Die EintrÀge der Rubrik: 'Tour-Tagebuch'
Eluveitie: Tour-Tagebuch aus den USA, Teil 4
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 22.02.2011 | 0 Kommentare
Woche 3, Teil 2
Day-off. Man könnte meinen es wird wiedermal ein unglaublich langweiliger Tag, aber dem ist ganz und gar nicht so! Am frühen morgen stehen wir irgendwo in Oregon und müssen irgendwas am Bus reparieren lassen. Ein Blick aus dem Fenster und wir rennen raus in die Sonne und lassen unsere Blicke über die wunderschöne Landschaft streifen. Wir stehen an einem Fluss, am anderen Ufer ist schon Idaho.
Nachdem wir uns gegen die permanente Rast bei einem Casino entscheiden (was uns Sime äusserst übel nimmt “Wenn ihr wirklich so fanatische Amerika-Fans wärt, dann würdet ihr gefälligst hier bei den Indianern bleiben wollen!”), fahren wir in ein kleines Städtchen namens “Pendleton”. »
Eluveitie · Oregon · Steak · Tour-Tagebuch · USA · WaffenEluveitie in den USA – Tour-Blog Teil 3
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 15.02.2011 | 0 Kommentare
Woche 3 Teil I
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Chicago. Wir sind erholt und können es kaum erwarten wieder etwas zu machen, Offdays sind total für den Arsch. Nach dem traditionellen morgendlichen Starbucks Ausflug kann der Tag auch schon beginnen. Anständige Location, guter Sound, tolles Restaurant und genug Fans tauchen dieses Mal auch auf, es gibt also nichts zu meckern. Jenna heisst die Gewinnerin des Thousandfold Contests und steht ein paar Minuten lang mit ihrer sehr speziellen “Flying V” Geige (mit Bünden!) mit uns auf der Bühne. Und endlich kriegen wir unsere Aftershow Party! Wir begeben uns an die Bar und sind erstmal fleissig beschäftigt mit Signieren und Ablichten bevor wir uns einen Tisch suchen und mit Tequila Shots unseren hartverdienten Alkoholabend beginnen. Anna und Merlin sind nach 2 Drinks schon ziemlich gut beisammen und verbringen den Abend mit Eileen (keine Ahnung wie man den Namen genau schreibt, aber wir glauben sie hiess so) welche 4 Stunden gefahren ist, im Stau stecken blieb und nur noch 2 Songs gesehen hat. Ihrer Meinung nach lohnte es sich trotzdem voll und ganz und sie kann sich kaum halten vor Freude, dass sie mit uns noch abhängen kann nach dem Gig. Eine junge Litauerin hat es auf Merlin (und irgendwie auch auf Anna? Man weiss es nicht so genau) abgesehen welcher nicht weiss wie er damit umgehen soll und sich irgendwann aus dem Staub macht. Ein schöner Abend mit tollen Leuten! Danke Chicago. Schade nur ist Maurizio (Frontmann von Kataklysm und Ex Deo) nicht aufgetaucht, Sime wollte mit ihm umbedingt über das Alte Rom diskutieren, hehe.
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St. Paul! Eigentlich ein ziemliches Drecksloch »
Eluveitie in Brasilien, Teil 2:
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 11.02.2011 | 0 Kommentare
Nach 3 genialen Shows in Brasilien geht’s auf in die USA! Die Stimmung ist top, die Fans waren unglaublich, die Clubs heiss wie noch nie⊠Am Tag der Abreise gönnen wir uns noch ein paar Caipirinhas was dazu führt, dass wir Equipment im Wert von 5000 Euro im Hotel vergessen und am Flughafen in Sao Paulo die Panik ausbricht. Aber wie immer kommt alles gut und wir schlafen 10 Stunden durch während wir nach New York fliegen.
Ein Erwachen in eisiger Kälte nachdem man fast eine Woche halbnackt in der Sonne rumgetanzt hat. Temperatur-Schock FTW! Am Flughafen erwartet uns jedoch ein Starbucks welcher zur generellen Aufheiterung aufruft. Und die Tatsache, dass wir in den USA angekommen sind!
