Welt am Sonntag
Metal im Alltag | Autor: Schnabel | 31.07.2011 | 1 Kommentar
… aus Katergründen diesmal nur eine kleine feine Darstellung der allgemeinen Langweiligkeit: »
Kater · Kinder · Kirche · Krähe · Musik · Rinnstein · Sonntag · Stadt · StraßeSteht die Onkelz-Reunion doch ins Haus?
Metal im Alltag | Autor: Iron Anz | 27.07.2011 | 13 Kommentare
Das Vakuum scheint doch größer, als wir es uns vorstellen können. Nachdem die Böhsen Onkelz im Jahr 2005 die Segel strichen, spülte das zunächst die unzähligen Onkelz-Coverbands an die moderige Oberfläche. Doch den Nichten und Neffen dürstet nach mehr. Und so verwundert es nicht, dass Bands großen Erfolg haben, die musikalisch wie lyrisch sich dem Vibe der Onkelz bedienen. Frei.Wild, die Broilers oder die Haudegen feiern riesige Charterfolge. Und selbst Axt-Onkel Gonzo bringt nach seinen eher weniger erfolgreichen Ausflügen in die Weltmusik ein deutschsprachiges Album im Stil seiner alten Band heraus. Letztendlich bedeutet das doch nur eines:
Auf immer und ewig · Böhse Onkelz · Böhse Onkelz-Reunion · Broilers · die Stimme aus der Gosse · Frei.Wild · Freiwild · Gonzo · Iron Anz · Matt Roehr · Maximum Blogging · METAL HAMMER · Onkel Tom · Satire · Tom AngelripperDie Urmütter, Teil 1
Downloads und Streams, Metal im Alltag, Redaktions-Tagebuch | Autor: Diana | 26.07.2011 | 3 Kommentare
Ganz ehrlich: Die gefühlt momentan auf jeder Universitätstoilette geführte Diskussion über „Metal und Gender“ geht mir langsam auf die nicht vorhandenen Eier. Dabei will ich den aktuellen Metal-Vorzeigefrauen beileibe nicht ihre Fähigkeiten absprechen, nee, das ist gar nicht das Thema. Vielmehr nervt es mich, dass man zuweilen meinen könnte, dass erst in diesem Jahrtausend ein paar Frauen darauf gekommen sind, dass man harte Musik nicht nur hören, sondern auch machen kann. Nach landläufiger Meinung irrte anno 19xx offenbar maximal Doro vereinsamt und verwirrt durch stählerne „Mad Max“-Landschaften und knödelte lautstark ein „All We Are“ in alle Himmelsrichtungen, in der steten Hoffnung, eine andere weibliche Person werde diesen Lockruf beantworten.
Achtziger · Cycle Sluts · Frauen · L7 · Meanstreak · metalMetal im Alltag | Autor: Sleazis | 24.07.2011 | 0 Kommentare
Bevor die Gelegenheit verstreicht und im Taumel der Zeitverschiebungen historisch nicht mehr so ganz akkurat erscheint, hier schnell noch ein Beitrag in der Reihe unnützes Metal-Geschichtswissen:
Wusstet ihr, dass auf den Tag genau vor 34 Jahren Judas Priest im Tour-Rahmen von SIN AFTER SIN erstmalig die Füße über den großen Teich geschwungen hatten?
Okay, das gehört ja auch zur Allgemeinbildung. Interessanter jedoch die Tatsache, mit wem Priest als Vorgruppe auf ihrer ersten US-Tour die Bühne teilten:
Nämlich mit niemand geringerem als dem Mutterschiff des harten Rock schlechthin, Led Zeppelin. Nicht schlecht, was? Toll, dass es von dem Gig in Oakland sogar ein Zeitdokument gibt. Natürlich wie heute auch, nur vom Headliner, wen interessieren schon Vorbands, nicht wahr? Trotzdem beachtlich, wenn man bedenkt, dass es durchaus schwerer war, Papas 8mm Kamera aus der Hosentasche zu zerren, anstatt wie heute mit dem Handy draufzuhalten. Rein qualitativ hat die Technik dann aber in den letzten drei Dekaden scheinbar keinen wirklichen Sprung nach vorn gemacht:
Egal. Historisch ist es trotzdem.

