Maximum Partying!
Unterwegs an der Front | Autor: Lodda | 20.02.2012 | 0 Kommentare
Das Leben ist kein Zuckerschlecken. Besonders wenn man das eines gestandenen Metal-Journalisten bestreiten muss. Dann ist das Leben eher ein ständiges Headbang- und Party-Gelage – zumindest kommt das einem bisweilen so vor. Ganz nach Andrew W.K.: When it’s time to party, we will always party hard. Der vorletzte Freitag darf hier als abschreckendes Beispiel herhalten. Schon vormittags geht’s los mit einem Redaktionsbrunch. Um 11 Uhr finden wir uns zusammen und stoßen an, denn – klar – man muss die Feste feiern, wie sie fallen und die Prosecco-Korken knallen. Und so fließen die ersten Schlückchen diverser Spaßgetränke an diesem Tag bereits vor 12 Uhr mittags die Kehle herunter. Prösterchen!
Tagsüber dann die Ansage von unseren zwei liebenswerten, fleißigen und feierwütigen Praktikanten: Sie bleiben noch ein wenig bei uns, weswegen ab 18 Uhr Speis und Trank bereit stehen. Tja, was soll man da sagen? Die Pflicht ruft! Und mit ihr diverse Kaltgetränke in 0,3 Litern, 0,5 Litern und 2 Zentilitern Größe. Immerhin ergaben sich beim zünftigen Beisammensein ungeahnte Synergien: Gemeinsamkeiten in den musikalischen Vergangenheiten der Beteiligten taten sich auf und schon umwehte sie der Hauch ihrer Jugend. Ich sag nur: Crossover! Dog Eat Dogs ‘No Fronts’, Body Counts ‘Cop Killer’ und (ein Schlenkerer in Grunge-Gefilde sei hier vergönnt) Green Jellys ‘Three Little Pigs’ schallen durch die heiligen Hallen des METAL HAMMER-Großraumbüros.
Nachdem diese einzelne Feierlichkeit kurz vor 22 Uhr ihr Ende nimmt, geht’s weiter zu Caliban. Die Nordrhein-Westfalen gastieren in der Stadt – und wenn man die Gelegenheit hat, dort aufzuschlagen, dann tut man das auch, nur um vor Ort festzustellen: Moment! Das hatten wir doch grade schon! Mehrmaliges Ohrendurchpusten und Rachendurchspülen reloaded… Das hört wohl niemals auf! Stimmt, denn obendrein steht an jenem Start ins Wochenende noch die erste Clubparty eines anderen, sagen wir: befreundeten Musikmagazines in unserer Stadt auf dem Programm. Da kann man auch nicht wegbleiben, man will ja „Hallo!“ sagen und sehen was die Konkurrenz so treibt. Also schlägt man dort um 2 Uhr früh auf und ballert sich die noch verbleibende Nacht um die Ohren. Geht schon! Der Heimweg wird dann um 6 Uhr angetreten.
Und wer jetzt entgegnen will: „Mensch, jammer’ doch nicht rum! Darüber kann man sich doch nicht beschweren, höchstens erfreuen!“ Ja, dem sei gesagt: Klar, das ist irgendwo schon Jammern auf hohem Niveau, aber vor allem auch Jammern auf hoher Plauze! Denn so ein dienstbeflissenes und konsequent durchgezogenes Löten schlägt sich unweigerlich auf den eigenen Bauchumfang nieder. Wie gut, dass nun die Fastenzeit losgeht. Endlich gibt’s einen Grund, mal auf die Bremse zu drücken. Gibt ja sonst keinen… Dann erholt sich der Organismus wieder und die Pfunde können purzeln. Gelobt sei der Aschermittwoch! Dass an diesem Tag bereits eine weitere Feierstunde im Outlook-Kalendar eingetragen ist, stört dabei nicht weiter: Man muss wissen, welche Gegebenheiten man ändern kann und welche nicht. Party on – mit größtmöglichen Pausen, versteht sich!
Andrew W.K. · Caliban · Dog Eat Dog · METAL HAMMER · Party- 20.02.2012
von Lodda
Suche im Blog
Kategorien
Werbung
Letzte Artikel
all ends Bericht Berlin Bier Black Metal Blog Death Metal Festival Film Games Graspop Humor Iron Anz iron maiden Judas Priest Konzert Live metal METAL HAMMER Metal Hammer Blog Metallica motörhead oomph Redaktion Rock am Ring Sex slayer slipknot summer breeze Tour-Tagebuch Trash Unsinn Video Volo-Tagebuch Wacken Youtube
Blogroll
Archiv

Kommentar schreiben