Erster Stop, Philly! »
Brasilien · Eluveitie · Pagan · Tour-Tagebuch · USATour-Tagebuch Caliban + Maroon: Dresden und Münster
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 09.11.2009 | 0 Kommentare
Andre (Maroon):
Ich kann den Osten förmlich riechen, getrocknetes Blut hier und etwas Bierkotze da. Dresden war der Hammer und die Show eine der besten der gesamten Tour. Knapp 1300 Leute, wow! Also ich muss mal los, haben heute eine Menge Freunde hier.
Andy (Caliban):
Liebe Moshende Mitmenschen der Welt, speziell Ihr aus Dresden ( Reithalle ). Was war das denn bitte? ich find glaub ich keine Worte welche euch gerecht werden würden, Ihr wart GRANDIOS, ÜBERWÄLTIGEND, EXTREM SUPER GEIL, Ihr habt mir wieder mal bewiesen warum es so viel Spaß macht auf der Bühne zu stehen, VIELEN DANK nochmal!!!
Ich hoffe das der junge Herr der ins Krankenhaus mußte wieder Fit ist und das Ihm nichts ernstes passiert ist, gute Besserung von meiner Seite! Dank auch an alle Leute die zur Signing Session gekommen sind, wie hat euch das Rockstar geschmeckt ; )? Alles an dem Abend war rund und hat riesen Spaß gemacht und das lag zum größten Teil an euch, wären nur alle Shows so, aber ich hör jetzt besser mal auf zu schleimen, sonst nimmt mir das eh keiner mehr ab…also gut nacht und auf nach Münster…
Mojin mojin aus Münster (Skater`s Palace ), »
Caliban · Maroon · Tour-TagebuchTour-Tagebuch Caliban + Maroon: Aschaffenburg und Karlsruhe
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 09.11.2009 | 0 Kommentare
Andy (Caliban):
Tach mal wieder…ist ja mittlerweile schon einige Tage her das Ihr von uns gehört habt, das liegt aber nicht zwingend daran das wir Faul sind, sondern vielmehr daran, dass es immer noch Clubs und Orte gibt, wo es kein Internet gibt…Wir haben zum ersten mal in der Essigfabrik in Köln gespielt und es war ein bisschen ungewohnt, aber nichts desto trotz waren auch in Köln ne Menge Leute und das an nem Sonntag Abend, plus das Momentan so viele Touren unterwegs sind…Also auch an dieser Stelle ein riesen Dankeschön fürs kommen und Feiern!!! Auf nach Aschaffenburg (Colossaal).
Angekommen am Club war die Ansage, alles raus aus dem Bus, da der Club mitten in der Stadt liegt und da nicht Parken kann, das ist meisten nervig, aber es war diesmal recht gut zu ertragen. Ein super “Frühstück” was aus Antipasti bestand hat schon auf uns gewartet, super
deftig, aber auch super lecker :) Die Wartezeit haben wir dann mit nem Stadtrundgang überbrückt, zumindest hat das ca 2std des Wartens verkürzt.
Nach dem Abendessen »
Caliban · Maroon · Tour-TagebuchCaliban + Maroon: Tagebuch der gemeinsamen Tour Teil 1
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 02.11.2009 | 4 Kommentare
Moin moin meine Freunde des guten Geschmacks,
es ist mal wieder so weit und wir machen gerad mit After The Burial, Emmure, Suicide Silence und Maroon die Clubs in Europa platt. Bis jetzt ist noch nicht so viel passiert, da wir erst 2 Shows hinter uns haben, aber ich möchte an dieser Stelle schonmal ein riesen Dankeschön an die Leute rausgeben, die auf den Shows in Utrecht ( Tivoli ) und in Hamburg ( Markthalle ) waren, Ihr habt gut gerockt und die Bude zerlegt!!!
Ansonsten gibts noch nicht ganz so viel von meiner Seite zu berichten, bis auf das ich meine Stimme versaut hab, bin heiser und kann leider kein Vollgas geben, FICKEN OI !!! Bin gespannt wie es heut in der Hauptstadt wird…Sag dann erstmal auf bald und gib an AndrĂ© den Schläger ab, der hat auf jeden Fall schonmal was zu berichten…Reingeballert.
