Die Einträge der Rubrik: 'Subway To Sally'
Summer Breeze 2012: Satanische Eisblumen
Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 17.08.2012 | 0 Kommentare
„Oh toll – krieg’ ich die Brüste dazu auch noch?“ grinst Chrigel in Menge, als ein BH auf die Eluveitie-Bühne fliegt. Die Stimmung ist ausgelassen bei den Folk Metallern, die ihr zehnjähriges Jubiläum feiern und am heutigen Freitag ihr neues Album mit alten Songs veröffentlichen. Vor wenigen Jahren noch mussten sie am Nachmittag auf die Bretter, gestern Abend hatten sie eine Headliner-Positionen inne. Nicht so schlecht.
Und ehrlich gesagt stimmungsvoller als Behemoth kurz vorher. So mancher Kollege, der Nergals Truppe dieses Jahr schon auf anderen Festivals erlebt hat, beklagte die weniger beeindruckende Show. Egal: ‘Ov Fire And The Void’ geht ab, Kreuze brannten und der Leibhaftige hatte Laune.
Entwarnung bei Ghost Brigade: Wie es scheint, hat irgend jemand die Lautsprecher an der Zeltbühne doch noch richtig aufgehängt. Wunderbarer Sound, wunderbare Melancholie, obwohl die Band auf der Bühne absolut nicht aussieht wie sie klingt. Im Publikum kuscheln die Pärchen, während unglückliche Singles in Selbstmitleid baden.
Kein Mitleid gibt’s bei Subway To Sally: Die METAL HAMMER-Mannschaft ist voll dabei, Anzo und Zacke schmettern im Chor „Sieben mal fleicht’ ich dein Haar um den alten Apfelbaum“, während Blog-Basti sich in eine Eisblume verwandelt. Viel zu schön für den Tag.
Viel zu schön auch das Wetter gerade, am Freitag Vormittag. Um die 26 Grad, ein paar Wölkchen am Himmel – perfektes Festival-Klima! In diesem Sinne: Prost am Breeze und bis später.
Behemoth · Eluveitie · Festivals 2012 · Ghost Brigade · Subway To Sally · summer breezeSubway To Sally Tour-Tagebuch: Bielefeld + Wilhelmshaven
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 23.04.2009 | 0 Kommentare
Bielefeld, 16.04.
Der Tross rollt wieder! Mein Biorhtythmus hält mich davon ab, länger als halb neun Uhr zu schlafen. Wir sind bereits am Vorabend mit unserem Nightliner und unserem Truck in Richtung Bielefeld aufgebrochen und standen seit den frühen Morgenstunden vor der Halle. Da die Garderoben und das Frühstück aber, wie immer bei unseren Touren, erst ab zehn Uhr zur Verfügung stehen, entscheide ich mich dazu, ein paar Seiten zu lesen, bevor ich mich gegen halb zehn in die Halle begebe.
Der Ringlokschuppen ist, wie der Name schon sagt, ein ehemaliges Unterstellgebäude für Schienenfahrzeuge. In den Garderoben sind Bilder aus alten Tagen zu sehen- die Halle war vor der Renovierung in einem entsetzlichen Zustand. Ich denke, man muss hier eher von “Wiederaufbau” als “Renovierung” sprechen, denn es standen im Grund nur noch die Seitenwände. Sei es drum, heute bietet der Laden die perfekten Vorraussetzungen für eine Premierenshow. Die Bühne ist groß, der Backstage einladend, sauber und hell, das Catering ist üppig- und die Stimmung in der Crew und Band ist ausgezeichnet.
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