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Wacken 2012: Johan holt den Hammer raus
Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 05.08.2012 | 0 Kommentare
Natürlich waren da noch Surprise-Act Edguy, Rausschmeißer Ministry, die Scorpions mit ihrem letzten (?) großen Open Air-Auftritt (und einem angestrengt klingenden Klaus Meine) und Machine Head mit einem gewohnt gigantischen Komplettabriss bei bestem Sound. Aber die METAL HAMMER Online-Redaktion ist sich einig: Amon Amarth waren Headliner der Hammerherzen!
Auch das Wetter meinte es gut mit den Meistern der Death Metal-Hymnen. Der Regen verzieht sich und Wacken versammelt sich um die Mud-Pits, um Johan Hegg und Mannschaft zu huldigen. Der ist gut gelaunt wie nie, pfeift frech ‘Wind of Change’ an um dann in ‘Pursuit Of Vikings’ einzusteigen (schade, dass die Scorpions sich nicht revanchiert haben) und fordert bei ‘Twilight Of The Thundergod’ zum Mitsingen auf: „Auch wenn ihr den Text nicht kennt – ganz egal! Es ist Death Metal, da merkt niemand den Unterschied.“
Noch besser gelaunt war am letzten Wacken-Abend nur Prakti Vince. Nicht (nur), weil er so viele Metalweibchen tätowieren durfte, sondern weil er nach neun Jahren Kampf die Sonnenbrille von Mambo Kurt in die Finger bekommen hat. Wir verneigen uns in Ehrfurcht!
Einen gewittrigen Wolkenbruch später war die METAL HAMMER-Mannschaft dann auch schon dabei, das Camp einzureissen und im Bus zu verstauen… äääh: es in den Bus reinzuwichsen, um im Sprachbild des Wacken-Wochenendes zu bleiben. Woher das Pimp-Kettchen kam, dass währenddessen aufgetaucht ist, wissen allein die Metal-Götter.
Mittlerweile ist die Crew wohlbehalten zurück in Berlin und versucht sich den Dreck vom Körper zu waschen. Ihr kamt hoffentlich auch gut vom Gelände herunter und nach Hause! War ein feiner Spaß, mit euch zu feiern – wir sehen uns nächstes Jahr um die selbe Zeit. Dann vielleicht bei schönerem Wetter – auf jeden Fall aber mit spitzen Bands (Deep Purple, Nightwish, Anthrax und Sabaton sind bereits bestätigt) und super Stimmung.
Und jetzt enden wir, wie wir begannen: mit Bacon!
Danke fürs Mitlesen. Viele, viele, viiiieeeeele Bilder vom Wacken Open Air 2012 gibt es ab Montag auf www.metal-hammer.de.
PS: Eben erst kam uns zu Ohren, dass es auf dem Wacken Open Air wohl zu einem Todesfall kam. Ein Mann aus Süddeutschland starb beim Schlafen in einem Auto-Anhänger an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung durch ein Notstromaggregat. Unser tiefstes Beilied an alle Freunde und Angehörigen.
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Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 29.06.2012 | 1 Kommentar
Düster wird’s! Nach der unerträglich schwülen Hitze, die uns immer noch niederdrückt, ziehen seit heute Nachmittag schwarze Wolken auf. Abkühlung = cool, aber ein Gewitter braucht auch niemand… drückt uns mal die Daumen!
Was uns der With Full Force-Freitag sonst so brachte, lest und seht ihr hier.
Poison Idea beweisen Humor: Sänger Jerry A kündigt ‘Alan’s On Fire’ als Machine Head-Coverversion an. Adam Duce und Robb Flynn stehen am Rand der Bühne und lachen sich ins Fäustchen: tatsächlich ist der Bonustrack von BURN MY EYES im Original von Poison Idea.
Guten Flug mit August Burns Red: Es reiht sich Crowdsurfer an Crowdsurfer, nur unterbrechen von einer gewaaaaaaltigen Wall Of Death. Harte Nummer!
Dann teilt sich das Publikum: Die sexy jungen Hüpfer in bunten Klamotten füllen das Hard Bowl-Zelt und feiern feinen Trancecore bei We Butter The Bread With Butter. Bei ‘Alle meine Entchen’ beweisen die Fans Textsicherheit, hüpfen und tanzen. Parallel zerrocken Pennywise die Hauptbühne vor sonnengreifetem Publikum. Zwischen den Songs legt Zoli Teglas sich hinter der Bühne immer wieder hin, wird zwischenzeitlich ärztlich versorgt und nach dem Konzert direkt ins Krankenhaus gebracht: Am Tag vorher ist ihm ein Boot in den Rücken gefahren. Zum Glück lässt er sich während der Show davon kaum bremsen, ‘Bro Hymn’ und die Solidaritätsbekundung für Randy Blythe hallen noch lange nach.
Emmure springen dann auf der Hauptbühne für Lamb Of God ein – hat nur noch nicht jeder mitbekommen, so dass viele Fans erstmal vom Hard Bowl-Zelt rüberwandern müssen. Aber dann! Die Widmung des Konzerts an Lamb Of God ist ebenso selbstverständlich wie Hüpf- und Zerslam-Action bei UNFASSBAR lautem Bass. Die Crowdsurfer (mittendrin: das rote Pferd) kommen wie Sturzbäche auf die Securities nieder.
Suicide Silence schalten gleich einen weiteren Gang hoch. ‘Fuck Everything’? Ja, bitte!
Und jetzt heißt es: Warten auf Machine Head. Wie die waren bzw werden, verraten wir euch morgen.
Erste Bilder findet ihr hier – die Fotos der Profis bald auf metal-hammer.de und in der nächsten METAL HAMER-Ausgabe.
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