es wird Zeit, dass ihr etwas über die grausame Wahrheit im Anzeigen-Markt erfahrt: mit Metal lässt sich wenig Geld verdienen.
So, jetzt ist es raus.
Und wo steckt Geld drin? Zum Beispiel in Mode. Also sorgen will doch mal gemeinsam dafür, dass etwas Geld reinkommen könnte (hallo potenzielle Anzeigenkunden) – denn Style gibt es natürlich auch in Rock und Metal.
Bei Karma To Burn gab zum Beispiel waren mehr unterschiedliche Taschen und Rücksäcke zu bewundern, als bei einer Neueröffnung von Zara. Glaubt ihr nicht? Hier eine kurzweilige kleine Auswahl:
Früher schaute man ehrfurchtsvoll auf die älteren Metaller und deren Shirts. “Wow, der hat Metallica auf der Justice-Tour gesehen”. Heute kauft man Shirts im trendigen Rock-Design bei H&M. Sind schließlich Totenköpfe drauf. Schön.
Und dann? Dann fragt man mal jemanden auf einer Party, welches Black Sabbath Album er eigentlich am liebsten mag.
“Black was?”
“Black Sabbath, Alter.”
“Kenne ich nicht.”
“Doch, du trägst ein Shirt von denen.”
“Ach, das ist eine Band?”
Argh, sowas geht nicht. Fanden übrigens auch die Macher dieses schönen Videos:
Der Saitenhieb der Februar-Ausgabe hat heftige Diskussionen in punkto Mode bei den “neuen” Metalfans hervorgerufen. Dass jedoch auch nicht alle klassischen Metal-Modestile en vogue sind, beweisen Under The Oak. Hier treffen Hexen und Zauberer auf die 80er Jahre. Bei der Namensgebung waren die Mitglieder jedoch äußerst kreativ. Aber bildet euch selbst eine Meinung:
Sollte Black Metal räudig sein oder bizarr, elegisch oder überschwänglich? Ganz gleich wie die Antwort ausfällt, er sollte nicht SO sein! Schlechte Szene-Schminke auf dem dadurch wohl bizarrsten Laufsteg der Welt ist NICHT Black Metal.
Oder ist das alles nur ein Witz und wir sind dick drauf reingefallen? Wer weiß das schon – oder will das nach diesem Video noch wissen?