(Andy CALIBAN)
Liebe Gemeinde… ich kann meinem Vorredner nur Recht geben, es war einfach unglaublich an einem Dienstag und Mittwoch soooo viele Leute auf den Shows zu sehen. 900 in Utrecht und 750 in Hamburg !!! WOW ! Alles began dann aber eher bescheiden, erster Song, erster Tag und gleich haut es Nick die Feder der Snaredrum weg und wir klangen die nächsten 3,5min als hätten wir den einen Trommler vom SafriDuo als Spezial dabei. Dann wurde es aber super fett und Holland brannte lichterloh.
Caliban · Maroon · Tour-TagebuchEvergrey Tourtagebuch – Teil 6
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 23.10.2009 | 0 Kommentare
Freier Tag in Budapest
Heute war eigentlich geplant, einen entspannenden freien Tag in Split zu verbringen. ABER natürlich ging trotzdem alles schief, wie immer, wenn Evergrey einen freien Tag haben. An diesem Morgen wachten wir in der Stille auf, die nicht laufende Motoren von sich geben. Daher kroch ich aus meinem Schlafplatz und fand heraus, dass wir einen Reifen des Anhängers verloren hatten. Das war das zweite Mal, dass uns dieser Bus verarscht hat! Anstatt eines schönen Strandtages saßen wir also 12 Stunden lang auf einem Parkplatz herum. Und natürlich ist uns dazu noch das Bier ausgegangen, also liefen wir zu einer Tankstelle, um noch mehr zu kaufen. Am Ende hatten sie nicht mehr, da wir ihren gesamten Biervorrat vernichtet hatten. Hoffentlich wird der morgige Tag besser!
Evergrey Tourtagebuch – Teil 5
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 22.10.2009 | 0 Kommentare
Bukarest:
Wir sind zurück in Rumänien, das für uns immer ein gutes Pflaster für Liveauftritte war. Die Zuschauer hier sind sehr warmherzig und glücklich darüber, eine Portion Metal zu hören, daher fühlen wir uns wirklich willkommen. Dieses Mal war es nicht anders. Nach dem Auftritt besuchte uns ein Mädel und begann, sich mit uns zu unterhalten. Sie hatte wohl gewisse Erwartungen⊠ABER sie sah etwas seltsam aus und es kamen Gerüchte auf, dass sie eigentlich ein ER war. An einem gewissen Punkt ging dann eine Person unserer Gruppe auf sie oder ihn zu und führte eine gründliche Untersuchung durch, die von uns seither âEiersucheâ genannt wurde. Ratet, was er vorfand! Bälle, die in zwei Hände passen würden! Ich bedauere nur, dass dieser Jemand das nicht erst später herausgefunden hat!
Larissa:
Auf jeder Tour hat man immer einen oder zwei Auftritte, die nicht so gut sind wie all die anderen. Auf dieser Tour fand in Larissa in Griechenland einer von diesen Auftritten statt. Ich bin der Meinung, dass sowohl wir als auch die Zuschauer ein wenig müde waren⊠Es gab keine wirkliche Verbindung oder das Gefühl von Interaktion zwischen uns⊠Also lasst uns diesen Gig begraben und zu denen legen, an die wir uns nicht mehr erinnern. Obwohl die Hütte brechend voll war, hat das weder uns noch die Zuschauer besonders angeheizt. Vielleicht ist daran aber auch die eine Stunde Verspätung schuldâŠ
Athen:
Vielleicht wird es heute besser⊠wenigstens fühlt es sich so an! Heute haben wir für den âHeadbangerÂŽs Ballâ von MTV eine Akkustik-Show aufgenommen. 30 Gewinner eines Specials wurden eingeladen, bei den Aufnahmen dabei zu sein, und es lief wirklich gut! BIS AUF einige Sekunden während des Songs âSoakedâ, bei dem ich auf einmal einen totalen Blackout hatte und sämtliche Textzeilen der zweiten Strophe vergaß. Das war ein furchtbares Gefühl, aber ich habe das Ganze noch gerettet, glaube ich. Nach einem ausufernden Abendessen in einem griechischen Restaurant warten wir nun in unseren Hotelzimmern auf den richtigen Auftritt heute Abend.
