Volo-Tagebuch: Ordnung ist für alle da
Redaktions-Tagebuch | Autor: Sebastian | 19.03.2010 | 1 Kommentar
„Heute räum ich auf!“ Das kündige ich nun seit zwei Wochen an und wiederhole den Satz wie ein Mantra.
Wenn nur nicht immer so viel dazwischen käme. Hier noch fix einen Text fertig machen, da noch eine E-Mail schreiben, dort einen Termin bestätigen, oh, der Kaffee ist schon wieder leer, und was macht eigentlich unser Facebook-Account?
Das Ergebnis: Ich verschmutze immer mehr. Um mich herum stapeln sich CDs, Hefte, Kopfhörer, mp3-Player, leere Flaschen, halbvolle Flaschen, Kaffeetassen, schmutzige Teller, wichtige Rechnungen und eventuell auch noch mein Handy. Irgendwo zumindest, vermute ich.
Derzeit komme ich gerade noch so an meine Tastatur und kann meine Maus in einem Radius von wenigen Zentimetern bewegen. Langt auch völlig. Als ich mein Leid so vor mich hin klage, kommt aus dem Unrat-Haufen zu meiner Rechten ein verständnisloses „Was soll ich denn da erst sagen?“ Sowas, Frank ist auch schon da…!

Bastis Schreibtisch: Ein oder zwei Tassen mehr passen sicher noch drauf.
Sei´s drum: Heute wird definitiv aufgeräumt! Nur noch schnell diesen einen Text fertig machen…
Alltag · Chaos · Ordnung · Redaktion · Volo-TagebuchKinder-Cover vom Pantera-Klassiker ‘Cowboys From Hell’
Downloads und Streams | Autor: Tobias | 16.03.2010 | 0 Kommentare
Pantera werden gerne gecovert. Meistens geht es in die Hose. Pantera sind halt Meister gewesen, die man nicht so einfach covert.
Sechs Schüler der Aaron O’Keefe Musikschule in Ohio haben es sich trotzdem getraut. Die blutjungen Musiker sind:
Peter Hoffman (13) – Gesang
Blake Hillard (12) – Gitarre
Matt Lohmueller (13) – Gitarre
Joe Hubbell (16) – Gitarre
Sam Parsons (16) – Bass
Tyler Rogers (12) – Schlagzeug
Zehn Takes haben die Jungs gebraucht. Ob das Ergebnis taugt, seht ihr hier:
[youtube Ld6VcyTcDr4]
Australischer Airbourne-Fan wird glücklich in Stuttgart
Metal im Alltag | Autor: Schnabel | 15.03.2010 | 1 Kommentar

Glücklicher Airbourne-Fan
While being on business trip in Stuttgart it was great to see a home grown Aussie band satisfy some diehard German metalheads with pure Heavy Rock. I loved that authentic Aussie-Melbourne-slang and Airbourne have shown tremendous energy.
These blokes from the AC/DC-school of rock are refreshing, honest and raw. How many punters thought of their girlfriends with ‘Chewin The Fat’?
ONYA AIRBOURNE – Cheers,
Stephen Magro from Adelaide
Volo-Tagebuch: Schmelztiegel des Todes
Redaktions-Tagebuch | Autor: Sebastian | 12.03.2010 | 0 Kommentare
Manchmal bleibt einem auch nichts erspart.
Tobi verteilt aus einer großen Schüssel Gummibärchen – und das schon seit Mittwoch. So richtig leer wird die Vorratsdose allerdings nicht, obwohl der Zuckerbelag auf den Zähnen bereits dicker ist als die Magenschleimhaut. Und dann auch noch das:
Der arme Thomas wird gezwungen, Rammstein zu hören. Zur Aufheiterung und Stärkung des Nervenkostüms wird auch ihm ein Griff in die Bärenbüchse gewehrt. Statt eines kleinen Bärchens (oder einer Schlange, eines Frosches, eines Mottorades oder eines Haifischs) zieht er einen zusammengeschmolzenen Gelantinebatzen hervor. Der Ekel ist ihm ins Gesicht geschrieben:

