Die Einträge der Rubrik: 'Sanctuary'
Wacken 2012: Regen-Overkill und Metal-Solidarität
Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 03.08.2012 | 0 Kommentare
Wie nah Freud und Leid doch beieinander liegen. Sanctuary sind zurück – geile Sache doch, wo Nevermore sich selbst zu Grabe getragen haben. Aber hmpf: Selbst Herzblut-Fan Jakob ist enttäuscht: „Das Trauerspiel kann ich mir nicht mit ansehen.“
Dafür gewinnen Kamelot mit voller Punktezahl. Der neue Sänger absolviert auf der Wacken-Hauptbühne erst seine dritte Show mit der Band, ist aber schon voll in seinem Element. Zwar fehlt ihm die große Theatralik seines Vorgängers, das nimmt den Songs aber nichts von ihrer Durchschlagskraft.
Mies wird es erst gegen Ende des Auftritts, als der Regen einsetzt. Ein Wolkenbruch entleert sich über Wacken, minutenlang schüttet es wie aus Eimern. Gut, dass METAL HAMMER alle lieb hat: Für einige durchnässte Fans wird im Stand Platz gemacht. Raus darf natürlich nur, wer ein Abo macht oder ein Shirt kauft. Schöne Metal-Solidarität ;-)
Pünktlich zum Beginn von Overkill hört es auf zu Schütten. Der sowieso schon mit Flüssigkeit vollgesogene Boden nimmt nicht mehr viel auf, riesige Pfützen und der Matschsatan machen sich vor der Bühne breit. Daher ist nicht so viel vor der Hauptbühne los, wie Overkill mit ihrem energetischen Auftritt verdient hätten. Kollege Kranz feiert erst recht.
Auch das Bullhead City-Zelt steht unter Wasser. Praktikant Vince stellt fest: „Darum heißt die Wet-Stage Wet-Stage.“ Ein Tipp auch von Volo Enrico: Bei diesen Zuständen nicht mit Flipflops herumlaufen, sonst verpasst man schnell mal sein Broilers-Konzert, weil man nicht durch die Pfützen kommt.
Festival · Kamelot · Matsch · Overkill · Regen · Sanctuary · Wacken 2012 · Wacken Open Air · WetterSind Nevermore nevermore?
Metal im Alltag | Autor: Jakob | 21.04.2011 | 1 Kommentar
Mit großem Bedauern habe ich eben auf der Webseite von Nevermore die Nachricht gelesen, dass Gitarrist Jeff Loomis und Schlagzeuger Van Williams bei Nevermore aussteigen. Ist damit eine der wichtigsten und interessantesten Kapellen unseres Planeten am Ende? »
Jeff Loomis · Nevermore · Sanctuary70000 Tons Of Metal – Der erste Abend auf See
Unterwegs an der Front | Autor: Leimsen | 27.01.2011 | 3 Kommentare
Montag Abend, 24. Januar:
ES GEHT LOS! Noch liegen wir im Hafen, aber die „Majesty Of The Seas“ bewegt sich. Es kommt schon ziemlich cool, mit einem Pils auf dem Oberdeck zu stehen und zu sehen, wie sich die Skyline von Miami im Hintergrund bewegt. Komisch wirkt nur, dass das Schiff kurz parallel zu einer Autobahn am Ufer fährt. Vielleicht gibt‘s es am Heck ja sogar einen Aufkleber: „Hupen zwecklos, meiner ist größer!“ Wäre passend. Denn runtergucken von ganz oben…ist beeindruckend. Und die Reeling ist gar nicht mal so hoch. Man kann hier theoretisch schon runterfallen, wenn man blöd genug ist, hier rumzuklettern.


Auf den Bühnen soll es kurz nach dem Auslaufen losgehen, aber das verzögert sich ja, wie beim letzten Mal beschrieben. Dafür sind die Bars, der Pool und die Jacuzzis auf dem Oberdeck geöffnet, man sieht Metal-Shirts und Bikinis gleichermaßen. »
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