Im Moment befinde ich mich im Bus auf der erneuten Reise nach Rumänien und ich denke, wir fahren gerade durch Bulgarien. Der gestrige Auftritt war BISHER der beste, das Publikum war total verrückt und kannte jedes einzelne Wort jedes Lieds, sodass ich eigentlich gar nicht mehr singen musste. Eigentlich hätten wir als Vorband âNeedâ aus Athen haben sollen, aber aus irgendeinem Grund, der mir bis jetzt unbekannt ist, haben sie abgesagt. TROTZDEM ist es ziemlich cool, dass der Sänger dieser Band ein alter Evergrey-Fan ist und während unseres gesamten Auftritts neben der Bühne stand und nach dem Song âBlackened Dawnâ von unserem ersten Album rief, den er unbedingt hören wollte. Am Ende unserer Show schaffte er es sogar, mir zu sagen, dass er diesen Song sogar singen würde. Als Kompensation für seinen nicht stattfindenden Auftritt schenkten wir ihm diesen Song und die Chance, ihn zu singen. Mein Gott, er war so glücklich, und die Unterstützung des Publikums war fantastisch!
Heute haben wir unseren ersten freien Tag und werden wohl an einem Fluss halten und dort grillen!
Lest morgen wieder von mir!
â t
Freier Tag (Bulgarien)
Irgendwo auf einem Parkplatz in Bulgarien kamen wir zusammen, um zu grillen.
Eigentlich wollten wir das an einem wunderschönen Flussufer mit Gras und Bäumen machen, doch stattdessen sind wir hier im Nichts gelandet und sehen nur steinigen Boden und Schmutz und Lastwagen, die sich zur Nachtruhe aufgereiht haben. Es gibt keine Elektrizität, daher können wir nicht einmal einen Film ansehen, ein Buch lesen oder etwas anderes⊠Habt ihr das Bild vor euch? Unsere Fahrer mussten ihre vom Gesetz verordnete neunstündige Pause einlegen. Wenigstens konnten wir eine Grillmarinade aus Senf, Ketchup, Jack Daniels, Bier und ein wenig Honig herstellen. So stellte sich dann wenigstens das Essen als richtig gut heraus, als es endlich auf den Grill kam. Mit dem Heulen der streunenden Hundehorden gingen wir im Dunkeln ins Bett und wünschten uns nur noch den Moment herbei, an dem die Motoren wieder laufen würden.
Cluj Napoca:
Heute werden wir schon bald wieder in Rumänien sein, der Name der Stadt lautet Cluj Napoca. Bevor wir alle heute aufwachten, war unser Tourmanager so nett, an uns zu denken: Als er sah, dass uns das Wasser ausgegangen war, sprang er nach draußen und ging Nachschub holen.
Als er zurückkehrte, hatte ihn offensichtlich niemand den Bus verlassen sehen â daher war der Bus schon weg! Er hatte kein Handy dabei, also hatte er keine Chance, irgendjemanden zu erreichen, da er keine unserer Telefonnummern auswendig wusste. Stattdessen musste er sein Büro in Deutschland anrufen, die dann die deutsche Busgesellschaft verständigten, die wiederum die Busfahrer anrief. Zu dieser Zeit war der Bus schon an die 50 Kilometer gefahrenâŠ
Im Moment sind wir deshalb und wegen des hohen Verkehrsaufkommens ziemlich spät dran, also wird die Crew wieder in Teufels Küche kommen â aber genau dafür bezahlen wir sie ja! ;-)
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(English original)
Bucharest:
Back in Romania which has always been a great place for us to play. The audiences are extremely warm and happy to hear some metal and really make you feel welcome. Nothing was different this time. After show a girl came up to us and started talking with certain intentions⊠BUT she looked a bit peculiar and the rumors started flowing that she was a HE. At a certain point I can tell you that 1 person from our crew walked up to her/him and made a full search,,, from now on called â In search of testiclesâ And what did he find? ?? Balls to fill 2 hands : )
I am just sorry that someone didnât find out too late
Larissa:
On every tour you always have one or two shows that are not as good as the others⊠On this tour Larissa, Greece was one of those shows. I think both us and the crowd were a bit tired⊠No real connection or feeling of interaction⊠So letâs put this gig to rest and among the ones we wonât remember the most. Even though a packed house it still didnât fire up them or us. Maybe the 1 hour delay affected the whole as well.
Athens:
Maybe today it will be better⊠at least it feels like it. Today we recorded an acoustic show for MTV Headbangers Ball. 30 special winners were invited to take place in the recording and it went great! EXCEPT for a couple of seconds during the song â Soakedâ where I had a total â brain-freezeâ and forgot all the lyrics for the 2nd verse⊠horrible feeling but I think I managed to save it up again. After a tremendous dinner at a Greek restaurant we are kicking it in our hotel-rooms waiting for the real show.
