Kreator-Lesereise: Nazi-Schinken, brennende Autos, Privat-Politessen
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 07.06.2011 | 0 Kommentare
Mit nur noch wenig Kleidung am Leibe gerade so aus Köln weggekommen!  Bereits bei dem eingespielten ‘Surfing Abscess’-Video – dem Dokument meiner ganz persönlichen Bühnen-Thrash-Geschichte von 1986 – standen in drei Reihen schöne, junge, starke Männer in aufreizenden Regenbogen-Kutten und forderten aufgebracht losgelöst: “Mehr Jugend! Mehr Testosteron!! Mehr Fleisch!!!” Kaum kann ich mich der vielen Hände erwehren, bringe die Chose dennoch gerade so über die Bühne. Et hätt noch immer jot jejange.
Auf der Transitstrecke nach Berlin dann erstmal kleines Frühstück: Schrippe von gestern mit Schinken vom Nazi-Schwein. Geil! Ausreichend Fleisch!! Angemessen Testosteron!!!
In der Hauptstadt bietet sich tatsächlich das neue Bild von Berlin: rumänischer Akkordeon-Metal an jeder Strassen-Ecke, Bermuda-behoste Anabolika-Touristen stolpern über die allgegenwärtigen Sperrmüll-Sofas. »
Kreator · Lesung · ThrashRaR 2011 (8): der Headliner 2012 wird…
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 05.06.2011 | 0 Kommentare
Während auf der Hauptbühne Avenged Sevenfold Gas geben und für Bewegung in der immer größer werdenden Masse vor der Bühne bringen, findet im Pressezentrum die alljährliche Pressekonferenz statt. Die wichtigsten Aussagen sind zweierlei: headlinen werden 2012 Die Toten Hosen. Und die generelle musikalische Ausrichtung, die nicht genau benannt wurde, soll ziemlich passgenau auf das Portfolio der Visions-Kollegen passen. Ob das nun aber bedeutet, dass weniger Metal stattfinden wird, bleibt abzuwarten. Bei den euphorischen Reaktionen, die die Metal-Bands auch dieses Jahr wieder hervorgerufen haben, muss es das wirklich nicht heißen.
Bester Beleg dafür gerade im Moment sind wie erwähnt Avenged Sevenfold. Es könnte zwar etwas mehr Bewegung auf der Bühne sein, dafür stimmt die Feierlaune im Publikum. War leider anders bei Loaded. Nicht so richtig voll vor der Alternastage, nicht so richtig wach das Publikum, sind so richtig fett alles. Dabei war die Umbaupausen-Musik mit Guns N‘ Roses doch so schön.
Aber ist das nicht eigentlich auch fast egal, wenn nachher noch Volbeat und System Of A Down spielen? Geht es noch fetter?! Ehrlich gesagt: schwer.
Wie es wird, erzählen wir euch nachher. Jetzt müssen erstmal Alter Bridge verpasst werden – so ein Mist – weil das nächste Interview im Zeichen des Digital-Metal ansteht.
Give it to the Riff, bis später!
Avenged Sevenfold · Festival · Open Air · Rock am RingRaR 2011 (7): Feucht, heiß, intim, und im Tourbus
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 05.06.2011 | 0 Kommentare
Wow, es ist viel passiert. Manches ist peinlich, manches ist feucht, manches ist großartig und manches schlicht lustig. Wo fangen wir an? Vielleicht beim schimpfen? Schimpfen ist gut! Mastodon spielen gerade auf der Mainstage ‘Blood & Thunder’ und es scheint soooo fett zu sein, dass der Nacken einen Ständer kriegen müsste! Müsste. Wenn. Wenn nicht mal wieder dringend Zeit für ein Blog-Update wäre. Damn!
Dafür ist der Tag sportlich und richtig geil losgegangen. Es gab gekochte Eier zum Frühstück und gleich darauf ein Interview mit Duff McKagan und seinen Jungs. Einer von ihnen hat eine mystische Massage bekommen. Oh ja. Und trägt eine Zahnspange, die beim Rausnehmen manchmal Speichelfäden zieht. Hat er uns demonstriert und danach ein schlechtes Gewissen gehabt, weil das Interview plötzlich nicht mehr um das neue Album ihrer Band Loaded ging. Aber: seine Zahnkorrektur und seine Massage waren nicht einzig Feuchte, das euch in diesem Update erwartet.