Hör mal, wer da hämmert
Redaktions-Tagebuch | Autor: Sebastian | 20.07.2011 | 0 Kommentare
Es lärmt im Tanzpalast des METAL HAMMER. Ironischerweise rührt der Lärm aber von keinem unserer Lautsprecher oder Anzos zarter Telefonstimme. Wir sind ja zum Arbeiten hier und hätten gern ein bisschen Ruhe. Allerdings machen uns da die „Nachbarn“ einen Strich durch die Rechnung.
Zum einen ist da die Samba-Tanzschule im unteren Stockwerk: Da wird getrommelt, geklatscht, gesungen und ganz furchtbare Musik bis zum Anschlag aufgedreht. Gerne auch schon am frühen Nachmittag. Wir sind dagegen!
Dazu kommt jetzt aber noch der Obermieter: Ein Yoga-Studio sollte ja eigentlich keine Lärmbelästigung darstellen. Und tut es auch nur indirekt. Seit voriger Woche klopft und pfeift es aber zwei Mal am Tag deutlich hörbar aus der Wand.
Vielleicht ein verstopftes Heizungsrohr zur Yoga-Sauna? Agressive Yogaisten, die die Wand mit Hammer und Bohrer bearbeiten (kann ja auch entspannend wirken)? Kleine Tierchen, die von der lauten Tanzschule in stille des Yoga-Studios fliehen und sich dabei durch die Wand schaben? So genau weiß man es nicht.
Fakt ist aber: es nervt. Sogar noch mehr als so manches Album, das Rezi-Imperator Wecki aus blankem Hass in den Soundcheck gewählt haben muss. Ganz besonders leide darunter übrigens ich. Ein kürzlich durchgeführter Online-Hörtest ergab immerhin, ich hätte ein besseres gehör als ein Zwanzigjähriger. Und das, obwohl vor dem eigentlichen Hörtest eine Reihe von Fragen zu beantworten waren wie diese hier:
Welche Antwort ich geklickt habe, könnt ihr euch ja denken. In diesem Sinne: Auf Wiederhören!
–
Maximum Blogger des Tages: Sebastian [at] metal-hammer.de
Szene Mitte, Lippen und non-pc((less-)-ness)
Metal im Alltag | Autor: Schnabel | 18.07.2011 | 1 Kommentar
Womit kann man heutzutage eigentlich noch Aufsehen erregen? Im Grunde ist doch alles durch. Geschmacklose Scheiße gibt’s täglich sowohl im TV, im Radio als auch in der Fußgängerzone zuhauf zu sehen, zu hören und zu erleben. Provokantes von links und rechts, Perversitäten von »
Berlin · Drogen · Heroin · Kids · Sex · UntergrundGetötet, vernascht, und noch nen Drink
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 13.07.2011 | 0 Kommentare
Kugeln fliegen, der athletische Gentleman bleibt cool, tötet schnell noch wen, legt die kesse Biene flach, mixt sich einen Drink und rettet die Welt. Kennen wir, lieben, ist James Bond. Was bei Bruce Willis testosteron-geschwängertes Jungs-TV wäre, ist bei James Bond Kulturgut für alle Altersklassen. Der Spion im Auftrag ihrer Majestät verführt ja auch schon seit über 40 Jahren.
Auf dem historischen und wunderschönen Gendarmenmarkt in Berlin gastiert der Geist von James Bond nun als Ehrengast beim Abschluss-Konzert des 2011er Classic Open Air. Umrandet von Kultur-Tempeln ist für das Royal Philharmonic Orchestra aus London die Bühne bereitet, es werden Songs quer durch alle James Bond Filme gespielt. GOLDEN EYE, MOONRAKER, CASINO ROYALE – alle sind sie da, meisterhaft dirigiert von Carl Davis, der im goldenen Lamettermantel zwar keine Augenweide ist, aber durchaus britischen Humor in der Kleidungswahl beweist. »
007 · Berlin · Film · James Bond · KlassikNo more news…
Metal im Alltag | Autor: Sleazis | 10.07.2011 | 0 Kommentare
Einfach und aus aktueller Medienlage hier heute mal weniger Buchstabenlastig, denn ein Song sagt mehr als tausend Worte.