Now I am in the bus travelling to Romania again and I think we are going through Bulgaria at the moment. The show yesterday was BY FAR the best, the audience was nuts and knew every word to every song, to the point where I really didnât have to sing. We were supposed to have an opening act from Athens called Need but for some reason, that I am still un-aware of, they got cancelled. BUT the cool thing is that the lead-singer for that band is a very old Evergrey fan and he stood during the whole show shouting for a song he wished to hear â âBlackened Dawnâ from our first album. And at the end of the show he managed to tell me that he would even sing it. So as a bit of compensation we offered him the song and the chance to sing it⊠Man he was happy and the audience support was fantastic. Today we have our first day-off and will stop by some river and have a barbecue.
Read me tomorrowâŠ
â t
DAY OFF (Bulgaria)
Somewhere on a parking lot in Bulgaria we gather around a barbecue we bought.
We were intending to have this time at a nice riverside with some grass and trees but instead nothing but rocky ground and dirt, trucks lined up for sleeping. No electricity so no way to watch a movie or do anything, read a book yeah whatever⊠you get the picture? And our drivers needed a law-bound rest for 9 hours
But we managed to make some marinade out off mustard, ketchup, Jack Daniels, Beer and some honey. Actually the food we bought turned out really nice when on the grill. With howling hordes of stray dogs around us we went to bed in the dark and just welcomed the moment when the motors started running again
Cluj Napoca:
So today we will soon be in Romania again and the name of the city is Cluj Napoca. Before we all woke up today our Tour-manager was nice to think of us when he saw that we ran out of water so he decided to run out and buy some.
When he got back apparently no one saw him leave so the bus had left! He didnât have any mobile-phone with him either so there was no chance for him to reach anyone since he know none of our numbers in his head, instead he had to call his office in Germany and they called the bus-company in Germany who finally called the bus-drivers. By that time the bus already travelled 50 kmâŠ
So now we are a bit late also due to traffic so as always the crew will have hell, but hell, thatâs what we pay them for ; )
â t
Evergrey Tourtagebuch – Teil 4
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 30.09.2009 | 0 Kommentare
Sofia:
Heute kamen wir in Sofia, der Hauptstadt von Bulgarien an, wo wir als Co-Headliner gemeinsam mit Cremetory auftraten. Natürlich sorgten logistische Probleme und unsere späte Ankunft durch eine Verzögerung an der serbischen Grenze für viele Probleme mit dem Zeitplan, doch wir traten dann als letzte Band auf.
Den Tage verbrachte ich mit ziemlich vielen Fernsehinterviews mit internationalen Metalsendern, die mehr als zwei Millionen Zuschauer erreichen! Es folgte eine richtig gute Show in einer großen Sporthalle, und gleich nach dieser Show gingen wir auf eine geplante Aftershowparty. Dort sind wir stundenlang mit den Fans herumgehangen, bis uns der Bus an der Bar abholte.
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English version:
Evergrey Tourtagebuch – Teil 3
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 30.09.2009 | 0 Kommentare
Budapest:
Wie ich gestern bereits geschrieben habe, hatten wir einige Probleme mit unserem Tourbus, und bald schon kam ans Licht, dass die Probleme doch etwas schwerwiegender waren, als wir ursprünglich gedacht hatten. So stellte sich heraus, dass wir einige Teile zur Motorkühlung auswechseln mussten. Das bedeutete für uns, dass wir im heißen Budapest festsaßen und in einen gewöhnlichen Reisebus wechseln mussten, der uns zum Treffpunkt brachte.
Der Gig war schließlich ziemlich gut, wenn man von den verdammten Mikrophonproblemen absieht, die leider bis zum siebten Song nicht behoben werden konnten! Das war vielleicht frustrierend! Des Weiteren hatten wir einen unserer jüngsten Fans bei uns auf der Bühne und ließen ihn bei unserem Lied âTill Dagmarâ mitspielen. Muss wirklich beeindruckend sein, mit zehn Jahren vor ein Metalpublikum zu treten und ein langsames Klavierstück zu spielen!