Nicht nur feucht, sondern richtig nass wurde es gestern, als das angedrohte Unwetter kam. Blitz und Donner, als würden Amon Amarth den Ring beschallen (was mal RICHTIG geil wäre…), dazu 27 Liter Regen pro Quadratmeter. Hieß es heute zumindest. Davon wurden die Korn-Fans begossen, unter ihnen Enrico, der sich unterm Regenmantel nicht sonderlich freute, und diverse viele zehntausende Coldplay-Fans. Da Coldplay eine total langweilige Band sind, macht das ja nichts. Macht es doch! Denn – und das ist jetzt der peinliche Part – Coldplay waren richtig, richtig gut. In aller Öffentlichkeit packe ich die Geißel aus, nackter Rücken, ab dafür: Ich fand Coldplay beim Rock am Ring 2011 auf der Hauptbühne super. Meine Mom darf mich jetzt enterben, Lemmy mich vermöbeln, alle Frauen nach meiner Telefonnummer fragen: sie waren großartig. Ob das daran lag, dass die Hauptbühne ansonsten einfach mal derbe langweilig war gestern? Ganz bestimmt! Ich bin doch sonst auch irgendwie gesund…?
Habt ihr eigentlich auf dem Schirm, was vor Coldplay spielte? Ja, die gestern schon erwähnten Söhne Mannheims. Und die hatten plötzlich so ein kleines Feuerchen im Publikum:
Das ist natürlich gegen die Regeln, gar nicht schönt (in der Tat auch gefährlich) und könnte den Regen verursacht haben. Divine Intervention sozusagen. Wenn ja: Danke, Söhne-Fans. Eigentlich wollte den Regen niemand.
Ansonsten steht jetzt Facebook-Beobachtung an. Wenn die richtig guten Gründe kommen, warum wir ein Mastodon-Video-Interview machen sollten, machen wir das natürlich für euch. Stimme und Meinung gebt ihr hier ab:
facebook.com/MaximumMetalHammer
Duff McKagan · Festival · feucht · intim · Loaded · Open Air · Rock am RingEiner dieser Tage…
Metal im Alltag, Redaktions-Tagebuch | Autor: Diana | 04.06.2011 | 0 Kommentare
Heute ist es mal wieder soweit. Heute ist einfach mal wieder einer dieser Tage, an dem ich auf so gar nichts Lust habe. An dem jeder kleine Schub an herbeigeredeter Tschaka-Motivation ergebnislos gegen die nächste Wand rennt. Wobei „rennt“ schon viel zu motiviert klingt. Sagen wir es lieber so: dezent in der Atmosphäre verpufft.
Das geht dann schon beim Frühstückskaffee los (METAL HAMMER-Kollegen könnten mich nun outen und behaupten, dass das bei mir eher ein Mittagskaffee ist, aber so gemein sind sie sicher nicht). Der Wille ist da, mich sofort in meinen heiligen Kampf für das Gute und Schöne in der deutschen Sprache zu stürzen.
Doch das Fleisch ist schwach: Lieber erst mal gucken, was bei Facebook so los ist. Aha, Waldschrat Luziferus hat wieder ein dutzend Black Metal-Songs über YouTube gepostet, um allen zu zeigen, wie trve er doch ist, weil er alles kennt, das jemand mit einem schwarzweißen Schminktopf im Gesicht bei Schneefall in einer norwegischen Garage aufgenommen hat. Verena teilt lieber mal allen mit, dass sie grad Kaffee trinkt (sie tut das täglich…), während Richard nun abspülen geht. Als dann noch Anna meint, dass mich ihr Tageshoroskop interessieren müsse, ist die Toleranzgrenze in puncto Informationen, die die Welt (und ich erst recht) nicht braucht, erreicht.
