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HomeMagazinBlog

Beweisen Sie guten Geschmack OHNE Festival-Merch!

Metal im Alltag | Autor: Iron Anz | 03.09.2011 | 9 Kommentare

Es ist mal wieder so weit. Das Metalcore-Wohlfühlaroma der Festival-Saison ist vorbei. Zumindest die Open Air-Saison. Anfang Oktober rockt der METAL HAMMER natürlich das Way Of Darkness in der Stadthalle Lichtenfels in Metal-Franken. Mittlerweile ist es aber offiziell Herbst und bald beginnt wieder die große Indoor-Saison mit ihren unzähligen Konzerten. Was alleine der Oktober und der November auffahren – Heidewitzka! Und auch während der Indoor-Saison sieht man sie wieder. Die, die guten Geschmack leider vermissen lassen…

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Cannibal Corpse · Festival-Merchandise · Festivals · FTC · Fuck The Commerce · Graspop · Hate Plow · IronAnz · Kataklysm · Merchandise · METAL HAMMER · Metal Hammer Blog · Metal-Shirts · Rock am Ring · summer breeze · Underground · Wacken Open Air · Way Of Darkness · WithFullForce

 

Metal ist Religion? Dann ab in die Metal Church!

Metal im Alltag | Autor: Jakob | 31.08.2011 | 1 Kommentar

 

Hallo alle,

während wir hier gerade auf der Brücke der MS METAL HAMMER die letzten Stahl-Nägel in die kommende Ausgabe donnern, ploppt mir das Riff von ‘Beyond The Black’ der sträflich unterschätzten Metal Church (allein der Name ist Welt!) ins Kleinhirn. Wieso wurden die eigentlich so sträflich vernachlässigt? Das ändern wir. Jetzt. »

iced earth · Metal Church · Nevermore · Power Metal · Queensryche · Seattle

 

Mit RISK spielten Megadeth Risiko

Metal im Alltag | Autor: Sleazis | 31.08.2011 | 2 Kommentare

Nachdem Metallicas METALLICA zu seinem 20-Jährigen Jubiläum in diesem Monat ja ausführlich und gebührend in der aktuellen METAL HAMMER-Ausgabe mit starkem Sonderheft und exklusiver Tribute-CD gewürdigt wird, ist es hier an der Zeit, eine andere Veröffentlichung erneut unter die Lupe zu nehmen. Auf den Tag genau vor 12 Jahren kam nämlich Megadeths RISK heraus. Von Fans und Kritik damals verrissen, war Mega-Daves experimentellste und alternativste Platte sicherlich der härteste Bruch mit der thrashigen Härte und damit vielleicht noch spaltender, als alles was Metallica an Mainstream-Liebäugelei bis dato betrieben hatten. Doch ist RISK damit automatisch eine schlechte Platte? Keinesfalls. Zeit für eine (R)evaluierung.

MEGADETH
Risk
12 Songs / 52:35 Min. / 31.08.1999 – Capitol / EMI
Mit einem Albumtitel, der eigentlich schon alles sagt, riskierte Dave Mustaine 1999 zielgruppentechnisch und musikalisch ziemlich viel. Bereits der spannende Opener ‘Insomnia’ mit seinen indisch angehauchten Exotenbonus ist für den Speed/Thrasher ein schwer zu schluckender Brocken. ‘Prince Of Darkness’ ist dann vielleicht noch am Ehesten Backkatalog-Kompatibel, auch wenn die moderne Produktion und das Fehlen von Riff-Fetzern und Soli-Spulen den ein oder anderen irritieren mögen. Überhaupt die Produktion. Dann Huff, seines Zeichens einst Sänger und Gitarrist der Melodic Hard Rock-Gigangten Giant und nunmehr Country/Pop-Ansprechpartner hält mit seinen AOR-Fertigkeiten nicht hinterm Zaun. Hinzu kommt nun noch die songschreiberische Beteiligung von Manager Bud Prager, der auf gleich fünf Stücken als Co-Autor fungierte. ‘Crush ’Em’ ist ein schön melodischer Midtempo-Stampfer mit Stadion-Ambitionen, doch es kommt in dieser Richtung noch besser. ‘Breadline’ ist eine großartige Halbballade mit herrlicher Hookline, Country-Touch und großartiger Gesangsmelodie.

