Die Einträge der Rubrik: 'Rock am Ring'
Ideenlosigkeit zu Geldscheinen
Metal im Alltag | Autor: Jakob | 25.01.2012 | 4 Kommentare
Es ist eine immer populärer werdende Unsitte von alteingesessenen Bands, ihre Auftritte mit der Aufführung kompletter Alben zu bestreiten. Statt auf frische Ideen zu setzen wird wiedergekäut, nachgemacht und aufgewärmt. Und das stinkt mir ganz gewaltig. »
Dave Grohl · Graspop · Judas Priest · Lemmy · motörhead · Pink Floyd · Queensryche · Reunion · Rock am Ring · slayerBeweisen Sie guten Geschmack OHNE Festival-Merch!
Metal im Alltag | Autor: Iron Anz | 03.09.2011 | 9 Kommentare
Es ist mal wieder so weit. Das Metalcore-Wohlfühlaroma der Festival-Saison ist vorbei. Zumindest die Open Air-Saison. Anfang Oktober rockt der METAL HAMMER natürlich das Way Of Darkness in der Stadthalle Lichtenfels in Metal-Franken. Mittlerweile ist es aber offiziell Herbst und bald beginnt wieder die große Indoor-Saison mit ihren unzähligen Konzerten. Was alleine der Oktober und der November auffahren – Heidewitzka! Und auch während der Indoor-Saison sieht man sie wieder. Die, die guten Geschmack leider vermissen lassen…
Cannibal Corpse · Festival-Merchandise · Festivals · FTC · Fuck The Commerce · Graspop · Hate Plow · IronAnz · Kataklysm · Merchandise · METAL HAMMER · Metal Hammer Blog · Metal-Shirts · Rock am Ring · summer breeze · Underground · Wacken Open Air · Way Of Darkness · WithFullForceRaR 2011 (8): der Headliner 2012 wird…
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 05.06.2011 | 0 Kommentare
Während auf der Hauptbühne Avenged Sevenfold Gas geben und für Bewegung in der immer größer werdenden Masse vor der Bühne bringen, findet im Pressezentrum die alljährliche Pressekonferenz statt. Die wichtigsten Aussagen sind zweierlei: headlinen werden 2012 Die Toten Hosen. Und die generelle musikalische Ausrichtung, die nicht genau benannt wurde, soll ziemlich passgenau auf das Portfolio der Visions-Kollegen passen. Ob das nun aber bedeutet, dass weniger Metal stattfinden wird, bleibt abzuwarten. Bei den euphorischen Reaktionen, die die Metal-Bands auch dieses Jahr wieder hervorgerufen haben, muss es das wirklich nicht heißen.
Bester Beleg dafür gerade im Moment sind wie erwähnt Avenged Sevenfold. Es könnte zwar etwas mehr Bewegung auf der Bühne sein, dafür stimmt die Feierlaune im Publikum. War leider anders bei Loaded. Nicht so richtig voll vor der Alternastage, nicht so richtig wach das Publikum, sind so richtig fett alles. Dabei war die Umbaupausen-Musik mit Guns N‘ Roses doch so schön.
Aber ist das nicht eigentlich auch fast egal, wenn nachher noch Volbeat und System Of A Down spielen? Geht es noch fetter?! Ehrlich gesagt: schwer.
Wie es wird, erzählen wir euch nachher. Jetzt müssen erstmal Alter Bridge verpasst werden – so ein Mist – weil das nächste Interview im Zeichen des Digital-Metal ansteht.
Give it to the Riff, bis später!
Avenged Sevenfold · Festival · Open Air · Rock am RingRaR 2011 (7): Feucht, heiß, intim, und im Tourbus
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 05.06.2011 | 0 Kommentare
Wow, es ist viel passiert. Manches ist peinlich, manches ist feucht, manches ist großartig und manches schlicht lustig. Wo fangen wir an? Vielleicht beim schimpfen? Schimpfen ist gut! Mastodon spielen gerade auf der Mainstage ‘Blood & Thunder’ und es scheint soooo fett zu sein, dass der Nacken einen Ständer kriegen müsste! Müsste. Wenn. Wenn nicht mal wieder dringend Zeit für ein Blog-Update wäre. Damn!
