Die Einträge der Rubrik: 'Volbeat'
Wacken 2012: Volbeat und Mercyful Fate… in meiner Unterhose
Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 03.08.2012 | 2 Kommentare
Woopa-Woopa-Woopy-Woopy! Volbeat sind am Start und feiern mit den Wacken-Fans die „Night To Remember“ am Donnerstag. Naaaaa gut, verglichen mit Ozzy Osbourne, Heaven & Hell oder Iron Maiden, die in den letzten Jahren an eben der Stelle spielten, sind Volbeat schon eine Nummer kleiner. Aber der Auftritt macht die Show!
Immerhin spielen Volbeat exklusiv auf dem Wacken Open Air 2012 – die Sache wird aber noch fetter. Michael Poulsen und Co haben namhafte Gastmusiker mit dabei. Hank Shermann von Mercyful Fate leistet schon seit einiger Zeit Aushilfe an der Gitarre. Jetzt stöpselt auch noch Kollege Michael Denner seine Axt ein und rockt das Festival. Beim selben Song mit dabei: Mille von Kreator, der mit wunderbar hasserfülltem Gekreische allen Feuer unterm Hintern macht. Später besucht auch noch Barney von Napalm Death die Bühne – also halt doch eine Night To Remember.
Im METAL HAMMER-Camp wird danach noch die Nacht zum Tag gemacht. Statt der großen METAL HAMMER-Party feiern wir quasi privat mit mehr Hülsen, Cidre und anderen Spaßgetränken, als mancher Mensch verträgt. Zur unvergesslichen Nacht wird die Feier dank des unendlich lustigen Spiels, hinter jeden Satz „…in meiner Unterhose“ zu hängen. Aber vielleicht muss man dabei gewesen sein.
Und mit euch feiern wir heute, am Freitag weiter. Endstille und Sacred Reich haben die Hauptbühne bereits entweiht. Spannend wird´s später noch unter anderem bei Dimmu Borgir mit Live-Orchester. In meiner Unterhose.
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Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 25.06.2011 | 0 Kommentare
Wir blicken zurück auf den restlichen Graspop-Freitag und liefern die ersten Eindrücke vom Samstag!
Wie geil war das denn? Bei Foreigner kam ein Regenguss herunter, wie ihn das Graspop noch nicht gesehen hat. Aber: Nicht nur die alten Herren auf der Bühne haben ohne mit der Wimper zu zucken pitschnass weitergezockt. Auch das Publikum ist ohne Wenn und Aber mitgegangen. Bei ‘I Wanna Know What Love Is’ lagen sich beinharte Metaller und Metalcore-Kids singend in den Armen – ganz großes Kino, und die beste Band des Freitags. Und das in dem Alter!
Journey waren zumindest nicht viel uncooler. Mit ‘Separate Ways’ gings direkt los, im Verlauf folgte Hit und Hit, nicht nur die METAL HAMMER-Mannschaft war begeistert. Trotzdem: Bei Foreigner ging mehr. Wer hätte damit gerechnet? Ich nicht…
Außerdem entdeckt Frank seine dunkle Seite. Gemeinsam mit Jakob guckt er sich die stinkenden Watain an. „Dein einzig gute Black Metal-Band!“ Dagegen kocht während des Korn-Konzerts der Hass bei so manchem Kollegen hoch. „Die überbewerteste Band aller Zeiten. Und was soll das eigentlich mit dem Dudelsack?“ Fragen, die auf die Schnelle nicht zu klären sind.
Die Laune steigt jedoch, als Leimsen endlich mit den Essensmarken auftaucht. Unfritiertes Catering! Ob unsere Mägen das noch gewohnt sind und vertragen? Mit Sicherheit besser als die in der Graspop-Sonne (da schien sie noch…) gegarten Austern, die hier für ein paar Euronen angeboten werden.