RaR 2011 (6): Die tätowierten Affen regieren
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 04.06.2011 | 0 Kommentare
Zurück im Pressebereich, ein paar Stunden sind durch und einiges passiert. Das Wichtigste: der Metal regiert! Das Zweitwichtigste: (noch) kein Unwetter.
Ganz aktuell sind In Flames gerade der Wahnsinn. Es ist unfassbar voll vor der Alternastage. Ein Geschubbse und Gehüpfe und Gedränge und Gesinge! Die Diver fallen den Fotografen in Massen auf die Schultern, bei ‘Only For The Weak’ ist selbst ein Rollstuhlfahrer auf den Schultern der Leute – und In Flames grinsen umme Wette.
Überhaupt ist die Spielfreude und Interaktion der Musiker so angenehm frisch wie schon lange nicht mehr. Und das strahlt aufs Publikum über – das aber von Bring Me The Horizon auch ordentlich vorgewärmt war. Andere stilistische Ecke, ähnliches Energie-Niveau.
Nur einer konnte sie nicht sehen: moi. Aber: es gab einen guten Grund: Rob Zombie empfing zum Interview. Sehr netter Kerl. Könnte man gleich auf nen Video-Abend mit ein paar Kaltgetränken einladen. Während er von Filmen, 70s-Rock und Show erzählt, spielen die Mädchen im Hintergrund Tischtennis. Rundlauf. Skurill.
Und während das alles endlich einen Heidenspaß macht, stellt sich eigentlich nur die eine Frage: warum nicht mehr Metal-Bands? Da geht doch was? Aber dieser Gedanke wird nicht von allen Menschen hier geteilt. Im Pressenzentrum gibt es ein paar Fernseher, die die Übertragung der diversen Bühnen zeigen. Alle auf relativ leise. Ein älterer, dicker Medienmensch steht irgendwann auf, dreht die Übertragung von In Flames auf stumm, macht Söhne Mannheims laut und erklärt: „Wer will die tätowierten Affen denn sehen?“. Seit dem langweilt sich das Pressezentrum. .
„Danke auch,“ sagen die tätowierten Affen.
RaR 2011 (5): der einsame Slayer-Fan und der Kellermensch
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 04.06.2011 | 0 Kommentare
Eben noch groß getönt, dass es nach Sonnenbrand schmeckt, jetzt sind die Wolken am Himmel. Und der gute Eifelfunk sagte heute Morgen noch: U-N-W-E-T-T-E-R! Aber die Herren der Rock-Schöpfung wollten es ja nicht wahrhaben, schmierten sich alibiweise mit Sonnencreme die Hände ein und marschierten mit Schwimmbad-Laune los.
Musikalisch gibt es gleich vor den Latz – wenn auch nicht im Sinne von Breaddowns: Kellermensch. Enrico ist begeistert, fünf Minuten später erklärt Ben, was für eine überraschende Band das gewesen sei. Eigentlich eine Band von Kollege Sonder, aber Schnabelmusik ist es nicht. Wenn die Herren mit dem seltsamen Namen aber gleich diverse Musikgeschmäcker überzeugen, kann es so verkehrt nicht sein:
Nicht mitbekommen hat sie: moi. Grund: Interview mit In Flames und Caliban. Dafür ging es dann auch mal hinter die Kulissen ins ungefähr heiligste: den Artist-Bereich. Und da gibt es tolle Sachen: eine Tischtennisplatte und eine hervorragende Kaffeemaschine. Siebträger, versteht sich. Das bekommen wir armen Schreiber sonst selten, da werden die Augen also neidvoll groß. Und ob ihr es glaubt, oder nicht: manche Mucker haben wirklich Tischtennis gespielt!
So viel Spaß haben Slayer-Fans dieses Jahr nicht. Wisst ihr aus den anderen Beiträgen ja. Innerlich sind also alle bei ihm:
Gemeinsam einsam? Das ist ja voll nicht Metal. Mist. Aber Kellermensch ist auch nicht Metal und war trotzdem großartig. Also, liebe Slayer-Fans am Ring: METAL HAMMER ist bei euch!