Dafür ist der Tag sportlich und richtig geil losgegangen. Es gab gekochte Eier zum Frühstück und gleich darauf ein Interview mit Duff McKagan und seinen Jungs. Einer von ihnen hat eine mystische Massage bekommen. Oh ja. Und trägt eine Zahnspange, die beim Rausnehmen manchmal Speichelfäden zieht. Hat er uns demonstriert und danach ein schlechtes Gewissen gehabt, weil das Interview plötzlich nicht mehr um das neue Album ihrer Band Loaded ging. Aber: seine Zahnkorrektur und seine Massage waren nicht einzig Feuchte, das euch in diesem Update erwartet.
Nicht nur feucht, sondern richtig nass wurde es gestern, als das angedrohte Unwetter kam. Blitz und Donner, als würden Amon Amarth den Ring beschallen (was mal RICHTIG geil wäre…), dazu 27 Liter Regen pro Quadratmeter. Hieß es heute zumindest. Davon wurden die Korn-Fans begossen, unter ihnen Enrico, der sich unterm Regenmantel nicht sonderlich freute, und diverse viele zehntausende Coldplay-Fans. Da Coldplay eine total langweilige Band sind, macht das ja nichts. Macht es doch! Denn – und das ist jetzt der peinliche Part – Coldplay waren richtig, richtig gut. In aller Öffentlichkeit packe ich die Geißel aus, nackter Rücken, ab dafür: Ich fand Coldplay beim Rock am Ring 2011 auf der Hauptbühne super. Meine Mom darf mich jetzt enterben, Lemmy mich vermöbeln, alle Frauen nach meiner Telefonnummer fragen: sie waren großartig. Ob das daran lag, dass die Hauptbühne ansonsten einfach mal derbe langweilig war gestern? Ganz bestimmt! Ich bin doch sonst auch irgendwie gesund…?
Habt ihr eigentlich auf dem Schirm, was vor Coldplay spielte? Ja, die gestern schon erwähnten Söhne Mannheims. Und die hatten plötzlich so ein kleines Feuerchen im Publikum:
Das ist natürlich gegen die Regeln, gar nicht schönt (in der Tat auch gefährlich) und könnte den Regen verursacht haben. Divine Intervention sozusagen. Wenn ja: Danke, Söhne-Fans. Eigentlich wollte den Regen niemand.
Ansonsten steht jetzt Facebook-Beobachtung an. Wenn die richtig guten Gründe kommen, warum wir ein Mastodon-Video-Interview machen sollten, machen wir das natürlich für euch. Stimme und Meinung gebt ihr hier ab:
facebook.com/MaximumMetalHammer
Duff McKagan · Festival · feucht · intim · Loaded · Open Air · Rock am RingRaR 2011 (5): der einsame Slayer-Fan und der Kellermensch
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 04.06.2011 | 0 Kommentare
Eben noch groß getönt, dass es nach Sonnenbrand schmeckt, jetzt sind die Wolken am Himmel. Und der gute Eifelfunk sagte heute Morgen noch: U-N-W-E-T-T-E-R! Aber die Herren der Rock-Schöpfung wollten es ja nicht wahrhaben, schmierten sich alibiweise mit Sonnencreme die Hände ein und marschierten mit Schwimmbad-Laune los.
Musikalisch gibt es gleich vor den Latz – wenn auch nicht im Sinne von Breaddowns: Kellermensch. Enrico ist begeistert, fünf Minuten später erklärt Ben, was für eine überraschende Band das gewesen sei. Eigentlich eine Band von Kollege Sonder, aber Schnabelmusik ist es nicht. Wenn die Herren mit dem seltsamen Namen aber gleich diverse Musikgeschmäcker überzeugen, kann es so verkehrt nicht sein:
Nicht mitbekommen hat sie: moi. Grund: Interview mit In Flames und Caliban. Dafür ging es dann auch mal hinter die Kulissen ins ungefähr heiligste: den Artist-Bereich. Und da gibt es tolle Sachen: eine Tischtennisplatte und eine hervorragende Kaffeemaschine. Siebträger, versteht sich. Das bekommen wir armen Schreiber sonst selten, da werden die Augen also neidvoll groß. Und ob ihr es glaubt, oder nicht: manche Mucker haben wirklich Tischtennis gespielt!