Und außerdem ist es immer wieder schön zu hören, dass die Wildhearts schon immer recht hatten:
Wer gerne nach-, mitlesen oder -singen möchte, kann das hier gleich auch noch tun:

Dem gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen – außer vielleicht einem
Cheers!
Die schönste Stimme Norwegens: I was made loving you!
Metal im Alltag | Autor: Sebastian | 07.07.2011 | 0 Kommentare
Norwegen ist seit jeher Black Metal-Hochburg. Nicht umsonst müssen deren Diplomaten sich seit neuestem mit diesem Thema auskennen. Aber es geht auch anders!
Eine noch schönere Stimme als Abbath und Shagrath zusammen hat nämlich Maria Mena. Die kennt ihr vielleicht mehr oder weniger freiwillig durch ihren Hit ‘Just Hold Me’ von vor ein paar Jahren.
Rock-affin ist die Dame aber auch. Und versucht sich am Kiss-Klassiker ‘I Was Made For Loving You’. Zuckersüß! <3 Haters gonna hate.
–
Maximum Blogger des Tages: Sebastian [at] metal-hammer.de
Der schmale Grat
Redaktions-Tagebuch, Unterwegs an der Front | Autor: Diana | 30.06.2011 | 1 Kommentar
Wo genau zieht man eigentlich die Grenze zwischen Normalität und Wahnsinn? Oder, um im Musik- bzw. Metal-Terminus zu reden: Was gilt noch als normaler Band-Support, und ab wann sollte man anfangen, am eigenen Geisteszustand zu zweifeln?
Aktuelles Beispiel: Vorletztes Wochenende hatte ich ein bisschen Erholung dringend nötig. Probates Mittel des Batterien-Auftankens üblicherweise: ein gutes Konzert. Nun sind aber die Konzerte in Nürnberg weitaus rarer gesät, als man es bei einer Stadt dieser Größenordnung annehmen sollte. Aber eine der absoluten Lieblingsbands spielt in Niedersachsen… Hm, fünf Minuten überlegt, online Hotelzimmer gebucht und „Scheiß auf die 500 Kilometer“ als Mantra eingeübt. Schon kann es losgehen. Mit will natürlich bei der Strecke keiner, klingt aber trotzdem erst mal nach ‘ner tollen Idee.
David goes brutal
Metal im Alltag, Unterwegs an der Front | Autor: David | 28.06.2011 | 2 Kommentare
Hiermit ist die Hälfte des Festival-Sommers für mich vorbei. Die letzte Woche lag ganz im Zeichen des Death Feasts – das heißt harte Musik… sehr harte Musik (siehe Video am Ende des Blogs). Zwischen Slams, Gores und Grinds habe ich mich bis vor wenigen Wochen noch vollkommen unwohl gefühlt. »
Brutal Death · Death Feast · Praktikant · SchnabelAlice Cooper Kuschel(g)ig
Unterwegs an der Front | Autor: Sleazis | 27.06.2011 | 1 Kommentar
Gerade noch auf dem Graspop, dann auch schon in London. Doch wenn Alice Cooper zum intim-kuscheligen Showcase in den The 100 Club ruft, nimmt man die Reise über Belgien ja gern in Kauf.
Bestens aufgelegt präsentierte uns der Coop dann gestern Abend auch seine neue Bandbesetzung, die mit alten Bekanten (Steve Hunter), Damon Johnson und Frischfleisch (Tommy Henriksen) an der Gitarrenfront gleich dreifach auffährt. Dazu eine Setlist, die jedem britischem Beat-Freund die Tränen in die Augen treibt:

75 meisterhafte Minuten spielen sich Tante Alice und seine Jungs durch eigene und Cover-Klassiker der Rockgeschichte und beweisen eindrucksvoll mit maximaler Spielfreude und Anekdoten-Ansagen-Alarm, dass das Konzept Cooper in dieser Besetzung auch nahezu gänzlich ohne großes Bühnenshow-Brimborium auskommt. Auch ohne Galgen und Guillotine zum Sterben schön. Als besonderes Gast-Star-Schmankerl schwingt sich zu ‘I’m Eighteen’ und ‘School’s Out’ dann sogar noch Johnny Depp mit Klampfe auf die kleine Bühne und wirkt als integrierter Mitspieler so, als hätte er nie etwas anderes gemacht.