In diesem Sinne:
Festival · Kellermensch · Open Air · Rock am Ring · slayerRaR 2011 (4): Gewinner, Verlierer – und tödlicher Unfall
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 04.06.2011 | 0 Kommentare
Guten Morgen zusammen!
Kaffee ist runter, ne Handvoll Brötchen auch, das Wetter steht auf Sonnenbrand – der Tag kann kommen. Hoffentlich rockt er mehr, als der Auftakt. Trotz Highlights war der Freitag nicht wirklich fett:
Auf der Hauptbühne haben Mando Diao von den Zehspitzen aufwärts alle Körperteile nacheinander zum einschlafen gebracht. Enrico ärgerte sich zutiefst: „Das ist so ein geiler Song im Original. Aber das? Totaler Mist.“ Und er hatte Recht.
Kings Of Leon waren danach wenig besser. Fotograf Markus freute sich immerhin über die nette Lichtshow, „ansonsten wäre ich aber auch komplett eingeschlafen.“ Und er hatte Recht.
Fragt da jemand, warum wir Idioten uns das auch angucken? Weil der Rechner in der Nähe steht, da kommt man also nicht drumrum. Ihr wollt ja was lesen…
Aber da uns kein Weg zu weit ist, um zum Metal zu kommen, lassen wir die Rechner auch gerne da liegen und marschieren. Der Lohn: Times Of Grace sind so richtig gut. Killswitch Engage-Flair mit  ordentlich Action auf der Bühne. Der Weg war von den Architects gut bereitet, gewonnen haben aber Times Of Grace. Black Stone Cherry natürlich große Geste zum fetten Rock-Song – und damit bestens geeignet fürs Open Air-Gefühl. Entspannt und trotzdem packend, läuft!
Nebenher ein Blick in den Sonnenuntergang, vielleicht lesen ja auch Mädchen mit:
Letztlich warten wir aber doch alle auf Danzig. „Das wird ganz groß â€“ das ist DANZIG!“ freut sich die Frau mit den schwarzen Haaren und will nicht wahrhaben, dass vielleicht gar nicht so viele Leute kommen. »
Danzig · Festival · Open Air · Rock am Ring · WolfmotherRaR 2011 (3): Abstruss, abstoßend, wunderschön
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 03.06.2011 | 0 Kommentare
Am schönsten sind Festivals, wenn es seltsam wird. Und da ist Rock am Ring traditionell weit vorne. Im altgeliebten Presse-Center hängen z.B. Fernseher, die Übertragungen der spielenden Bands zeigen. Langjährige Blog-Leser wissen das. Nun kam ein Satz finder Journos darauf, dass man ja den Sender wechseln könnte. Läuft ja Fußball. Technisches Verständnis brillant umgesetzt.
So viel schafft ein anderer Vertreter fremder Medien nicht: Ein verwirrter Mensch mit kurzer Hose und Wander-Sandalen irrt im Presseraum rum, schaut fassungslos einen der Router an, will ihn am liebsten aufschrauben scheint es. Er entscheidet sich dagegen, kommt zum technisch versierten METAL HAMMER und fragt direkt heraus: „Han die nen Passwoat die Dinga?“ – „Ja.“ – „Watt denn?“ – „Das, was hier an jeder Säule groß hängt.“ – „Aso. stimpt.“ Wer nicht fragt, bleibt dumm.
Da wird doch lieber wieder, das Müsli lecker verdaut, Richtung Band gegangen. Es spielen Social Distortion. Dazz geht langsam die Sonne unter – sehr geil. Aber warum zur Hölle läuft da ein Kerl mit nem AC/DC-Shirt rum, das den Schriftzug in STRASS-STEINCHEN aufgesetzt hat?!? Sprung-Ehec auf die Augen!
Das Publikum ist durchaus gemischt: Puuh der Bär ist mit nem Metal-Fan zusammen:
Kermit der Frosch ist mit dem bösen Wolf unterwegs:
Alle haben sich lieb.
Igitt.
Alles Hippies.