So viel Spaß haben Slayer-Fans dieses Jahr nicht. Wisst ihr aus den anderen Beiträgen ja. Innerlich sind also alle bei ihm:
Gemeinsam einsam? Das ist ja voll nicht Metal. Mist. Aber Kellermensch ist auch nicht Metal und war trotzdem großartig. Also, liebe Slayer-Fans am Ring: METAL HAMMER ist bei euch!
In diesem Sinne:
Festival · Kellermensch · Open Air · Rock am Ring · slayerRaR 2011 (4): Gewinner, Verlierer – und tödlicher Unfall
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 04.06.2011 | 1 Kommentar
Guten Morgen zusammen!
Kaffee ist runter, ne Handvoll Brötchen auch, das Wetter steht auf Sonnenbrand – der Tag kann kommen. Hoffentlich rockt er mehr, als der Auftakt. Trotz Highlights war der Freitag nicht wirklich fett:
Auf der Hauptbühne haben Mando Diao von den Zehspitzen aufwärts alle Körperteile nacheinander zum einschlafen gebracht. Enrico ärgerte sich zutiefst: „Das ist so ein geiler Song im Original. Aber das? Totaler Mist.“ Und er hatte Recht.
Kings Of Leon waren danach wenig besser. Fotograf Markus freute sich immerhin über die nette Lichtshow, „ansonsten wäre ich aber auch komplett eingeschlafen.“ Und er hatte Recht.
Fragt da jemand, warum wir Idioten uns das auch angucken? Weil der Rechner in der Nähe steht, da kommt man also nicht drumrum. Ihr wollt ja was lesen…
Aber da uns kein Weg zu weit ist, um zum Metal zu kommen, lassen wir die Rechner auch gerne da liegen und marschieren. Der Lohn: Times Of Grace sind so richtig gut. Killswitch Engage-Flair mit  ordentlich Action auf der Bühne. Der Weg war von den Architects gut bereitet, gewonnen haben aber Times Of Grace. Black Stone Cherry natürlich große Geste zum fetten Rock-Song – und damit bestens geeignet fürs Open Air-Gefühl. Entspannt und trotzdem packend, läuft!
Nebenher ein Blick in den Sonnenuntergang, vielleicht lesen ja auch Mädchen mit:
Letztlich warten wir aber doch alle auf Danzig. „Das wird ganz groß â€“ das ist DANZIG!“ freut sich die Frau mit den schwarzen Haaren und will nicht wahrhaben, dass vielleicht gar nicht so viele Leute kommen. »
Danzig · Festival · Open Air · Rock am Ring · WolfmotherRaR 2011 (3): Abstruss, abstoßend, wunderschön
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 03.06.2011 | 0 Kommentare
Am schönsten sind Festivals, wenn es seltsam wird. Und da ist Rock am Ring traditionell weit vorne. Im altgeliebten Presse-Center hängen z.B. Fernseher, die Übertragungen der spielenden Bands zeigen. Langjährige Blog-Leser wissen das. Nun kam ein Satz finder Journos darauf, dass man ja den Sender wechseln könnte. Läuft ja Fußball. Technisches Verständnis brillant umgesetzt.
So viel schafft ein anderer Vertreter fremder Medien nicht: Ein verwirrter Mensch mit kurzer Hose und Wander-Sandalen irrt im Presseraum rum, schaut fassungslos einen der Router an, will ihn am liebsten aufschrauben scheint es. Er entscheidet sich dagegen, kommt zum technisch versierten METAL HAMMER und fragt direkt heraus: „Han die nen Passwoat die Dinga?“ – „Ja.“ – „Watt denn?“ – „Das, was hier an jeder Säule groß hängt.“ – „Aso. stimpt.“ Wer nicht fragt, bleibt dumm.
Da wird doch lieber wieder, das Müsli lecker verdaut, Richtung Band gegangen. Es spielen Social Distortion. Dazz geht langsam die Sonne unter – sehr geil. Aber warum zur Hölle läuft da ein Kerl mit nem AC/DC-Shirt rum, das den Schriftzug in STRASS-STEINCHEN aufgesetzt hat?!? Sprung-Ehec auf die Augen!