Hier und an anderer Stelle zeigt Mustaine, dass er stimmlich über mehr Ausdrucksvermögen als sonst vorgeführt verfügt, welches auch ruhig mal im Songfokus stehen darf (und gelegentlich Alice Cooper-Charakteristik besitzt, man höre ‘The Doctor’s Calling’). Fein auch das schleichende ‘I’ll Be There’ (ein ‘for you’ möchte man fast mitsingend hinzufügen) mitsamt seinem Megadeth untypischen und in Richtung Bon Jovi und Simple Minds winkendem „ohohoho“-Chor-Teil. Dass ‘Wanderlust’ darauffolgend ein ähnliches Gitarrenmotiv wie besagte Bon Jovi-Nummer beinhaltet, ist fast schon ironische Brechung.

Wie dem auch sei, der flockige Groove von ‘Ecstasy’ begeistert ebenso wie der spartanische (beinahe Boogie)-Rocker ‘Seven’. Mit ‘Time: The Beginning’ und ‘Time: The End’ im finalen Doppel gibt es dann zu guter Letzt noch mal Alternative Megadeth mit mehr Biss, wenn auch nicht zwingend im schnelleren Tempo. Fazit: RISK ist sicherlich nicht der ultimative Klassiker im Megadeth-Kanon, aber definitiv auch nicht so schlecht wie sein (damaliger) Ruf. Riskiert doch ruhig mal ein erneutes und offenes Ohr.

In diesem Sinne
Cheers

der Autor des Beitrags

Bon Jovi · Bud Prager · Dann Huff · Giant · Megadeth · Metallica · RISK

 

Krabbencore?!

Frischfleisch - Blog for Blood | Autor: David | 19.08.2011 | 6 Kommentare

Der ein oder andere hat sicherlich schon von dem Phänomen „Crabcore“ gehört. Hierbei handelt es sich nicht um vermeidlich gierige, rote Unterwasserbewohner, die mit gelben Schwämmen und rosa Seesternen nun unter die Metalcorer gegangen sind, sondern um ein – ich nenne es mal – eine „Tanz-“ & Bewegungsart, die besonders bei Trancecorebands hoch in Mode sind.
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Crabcore · Metallica · Robert Trujillo

 

Leber liebe ungewöhnlich

Redaktions-Tagebuch | Autor: Sleazis | 18.08.2011 | 0 Kommentare

Während sich das Gros der METAL HAMMER-Crew auf dem Summer Breeze vergnügt, befassen sich die Hinterbliebenen abermals mit Historischem.
Denn heute auf den Tag genau vor 27 Jahren fand auf dem legendären britischen Monsters Of Rock-Festival bei Castle Donington diesseits des Atlantiks eine Premiere der Besonderen Art statt. Neben den Headlinern AC/DC, Van Halen Ozzy Osbourne, dem seligen Gary Moore und Accept traten hier Mötley Crüe erstmals außerhalb ihrer amerikanischen Heimat auf. Die bösen Buben aus Hollywood hatten mit SHOUT AT THE DEVIL (1983) grade ihr zweites Album draußen, was das englische Auditorium trotz Hits wie ‘Ten Seconds To Love’ oder ‘Looks That Kill’ nicht davon abhielt, mitgebrachte Kuhaugen, Leber oder andere Erzeugnisse aus der Fachfleischerei auf die Bühne zu werfen. Die Crüe fand’s super. Super auch das investigative Interview im Anschluß:

Ob beim Summer Breeze die Tage und in den veganen Zeiten dieser Tage Äpfel, Karotten oder anderes Fallobst seinen Weg auf die Bühnen findet, erfahrt ihr – wie immer – natürlich zuerst auf
www.metal-hammer.de

In diesem Sinne und immer schön die Birne auf den Tisch gebangt
Cheers

der Autor des Beitrags

Donington · Monsters Of Rock · Mötley Crüe · Sout At The Devil · summer breeze

 