Zartschmelzende Schockmomente kurz vorm Wochenende.
Volo-Tagebuch: Baut die Mauer wieder auf!
Redaktions-Tagebuch | Autor: Sebastian | 05.03.2010 | 3 Kommentare
Die Redaktion hat eine turbulente Woche hinter sich. Die Endproduktion unserer April-Ausgabe lässt Rechner und Kaffeeautomaten glühen, der Kinobesuch in ‘The Book Of Eli’ wirft Fragen auf („Wie lädt der Typ bitte Musik auf seinen iPod?“) und durch unseren neuen Twitter-Account dringt mehr Wahnsinn nach Außen, als gewünscht sein kann.
Und es gibt lang herbeigesehnte Veränderungen in den Redaktionsräumen: Wir haben zwei was Neues! Zum einen eine Trennwand, die (wenn auch zunächst nur provisorisch) aus dem Großraumbüro zwei kleine Wohlfühlstübchen macht. Zum anderen Praktikantin Valeria, die schon fleißig mitarbeitet, Festival-Autogrammstunden plant und Verlosungs-Gewinne rausschickt.
Dass es in der METAL HAMMER-Redaktion nicht immer ungefährlich zugeht, musste sie bereits am eigenen Leib erfahren: Thomas springt hinter der Trennwand aus dem Gore-Office hervor und setzt zum messerscharfen Finishing Move an. Tobias und Michael Meyers beobachten die Szene ungerührt.

‘Feel The Blade’: Hinterhältige Angriffe aus dem Nachbar-Büro.
Um derartige Attacken in Zukunft zu verhindern, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder eine höhere Wand ranschaffen, oder Thomas verbieten, auf Stühle zu klettern. Wir denken am Wochenende mal darüber nach.
Alltag · Mauer · Messer · Praktikum · Redaktion · Volo-Tagebuch · WandKonzert-Abend in China: Friday Matel (sic) Night
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 04.03.2010 | 0 Kommentare
„Made in China“ sind so manche Dinge, die im täglichen Gebrauch eine wichtige Rolle spielen. Diverse Metallprodukte werden hier beispielsweise so unschlagbar billig produziert, dass sich andere Länder nur mehr mit Strafzöllen zur Wehr setzen können. Gilt dies auch für chinesischen Heavy Metal? Um das herauszufinden, statte ich Anfang Februar dem 13Club in Peking einen Besuch ab, wo die „Small Year’s Eve“-Party steigt.

Die Matel(!) Party
Diese „Friday Matel Night“ [sic!] wird ausschließlich von chinesischen Bands bestritten. Insgesamt gesehen decken diese ein breites Spektrum ab, von Power über Death und Black Metal sind so ziemlich alle Genres vertreten. An diesem Abend sind Bands härterer Couleur am Start, und die erste Band, die ich zu sehen bekomme, ist dann gleich Evilthorn – laut Eigendefinition „Chinas most evil Black Metal band“. Die Frage ist, »
Stille auf Knopfdruck
Redaktions-Tagebuch | Autor: Sebastian | 02.03.2010 | 0 Kommentare
Ewiges Touren, Herumhängen in fremden Städten, langweiliges Warten auf den abendlichen Auftritt… Musiker-Leben kann ab und zu schon sehr öde sein. Irgendwie muss man die Zeit ja totschlagen – und sei es auf noch so alberne Art und Weise.
Einen besonders schrägen Zeitvertreib hat sich Adrian Erlandsson ausgeguckt. Der Drummer von Paradise Lost und Nemhain sitzt zusammen mit Ehefrau und Nemhain-Sängerin Amber in einem Berliner Restaurant, als Adrian etwas aus seiner Brusttasche holt. „Mein neues Lieblingsspielzeug“, erzählt er stolz. Es handelt sich um… einen iPod? Nicht ganz…