Schon wieder Zeit für Danzig und ‘Her Black Wings’
Blackest of the black
Darker than night
Come to me my bleeding light
—
Alles wird gut, dauert ja nicht mehr lange. Und wenn der Gig dann schlecht wird? Dann weinen wir wieder alle. Mist.
Danzig · Festival · Open Air · Rock am Ring · Social DistortionRaR 2011 (2): Müsli und Gaslaternen statt Sex mit Dämonen
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 03.06.2011 | 0 Kommentare
Die ersten Stunden in glühender Sonne (yeah!) sind vorbei und es ist so einiges passiert. Einiges, das euch nicht interessieren wird, denn die Brigade musste sich erstmal organisieren. Viele im Team sind zum ersten Mal dabei (z.B. unser Held des Tages aus dem vorigen Blog-Eintrag), an diversen Stellen müssen die Ordner noch überzeugt werden, dass wir GENAU hier hingehören.
So z.B., als plötzlich ein bemützter Kerl etwas zu spät bei Gaslight Anthem in den Bühnengraben wollte, um zu fotografieren. Das war Ben. Vorher noch den Metal geknippst (heute auf die kleine Clubstage verbannt), dann schnell geeilt und die entspannten US-Rocker mitnehmen. Das war jedenfalls der Gedanke. Der große Mann mit dem Walkie-Talkie schüttelt den Kopf. Ben labert. Der große Mann lässt ihn durch. Zum nächsten großen Mann mit Walkie-Talkie. Der schüttel den Kopf. Und dann? Dann schaut ihr mal genau auf das Bild hier und sucht einen Typ mit Rucksack und Mütze und Fotokamera:
Alldieweil freute sich euer Erzähler auf ein Interview mit Times Of Grace. Hat leider erstmal nicht stattfinden können. Damn. Aber wir sind drin. Dummerweise ist die Metal-Bühne grad weit weg – und Gaslight Anthem sind wirklich ganz gut. Gehen auf der großen Bühne zwar verloren, aber was solls? Die Songs sind gut und der Ausblick in den Fotograben auch.
Aber, liebe Kinder, seht euch vor: Non-Metal macht euch untrve! »
Danzig · Festival · Gaslight Anthem · Open Air · Rock am RingRock am Ring 2011 (1): METAL HAMMER has entered the scene!
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 03.06.2011 | 0 Kommentare
Herren und Damen Rocker,
METAL HAMMER just entered the scene! Unfassbar, dass es schon wieder ein Jahr her ist, dass der Rechner hier im netten Presse-Bereich des Rock am Ring Festivals steht, damit ihr zuhause und auf euren hippen Mobile-Media-Dingern (sind ja keine Telefone mehr) mitbekommt, was geht. Was geschah bisher?
Eher wenig, ganz ehrlich. Ben und Tobi in der Karre, früh morgens, die Wölfe heulten durch Berlin. Kaffee in gut war wenig zu finden, intravenös klappt das aber. Held des Tages ist (leider, meint Tobi) Ben. Er hat nämlich nen Adapter fürs Kassettendeck. Also iPod ran, Bloodsimple rin, auf die Autobahn. Dann: Stau. Super. Genug, um das erste Video-Interview zu versägen: Times Of Grace. Ausgerechnet. Aber: die Kollegas von Roadrunner und die Herren Musiker zeigen sich flexibel und können schieben. Daher ist genau JETZT Eile geboten, denn der Nachhol-Termin steht an.
Auf im Hintergrund dröhnenden Hauptbühne wird übrigens gepoppt von irgendwem. Also, jetzt nicht sooooo, sondern jugendfrei. Sonne scheint ja noch. War auch mehr musikalisch gemeint. Aber damit ist bald Schluss, denn dann geht es zu Danzig, All That Remains, Times Of Grace natürlich – und Black Stone Cherry.
Also: stay tuned – beim nächsten Mal gibt es auch Bilder!
Festival · Open Air · Rock am RingKaffee kochen beim METAL HAMMER – Teil 3
Redaktions-Tagebuch | Autor: David | 02.06.2011 | 1 Kommentar
Glück auf!