Eine ungeile Erfahrung musste Leimsen dann jedoch gleich The Damned Things machen. Die wurden wegen technischer Probleme total verheizt. Kein Gesang, keine Drums, keine P.A., schöne Scheiße alles. Tut um so mehr weh, da ICONOCLAST für ihn mindestens das Album des Jahres ist. Better luck next time.
Iced Earth regeln dafür. Phänomenal, wie das halbe Zelt „Barlow! Barlow!“ skandiert und der sich mit beeindruckender Kraft in der Stimme durch die ‘Something Wicked’-Trilogie schreit. Der Nachfolger wird sich warm anziehen müssen. Gänsehaut! Wenn auch nicht ganz so viel wie bei Foreigner. Ich werde alt…
Soviel von mir, ich übergebe mich an Kollegen Küppers:
Guten Morgen Graspop? Von wegen, Jakob kommt mit betretener Mine in den Frühstücksraum. „Wasn los?“ „Scheisse, Ozzy hat abgesagt“. Tatsächlich, scheisse. Da hat der ein oder andere Teilnehmer der Reisegruppe den Kaffee schon vor dem ersten Schluck auf. Den „Wickler Man“ hat es besonders hart getroffen. „Ach scheisse, Ozzy wollte ich schon immer mal knipsen“. Das Ersatzprogramm: Judas Priest „Special Set“ mit Laser Show und „Belgiens Finest“ Channel Zero. Abwarten und Tee trinken, heißt die Devise.
Der gestrige Abend in Kurzform: Loaded durchwachsen, Parkway Drive regeln total, Volbeat waren vielleicht etwas zu routiniert (Einspruch! Super stimmungsvoller Gig, bei dem es so voll vor der Bühne war wie den ganzen Tag nicht mehr – Sebastian), bei Watain riecht es nicht ganz so streng wie erwartet und die Scorpions… waren die Scorpions.
Eine von vielen Thesen: Klaus Meine ist der Vater von Doro Pesch. Man vergleiche nur die Ansagen. Das restliche Abendprogramm gestaltete sich mit dem Rekordversuch „Wie viele Menschen kriege ich auf einen Balkon“ als durchweg unterhaltsam, aber mit gesittetem Ausgang. Wir sind ja zum arbeiten hier.
Und deshalb: auf in die zu erwartende Schlammschlacht!
Tom Küppers
Das ist doch Kommerz!
Metal im Alltag | Autor: Iron Anz | 02.04.2011 | 4 Kommentare
In Hamburg war dieser 2. April heute der wärmste 2. April seit Beginn der Wetteraugzeichnungen im Jahr 1981. Und manchmal kommt es mir ernsthaft so vor, als ob viele meiner “fellow metalheads” in Diskussionen über Bands und Alben auch etwas zuviel Sonne in die zerebrale Hemisphäre bekommen haben. Eines ist klar: Es gelten ein Leben lang zwei Direktiven: Ersten, Metal ist nicht alles, es ist das Einzige. Und Zweitens: If you’re not into Maiden, you are not my friend. So weit, so richtig. Doch ganz oft schießt so mancher selbsternannter Szenewächter doch stark über Ziel hinaus.
Grabhügelpenetration · Hamburg · iron maiden · IronAnz · Kommerz · Mehrwertsteuer · METAL HAMMER · Metal Hammer Blog · Metallica · Sonne · Underground · Untrve Fickpuppe · VolbeatWacken Samstag, Rückfahrt und Party im einzigen Matschloch
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 02.08.2009 | 1 Kommentar
Oh ihr besten Mit-Meilenfresser,
Autobahnen können alles. Da kommt man wenigstens vorwärts. Und dass jetzt kein Klugscheißer da draußen denkt „dazu sind sie ja auch gemacht“! Es gibt nämlich einen Hintergrund für die Freude an Autobahnen. Wir haben nämlich gestern den Loser-Abschied überhaupt vom Gelände gemacht.