Nach der Show bekamen Jari und ich so viele Stamperl Wodka von jemandem, dass wir total am Ende waren. Als wir dann zu unserem Bus kamen, der inzwischen repariert war, hatte ich die brillante Idee, einen Weitspuckwettbewerb mit Bier zu veranstalten. Das Ganze lief wie folgt ab: Wir saßen uns an einem Tisch gegenüber und die Aufgabe war es, so viel Bier wie möglich in den Mund des jeweils anderen zu spucken â lustig, oder? Unter uns: An all dem ist natürlich ausschließlich der Wodka schuld!
Bis hoffentlich bald
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English version:
Chaoswave · Evergrey · Live · Tour-TagebuchEvergrey Tourtagebuch – Teil 2
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 30.09.2009 | 0 Kommentare
Der erste Tag auf Tour und das Aufwachen mit richtig fiesen Kopfschmerzen machte das Ganze zu einem schlechten Tag, was natürlich selbst verschuldet war.
Ich kroch gerade die Stufen des Tourbusses hinunter und machte mich auf die Suche nach Medikamenten, da traf ich auf dem Weg unseren Tourmanager, der rein, frisch und wie eine 13-jährige Jungfrau aussah. Das machte mich wirklich neidisch und fast hoffnugnslos, noch irgendein Heilmittel für meine Kopfschmerzen zu finden, die sich ungefähr so anfühlten wie ein Hammer, der sich seinen Weg direkt durch meine Stirn bohrt.
Glücklicherweise fand ich meine Rettung im Kühlschrank im unteren Stockwerk â in Form dessen, was Roope von Children Of Bodom âEin Siegerfrühstückâ nennt: Bier!
Während das kühle, sprudelnde Getränk meine Kehle hinabfluss, nahmen wir unseren Tour-Support Chaoswave an Bord und machten uns auf den Weg zum âMatrixâ in Bochum. Die Vorverkäufe für die Show heute Abend sind wirklich gut gelaufen und wir hoffen auch auf einige Besucher an der Abendkasse â das wäre ein wirklich toller Start für die kommende Tour!
Nacktbilder verschiedenster Leute kommen dann morgen!
Bis bald also â ist schon spät, bin so verkatert…
Viele Grüße von eurem Tom!
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English original:
Chaoswave · Evergrey · Live · Tour-TagebuchEvergrey Tourtagebuch â Teil 1
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 25.09.2009 | 0 Kommentare
Der zweite Tag der Tour, nach einer tollen Nacht in Bochum. Das Land: Tschechien. Die Stadt: Prag. Große Erwartungen gibt es für den Gig heute nicht, wir haben noch nie hiern gespielt. Aber nach zwei Mal Masters Of Rock Festival wissen wir, dass das Publikum hier sehr enthusiastisch ist. Zum Glück ist auch der Kater, der gestern noch so präsent war, heute von meinem kaputten Körper gewichen, so dass ich mit Keyborder Rikard Richtung Zentrum wandern konnte. Eigentlich wollten wir alle gehen, aber schon 20 Meter nach der Halle hatten wir drei von den anderen an eine Bar verloren. Sie sah sehr einladend aus.
Rikard und ich zogen also los und fragten nach einer Stunde mal jemanden, ob wir vielleicht in die falsche Richtung wanderten. Nein, wir seien richtig, bräuchten aber nochmal 40 Minuten. Das war frustrierend, denn eigentlich wollten wir schon längst da sein â die Suche nach einer Bar wurde also dringender.
Endlich haben wir dann doch die typische Architektur von Prag gefunden, einen Ort zu sitzen und Bier bestellen. Kaum saßen wir, kommt eine SMS von unserer Technik, dass der Soundcheck in weniger als 15 Minuten beginnen würde. Also: aufstehen und eine Bahn suchen.
Es stehen ein paar Meet & Greets an, ebenso ein paar Interviews mit TV-Sendern. Wir sollen unser Equipment zeigen.
Die Show selber wird dann sogar noch besser als die in Bochum, auch wenn in Bochum etwas mehr Leute waren. Hier scheint die Meute aber richtig ausgehungert nach Evergrey-Material zu sein.