Das Rock’n'Ink ist ja nun schon Geschichte und ich lernte das Punk noch lange nicht tot ist… er lebt nur versteckt unter bunter Haut und wird von gezupften Kontrabässen begleitet. Eine verfremdliche Umgebung für Menschen, die eher auf Musik stehen, wo GRÄCHZEN und SCHREIEN noch groß geschrieben wird. Übrigens, bei METAL HAMMER in Gefahr zeigen wir “hautnah”, warum solche Festivals unter und durch die Haut gehen. Aber nächste Woche geht es weiter: Das Vainstream steht an!
Doch zurück zu unserer Redaktion. Heute mit dabei: Basti Fantasti und Schnabel (…und Jakob…). Was die bei uns eigentlich wollen, seht ihr hier: »
Phänomen(al): Fake-o-Metal
Metal im Alltag | Autor: Sleazis | 01.06.2011 | 1 Kommentar
Ein paar Blogs zuvor stellten wir uns anlässlich des feierlichen Spinal Tap-Bühnenjubiläums der Frage, wie viel Ironie und Witz der Rock und Metal eigentlich in parodistischer Form verträgt – und haben danach noch mal hart, aber herzlich über besagte Jubilare, Bad News, Steel Panther und Konsorten gelacht.
Die nähere – zunehmend wissenschaftliche heiße – Auseinandersetzung mit dem Thema führte anschließend allerdings zu einer persönlichen Plenumsdiskussion (natürlich alleinig mit dem Autor auch dieser Zeilen, denn der Pluralis Majestatis ist irgendwie auch voll Metal), mit dem Ergebnis, dass wir noch einen Schritt weiter gehen und nach völlig fiktiven Bands graben wollten, die nicht (nur) lustig (gemeint) sind.
Hiermit präsentieren wir euch stolz das Ergebnis nächtelanger Recherchen im Youtube-Sendezentrums-Archiv.
Fangen wir also mit einem ersten ernsten Kandidaten an. Die Band Steel Dragon aus dem 2001er Film ‘Rock Star’ mit Mark Wahlberg in der Titelrolle. Das Drehbuch-Konzept basierte lose auf der Band-Geschichte von Judas Priest, die scheinbar irgendwann mal einen Ersatzsänger für Halford gesucht und dann auch gefunden haben, auch wenn sich daran heutzutage keiner mehr so recht erinnern will. Vielleicht ändert sich das ja wieder nachdem die anstehenden Konzerte vorbei sind. Egal, zurück zum Thema. Steel Dragons Mucke wurde von Steelheart-Sänger Michael Matijevic komponiert, der Marky Mark im Film auch seine Stimme lieh. Auch der Rest des Line-Ups ließ den Funky Bunch außen vor, sondern präsentierte mit Zakk Wylde als Gitarrist „Ghode“, Dio- und Dokken-Bassist Jeff Pilson als „Jörgen“ und Zeppelin-Sproß Jason Bonham als Drummer „A.C.“ eine zumindest musikalische Granaten-Besetzung:
Freunden des Siebziger Rocks ist natürlich die Band Stillwater ein Begriff, auch wenn damit nicht die real existente Gruppe aus jener Zeit, sondern die fiktive Kombo aus Cameron Crowes wunderbarem Streifen ‘Almost Famous’ gemeint ist. Komponiert hat dieses rare Hörbeispiel der erfundenen Band, die sich an Led Zep, den Allman Brothers und Lynyrd Skynyrd anlehnt, übrigens Heart-Herzchen Nancy Wilson:
Bleiben wir bei Cameron Crowe und wechseln zum Phänomen Grunge-Film. Genau wie das musikalische Genre von recht kurzlebiger Dauer, war der Seattlexploitation-Streifen ‘Singles’ vor allem aufgrund der von Schauspieler Matt Dillon zusammen mit Pearl Jams Eddie Vedder, Stone Gossard und Jeff Ament porträtierten, fiktiven Band Citizen Dick kurzweilig.