Rammstein, Pussy, Schokolade

Downloads und Streams, Redaktions-Tagebuch | Autor: Sebastian | 15.08.2011 | 6 Kommentare

Auf ein neues Rammstein-Album müssen wir leider noch ein Stück warten. Bis dahin erfreuen wir uns doch einfach am nach wie vor großartigen LIEBE IST FÜR ALLE DA. Zur ersten Single ‘Pussy’ ist jetzt eine wunderbare Parodie auf Youtube gelandet. ‘Cookie’ von Daveyboyz, ein lyrischer Hochgenuss in schokobraun (“Es hatte Schokolade, die ich liebe zum Essen”). Da man nie weiß, wo das klagefreudige Management zuschlägt: schnell klicken!

Cookie · Parodie · Pussy · Rammstein · Video · Youtube

 

Die Urmütter, Teil 2: Auf die Knie!

Metal im Alltag, Redaktions-Tagebuch | Autor: Diana | 08.08.2011 | 2 Kommentare

Und weiter geht es mit der ehrwürdigen Riege der Frauen, die bereits im letzten Jahrtausend ihre Duftmarke im harten Musiksektor hinterlassen haben. Wie wir alle wissen und wohl aus Eigenbetrachtung kennen, ist der Metaller ja nicht der aufgeschlossenste Geselle, wenn es um Neuerungen geht: Wenn Lieblingsbier, -band und -frisur einmal gewählt sind, dann bleibt das auch erstmal so. Dementsprechend muss da natürlich schon ein Anreiz her, damit man sich so einen neuen Mist wie Frauen hinter dem Mikro verkaufen lässt.
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Bitch · Female-Fronted · The Great Kat

 

Der Leder-Hund verschwartet beim Wacken Conan mit einem Schinken

Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 06.08.2011 | 0 Kommentare

Der METAL HAMMER-Flug ist vorbei – schön war es. Wacken von oben zu sehen hat wirklich was. Wenn es dann auch noch Jägermeister gereicht gibt, sagen auch wir nicht nein. Nein nur zu Ballermann-Singspielchen, die auch diverse Meter über dem Acker nicht schön sind.

Zurück auf dem Boden ruft der Stand, während Dir en Grey den Soundtrack zum Fußmarsch beisteuern. Wirkt etwas deplatziert vor dem eher traditionellen Publikum, aber es ist schlicht und ergreifend unglaublich, was der kleine Sänger da aus sich herausholt.

Am Stand schauen dann nicht nur Leser vorbei, sondern auch Conan. Kurz drauf eine Fanine mit einem Stoffschinken und einer Hunde-Leder-Maske. Dass Conan und sie sich wresteln mussten, versteht sich. Im Hintergrund röchelten weiter Dir en Grey – das WOA kann manchmal ganz schön surreal sein.

Surreal, aber schön!

Also: weiter geht’s.

Conan · Schinken · Wacken · Wahn

 

Wacken 2011 lockt Diebe, Philosophen, und die besten Fans der Welt

Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 06.08.2011 | 0 Kommentare

Liebes Tagebuch, der letzte Tag Wacken-Wahnsinn hat begonnen – und zwar ganz hervorragend. Denn: Kaffee. Und eine Banane. Breakfast for winners? Aber sicher. War nach gestern aber auch nötig, denn wir haben schwer gearbeitet, wie der leere Kühlschrank beweist. Da muss der örtliche Edeka, in dem es gestern zur Vorab-Belohnung für eigene Großtaten schon ein Eis gab, wohl nachher für Nachschub herhalten.

Was ist passiert?

Wie Facebook-Leser schon seit gestern wissen, hat einer von uns gestern bei Judas Priest geweint. Und das nicht, weil bei ‘Painkiller’ vielleicht ein Gesangs-Halbton im noch hörbaren Bereich war, sondern weil es so schön war. Schlimm, wer das nicht sehen konnte, sondern Standdienst gemacht hat. Aber: der METAL HAMMER-Stand ist sowieso der wichtigste Platz am Ort. Man hört alle Bands, hat es nicht weit zur Pissrinne, trifft Conan – und nebenher noch ein paar kesse Redakteure mit tiefgehenden Fragen und ambitionierten Job-Ideen.

