Die Einträge der Rubrik: 'Essen'
Graspop-Blog: Alte, nasse Männer
Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 25.06.2011 | 0 Kommentare
Wir blicken zurück auf den restlichen Graspop-Freitag und liefern die ersten Eindrücke vom Samstag!
Wie geil war das denn? Bei Foreigner kam ein Regenguss herunter, wie ihn das Graspop noch nicht gesehen hat. Aber: Nicht nur die alten Herren auf der Bühne haben ohne mit der Wimper zu zucken pitschnass weitergezockt. Auch das Publikum ist ohne Wenn und Aber mitgegangen. Bei ‘I Wanna Know What Love Is’ lagen sich beinharte Metaller und Metalcore-Kids singend in den Armen – ganz großes Kino, und die beste Band des Freitags. Und das in dem Alter!
Journey waren zumindest nicht viel uncooler. Mit ‘Separate Ways’ gings direkt los, im Verlauf folgte Hit und Hit, nicht nur die METAL HAMMER-Mannschaft war begeistert. Trotzdem: Bei Foreigner ging mehr. Wer hätte damit gerechnet? Ich nicht…
Außerdem entdeckt Frank seine dunkle Seite. Gemeinsam mit Jakob guckt er sich die stinkenden Watain an. „Dein einzig gute Black Metal-Band!“ Dagegen kocht während des Korn-Konzerts der Hass bei so manchem Kollegen hoch. „Die überbewerteste Band aller Zeiten. Und was soll das eigentlich mit dem Dudelsack?“ Fragen, die auf die Schnelle nicht zu klären sind.
Die Laune steigt jedoch, als Leimsen endlich mit den Essensmarken auftaucht. Unfritiertes Catering! Ob unsere Mägen das noch gewohnt sind und vertragen? Mit Sicherheit besser als die in der Graspop-Sonne (da schien sie noch…) gegarten Austern, die hier für ein paar Euronen angeboten werden.
Eine ungeile Erfahrung musste Leimsen dann jedoch gleich The Damned Things machen. Die wurden wegen technischer Probleme total verheizt. Kein Gesang, keine Drums, keine P.A., schöne Scheiße alles. Tut um so mehr weh, da ICONOCLAST für ihn mindestens das Album des Jahres ist. Better luck next time.
Iced Earth regeln dafür. Phänomenal, wie das halbe Zelt „Barlow! Barlow!“ skandiert und der sich mit beeindruckender Kraft in der Stimme durch die ‘Something Wicked’-Trilogie schreit. Der Nachfolger wird sich warm anziehen müssen. Gänsehaut! Wenn auch nicht ganz so viel wie bei Foreigner. Ich werde alt…
Soviel von mir, ich übergebe mich an Kollegen Küppers:
Guten Morgen Graspop? Von wegen, Jakob kommt mit betretener Mine in den Frühstücksraum. „Wasn los?“ „Scheisse, Ozzy hat abgesagt“. Tatsächlich, scheisse. Da hat der ein oder andere Teilnehmer der Reisegruppe den Kaffee schon vor dem ersten Schluck auf. Den „Wickler Man“ hat es besonders hart getroffen. „Ach scheisse, Ozzy wollte ich schon immer mal knipsen“. Das Ersatzprogramm: Judas Priest „Special Set“ mit Laser Show und „Belgiens Finest“ Channel Zero. Abwarten und Tee trinken, heißt die Devise.
Der gestrige Abend in Kurzform: Loaded durchwachsen, Parkway Drive regeln total, Volbeat waren vielleicht etwas zu routiniert (Einspruch! Super stimmungsvoller Gig, bei dem es so voll vor der Bühne war wie den ganzen Tag nicht mehr – Sebastian), bei Watain riecht es nicht ganz so streng wie erwartet und die Scorpions… waren die Scorpions.
Eine von vielen Thesen: Klaus Meine ist der Vater von Doro Pesch. Man vergleiche nur die Ansagen. Das restliche Abendprogramm gestaltete sich mit dem Rekordversuch „Wie viele Menschen kriege ich auf einen Balkon“ als durchweg unterhaltsam, aber mit gesittetem Ausgang. Wir sind ja zum arbeiten hier.
Und deshalb: auf in die zu erwartende Schlammschlacht!
