Graspop-Blog: Wackelnde Hintern, Mode-Tipps und Bechersammler
Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 25.06.2011 | 0 Kommentare
Wer mal vom Bühnengeschehen abschalten will, findet auf dem Graspop reichlich Gelegenheit dazu. Ein Erfrischungsgetränkehersteller lädt beispielsweise zum fröhlichen Twister-Spielen ein.
Nur ein paar Schritte weiter lockt ein Wildwest-Saloon. Nicht nur mit Bier, sondern auch mit Tanzeinlagen. Viel sehenswerter als die knapp bekleideten, wackelnden Hintern sind aber die Gesichter der sabbernenden Kerle zu Füßen zu der Tänzerin. Ich selbst war natürlich rein beruflich dort.
(Klicken zum Weiterlesen)
Autoscooter · Blaskapelle · Elmo · Festival · Freaks · Graspop · Hintern · Lost · Mode · UnsinnGraspop-Blog: Volle Hütte, leere Flasche
Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 25.06.2011 | 0 Kommentare
Es hat regnet nicht mehr! Bis vor kurzem war der Tag geprägt von ekligem Nieselregen, jetzt hängen die Wolken nur noch so rum ohne zu stören. Der Boden ist ein wenig angematscht, aber noch begehbar – Glück gehabt, Graspop!
Weniger Glück hatte Ozzy, der sich bei dem Weter wohl eine Erkältung eingefangen hat. Der Madman hat abgesagt, dafür spielen Judas Priest ein Special-Set (wie Herr Küppers im letzten Blog ja bereits angemerkt hat). Wir sind gespannt…!
Bereits die Hütte gerockt haben die Metalcore-Heroen Suicide Silence. Im Marquee-Zelt war es so bumsvoll, dass man kaum noch reinkam. Die Stimmung bei den 15.000 (!) Fans war entsprechend aufgeheizt, die Band hat einfach alles weggeblasen. Phänomenal! Im Interview danach verrieten Suicide Silence, dass sie schon vor dem Gig eine Flasche Wodka geleert haben. Hat man auf der Bühne nicht gemerkt, im amüsanten Gespräch dann aber doch. Schimpftiraden auf die Download-Generation und Facebook-Pöbler findet ihr auf der nächsten METAL HAMMER-DVD.
Auch Ghost hatten einen magischen Auftritt, der eher einer Zeremonie als einem Konzert glich. Dass Lacuna Coil mittlerweile schon vor Firewind auf die Bühne müssen, spricht nicht unbedingt für ihren Status – überzeugen können Frau Scabbia und ihr süßes Näschen – äh, quatsch: ihre Band aber nach wie vor.
Alles weitere: demnächst. Bis dahin!
Sebastian
Graspop-Blog: Alte, nasse Männer
Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 25.06.2011 | 0 Kommentare
Wir blicken zurück auf den restlichen Graspop-Freitag und liefern die ersten Eindrücke vom Samstag!
Wie geil war das denn? Bei Foreigner kam ein Regenguss herunter, wie ihn das Graspop noch nicht gesehen hat. Aber: Nicht nur die alten Herren auf der Bühne haben ohne mit der Wimper zu zucken pitschnass weitergezockt. Auch das Publikum ist ohne Wenn und Aber mitgegangen. Bei ‘I Wanna Know What Love Is’ lagen sich beinharte Metaller und Metalcore-Kids singend in den Armen – ganz großes Kino, und die beste Band des Freitags. Und das in dem Alter!
Journey waren zumindest nicht viel uncooler. Mit ‘Separate Ways’ gings direkt los, im Verlauf folgte Hit und Hit, nicht nur die METAL HAMMER-Mannschaft war begeistert. Trotzdem: Bei Foreigner ging mehr. Wer hätte damit gerechnet? Ich nicht…
Außerdem entdeckt Frank seine dunkle Seite. Gemeinsam mit Jakob guckt er sich die stinkenden Watain an. „Dein einzig gute Black Metal-Band!“ Dagegen kocht während des Korn-Konzerts der Hass bei so manchem Kollegen hoch. „Die überbewerteste Band aller Zeiten. Und was soll das eigentlich mit dem Dudelsack?“ Fragen, die auf die Schnelle nicht zu klären sind.