Eine der tiefschürfenden Fragen hatten Katrin und Tobias während des unfassbar geilen Auftritts von Heaven Shall Burn. „Bei solchen Songs fällt einem wieder ein, wie geil Metal ist!“ freut sich Katrin. Tobias, mindestens drei Monate älter, weiser, zynischer, sieht das anders: „ Nein. Bei solchen Songs fällt einem wieder ein, wie geil Metal sein KANN.“ Liebes Tagebuch, mein anderes Ego ist ein Besserwisser.

Zurück am Stand gab es diversen Unsinn zu erledigen. Erstmal mussten natürlich alle möglichen Fragen verarztet werden und erklärt werden, warum die Böhsen Onkelz kein Metal sind. Gut oder schlecht ist eine komplett andere Diskussion, aber Metal sind sie nicht. Rock halt. Was eine Diskussion. Gut, dass sie damit endete, dass die Freundin des irgendwie nach Christoph Daum aussehenden Mannes irgendwann erklärte, dass sie schon zu Kyuss Lives! mitkommen würde. Fand Tobi gut und hat sie mit Tanzen genommen. Christoph und unser herzensbester Forums-Moderator ASPePeX kamen auch mit. Nach zehn Minuten waren sie und Daum wieder weg, nach 20 wollte ASPe dann doch lieber zu Triptykon. Also: rüber.

Voll finster isses gewesen. Schweeeeeer, langsam, finster. Einer unserer beiden Protagonisten fand es total toll, Tobi war es nicht. Sound super, Druck super, irgendwie leider langweilig. Aber das ist bei einem solchen Thema auch schlicht Geschmackssache.

Party am METAL HAMMER-Bus überspringen wir, es gibt vor allem Erinnerungen an Hardcore, Slayer, Slayer, Slayer, Emo für die Mädchen, Slayer und jetzt leere Flaschen.

Zum Frühstückskaffee versuchen dann alle wieder fit auszusehen. Bis Bembers schon viel zu früh mit schweren Fragen kommt. „Wie nennt man eigentlich einen weiblichen Metal-Fan?“ Also, ja, ähm – hm. Fanine fand er nicht so überzeugend und entschied sich für „sie war ein nettes Metal-Ding.“ Kann es sein, dass die Erfinder vom Metal damals einfach nicht an Frauen gedacht haben?

Und die Beschissenen Nachrichten? Die haben die anderen. Spiegel zum Beispiel. Die berichten nämlich davon, dass hier auf dem Gelände schon drei Diebesbanden geschnappt wurden, die nachts Laptops, Kameras etc aus den Zelten klauen. Arschlöcher. Also, die Diebe.

Der nächste Höhepunkt des Tages steht übrigens auch schon, denn um 14:30 haben wir einen Termin mit dem Jägermeister-Adler, äh Hirsch, fliegend – naja ihr wisst schon: der Hochstand, mit dem man hochgezogen wird um weit über dem Gelände Schnaps zu trinken. Was für ein schönes Konzept. Wir erzählen nachher mehr davon.

Böhse Onkelz · Diebe · Fans · Festival · Judas Priest · Kyuss · Wacken

 

Camp-Ground-Wahn, Morbid Angel – und kacken in Wacken

Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 05.08.2011 | 0 Kommentare

Kennt ihr das eigentlich, dieses seltsame Phänomen, dass Festival-Gespräche von Jungs irgendwann unweigerlich auf das Thema „kacken“ kommen. So geschehen auch im METAL HAMMER-Bus. Leimsen, Bembers, Wecki und Tobi sitzen und geben vor, zu arbeiten. Wie das Thema plötzlich aufkommt, ist niemandem wirklich klar, aber es fallen die Worte „Tiefspülung“ und „Flachspülung“. Wecki und Bembers scheinen sich zu verstehen, Tobi fragt nach – und lernt. Um dem intellektuellen Diskurs etwas beizusteuern, erzählt er dafür von den japanischen Klospülungen, die nach dem Geschäft die Ritze sauberspülen, bevor man sich abtrocknet. Bembers nimmt den Ball auf und erinnert sich daran, wie er auf einem französischen Rastplatzklo mal beinahe von der Spülung erwischt und für immer verschollen wäre. So blieben zum Glück nur die Kippen und sein Feuer auf der Strecke. Irgendwann schaut Leimsen angewidert von seinem Rechner hoch. „Ey, was für Themen habt ihr eigentlich?“

Hm.