Jetzt ist der Morgen danach und wir haben die üblichen Bus-Probleme hinter uns. Es müssen Teile getauscht werden, der Kühler ist überhitzt, Autobahnen wurden dichtgemacht ⊠nichts ungewöhnliches, aber es nervt. Heute werden wir dann auch ein paar Charaktere aus DIE SOPRANOS darstellen und von unserem ungarischen Promoter unser Geld verlangen, bevor wir den Load-In machen. Aber als wir das letzte Mal in Ungarn gespielt haben hat ja auch alles gut funktioniert und es sind wieder die gleichen Leute. Wir werden also hoffentlich nicht mehr als einen Kiefer und ein Bein brechen müssen um zu bekommen, wofür wir hier sind.
Hoffentlich bis morgen!
Bar · Bier · Evergrey · Kater · Prag · Tour-Tagebuch · Tschechien · UngarnStatic-X Tourtagebuch: Chapter 6
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 06.07.2009 | 0 Kommentare
Das Ende naht! Heute war die letzte Show in Deutschland und es kommt überhaupt nur noch ein Konzert, bevor es in die USA zurückgeht.
Es war eine tolle Tour und die heutige Show war die Besten. Tera erholt sich von ihrem Bienenstich und war für ein paar Songs auf der Bühne. Ich finde es immer noch unglaublich, wie viele Fans wir hier haben. Wir haben sogar eine Signing-Session nach der Show eingelegt und ein paar unserer betrunkenen Fans getroffen. Sehr unterhaltsam!
Jetzt werden wir uns nackt machen und uns unters Volk mischen. Fertig⊠los! »
Konzert · Live · Static-X · Tour-TagebuchGraspop Finale â METAL HAMMER fährt heim
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 29.06.2009 | 0 Kommentare
Hallo Autobahn, hallo Roadkill, hallo ihr geistig Dabeiseienden.
Das Graspop Metal Meeting ist vorbei. Schön war es. Und es ist so furchtbar viel auch gar nicht mehr passiert. Epica trieben uns mit Geträller zum Bus zurück, für den Abend vortanken, Children Of Bodom waren gewohnt gut â und hatten mehr Fans wartend, als überhaupt bei Karma To Burn waren.
Marilyn Manson haben Warmaster Flo und euer Geschichten-Onkel beim Trüffelschweinen nur aus den Ohrenwinkeln gehört. Show sah langweilig aus, Songs waren immer dann gut, wenn sie nicht von den letzten beiden Alben waren. Also viel zu selten. Viel schlimmer fanden wir aber, dass es nirgendwo auf dem Gelände mehr Baguettes gab. Alle alle. Also haben wir das komplette Gelände durchgepflügt, Marilyn Manson immer über die Schulter plärrend, und wurden final bei einer Art Pita-Stand fündig. Der hatte zwar keine Baguettes, dafür aber anderen Kram, der nicht frittiert war. Wow.
Über alles weitere bleibe mal der löchrige Mantel des Schweigens gebreitet. Letzter Abend halt. Nach getaner Arbeit mal relaxt anstoßen, âhallo du auch hier und eigentlich auch schon wieder tschüssâ â und irgendwann ins Bett.
Heute? Müde, leidlich fit, Meilenfresse während der mindestens neunstündigen Fahrt im Panzer nach München.
Schön war es trotzdem alles. Und nächstes Jahr sind wir wieder am Start â ihr hoffentlich auch. In Persona auf dem Festival, in Avatar im Blog.
Danke für die Aufmerksamkeit. Der Blog gehört nun euch und eueren Berichten.
MAXIMUM GRÜSSE
Abschied · Festival · Graspop · Tour-TagebuchGraspop Style Blog: Taschen-Special zum fetten Stoner Rock
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 28.06.2009 | 3 Kommentare
Meine Lieben,
es wird Zeit, dass ihr etwas über die grausame Wahrheit im Anzeigen-Markt erfahrt: mit Metal lässt sich wenig Geld verdienen.
So, jetzt ist es raus.
Und wo steckt Geld drin? Zum Beispiel in Mode. Also sorgen will doch mal gemeinsam dafür, dass etwas Geld reinkommen könnte (hallo potenzielle Anzeigenkunden) â denn Style gibt es natürlich auch in Rock und Metal.
Bei Karma To Burn gab zum Beispiel waren mehr unterschiedliche Taschen und Rücksäcke zu bewundern, als bei einer Neueröffnung von Zara. Glaubt ihr nicht? Hier eine kurzweilige kleine Auswahl:
- Stoner Rock Tasche 3
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