Die Einträge der Rubrik: 'Kult'
METAL HAMMER guckt (5): Doctor Who
Redaktions-Tagebuch | Autor: Sebastian | 20.04.2011 | 3 Kommentare
Ich bin ein traumatisiertes Kind. Mit weniger als sechs Jahren hing ich vor der Glotze. Dort, soweit erinnere ich mich, wurde die Erde von Killerrobotern angegriffen. Seltsame Blecheimer, die Laser schossen, und – was mich 20 Jahre lang verfolgen sollte – in denen ein glibbriges, gehirnartiges Lebewesen saß, dass sich in diesem Panzer versteckt hielt. Cool, aber auch irgendwie verstörend für ein Kind in dem Alter. Warum ich das damals gucken durfte weiß ich so wenig wie den Namen der Sendung.
Unbeschreiblich, wie groß meine Freude war, als ich exakt diese an Salzstreuer erinnernden Laser-Panzer-Roboter mit ihrer durch Mark und Bein gehenden Blechstimme vor wenigen Jahren wiederentdeckte. Die alles vernichtenden Daleks aus ‘Doctor Who’ rutschten sofort in meine Top 5 der coolsten Killerroboter aller Zeiten! Aber wie kam diese uralte TV-Serie wieder zurück ins Fernsehen?
Die Antwort ist so einfach wie umständlich zu erklären: Die britische Science Fiction-Serie ‘Doctor Who’ wurde 2005 neu aufgelegt (und fand für kurze Zeit den Weg ins ProSieben-Nachmittagsprogramm). Als Neuauflage einerseits, andererseits als direkte Fortsetzung der Serie, die von 1963 bis 1989 im britischen TV (und kurze Zeit in Deutschland auf RTL plus [sic!]) lief. Man kann also behaupten, dass es die Serie seit beinahe 50 Jahren gibt!
Trotzdem hat sie von Anfang an den selben Protagonisten: Den Doktor, einen Zeitreisenden, der der Spezies der „Time Lords“ angehört. Diese haben die Fähigkeit, sich zu regenieren wenn sie tödlich verletzt werden – so ist der Doktor zwar auch heute noch der aus der aller ersten Folge ‘An Unearthly Child’, nach einer Reihe von Regenerationen dann aber doch schon der Elfte, mit neuem Gesicht und neuem Charakter.
Klingt verrückt und ist es auch. Dass eine abgedrehte Serie wie ‘Doctor Who’ in Großbritannien Einschaltquoten bis zu 50% einfährt, bleibt für den deutschen ‘Barbara Salesch’-Gucker wohl auf Ewig ein Rätsel. Wer sich allerdings mit der Serie beschäftigt, wird sich ihrem Zauber nicht entziehen können.
Die ganze ‘Doctor Who’-Welt ist eine Mischung den nerdigsten Trekkie-Visionen mit der Ironie von ‘Zurück in die Zukunft’ und der Epik eines ‘Herr der Ringe’. Allein die Zeitmaschine des Doktors kann es locker mit dem De Lorean aufnehmen: Die TARDIS („Time And Relative Dimensions In Space“) ist ein kleine blaue Notruf-Telefonzelle, wie sie in England zum Straßenbild gehört. Und: Sie ist innen größer als außen. Nämlich ungefähr so groß wie das Haus von Lars Ulrich. Auch die abgefahrenen (nicht immer bösen!) Aliens, die mal aus einer Kinderphantasie unter Zuckerschock entstammt scheinen, manchmal so unheimlich sind, dass sie auch bei gestandenen Serienjunkies für Gänsehaut sorgen, machen einen großen Teil des Spaßes aus.
Über den Doktor, die nach fünfzig Jahren mehr als epochale Hintergrundgeschichte, seinen Einfluss auf die (nicht nur britische) Popkultur, die vielen großartigen beteiligten Schauspieler (nicht nur in der Rolle der elf Doktoren und seiner zumeist weiblichen Begleiter – in den Nebenrollen waren schon Kylie Minouge und James Bond-Darsteller Timothy Dalton zu sehen) und die Spin-Off-Serien wie ‘Torchwood’ könnte man Bücher verfassen. Das würde hier aber den Rahmen sprengen, weshalb nur darauf verwiesen werden soll, dass die sechste Staffel (der neuen Serie) zu Ostern in Großbritannien startet.
Ich freu mich wie ein kleines Kind! Wenn auch traumatisiert.
PS: Trauriger weise ist heute Elisabeth Sladen verstorben, die als Sarah Jane Smith zu den bekanntesten und beliebtesten Begleiterinnen des Doktors wurde. Tragisch, bei einer so langlebigen Serie wie ‘Doctor Who’ aber so unvermeidlich wie die Todesfälle in der Metal-Szene.
Aliens · BBC · Daleks · Doctor Who · Kult · METAL HAMMER guckt · Serie · Tardis · TVStille Tage im Klischee
Metal im Alltag | Autor: Jakob | 09.04.2011 | 2 Kommentare
Um das Feuer unter der von den Kollegen Leim und Sadoni anschobenen Diskussion um unseren heiligen Schrein (oder wie wir sagen: “die true Truhe”) noch weiter anzuheizen, stelle ich noch einmal unsere Lieblingsfrage: Woran erkennt man, ob Metal echt oder falsch ist? Die einfachste Variante ist natürlich der sogenannte “Joey DeMaio-Test”. »
Achtziger · Andea Berg · Bier · Billy Idol · Blut · Casanova · Culprit · Funkwecker · Henry Miller · Indie · iron maiden · Joey DeMaio · Killers · Kiss · Kult · Manowar · METAL HAMMER · Metalium · Necrosadistic Goat Torture · NWOBHM · Paul Di´Anno · Poser · Rebellion · Schulpflicht · Seife · Sex · Stefan Raab · The Killers · US-Metal · Van Halen · Vatikan · Virgin Steele · WitchfyndeCalvin und Hobbes: Calvin entdeckt den Metal
Metal im Alltag | Autor: Tobias | 24.09.2009 | 0 Kommentare
Wer kennt die beiden nicht – den kleinen Calvin und seinen (imaginären) Tiger-Kumpel Hobbes? Mit Hobbes an seiner Seite entdeckt Calvin die Welt, in der Fantasie noch existiert und Wert hat.
Aber wusstet ihr, dass Calvin neben Dinosauriern, Flugzeugen und Unsinn generell auch Metal mag? Et voila:
Calvin · Comic · Hobbes · Kult · metalSakrileg oder Kult: DJ mixt Iron Maiden und The Monkees
Downloads und Streams | Autor: Tobias | 23.07.2009 | 1 Kommentar
Ist das jetzt genial oder absoluter Mist? DJ Schmolli hat den Iron Maiden Klassiker ‘The Trooper’ genommen und mit ‘I’m A Believer’ von den Monkees gekreuzt.
Das Ergebnis klingt so – und ist entweder zum lachen oder zum weinen:
[youtube I7bAuzNTIBs]
iron maiden · Kult · mash up · Sakrileg · TrooperSuche im Blog
Kategorien
Werbung
Letzte Artikel
all ends Bericht Berlin Bier Black Metal Blog Cover Death Metal Festival Games Graspop Humor Iron Anz iron maiden Judas Priest Konzert Live metal METAL HAMMER Metal Hammer Blog Metallica motörhead oomph Redaktion Rock am Ring Sex slayer slipknot summer breeze Tour-Tagebuch Trash Unsinn Video Volo-Tagebuch Wacken Youtube