Wacken?

Reicht das als Begründung für Nonsense-Gespräche?

Nach dem netten Thema ging es natürlich aufs Gelände. Suicidal Motherfukkin Tendencies! Fett. ‘War Inside My Head’ kommt halt immer gut, Subliminaly’ ebenso. Aschließend das vielleicht lustigste Interview des Festivals: Die Excrementory Grindfuckers sind am Bus, setzen sich schön ins Grün und beschweren sich, dass es nach Urin riecht. So ist’s recht.

Auf dem Campground haben wir uns von Bembers die WOA-Welt erklären lassen. Oder besser: wir haben ihn, wann immer etwas unverständlich wirkte, geschickt um es herauszufinden. Macht euch auf mächtig einblicksame Videos gespannt, denn die Camping-Welt kann einiges. Zum Beispiel einen Kicker im Grünen. Wir haben glorreich 6:1 und 6:1 verloren. Shit. Aber: Spaß hat es gemacht.

Und wie viel Spaß verstehen Morbid Angel? Ist ja schon mächtig böse, was sie so machen. Aber: die sind lustig. Erst ein längeres Interview zum Album und zu heißen Autos, dann ein kleines Humor-Special, das ihr natürlich bald auf metal-hammer.de sehen werdet.

Und während aktuell weiter die Sonne lecker brötzelt, spielen As I Lay Dying einen gewohnt ultrafetten Gig – und es folgt noch so einiges. Wacken-Samstag in full effect!

PS: Falls euch eine Frisbee beim Wacken mal den Plastik-Eimer aus der Hand schießen sollte, mit ihr gerade Wasser holen wollt, um die Dreck- und Bierflecken aus der Jeans zu waschen: macht euch nichts draus  ;-)

Bembers · Camping · Festival · Humor · Morbid Angel · Unsinn · Wacken

 

Wacken: das Schlimmste ist, wenn das Bier alle und das Licht aus ist

Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 05.08.2011 | 0 Kommentare

Heute morgen. Aus der Koje gepellt. Da links steht etwas. „Oh es ist eine Flasche Hanf-Met.“ Guten Morgen Wacken. Der brummende Schädel grüßt. Da hat die METAL HAMMER-Party ganze Arbeit geleistet im Kopf kaputt machen. Der Anfang war etwas rumpeliger als die letzten Jahre, die Einleitung von Freund Bembers ist von manchen ungeduldigen Fans missverstanden worden. Sie wollten unsere Feier – und haben sie danach natürlich auch bekommen. Ganz im Zeichen von traditionellem Metal und Rock, war ‘Davidian’ von Machine Head der härteste Song, Journey der softeste – und DJ Iron Anz war im Himmel.

Und dann geschah es.

Eine Hiobsbotschaft.

„Das Bier ist alle.“

Wir verzweifelt, als die zweite schlimme Nachricht kam. Der Sound geht aus, das Licht auf der Bühne auch. Party is over – wir haben wohl zu lange gefeiert. Fuck. Also: Zapfe zurückschleppen, woanders weiter metern und irgendwann in eine Koje fallen.

Eben dann tatsächlich geduscht, muss man ja 1x pro Festival, und zum METAL HAMMER Hauptquartier zurück gegangen. Auf dem Weg dahin ertönt schon lauter Metal. Wer krawallt denn jetzt schon? Umme Ecke gebogen: die Musik ist von uns. War ja klar.