Tom Küppers
Eluveitie in den USA – Tour-Blog Teil 3
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 15.02.2011 | 0 Kommentare
Woche 3 Teil I
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Chicago. Wir sind erholt und können es kaum erwarten wieder etwas zu machen, Offdays sind total für den Arsch. Nach dem traditionellen morgendlichen Starbucks Ausflug kann der Tag auch schon beginnen. Anständige Location, guter Sound, tolles Restaurant und genug Fans tauchen dieses Mal auch auf, es gibt also nichts zu meckern. Jenna heisst die Gewinnerin des Thousandfold Contests und steht ein paar Minuten lang mit ihrer sehr speziellen “Flying V” Geige (mit Bünden!) mit uns auf der Bühne. Und endlich kriegen wir unsere Aftershow Party! Wir begeben uns an die Bar und sind erstmal fleissig beschäftigt mit Signieren und Ablichten bevor wir uns einen Tisch suchen und mit Tequila Shots unseren hartverdienten Alkoholabend beginnen. Anna und Merlin sind nach 2 Drinks schon ziemlich gut beisammen und verbringen den Abend mit Eileen (keine Ahnung wie man den Namen genau schreibt, aber wir glauben sie hiess so) welche 4 Stunden gefahren ist, im Stau stecken blieb und nur noch 2 Songs gesehen hat. Ihrer Meinung nach lohnte es sich trotzdem voll und ganz und sie kann sich kaum halten vor Freude, dass sie mit uns noch abhängen kann nach dem Gig. Eine junge Litauerin hat es auf Merlin (und irgendwie auch auf Anna? Man weiss es nicht so genau) abgesehen welcher nicht weiss wie er damit umgehen soll und sich irgendwann aus dem Staub macht. Ein schöner Abend mit tollen Leuten! Danke Chicago. Schade nur ist Maurizio (Frontmann von Kataklysm und Ex Deo) nicht aufgetaucht, Sime wollte mit ihm umbedingt über das Alte Rom diskutieren, hehe.
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St. Paul! Eigentlich ein ziemliches Drecksloch »
Volo-Tagebuch: Unheimliche Begegnung der höllischen Art
Metal im Alltag, Redaktions-Tagebuch | Autor: Sebastian | 28.07.2010 | 0 Kommentare
Von allen ausgelutschten Sprüchen ist „Die Welt ist ein Dorf“ vermutlich der ausgelutschteste. Und trotzdem wahr – beziehungsweise zu erweitern: Die Welt ist ein Dorf, und Berlin erst recht. Obwohl die Stadt riesig ist und ich mich schon mehrfach mit Auto, Rad und „Öffis“ verfahren habe.
So laufe ich gestern Abend auf der Suche nach etwas Essbarem durch die Straßen, gleich um die Ecke der Redaktion. Als ich glücklich mit einem Burger in der Hand einen der unzähligen Fressläden in der Bergmannstraße verlasse, blicke ich in ein Gesicht, das mir vertraut erscheint.
Etwas längere blonde Haare, Bart, irgendwie Schwedisch. Ääääh, ist das nicht Hellsongs-Gitarrist Kalle Karlsson, mit dem ich erst vor kurzem ein Telefon-Interview geführt habe? Kann nicht sein. Schwede. Und (mit den Worten unseres Außen-Guidos): Das ist Deutschland hier. Wir tauschen einen kurzen Blick aus, gehen dann wortlos aneinander vorbei.
Umso erstaunter war ich, vorhin auf Facebook folgendes zu lesen:
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Ääähhh… Bergmannstraße? Da war ich doch erst? Ein paar Kommentare später ist klar: Es war Kalle, aber er hat so wenig wie ich nicht damit gerechnet, irgendwo on Berlin zufällig ein bekanntes Gesicht zu sehen. Nächstes Mal sind wir vorbereitet!
Bis dahin wird auch das Interview zum neuen Hellsongs-Album MINOR MISDEMEANORS erschienen sein – das kommt nämlich im nächsten METAL HAMMER am 25. August. Die Aufnahmen vom Hellsongs-Exklusivkonzert in den alten METAL HAMMER-Räumlichkeiten in München (und mit ihrer alten Sängerin) stehen allerdings schon längst und immer noch online.
Alltag · Berlin · Essen · Facebook · Hellsongs · Volo-Tagebuch · ZufallBurger-Bude bringt Cattle Decapitation Menu auf die Karte
Metal im Alltag | Autor: Tobias | 19.11.2008 | 2 Kommentare
Appetitlich sind gerade die Cover der Veggie-Gorer Cattle Decapitaion eigentlich gar nicht. Trotzdem haben sie in ihrer Heimat San Diego die Besitzer der Hamilton’s Pub and Café von sich überzeugt, so dass es jetzt den Burger zur Band gibt.
Selbstverständlich fleischlos und »
Burger · Cattle Decapitation · Essen · TrashDie bösesten Kekse der Welt
Metal im Alltag | Autor: Tobias | 16.07.2008 | 0 Kommentare
Space-Cakes waren gestern, heute gibt es die Black Metal Kekse. Und die sind noch viel bösartiger und hinterhältiger!!!
Irgendwie aber auch süßer….
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