Das Publikum ist durchaus gemischt: Puuh der Bär ist mit nem Metal-Fan zusammen:
Kermit der Frosch ist mit dem bösen Wolf unterwegs:
Alle haben sich lieb.
Igitt.
Alles Hippies.
Schon wieder Zeit für Danzig und ‘Her Black Wings’
Blackest of the black
Darker than night
Come to me my bleeding light
—
Alles wird gut, dauert ja nicht mehr lange. Und wenn der Gig dann schlecht wird? Dann weinen wir wieder alle. Mist.
Danzig · Festival · Open Air · Rock am Ring · Social DistortionRaR 2011 (2): Müsli und Gaslaternen statt Sex mit Dämonen
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 03.06.2011 | 0 Kommentare
Die ersten Stunden in glühender Sonne (yeah!) sind vorbei und es ist so einiges passiert. Einiges, das euch nicht interessieren wird, denn die Brigade musste sich erstmal organisieren. Viele im Team sind zum ersten Mal dabei (z.B. unser Held des Tages aus dem vorigen Blog-Eintrag), an diversen Stellen müssen die Ordner noch überzeugt werden, dass wir GENAU hier hingehören.
So z.B., als plötzlich ein bemützter Kerl etwas zu spät bei Gaslight Anthem in den Bühnengraben wollte, um zu fotografieren. Das war Ben. Vorher noch den Metal geknippst (heute auf die kleine Clubstage verbannt), dann schnell geeilt und die entspannten US-Rocker mitnehmen. Das war jedenfalls der Gedanke. Der große Mann mit dem Walkie-Talkie schüttelt den Kopf. Ben labert. Der große Mann lässt ihn durch. Zum nächsten großen Mann mit Walkie-Talkie. Der schüttel den Kopf. Und dann? Dann schaut ihr mal genau auf das Bild hier und sucht einen Typ mit Rucksack und Mütze und Fotokamera:
Alldieweil freute sich euer Erzähler auf ein Interview mit Times Of Grace. Hat leider erstmal nicht stattfinden können. Damn. Aber wir sind drin. Dummerweise ist die Metal-Bühne grad weit weg – und Gaslight Anthem sind wirklich ganz gut. Gehen auf der großen Bühne zwar verloren, aber was solls? Die Songs sind gut und der Ausblick in den Fotograben auch.
Aber, liebe Kinder, seht euch vor: Non-Metal macht euch untrve! »
Danzig · Festival · Gaslight Anthem · Open Air · Rock am RingRock am Ring 2011 (1): METAL HAMMER has entered the scene!
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 03.06.2011 | 0 Kommentare
Herren und Damen Rocker,
METAL HAMMER just entered the scene! Unfassbar, dass es schon wieder ein Jahr her ist, dass der Rechner hier im netten Presse-Bereich des Rock am Ring Festivals steht, damit ihr zuhause und auf euren hippen Mobile-Media-Dingern (sind ja keine Telefone mehr) mitbekommt, was geht. Was geschah bisher?
Eher wenig, ganz ehrlich. Ben und Tobi in der Karre, früh morgens, die Wölfe heulten durch Berlin. Kaffee in gut war wenig zu finden, intravenös klappt das aber. Held des Tages ist (leider, meint Tobi) Ben. Er hat nämlich nen Adapter fürs Kassettendeck. Also iPod ran, Bloodsimple rin, auf die Autobahn. Dann: Stau. Super. Genug, um das erste Video-Interview zu versägen: Times Of Grace. Ausgerechnet. Aber: die Kollegas von Roadrunner und die Herren Musiker zeigen sich flexibel und können schieben. Daher ist genau JETZT Eile geboten, denn der Nachhol-Termin steht an.
Auf im Hintergrund dröhnenden Hauptbühne wird übrigens gepoppt von irgendwem. Also, jetzt nicht sooooo, sondern jugendfrei. Sonne scheint ja noch. War auch mehr musikalisch gemeint. Aber damit ist bald Schluss, denn dann geht es zu Danzig, All That Remains, Times Of Grace natürlich – und Black Stone Cherry.