Die Laune steigt jedoch, als Leimsen endlich mit den Essensmarken auftaucht. Unfritiertes Catering! Ob unsere Mägen das noch gewohnt sind und vertragen? Mit Sicherheit besser als die in der Graspop-Sonne (da schien sie noch…) gegarten Austern, die hier für ein paar Euronen angeboten werden.
Eine ungeile Erfahrung musste Leimsen dann jedoch gleich The Damned Things machen. Die wurden wegen technischer Probleme total verheizt. Kein Gesang, keine Drums, keine P.A., schöne Scheiße alles. Tut um so mehr weh, da ICONOCLAST für ihn mindestens das Album des Jahres ist. Better luck next time.
Iced Earth regeln dafür. Phänomenal, wie das halbe Zelt „Barlow! Barlow!“ skandiert und der sich mit beeindruckender Kraft in der Stimme durch die ‘Something Wicked’-Trilogie schreit. Der Nachfolger wird sich warm anziehen müssen. Gänsehaut! Wenn auch nicht ganz so viel wie bei Foreigner. Ich werde alt…
Soviel von mir, ich übergebe mich an Kollegen Küppers:
Guten Morgen Graspop? Von wegen, Jakob kommt mit betretener Mine in den Frühstücksraum. „Wasn los?“ „Scheisse, Ozzy hat abgesagt“. Tatsächlich, scheisse. Da hat der ein oder andere Teilnehmer der Reisegruppe den Kaffee schon vor dem ersten Schluck auf. Den „Wickler Man“ hat es besonders hart getroffen. „Ach scheisse, Ozzy wollte ich schon immer mal knipsen“. Das Ersatzprogramm: Judas Priest „Special Set“ mit Laser Show und „Belgiens Finest“ Channel Zero. Abwarten und Tee trinken, heißt die Devise.
Der gestrige Abend in Kurzform: Loaded durchwachsen, Parkway Drive regeln total, Volbeat waren vielleicht etwas zu routiniert (Einspruch! Super stimmungsvoller Gig, bei dem es so voll vor der Bühne war wie den ganzen Tag nicht mehr – Sebastian), bei Watain riecht es nicht ganz so streng wie erwartet und die Scorpions… waren die Scorpions.
Eine von vielen Thesen: Klaus Meine ist der Vater von Doro Pesch. Man vergleiche nur die Ansagen. Das restliche Abendprogramm gestaltete sich mit dem Rekordversuch „Wie viele Menschen kriege ich auf einen Balkon“ als durchweg unterhaltsam, aber mit gesittetem Ausgang. Wir sind ja zum arbeiten hier.
Und deshalb: auf in die zu erwartende Schlammschlacht!
Tom Küppers
Graspop-Blog: Küppers rekapituliert
Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 24.06.2011 | 0 Kommentare
In einer freien Minten hat Kollege Tom Küppers seine bisherigen Graspop-Erlebnisse zusammengefasst:
MH goes Graspop
Und wieder heißt es, frei nach AC/DC „Bedlam in Belgium“, Reisegruppe METAL HAMMER rüstet sich für drei Tage Metal, Frituur und nochmals Metal. Die Anreise geriet zum üblichen Kindergarten, einer wollte ein Ei, der andere musste mal – nichts was man nicht von eigenen Ausflügen also nicht selbst kennen würde.
Mangels Alternativen stürmte die Bande dann die erstbeste Frituur, besonders Benelux-Neuling Kessler bewies einen wahren Stahlmagen und machte sich dankbar über das her, was die anderen verschmähten. „Boah, ich bleib direkt hier!“ schmatzte er mit vollem Mund, mal sehen ob das in drei Tagen auch noch so ist.
Einchecken für Profis: der Trend in Belgien geht eindeutig entgegen den Nachtportier, stattdessen hängen Agenten-Telefone an der Wand und geheimnisvolle Kombinationen müssen eingetippt werden, bevor sich ein Fach mit den Zimmerschlüsseln öffnet… NOT! Denn anstatt zwei Schlüsseln hielt unser Kosmopolit Sleazies nur einen in der Hand, Ein erneuter Anruf klärte die Lage – der Kellner im Restaurant würde uns helfen. Warum nicht gleich so?
