. November 2011 20:02

Kommentar schreiben
*
*
*

* Pflichtfeld

Sämtliche Kommentare müssen vor Erscheinen freigegeben werden.

Suche im Blog
Postings RSS
Kommentare RSS
Kategorien

Downloads und Streams

Frischfleisch - Blog for Blood

Games

Metal im Alltag

Redaktions-Tagebuch

Slayer Support

Unterwegs an der Front

Werbung
Letzte Artikel

Alice im Unterland: Metalsex bei Tod und Verderben

Alexander Marcus im Kino: der Metal supportet „Glanz und Gloria“

Tech Death unterwegs: Auf Tour mit den Obscura

Das kann doch kein Mensch lesen...

Alice im Unterland: Ein Indie-Mädchen macht Praktikum beim Metal Hammer

all ends Bericht Berlin Bier Black Metal Blog Death Metal Festival Film Games Graspop Humor Iron Anz iron maiden Judas Priest Konzert Live metal METAL HAMMER Metal Hammer Blog Metallica motörhead oomph Redaktion Rock am Ring Sex slayer slipknot summer breeze Tour-Tagebuch Trash Unsinn Video Volo-Tagebuch Wacken Youtube

Blogroll
Archiv

Mai 2012

April 2012

März 2012

Februar 2012

Januar 2012

November 2011

September 2011

August 2011

Juli 2011

Juni 2011

Mai 2011

April 2011

März 2011

Februar 2011

Januar 2011

Dezember 2010

November 2010

Oktober 2010

September 2010

August 2010

Juli 2010

Juni 2010

Mai 2010

April 2010

März 2010

Februar 2010

Januar 2010

Dezember 2009

November 2009

Oktober 2009

September 2009

August 2009

Juli 2009

Juni 2009

Mai 2009

April 2009

März 2009

Februar 2009

Januar 2009

Dezember 2008

November 2008

Oktober 2008

September 2008

August 2008

Juli 2008

Juni 2008

  • News
    • Meldungen
    • Neuerscheinungen
    • Newsletter
  • Reviews
    • Album des Monats
    • Alben
    • DVD
    • Konzerte
    • Filme
    • Games & Hardware
  • Magazin
    • Features
    • Galerien
    • Meinung
    • Gear Of The Dark
    • Quiz
    • Blog
    • Verlosungen
  • Video / Audio
    • Premieren
    • Clips
    • Features
    • Audio
  • Konzerte
    • Präsentationen
    • Tourdaten
    • Festivals
    • Ticket-Shop
  • Community
  • Shop
    • Metal-Hammer-Shop
    • Ticket-Shop
  • Das Heft
    • Aktuelle Ausgabe
    • Abo
    • Alte Ausgaben
    • Die Redaktion
  • Kontakt
    • Impressum
    • Redaktion
    • Newsletter
    • RSS-Feeds
    • Social Media
    • Datenschutz
Weitere Online-Angebote der Axel Springer AG:
AUTO BILD | B.Z. | BERLINER MORGENPOST | BILD | BILD DER FRAU | COMPUTER BILD | finanzen.net | flug.idealo.de | gamigo.de | goFeminin.de | hamburg.de | HAMBURGER ABENDBLATT | HÖRZU | idealo.de | immonet.de | METAL HAMMER | MISTER INFO | MUSIKEXPRESS | mybeautycase.de | Onmeda.de | ROLLING STONE | SPORT BILD | stepstone.de | transfermarkt.de | TV DIGITAL | umzugsauktion.de | watchmi.tv | zanox.de

Ein Herz für Kinder | Axel Springer AG | Axel Springer Akademie

Von Axel Springer Media Impact vermarktete Partnersites

FAMILIE & CO. | JOLIE | MÄDCHEN | POPCORN | YAM