Also: stay tuned – beim nächsten Mal gibt es auch Bilder!
Festival · Open Air · Rock am RingIch packe meinen (Festival-)Koffer und nehme mit…
Metal im Alltag, Unterwegs an der Front | Autor: G-Force | 08.05.2011 | 0 Kommentare
Wir schreiben mittlerweile Mai, das Roadburn und Inferno Festival, sowie das Groezrock sind bereits rum, und jetzt geht es langsam auch in Deutschland mit dem Open Air Sommer los. Nicht das ich alle drei mitgenommen hätte, aber Ende der kommenden Woche startet METAL HAMMER dann auf dem RockN Ink auch endgültig hierzulande in die ausgedehnte Festivalsaison, allen voran unser Festival-Anzo. Hier will natürlich ordentlich gepackt werden…
Death Feast · Groezrock · Hurricane · Inferno · Metalfest · Roadburn · Rock am Ring · Rockn Ink · summer breeze · Vainstream Rockfest · Wacken Open Air · Way Of Darkness · With Full Force FestivalRock am Ring: Freitag – bei Slash und Scott Ian
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 04.06.2010 | 0 Kommentare
Meine Lieben,
das schönste am Ring ist es eigentlich, dass es jedes Jahr das erste Festival der Saison ist, an dem für euch von vor Ort gebloggt wird. Ich hoffe, ihr honoriert das und freut euch auf das nächste Posterheft mit Bilder – von uns!
Naja, vielleicht jedenfalls. Wenn zumindest meine Beichte rum ist, ist wenigstens ein Poster weniger drin: grad spielt Jay-Z und es ist geil. Was ein Auftritt. Fette Grooves, untrve Scheiße und alles super.
So.
Liest noch jemand? Noch irgendwer da? Das hoffe ich doch, denn es gibt auch News aus Rock und Metal. Fangen wir mit Party-Wissen an, das kein Mensch braucht: Hammerfall-Oscar hofft, dass Serbien die WM gewinnen, glaubt aber, dass Deutschland das Rennen machen.
Slash findet momentan nur ein Getränk, dass ihm nicht mehr schmeckt: Alkohol an sich.
Und Scott Ian? Der gibt offiziell zu Protokoll, dass Joey Belladonna bei Anthrax an Bord ist, bleiben soll und Interims-Sänger Dan Nelson ein kranker Spinner war.
Mehr zu alldem gibt es nach dem Festival, denn wir haben mit allen Video-Interviews geführt und uns in der Zeit dazwischen mit wichtigen Feldversuchen aufgehalten. »
Anthrax · Bericht · Fußball · Hammerfall · hiphop · Jay Z · metal · Rock am Ring · SlashRock am Ring: Freitag – es brennt
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 04.06.2010 | 2 Kommentare
Backflash: letztes Jahr froren wir uns den Allerwertestens ab, nächtlicher Leichtsport zu Korn war die einzige Möglichkeit, sich vor einem Tieffrosttod zu drücken. Heute: Sonne, blauer Himmel. Es ist heiß.
Super!
Die Füße stinken teilweise zwar schon aus den Schuhen raus, aber das gehört natürlich dazu. Außerdem – fetter Scheiß â€“ habe ich ein Fernglas geschenkt bekommen. Steht groß Werbung drauf, kann man aber prima benutzen, um aus dem METAL HAMMER Stand heraus auf die Bühne zu gucken:

- Beste Sicht auf langweilige Bands
Da gibt es leider mal gar nichts interessantes zu sehen. Es spielen Roman Fischer. »
Festival · Heaven Shall Burn · Indie · Klo · Rock am Ring · Roman Fischer · WhitechapelRock am Ring Blog: Adios Ring, hello Death Feast
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 08.06.2009 | 1 Kommentar
Endlich, endlich, endlich! Das METAL HAMMER Mobil ist nach Eierei auf örtlichen Serpentinen und Landstraßen wieder auf der Autobahn. Ein Gefühl von Zivilisation nach all der ganzen Eifel-Ödnis. Im besten Sonnenschein, den auch einzelne Wolken nicht verderben können, steuern wir gen München. Für die einen steht morgen ZZ Top live an, die anderen fahren in den Pott, um gleich volley weiter zum Death Feast Festival zu gurken. Immer für euch an vorderster Front. You wanted the maximum, and maximum you’ll get. Oder so ähnlich.