Aber: es gibt auch Leute, die schon arbeiten. Wecki z.B. tippt vorbildlich seine Texte zusammen und ist immer noch außer sich: „Helloween gestern war ja mal gar nichts. Gleich drauf dann Blind Guardian. Das war schon eine ganz andere Ansage. Richtig tight.“

Tight war übrigens auch die Begleit-Band von Ozzy. Das Gus G. Gitarrensolo war zwar prinzipiell erstmal überflüssig, wurde aber anscheinend benötigt. Denn eigentlich war er fertig, als er nochmal machte. Und nochmal. Vielleicht brauchte Ozzy eine kleine Verschnaufpause? Hatte sich ja ordentlich ins Zeug gelegt und für seine Verhältnisse vorgelegt. Die Fan-Begeisterung wie immer zweigeteilt: die einen sagen „sollte aufhören“, die anderen fanden es super.

Und jetzt? Frühstück. Wir haben noch Toast.

Bier · Festival · Party · Wacken

 

Verspäteter Schock: Tödlicher Autounfall auf wem Weg zum Wacken

Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 04.08.2011 | 0 Kommentare

Nachdem unser Nichtfreund Petrus Regen und Regen und Regen auf den Wackenacker schickte hatte, hatte sein Chef wohl ein Einsehen und befreite ihn temporär von seinem Job. Ergo: Sonne. Sehr geil. Gernot und Tobi nutzen das sofort, um die METAL HAMMER Variante vom Metal-Urlaub mit Bespaßung zu bauen: ein großer Holzrahmen wird zusammengeschraubt mit dem großen „Big Four“-Titel drauf. Die Köpfe von Kerry King und Dave Mustaine sind ausgeschnitten, damit man seinen eigenen durchstecken und sich fotografieren kann. Klingt trashig, ist lustig. Finden wir und finden unsere Standbesucher.

Gleich zurück am Bus ist ein Hallo mit weiteren Kollegen gesetzt: Andreas Schöwe grüßt und hat schlechte Nachrichten für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: auf dem Weg zum WOA hat es für eine kleine Reisegruppe ein schlimmes Ende gegeben. Ein LKW-Fahrer übersah die Gruppe, fuhr hinein, es gab diverse schwer Verletzte und eine Tote. Das haben tatsächlich noch nicht alle gewusst. Ein tragischer Schatten, der sich über die Vorfreude auf die METAL HAMMER-Party legt.

Sollen wir jetzt noch über den Auftritt von Helloween erzählen? Die Show von Avantasia? Das großartige Handbrot auf dem Wackinger-Areal? Die Show von Blind Guardian? Nicht wirklich.

Mehr vom Metal im nächsten Update!

Festival · tote · Unfall · Wacken

 

Wacken-Wahnsinn auf der Autobahn – Stauschilder mit Schädel

Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 04.08.2011 | 0 Kommentare

Während der Hauptteil der METAL HAMMER-Crew schon längst im Holy Wacken-Land Flachwitze reißt, ist Reisegruppe Teil 2 erst Donnerstag in aller Frühe aus Berlin losgestartet. Prima durchgekommen, bis kurz vor Wacken ein Stauschild auftauchte. Im Regen natürlich. Aber es sagte einen „Wacken-Stau“ an und ward vom Schädel gekrönt. So muss das!

Stau war dann zum Glück kaum, so dass wir Herren und Damen volley zur Leser-Treffung an den Stand rauschen konnten. Begleitet von Skyline, die mit Doro grad ‘All We Are’ spielten, gingen die ersten Biere auf – ein großes Hallo mit selten gesehenen Schreiber-Kollegen und Forums-Admins. Schön.

Einer fehlte aber: Björn. Der war bei Kvelertak. „Super! Schlechter Sound, aber richtig geil räudig. Hat Spaß gemacht,“ erzählte er nach der Rückkehr zum Bus.