Ach ja, einen neuen Song vom kommenden Alice-Album WELCOME 2 MY NIGHTMARE gab es mit ‘’ll Bite Your Face Off’ als kleine Kostprobe zuvor auch noch. Ob der Rest der Platte ebenfalls so schön klassisch im Siebziger-Gewand daherkommt, erfahren wir heute Abend, denn dann wird Alice bei einer ausführlicheren Hör-Vorstellung in einem anderen Londoner Schuppen erste Auszüge aus der Platte vorspielen.
Wie die so geworden ist, erfahrt ihr in einer der nächsten METAL HAMMER-Heftausgaben.
Also dranbleiben…

Graspop-Blog: Der Knoten platzt vor Freude
Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 27.06.2011 | 0 Kommentare
Ende, aus vorbei. Gut so. Denn was soll noch kommen, nachdem Slipknot mit dieser Show alles in Grund und Boden gedonnert haben?
Es sieht aus, als hätten sich alle Graspop-Besucher vor der Hauptbühne versammelt, um diesem Ereignis beizuwohnen. Slipknot nach dem Tod von Paul Gray – wie gehen sie damit um, wie wirkt es sich auf die Show aus?
Der Auftritt steht ganz im Zeichen des verstorbenen Bassers. Ein Kleiderständer mit seinem Kostüm und seiner Maske steht statt ihm wie ein Totem auf der Bühne,der neue Bassist Donnie Steele spielt unsichtbar hinter der Bühne. Immer wieder erinnert Corey an seinen verstorbenen Freund; im Publikum laufen tatsächlich bei so manchem Tränen, während auf der Bühne ein wilder Psycho-Zirkus tobt.
Surreal, irgendwie. Und gerade deshalb sehens- und erlebnswert. Der Clown tobt herum, der Mann mit der langen Nase macht obszöne Gesten, das Drumkit steht Kopf und Corey Taylor schreit seinen Hass auf die Welt hinaus. Wahnsinn! Slipknot sind live einfach eine gewaltige Macht.
Überraschung des Abends: Black Metaller Gunnar zeigt sich textsicher und bekennt: „Ich bin eine schwarze Made.“
Mittlerweile haben wir die Made am nächstbesten Bahnhof ausgesetzt und sind unterwegs Richtung Heimat. Noch ein letztes Mal vorbei am Atommeiler, der gleich neben dem Festival-Gelände liegt. Bitte winken und strahlen:
Damit endet diese Blog-Reihe. Einen journalistisch hochwertigeren, ausführlichen Rückblick mit tollen Fotos findet ihr selbstverständlich im nächsten METAL HAMMER. Man liest sich!
Sebastian
Graspop-Blog: Vom Regen in die Wüste
Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 26.06.2011 | 0 Kommentare
Im Meckern sind Deutsche ja spitze. Und wir stimmen mit ein: Was soll dies verfluchte Hitze? Gestern hat es noch schön geregnet, auch heute Morgen sah es nicht viel besser aus. Seit heute Mittag knallt die gelbe Sau unbarmherzig auf das Graspop hernieder und verwandelt den schönen Schlamm in eine Staubwüste. Buh!
Nein, im ernst: Endlich kann man das hier auf dem Graspop auch mal als Wetter bezeichnen. Blaue Himmel, Sonne, halbnackte Menschen die in Bierlachen ihren Rausch ausschlafen – so soll das sein!
Nach den vielen Überraschungen der letzten beiden Tage gestaltet sich der Sonntag eher entspannt. Erwartet hohes Niveau, wenn man so will. Kreator haben auf der Hauptbühne mit schön viel Pleasure gekillt. In allen vier Zellen, in die das Publikum eingeteilt ist, gab es reichlich Circle Pit-Action!