Voller Vorfreude stürmte also Sleazies, Kessler, Krenzen und Lemmy das Zimmer, um dann abrupt von fremden Koffern ausgebremst zu werden., die schrien „Hier ist belegt!“ Das Ende vom Lied: Aufsplitterung. Ein Teil musste die Nacht in 30 KM Entfernung verbringen.
Heute Morgen dann die Reunion und der kollektive Sturm des Festival-Geländes. Leider noch ohne Leimsen, dem ist die Karre verreckt. Den ersten Regenguss haben wir (dank Foreigner) auch schon schadlos überstanden, Journey haben genau so wie die AOR Opas FM die Hauptbühne gerockt. Aus den drei Zelten wird vermeldet, das Sepultura wohl ein ziemlicher Abriss waren, den die ostdeutsche Dampframme Heaven Shall Burn allerdings noch mal toppen konnte. Nur Aussenseiterchanchen auf den Titel „Sieger des Tages“ haben The Dwarves, die Favoriten wie Korn, Volbeat, Parkway Drive oder Iced Earth gehen von den hinteren Positionen aus ins Rennen.
Heute abend dann nach der Arbeit das Vergnügen: die Rückkehr der Hülsung, die METAL HAMMER Familie wieder vereint. Wie bleiben dran.
Tom Küppers
Festival · GraspopGraspop-Blog: Dio Meinungen gehen auseinander
Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 24.06.2011 | 0 Kommentare
Entschuldigt das miese Wortspiel in der Überschrift. Aber die Meinungen über den Auftritt der Dio-Tribute Band Dio Disciples auf dem Graspop Metal Meeting könnten unterschiedlicher nicht sein.
Während ein Vertreter der Redaktion ganz hin und weg ist („Dass ich ‚Stargazer’ noch einmal live hören durfte!“) schütteln zwei andere nur den Kopf. Einerseits, weil das Dargebotene musikalisch eher mau ist (es bleibt eben eine Cover-Band), andererseits, weil das Publikum die Band mehr abfeiert als Heaven & Hell mit dem Original-Dio vor wenigen Jahren. Komisch zwar, aber den Leuten gefällts. Da machen auch ein paar kleine Regenschauer nichts aus.
Ja, das Wetter könnte besser sein. Aber was solls – es sind bislang keine Wolkenbrüche zu verzeichnen, also lassen wir es uns gut gehen. So gut wie es geht zumindest. Der Magen hat sich von der gestrigen Frituur-Aktion erholt und hungert. An „richtiges“ Essen kommen wir hier aber nicht ran: Leimsen ist Meister der Essensmarken, ist aber noch unterwegs Richtung Belgien. Also: zurück zur Frituur!
Irgendwie muss man ja Kraft tanken – heute steht noch einiges großes auf dem Plan. Unter anderem die Hard Rock-Helden Journey, einer der letzten Auftritte von Iced Earth mit Matt Barlow, Groovegebolze mit Parkway Drive, Singspielchen mit Volbeat und – die Scorpions. Was die „Vorfreude“ auf diesen Gig angeht, sind die Meinungen mal wieder gespalten. Zumindest auf die (unfreiwillig?) humorigen Ansagen von Herrn Klausi Meine sind wir aber alle gespannt.
Bis die Tage!
Sebastian
Graspop-Blog: Per Anhalter durch die Frituur-Galaxis
Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 24.06.2011 | 0 Kommentare
Mittlerweile sind wir auf dem Graspop aufgeschlagen, die ersten Bands spielen bereits und die ersten seichten Regentropfen fallen. Zunächst aber ein Rückblick über die unglaubliche Reise durch ein verrücktes Land, die wir gestern erlebt haben.
Unterwegs auf der A2. Der Weg ist das Ziel. Solche und ähnliche Ausreden fängt man an sich zu suchen, wenn man zehn Stunden im Auto verbringt. Aber wir sind ja nicht umsonst in der Kreativbranche tätig und wissen uns zu beschäftigen.