Kindsköpfe: Amber und Adrian Erlandsson von Nemhain.
Historisch schlechte Quote: Kiss bei „Wetten dass…?“
Metal im Alltag | Autor: Tobias | 01.03.2010 | 1 Kommentar
Wer hätte das gedacht? Die Schminkmonster Kiss spielen bei „Wetten dass…?“, der Medienwirbel war wie immer bei Kiss schon vorher entsprechend hoch – doch die Quote für die Sendung geht historisch in den Keller.
„Mit aktuell 7,80 Mio Fans sackte der ZDF-Showklassiker “Wetten, dass..?” auf den schlechtesten Zuschauerwert aller Zeiten durch.“ meldet der Branchendienst kress.de. Ein Schelm, wer das an Kiss festmachen will – war die Konkurrenz auf anderen Sendern doch historisch stark.
Oder waren vielleicht doch…?
Anyway, Fans können sich den Gottschalk-Auftritt von Kiss auch hier nochmal ansehen:
[youtube 1uKoBqDwSiM]
Lauter als AC/DC: Neujahr in China
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 24.02.2010 | 1 Kommentar
Ich war 13 Jahre alt, als ich zum ersten Mal AC/DC gesehen habe – ein unglaubliches Konzert während der RAZOR’S AGE Tour in Graz zusammen mit Metallica, Faith No More und Queensryche. Nie werde ich die Schockwellen bei „For those about to rock“ vergessen, denn damals wurden hinter der Bühne simultan zu den Kanonen noch Mörser gezündet – ein famoser Krach, gegen den die Kanönchen der aktuellen BLACK ICE Tour wie ein laues Echo wirken. Was das mit dem Chinesischen Neujahr zu tun hat? Jede Menge, denn damals wie heute hatte ich das Gefühl, jeweils der lautesten Explosion seit dem Urknall beizuwohnen.

Böller-Panzer zum neuen Jahr
Doch der Reihe nach: Das Frühlingsfest – oder auch Chinesisches Neujahr – ist der wichtigste Termin im chinesischen Mondkalender. Umgelegt auf europäische Verhältnisse wäre das so, als ob Weihnachten, Ostern und Geburtstag auf einen Tag zusammenfielen. Schon in den Tagen vor dem großen Ereignis befindet sich Peking im Ausnahmezustand: Die üblicherweise verstopften Autobahnen sind verdächtig leer, da alle nicht Lebensmüden zu ihren Familien aufs Land flüchten. Diametral entgegengesetzt nimmt die Intensität der Feuerwerke mit jedem Abend zu »
Staatsfeind Nummer 666
Metal im Alltag | Autor: Sebastian | 22.02.2010 | 0 Kommentare
Euch geht das deutsche Jugendschutz-System zu weit? Ihr haltet die Indizierung gewisser Rammstein-Songs für lächerlich?
Dann werft mal einen Blick nach Weißrussland: Dort gelten Rammstein seit Neuestem als Staatsfeinde, ihre Musik würde “Gewalt, Masochismus, Homosexualität und andere Abartigkeiten” propagieren. So berichtet es unter anderem Zeit Online.
Freiheit ist für alle…
Max Cavalera verkauft sein Haus für 1,5 Millionen Dollar
Metal im Alltag | Autor: Tobias | 17.02.2010 | 0 Kommentare
Kann man mit Metal Geld verdienen? Also, mit ordentlich hartem Metal? Nachdem die goldenen Zeiten vorbei sind?
Anscheinend schon. Max Cavalera hat mit Sepultura, Soulfly und Cavalera Conspiracy anscheinend genügend Geld beseite schaffen können, um sich ein nettes Haus in Phoenix zu kaufen, das er jetzt wieder verkauft – für rund 1,5 Millionen Dollar. Sind immerhin rund eine Millionen Euro.
Anscheinend verdient man also genug für ein Haus wie dieses:
Tach, Post!
Redaktions-Tagebuch | Autor: Sebastian | 10.02.2010 | 2 Kommentare
Wir freuen uns ja, dass unsere Gewinnspiele so gut ankommen. Wollen euch damit ja was Gutes tun. Das geht nun aber doch zu weit: Der Postbote lieferte eben ein halbes Dutzend Pakete – bis oben hin voll mit Postkarten von Verlosungs-Teilnehmern!
Im ersten Moment war die Verwirrung natürlich groß. Dann entdecken wir ein Schreiben, das die Sache – mehr oder weniger – erklärt. Absender ist ein Gewinnspiel-Service, der die Daten all seiner registrierten Kunden an jede Verlosung schickt, über die er stolpert.
Dem Anschreiben zufolge enthalten die Pakete “genau 67.136 personalisierte Teilnahmekarten”. Nachgezählt haben wir das bislang noch nicht.