Etwas kruder dann schon die A capella-Metal-Darbietung des russischen Gastbesuchers in Kevin Smith Kultwerk ‘Clerks’ – auch wenn sich so mancher METAL HAMMER-Soundcheckkandidat durchaus besser mal an dem hier gebotenen Gesangsqualitäts-Standard orientieren könnte:
Wo wir schon beim Gutturalen sind, dürfen die virtuellen Kollegen von Deathklok nicht fehlen. Die Cartoon-Melodic Death Metal-Band für deren Musik sich in Wahrheit Mit-Erfinder und Komiker/Musiker Brendon Small verantwortlich, äh, zeichnet, schaffte es sogar auf zwei reale Albumveröffentlichungen (The Dethalbum (2007)
und Dethalbum II (2009)) von denen erstere gar eine Top 21 Platzierung in den amerikanischen Billboard-Charts einfahren konnte:
Unvergessen natürlich auch die Lone Rangers aus ‘Airheads’ mit Brendan Fraser,
Steve Buscemi und Adam Sandler bei ihrer Knast-Preformance:
Doch das Beste zum Schluß. Nicht nur fiktiv, sondern auch noch schön behindert gezeichnet, schießt South Park mit Timmy And The Lords Of The Underworld eindeutig den Vogel ab:
http://www.myspace.com/video/get-off-my-bed/timmy-and-the-lords-of-the-underworld/4025259
Man sieht: Auch Fake-Bands können Spaß machen. Und sind manchmal origineller als die Originale.

Bis einer kotzt!
Metal im Alltag | Autor: Jakob | 31.05.2011 | 5 Kommentare
Es ist ein Gerücht, dass der true trve Eisenfreund ausschliesslich dem blanken Stahl frönt. Denn der listige Gevatter Pop streckt seine klebrigen Tentakel nach all seinen Schäfchen aus – unabhängig vom Rückenpatch und der Anzahl der Nietenreihen am Gurt.
Pop-Cover sind en vogue und machen Spaß. Notfalls auch nach der dritten Sprudel-Kaltschale. »
Charts · Coverversion · metal · Nasum · PopMETAL HAMMER guckt (7): Torchwood – Kinder der Erde
Metal im Alltag | Autor: Sebastian | 29.05.2011 | 2 Kommentare
Zumindest Science-Fiction-Fans sind sich einig: Im Jahr 2009 wurde in Großbritannien ein Stück Fernsehgeschichte geschrieben. Und nun endlich darf auch der deutsche Zuschauer an einem Alien-Schauermärchen teilhaben, dass sich mit keinem anderen in einen Topf werfen lässt.
Die Rede ist von ‘Torchwood: Children Of Earth’ (beziehungsweise im Deutschen: ‘Torchwood: Kinder der Erde’) der dritten Staffel von ‘Torchwood’. Die Serie startete als Ableger von ‘Doctor Who’, von der ich bereits an anderer Stelle geschwärmt habe. Als „erwachsene Version“ des Originals setzte ‘Torchwood’ in den ersten beiden Seasons vor allem auf oft aufgesetzte Gewalt- und Sex-Szenen. Obwohl Potential spürbar war, kam sie nie so richtig in Schwung.
Dann aber kam ‘Children Of Earth’.
Aliens · BBC · Children Of Earth · Doctor Who · Kinder der Erde · METAL HAMMER guckt · Mircale Day · RTL2 · Science Fiction · Serie · Tardis · Torchwood · TVMETAL HAMMER am Broadway!
Metal im Alltag | Autor: Iron Anz | 28.05.2011 | 0 Kommentare
Udo Jürgens, die arme Sau, heult ja seit gefühlten 80 Zenturien rum, dass er noch niemals in New York war… Was soll man dazu noch sagen? Im Gegensatz zu dem alten Mann im Bademantel war ich letztens in New York. Und auch tatsächlich am Broadway. Und das sogar ohne schlechtes Gewissen, denn auch dort wird gerockt. Man mag es kaum glauben, aber es ist so…
80s Rock · Asia · Bon Jovi · Broadway · Def Leppard · Don't Stop Believing · Europe · Hair Metal · Iron Anz · Journey · METAL HAMMER · Metal Hammer Blog · New York · Rock Of Ages · Rock Of Ages - The Musical · Slade · The Big Apple · Whitesnake
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