Jakob fing mit dem „Band-Wurm“ an: Man nehme einen Band-Namen wie Nevermore, der nächste Spieler in der Reihe nennt eine Band, deren Name mit dem Endbuchstaben der vorigen Band beginnt, etwa Ensiferum, der Folgende sucht nach einer Band mit M und so weiter… Vertreibt die Zeit und ist lehrreich: Mir war nicht bewusst, wie viele Bands mit Y es gibt!
Und weil es mehr Spaß macht, wenn mehr Leute mitspielen, haben wir auch noch zwei Anhalter mitgenommen. Herzlich willkommen, Florian und Florian!
Ein Glück für die beiden und die METAL HAMMER-Mannschaft, dass sie musikgebildet sind und gut mitziehen können! Leider mussten wir uns an der Grenze zu Belgien von den beiden verabschieden. Nächster Programmpunkt: Wir kurven durch eine potthässliche und langweilige belgische Stadt, in der alles gleich aussieht und nur das Atomkraftwerk (!) Orientierung verschafft (begleitet von Schimpftirade Jakobs á la „Hier möchte ich nicht mal tot über´n Zaun hängen.“), um Gunnar vom Bahnhof abzuholen.
Der hatte 80 Jahre Verspätung mit der Bahn, ist geladen wie sonst was und begrüßt uns mit „Die sollen alle sterben!“. Gunnar wie wir ihn lieben. Und wir schließen uns an: Nicht nur, dass der Weg zum Hotel ein einziges Labyrinth ist – unser Zimmer ist bereites belegt! Immerhin: Wir kriegen ein anderes Hotel – noch versteckter gelegen zwar, aber egal: wir wollen ja nur pennen. Und Essen!
Tatsächlich finden wir auf der Suche nach dem Hotel zunächst mal eine der legendären Frituur-Buden, die auch nach 22 Uhr och geöffnet hat. Ausgehungert stürzen wir uns in das heiße Fett.
Ich erhalten nach einer Schale Pommes, einem fritierten Käse, einem weiteren fritierten Käse von Jakob und einem fritierten… keine Ahnung… Ding von Frank den Titel „Eisenmagen des Abends“ und bin stolz auf mich und meine erste Frituur-Erfahrung.
18 Stunden später: Ich sitze am Graspop und habe immer noch Bauchschmerzen. Aber es hat sich gelohnt.
Was auf dem Gelände geht, erfahrt ihr im nächsten Blog-Eintrag. Bis dahin!
Sebastian
Prost statt Amen
Metal im Alltag | Autor: Sebastian | 24.06.2011 | 0 Kommentare
Dass es die richtige Entscheidung war, aus der Kirche auszutreten, war mir spätestens ob der Namen der beteiligten Personen klar: Im Kirchensteueramt noch von Herrn Mönch begrüßt, wenig später schon im Amtsgericht von Frau Leber aus der Kirche verabschiedet. Und schon bleiben 15 Euro im Monat mehr für Bier und andere Hobbys.
Wünsche ein schönes Wochenende!
–
Maximum Blogger des Tages: Sebastian [at] metal-hammer.de
Graspop-Blog: METAL HAMMER unterwegs nach Belgien
Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 23.06.2011 | 0 Kommentare
Fritten! Fett! Und geile Bands! Belgien hat dieser Tage viel zu bieten – und METAL HAMMER ist für euch vor Ort um die Lage zu checken. Das Graspop Metal-Meeting ruft, wir sind seit einigen Stunden unterwegs.
Wir freuen uns darauf, für euch und mit euch zu Parkway Drive und Heaven Shall Burn abzugehen und zu checken, ob Judas Priest noch etwas können und was Slipknot ohne Paul Gray treiben. Dafür beißen wir ernährungstechnisch gerne in den sauren Apfel – oder eben nicht, denn Obst wird’s die nächsten Tage wohl nicht geben. Die restliche Reisegruppe (bestehend aus Jakob, Frank und Fotomann Lemmy, auf dem Gelände stoßen noch Leimsen, Gunnat, Wickler und Küppers zu uns) hat mich zumindest gewarnt: Essen ohne Fritur gibt’s nicht in Belgien und schon gar nicht am Graspop. Ich selbst bin zum ersten mal dort und freudig erregt – hmmmm, Fett!