Amorphis sind sowieso immer fantastisch und haben unseren Gunnar mit ‘House Of Sleep’ und ‘You I Need’ verzaubert. Der Bartmann hat halt doch ein Herz! Apropos:
Nicht ganz so prall waren Anvil. Und das ist nett ausgedrückt. Kommentar aus den METAL HAMMER-Reihen: „Letztes Jahr war das ja noch ganz lustig. Aber jetzt glauben sie wirklich, sie wären Rockstars!“ Und: „Dass sie nie so richtig Erfolg feiern konnten hat halt doch einen einfachen Grund: Sie sind nicht gut!“ Aber wir wollen ja nichts bashen: Der Auftritt war in Ordnung, ein paar Leute vor der Bühne hatten Spaß.
Und weil man ja immer mit etwas positivem Enden soll: Opeth!
In den Marquee-Zelten ist es mittlerweile vor Hitze zwar kaum noch auszuhalten, die Schweden feiert mit ihren Fans trotzdem eine Pro-Party sondergleichen. Der neue Keyboarder fügt sich wunderbar ein, Mikael ist gut bei Stimme und mal wieder um keinen trockenen Spruch verlegen. ‘The Lotus Eater’ kommt super – von der gesummten Einleitung bis zum Super Mario-Teil.
Das soll es dann auch gewesen sein. Wir warten hier noch auf Slipknot und Bring Me The Horizon. Und irgendwie wollen wir so langsam dann doch nach Hause. Auch wenns noch so toll ist auf dem Graspop.
Völlig aus dem Zusammenhang gerissen zum Abschluss noch ein süßes Bild, das ich sonst nirgends unterbringen kann ;-)
Anvil · Elefant · Festival · Grspop · Gunnar · Kreator · opeth · Sonne · UnsinnGraspop-Blog: The! Priest! Is! Back! Kylesa auch.
Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 26.06.2011 | 8 Kommentare
Der Wahnsinn! Zehn Jahre haben alle möglichen Menschen mir erzählt, wie mies Judas Priest live mittlerweile sind. Nun sehe ich sie zum ersten Mal – und es ist ihr bestes Konzert seit Äonen!
Richie Faulkner überzeugt als neuer Gitarrist völlig und lässt KK Downing kaum vermissen. Noch viel wichtiger: Der in den letzten Jahren so angeschlagene Rob Halford singt wie ein junger Gott! Der Starter ‘Rapid Fire’ kam noch etwas wackelig, spätestens bei ‘Judas Rising’ war Halford aber warm und das Publikum verfiel dem Priest-Rausch. An magischen Momenten hat es in den zwei Stunden nicht gemangelt. Are you ready for some Judas Priest-style Heavy Metal?
Unvergesslich: ‘Breaking The Law’, bei dem Halford einfach mal NICHT gesungen hat, sondern das Graspop-Publikum den kompletten Song übernahm. Cool auch selten gehörtes Material wie ‘Starbeaker’ und ‘Blood Red Skies’. Und natürlich die Hits: ‘Victim Of Changes’, ‘The Sentinel’, ‘Painkiller’… Etwas albern war nur das Nostradamus-Kostüm; Sah eher aus wie eine Wärmedecke vom ADAC. Aber egal: Nach diesem Abend sind Judas Priest (wieder) die größte Metal-Band der Welt!
Nach Ozzy hat nach diesem Abend niemand mehr gefragt.
Oh, die zweitbeste Band der Welt ist übrigens Kylesa. Sängerin Laura kam an, meinte „Ihr seid nett. Und wir haben Bier. Kommt doch mal mit.“ Haben wir gemacht. Und es gab noch Bier.
Zehn Minuten später nicht mehr.
Da das Gelände nach en Bieren bereits geschlossen ist, schleichen wir uns durch den Notausgang nach draußen. „Alle gleichzeitig – sie können uns nicht alle zehn aufhalten!“ Aktion geglückt. Auf der Heimfahrt (danke an Martin!) werden noch ein paar Judas Priest-Evergreens angestimmt. Und Tom erklärt mal wieder mit einfachen Worten die Welt: „Wenn du mit Turbonegro-Ohren an die Onkel Tom-Platte rangehst, hat die wirklich Charme.“
Nun also auf zum letzten Graspop-Tag. Wir haben Hoffnung auf bewölktes, aber trockenes Wetter. Und noch ein paar coole Konzerte von Slipknot, Opeth, Kreator und Soilwork. Bleibt dran!
Sebastian
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