Aber von gestern sind wir euch noch ein paar Einschätzungen schuldig. Es geht um Nekromantie. Also, teilweise. Bevor nämlich Limp Bizkit schwarzmagisch reanomiert wurden, haben ja noch Billy Talent gespielt. War auch ganz solide, aber leider haben die sonst so energisch sympathischen Kanadier die große Bühne nicht so wirklich ausgefüllt. Zu Hits wie „Devil In A Midnight Mass“ gibt es zwar gut Party-Gas, aber sonst ist der Gig eher enttäuschend.
Ganz anders, was wenig später im Zelt passiert. The Gallows bringen britischen Asi-Moloch auf die Bühne und rotzen sich damit mal locker zur internsivsten Band des ganzen Rock am Ring. »
Death Feast · Festival · Limp Bizkit · Rock am Ring · The Gallows · Tour-TagebuchRock am Ring Blog: Guano Apes, Billy Talent, Chris Cornell
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 07.06.2009 | 2 Kommentare
Vor der Mainstage ist es proppevoll, die von den Toten erweckten Guano Apes zocken ihren Überhit “Lords Of The Boards“ und fast alle da unten Hüpfen. Kein Wunder, den Song kennt man seit Jahren aus jeder Bauerndisse. Muss ihnen erstmal jemand nachmachen! Genau wie einen Gig nach mehreren Jahren Abstinenz, bei dem so viele Leute da sind. Aber leider wirkt der Auftritt alles in allem doch etwas blutarm. Da kann sich Sandra Nasic noch so sehr vor den Fotografen auf dem Boden wälzen und noch so viel silberner Glitterflitter im Hintergrund hängen – so wirklich rocken die Guano Apes nicht. Solide ja, Rock’n’Roll nein.
Das bisschen, was von Chris Cornell zu sehen war, war ebenfalls nicht besser. Meistenteils schmachtet er natürlich vor sich hin, brüllt sich dann eher unpassend durch „Show Me How To Live“ von Audioslave und kann – Überraschung Überraschung – nicht überzeugen. Eigentlich hat der Mann doch eine richtig gute Stimme, aber da hört man heute nicht allzu viel von. „Spoonman“ hin oder her.
Dafür rennen nach den Guano Apes scharenweise Fans richtig vorderem Bühnenteil. Ja, sie rennen. Der Grund ist klar: Billy Talent spielen jetzt. Mit ihrem zweiten Album haben sie sich so zum Shootingstar gekreischt, dass die ganzen Kurzen jetzt lauthals steil gehen. Wie der Gig wird, erfahrt ihr später. Wisst ihr doch ;-)
Aus Spädda!
Billy Talent · Chris Cornell · Festival · Guano Apes · Rock am Ring · Tour-TagebuchRock am Ring Blog: Indie, Wolkenbruch, Dreck
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 07.06.2009 | 0 Kommentare
Es wurde erbeten, ihr lieben Leser, dass in diesem hoffentlich kurzweiligen Blog nicht mehr so viel über Indie gelästert wird.
[processing . . . . . ]
Nö, in einem subjektiven Blog sollte man so viel über Indie lästern, wie machbar ist. Oder über Modetrends aus England. Oder ist das schon wieder das Gleiche?
Anyway: ein Absatz als Friedensangebot. The Subways spielen grad und machen wirklich Spaß. Ist aber auch kein Kunststück. Die Schreiber von „Rock & Roll Queen“ wissen, wie man Hits baut, haben eine auf der Bühne kesse Balerinabassistin und das seltene Vergnügen, heute in der Sonne zu spielen. Das reicht aber jetzt dann auch als Absatz über „Indie ist nicht nur Mist“.
Und bevor irgendjemand denkt, wir würden nicht weiterhin für euch durch den Dreck waten – so sah es 10 Minuten vor dem Besuch bei den Subways aus:
Aber Somalia Travel ist sich natürlich für nichts zu schade. »
Festival · Indie · Rock am Ring · slipknot · Subways · Tour-TagebuchSuche im Blog
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