Wann immer es die Festival-Hektik zulässt wollen wir euch via Blog über den Graspop-Spaß auf dem Laufenden halten. Klickt also immer wieder mal rein! Den vollen Bericht gibt’s natürlichst im nächsten METAL HAMMER.
Gerade gurken wir über die A2 – fast ohne Stau, fast ohne Regen, fast ohne Bier (wir fangen heute mal langsam an!). Jakob hat vor ein paar Kilometern das Steuer übernommen – macht aber weiterhin den DJ und unterhält uns mit Musik und Anekdoten aus Zeiten, zu denen ich noch flüssig war. So kanns weiter gehen!
Bis später mal,
Sebastian
now playing: Journey ‘Separate Ways’
Autobahn · Belgien · Bier · DJ · Festival · Fett · Graspop · Journey · Live-BlogMetal = Stillstand?
Metal im Alltag | Autor: Iron Anz | 21.06.2011 | 7 Kommentare
Unsere Lieblingsmusik beschäftigt uns. Jeden Tag. Manche beruflich, manche als Hobby. Bei manchen gehen Beruf, Hobby und Leidenschaft Hand in Hand. Und manchmal bleibt vor lauter Veröffentlichungsflut und anderen Obligationen kaum Zeit, um inne zu halten und sich fragen, ob alles noch mit rechten Dingen zugeht. Dabei gibt es doch jede Menge Fragen…
Innovation · IronAnz · Metal = konservativ · METAL HAMMER · Quo Vadis Metal? · Sackgasse · Status Quo · Stillstand · triviumDeutsch gut, Mathe schlecht?
Metal im Alltag, Redaktions-Tagebuch | Autor: Diana | 17.06.2011 | 0 Kommentare
Wir kennen ja alle das alte Klischee aus der Schulzeit: Wer in Deutsch und den Fremdsprachen auftrumpft, sitzt bei den Naturwissenschaften spätestens dann katatonisch wippend in der Ecke, wenn es darum geht, einen lumpigen Punkt zu kriegen, damit man nicht wegen Chemie durchs Abi rasselt (natürlich ein beliebig gewähltes Beispiel, das mit der Verfasserin dieser Zeilen nichts zu tun hat, hüstel…).
Warum mir das gerade jetzt wieder einfällt? Nun, dieser Tage steht schließlich die neue Rezistrecke an und wird mir hier im Lektorat wieder einige kurze Nächte bescheren. Und so ungern ich auch (meistens jedenfalls) auf dummen Klischees rumreite, das mit dem „Deutsch gut, Mathe schlecht“ stimmt wohl, wenn ich so die Rechenkünste der werten Kollegenschaft in die Beweisführung einbeziehe.
In der Höhle des Lömsen
Redaktions-Tagebuch | Autor: David | 15.06.2011 | 0 Kommentare
Glück auf liebe Metal Hammer-Gemeinde!
Zum heutigen Tag und dritten Teil der Serie “Wer bin ich? Und was mache ich hier eigentlich?” kommen wir nun zum Alphatierchen des Tanzpalastes: Christof Leim.
Natürlich sind auch eure Fragen mit dabei! Da es viel zu erzählen gab, hat das Video mit 6 Minuten dieses Mal leider Überlänge (Entschuldigung!).
Wer also dieser sogenannte “Chefredakteur” ist, wie er hier her kam, warum im Speziellen das Amon Amarth-Album bei uns so gut chartete obwohl das viele von euch anders sahen, was für Annekdoten man zu AC/DC und Zakk Wylde erzählen kann, das erfahrt ihr hier:
AC/DC · Chefredakteur · Christof Leim · Zakk WyldeKerzen für den King
Metal im Alltag | Autor: Sleazis | 14.06.2011 | 0 Kommentare
In unserer Reihe glücklicher Jubilare möchten wir heute dem Geburtstag eines ganz Großen gedenken. Denn nicht nur der Rock’n’Roll, sondern auch der Metal hat seinen einzigen, eigenen King. Die Rede ist natürlich von Kim Bendix Petersen, besser bekannt als King Diamond. Und der King aus Kopenhagen feiert heute seinen 55. Geburtstag.
Mit seiner Band Mercyful Fate war er seit Anfang der frühen Achtziger Inspirationsquelle für unzählige Bands und Metal-Genres von Thrash bis Black Metal.