Wie jedes Jahr war ca. 2.30h als Abfahrtzeit angeplant, damit wir über Nacht die Odyssee nach München einigermaßen gut hinter uns bringen können. Also schön alle in den Bus, Abfahrt, zehn Meter weit gekommen und in der einen noch übrigens Matschkuhle des Geländes festgefahren. Toll. Aber es kommt ja bald ein Tracktor, der uns rauszieht. Schade nur, dass der erst 4h Stunden später kommt. Wir sitzen also allesamt im Bus hören lautstark Monster Magnet und versuchen uns über die Tatsache hinweg zu trösten, dass wir jegliche Abschlussparty haben sausen lassen, um jetzt im Bus im Matsch zu sitzen und auf einen Traktor zu warten. Hat natürlich auch zur Folge, dass wir heute erst mitten in der Nacht in München ankommen werden. Yeah!
Dafür gab es gestern noch viele nette Interviews und gute bis großartige Konzerte. Machine Head haben z.B. trotz eher halbstarkem Anfang bald ganz schön geregelt und waren mehrfach so laut wie In Flames. Die zu erwarteten alten und neueren Klassiker waren natürlich alle dabei.
Volbeat haben ebenfalls zur großen Party geladen, die bei bestem Wetter und einem seit Tagen feierfreudigen Publikum bestens ankommt. Michael Poulsen hat wie immer alles im Griff, kommt aber in den Augen mancher Mit-Feierer nicht an die überragende Leistung von Heaven Shall Burn ran. Die sind auf jeden Fall die Gewinner auf der großen Bühne und küren sich mit einem fetten Set gleich selbst. Circle Pits laufen um jeden Stand und Aufbau vor der Bühne während ‘Endzeit’, ‘Voice Of Voiceless’ und all die dicken Brecher die Schädel wackeln lassen.
Gut, dass er zur Abwechslung ja auch noch Mittelalter-Spaß wie In Extremo, Subwy To Sally und Turisas gibt, Comic-Unterhaltung via Gwar und so weiter und so weiter. Aber das lest ihr alles bald im ganz großen Bericht der nächsten METAL HAMMER Ausgabe. Der muss nämlich morgen in aller Eile zusammengeschraubt werden, weshalb auch schon jetzt im wackelnden Bus die ganze Zeit die Rechner flirren. Texte vorschreiben, Bilder bearbeiten, so viel wie möglich schon zum Design nach München schicken.
Rock’n’Roll war irgendwie auch mal anders. Aber dann würdet ihr den Bericht auch erst deutlich später lesen…
Bilder und viele Video-Interviews gibt es aber schon in den nächsten Tagen auf www.metal-hammer.de.
Schön dass ihr via Blog dabei wart – wir sehen uns auf den nächsten Festivals!
MAXIMUM GRÜSSE im Namen der ganzen Redaktion!
Bericht · Blog · Festival · Heaven Shall Burn · Machine Head · Matsch · Volbeat · WackenRock am Ring Blog: Trocken, zweisam, cheers
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 06.06.2009 | 3 Kommentare
Rock’n’Roll-Baggage, es ist viel passiert.
Das Wichtigste: um 17.30 hat der verdammte Regen aufgehört. Es ist zwar immer noch kalt wie die Pest, aber trocken. Solche schicke Kleidungserfindungen sind also überflüssig geworden – außer sie halten vielleicht warm:
Als es noch vom Himmel kam, war schon ex. Guns N’Roses-Bassist Duff McKagan mit seiner Band Loaded zur Autogrammstunde am Stand. Der Andrang hielt sich in Grenzen, doch der alte Medien-Profi hat einen feinen Job gemacht und sich gleich einen METAL HAMMER Hoodie erbeten. Guten Geschmack hat er also auch.
Später schauten dann gleich Trivium vorbei, um Unterschriften zu verteilen – und, um für euch Onliner-Leser ein Video-Interview zu geben. Und dabei hat Sänger Matt Heafy, halb schlotternd vor Kälte, ein paar ausgesprochen interessante Dinge über ein neues Album verraten, das in gar nicht allzu ferner Zukunft erscheinen soll. »
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