Wo ist der Praktikant, wenn man ihn braucht?
Leere Redaktion – Zeit fürs Internet
Redaktions-Tagebuch | Autor: Tobias | 09.02.2010 | 1 Kommentar
Gestern haben Ulver live in Berlin gespielt – falls man ihre Aufführung so profan als „Spiel“ oder „Auftritt“ bezeichnen darf. Einen Bericht findet ihr sicher bald auf metal-hammer.de. Anschließend feierte die METAL HAMMER Belegschaft gediegen in einen Geburtstag rein. Welcher, wird nicht verraten. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle trotzdem nochmal.
Warum das hier steht? Um zu erklären, warum das große MH-Büro noch immer so leer ist. Tumbleweed macht sich schon bereit, hier durchzuhuschen… Doch der Zustand hat auch Vorteile: man kann sich neben der Arbeit den schönen Weiten des Internet hingeben. Da gibt es heute nämlich tolles neues:
1. hat die momentan vielleicht beste Hardcore-Band (ja, ist subjektiv) einen neuen Song im Netz. Die Cancer Bats sind mit ‘Scared To Death’ online. Hört unbedingt mal rein!
2. gibt es einen hervorragenden Non-Metal-Grund, 6 Minuten lang mal nicht zu arbeiten. Seht euch diesen schicken Animations-Kurzfilm an und ihr wisst, warum:
[youtube jEjUAnPc2VA]
Ist das nicht schön? Macht Lust auf Sommer und Kaffee. Und eines davon gibt es jetzt – dann geht es wieder an die Arbeit…
Metal up!
Volo-Tagebuch: Ein kleines Update
Metal im Alltag | Autor: Sebastian | 05.02.2010 | 0 Kommentare
Kann es sein, dass mein letzter Blog-Eintrag schon wieder drei Wochen zurück liegt? Wahnsinn. Vergeht die Zeit in Berlin grundsätzlich schneller, oder bremsen mich die anhaltend-frostigen Temperaturen geistig einfach aus?
Hoffentlich letzteres, denn ewig kann es ja nicht mehr so kalt bleiben. Sonnige Nachmittage wie der heutige lassen da wieder ein wenig Hoffnung aufkeimen. Da geht man in der Mittagspause auch gerne mal vor die Tür, um neue kulinarische Köstlichkeiten ausfindig zu machen. Denn in Berlin gibt es halt doch mehr als nur Currywurst. Scharlach zum Beispiel. Kann man nur leider nicht essen.

Fundstück von um die Ecke: Einladung oder Warnung?
Ensiferum live in China – Erlebniss-Bericht die 2.
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 04.02.2010 | 0 Kommentare
Gleich an meinem ersten Wochenende in Peking gibt es eine, naja, „freudige“ Überraschung: Ensiferum sind in der Stadt. Darüber würde ich mich unter normalen Umständen so freuen wie über eine Vorhaut-Entzündung, aber hier reden wir nicht von normalen Umständen. Spargeltarzan-Wikinger, die mit Schlachtenhymnen über kleine Chinesen herfallen? Das kann nur gut werden, also nix wie hin.
Der Kampf beginnt bereits in der U-Bahn, die an einem Samstagabend so voll ist, dass man sich mit einem Schuhlöffel hineinzwängen muss. Spätestens jetzt ist klar, warum an den Subway-Eingängen Gepäckkontrollen wie am Flughafen durchgeführt werden, denn es herrschen kriegsähnliche Zustände. Chinesen warten nämlich nicht, bis die Aussteigenden den Waggon verlassen haben, sondern zwängen sich nach dem Lemming-Prinzip sofort in die Kabine, sobald die Tür aufgeht. Es gilt das freie Spiel der Kräfte, und wer den Regeln des Sozialdarwinismus nicht folgen kann, hat eben Pech gehabt. Daher ist es vielleicht ganz gut, dass Wikingerkeulen und Streitäxte in chinesischen U-Bahnen verboten sind.
Ob Ensiferums Petri siegreich nach Valhalla gefahren oder doch einfach nur platt gemacht worden wäre? Da bin ich mir ob dessen schmächtiger Kriegerstatur nicht so sicher. »
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