Der Bus. Dreh- und Angelpunkt der METAL HAMMER-Aktivitäten beim WOA. Tom Küppers ist auch da und verteidigt eisern seine Strongbow-Dosen im Kühlschrank. Tobi: „Sind das deine?“ Tom: „Finger weg.“ Fünf Minuten später geht Carmen ran. Tobias: „Sind dem Tom seine.“ Stimme aus dem Off: „Als Frau kriegste sischa eine.“ Carmen herzallerliebst: „Tom, sind das deine Stronbow-Dosen.“ Tom: „Finger weg!“ Wir kriegen schon noch welche…

Egal, gibt ja noch den Sandwich-Maker im Bus. Tobi findet ein altes, vergessenes Sandwich drin. Thomas weiß mehr: „Ich glaube, das vergessene Sandwich hat einfach jemand im Toaster vergessen.“ Falls ihr auch Fragen zur Welt habt: gemeinsam kriegen wir sie beantwortet.

Und jetzte? Jetzte wird Bier getrunken, ein paar Interviews gemacht und nachher große, alljährliche METAL HAMMER-Party auf der WET-Bühne gefeiert! Feeeett!!!

Festival · Kvelertak · Wacken

 

Willkommen in Wacken

Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 03.08.2011 | 1 Kommentar

Unfassbar: Das Festival geht offiziell erst morgen los – und dennoch ist der Wacken-Acker seit Montag von den ersten Feierwütigen besetzt. Alles Spinner. Und METAL HAMMER ist mittendrin.

Okay, nicht seit Montag. Gestern Abend ging es los, Bierchen, Flachwitze und Musik im Gepäck. Die Bordcrew: Leimsen, Wecki,, Anzo, Schnabel, Prakti David, Frollein Riedl, Björn, Tom Küppers, Fotomann Peter und der fränkische Comedy-Metaller Bembers. Und wie vertreibt man sich die Fahrt als Web-2.0-Journalist? Mit einem iPad – und der genialen Kicker-App!

 Kickern in der virtuellen Welt

Kickern in der virtuellen Welt

Nicht so richtig ausgeschlafen kommt die METAL HAMMER-Mannschaft dann auch mal an. Und schon ruft die Arbeit: Unser Camp will aufgebaut werden. In den nächsten Tagen stehen hier Interviews, Metal-Quizzund Grill-Sessions an. Alles wie immer also.

Fleißige Bienchen

Fleißige Bienchen

Die ersten Bands spielen auch schon. Auf der WET.Stage geben sich die Metal Battle-Gewinner die Äxte in die Hand. Die süddeutschen Jung-Thrasher Dust Bolt machen schon gut Stimmung.

Dust Bolt: Die dritten statt die Letzten

Dust Bolt: Die dritten statt die Letzten

Wir halten euch weiter auf dem Laufenden, was der Acker so zu bieten hat. Maximum Wacken!

Bembers · Bier · Busfahrt · Dust Bold · iPad · Kicker · Wacken · Wacken Metal Battle · Wacken Open Air

 

Ein bisschen Spaß muss sein: Batman, Jabba und Katy

Downloads und Streams | Autor: Sebastian | 03.08.2011 | 0 Kommentare

Sommer, Sonne, gute Laune – da wird selbst der schwärzeste Metaller weich. Nicht wie alle anderen nach Wacken zu fahren könnte zwar gerade ein wenig auf die Stimmung drücken, aber wir bemühen uns, gegen zu steuern. Mit einer kleinen Sammlung (mal mehr, mal weniger) niveaulos-lustiger Metal-Videos!

Den Beginn macht „Nal Huttas Next Topmodel“ Jabba The Hut. Der Star Wars-Fießling macht den Metaller und verkündet die frohe Botschaft: „Et is noch Suppe da!“

Musikalisch deutlich wertiger und mit einem ziemlich aufwendigen Video sind Powerglove.  Die Amis machen waschechten Nintendo-Metal, haben sich sogar nach einem raren NES-Zubehör benannt, und haben die kultige Titelmusik des ersten Batman-Films in Riff-Form gebracht.

Abschließend dann noch Stoff für wahre Düster-Metaller, die sich nicht zum Lachen bringen lassen wollen.

Katy Perry!

Nein, nicht ganz so schlimm – aber fast.

Batman · I Killed A Girl · I Kissed A Girl · Jabba The Hutt · Katy Perry · Powerglove · Spaß · Star Wars · Video · Youtube

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