Seine spätere Solokarriere brachte uns dann solch herausragende Konzeptwerke wie ABIGAIL (1987), “THEM” (1988), CONSPIRACY (1989), auf denen Diamond nicht nur seine erschreckend multiple Vokal-Variabilität unter Beweis stellt(e), sondern sich auch als genialer Geistergeschichten-Erzähler bewies und einem jungen Mikkey Dee Gelegenheit gab, sein Trommel-Talent in die Welt zu tragen.
In den Neunzigern gab es dann rechtliche Streitigkeiten mit Kiss Gene Simmons bezüglich der Make-up-Gestaltung des Kings, die eine außergerichtliche Einigung erfuhren und dazu führten, dass der Mann mit den feistesten Koteletten des Metal seinen Schminkstil dezent überarbeitete. Dass Demon Simmons ursprünglich einst selbst bei Wizzards Roy Wood visagistische Orientierungs-Inspiration fand, blieb dabei indes unausgesprochen.

Nachdem uns im letzten Jahr die Schreckensmeldung erreichte, dass der King einen dreifachen Bypass verpasst bekommt, wollen wir an dieser Stelle hoffen, dass die Nachwehen jener Operation mittlerweile längst verflogen sind und Herr Diamond heute wieder kräftig Kerzen auspusten beziehungsweise singen kann.
Wer jetzt gerne in den Chor der Gratulanten einstimmen möchte, sollte das ruhig vor dem Rechner tun, dabei aber bedenken, dass unter der Grundtonart-Lage des dreifach gestrichenen hohen C hier gar nichts geht. Denn wer so schön wie der King klingen will, der unten einem gewissen James ein Ehrenständchen darbietet, muss sich schon ranhalten:
Wir wünschen alles (königlich) Gute.

Samstagsfrage: Darf man darüber lachen?
Redaktions-Tagebuch | Autor: Sebastian | 11.06.2011 | 3 Kommentare
Hitler hasst Morbid Angel.
Darf man DARÜBER lachen?
Gerade als Deutscher.
Ich meine…
…witzig ist das echt nicht…
…was Morbid Angel da abgeliefert haben.
Naja, schönen Sonntag Samstag trotzdem.
–
Maximum Blogger des Tages: Sebastian [at] metal-hammer.de
Weckis Blogbuster: Vampirmüsli zum Frühstück
Metal im Alltag | Autor: Wecki | 10.06.2011 | 2 Kommentare
Die Aufnahmefähigkeit von Metal hat ganz verschiedene Faktoren: Umfeld, Stimmung – und auch die Uhrzeit. Überrascht habe ich kürzlich meinen Black Biorhythmus entdeckt. »
Album · Bier · Black Metal · Blut · Christlich · Fleisch · Frischfleisch · Kommerz · satan · SoundcheckGemixt, geschüttelt und gerührt!
Metal im Alltag | Autor: Iron Anz | 09.06.2011 | 1 Kommentar
In seinem Blogbeitrag „Bis einer kotzt!“ vom 31.5. machte der hoch hochgeschätzte Kollege Kranz auf metallisierte Pop-Songs aufmerksam. Oder anders ausgedrückt: Metal-Bands covern Liedgut aus der Pop- und Mainstream-Welt. Wie es meine Art ist, spinne ich den Schwachfug noch etwas weiter. Heute auf der Tagesordnung: Metal-Mash Ups!
Amaranth · Behemoth · Black Sabbath · carcass · DJ Morgoth · Iron Anz · Justin Bieber · lady gaga · Madonna · Mash Ups · Maximum BloggoÃng · METAL HJAMMER · Muse · Nightwish · Pain · Peter Tägtgren · slipknotSuche im Blog
Kategorien
Werbung
Letzte Artikel
all ends Bericht Berlin Bier Black Metal Blog Cover Death Metal Festival Games Graspop Humor Iron Anz iron maiden Judas Priest Konzert Live metal METAL HAMMER Metal Hammer Blog Metallica motörhead oomph Redaktion Rock am Ring Sex slayer slipknot summer breeze Tour-Tagebuch Trash Unsinn Video Volo-Tagebuch Wacken Youtube














