Die Einträge der Rubrik: 'Wacken'
Wacken 2012: Mit der Metal-Bibel durchs Dorf
Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 31.07.2012 | 0 Kommentare
Die nimmermüden Jungspunde unter der METAL HAMMER-Vorhut wagen sich bereits am Dienstag mitten in die Wacken-City. Menschen gucken, letzte Reserven einkaufen und, naja, ein oder drei Wegbier waren die ach so naiven Vorstellungen. Doch alles kam anders.
Wir wurden bekehrt!
Überraschenderweise war nur wenig los in Wacken-City – aber klar, ist ja erst Dienstag. Und so scheint jeder Zehnte in Wacken Bibel zu verteilen. Aber nicht irgendwelche Bibeln – Metal-Bibeln! Wer dabei jetzt an die aktuelle METAL HAMMER-Ausgabe dachte, bekommt im Geiste ein Bier ausgegeben. Die liegt aber nach wie vor im Edeka.
Die Metal-Bibel ist tatsächlich eine Ausgabe des Neuen Testaments, angereichert mit Infos zu gläubigen Metal-Heads wie Dave Ellefson (Megadeth) und Nicko McBrain (Iron Maiden) und hippen Lebens-Tipps wie „Mach mich frei von der macht des Alkohols“. Brauchen wir dringend, danke.
Sehr bacon auch Metal-Bibel-Verteilerin Anne, die auf die Frage, ob sie denn Metallerin ist, freimütig erzählt: „Nee, das nicht. Obwohl, naja – Jesus wurde ja mit Metall-Nägeln ans Kreuz geschlagen.“ Gott mit uns!
Auf dem Heimweg lernen wir unsere liebsten Passagen aus der Metal-Bibel auswendig („Jesus, ich komme zu dir mit meinem Alkoholmissbrauch. Gib mir Kraft, Schnaps, Bier und Wein jetzt wegzukippen. Ich breche heute mit meiner Abhängigkeit.“) und befördern Prakti Vince zum Bratmaxen. Fleisch und Chaos – so kann das mal weitergehen! Muss es auch, denn: In zwei Tagen ist erst der erste Tag!
Noch mehr Fotos aus dem Dorf findet ihr in unserer Bildergalerie.
Bibel · Dorf · Festival · Glauben · Grillen · Wacken · Wacken Open AirDer Leder-Hund verschwartet beim Wacken Conan mit einem Schinken
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 06.08.2011 | 1 Kommentar
Der METAL HAMMER-Flug ist vorbei – schön war es. Wacken von oben zu sehen hat wirklich was. Wenn es dann auch noch Jägermeister gereicht gibt, sagen auch wir nicht nein. Nein nur zu Ballermann-Singspielchen, die auch diverse Meter über dem Acker nicht schön sind.
Zurück auf dem Boden ruft der Stand, während Dir en Grey den Soundtrack zum Fußmarsch beisteuern. Wirkt etwas deplatziert vor dem eher traditionellen Publikum, aber es ist schlicht und ergreifend unglaublich, was der kleine Sänger da aus sich herausholt.
Am Stand schauen dann nicht nur Leser vorbei, sondern auch Conan. Kurz drauf eine Fanine mit einem Stoffschinken und einer Hunde-Leder-Maske. Dass Conan und sie sich wresteln mussten, versteht sich. Im Hintergrund röchelten weiter Dir en Grey – das WOA kann manchmal ganz schön surreal sein.
Surreal, aber schön!
Also: weiter geht’s.
Conan · Schinken · Wacken · WahnWacken 2011 lockt Diebe, Philosophen, und die besten Fans der Welt
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 06.08.2011 | 0 Kommentare
Liebes Tagebuch, der letzte Tag Wacken-Wahnsinn hat begonnen – und zwar ganz hervorragend. Denn: Kaffee. Und eine Banane. Breakfast for winners? Aber sicher. War nach gestern aber auch nötig, denn wir haben schwer gearbeitet, wie der leere Kühlschrank beweist. Da muss der örtliche Edeka, in dem es gestern zur Vorab-Belohnung für eigene Großtaten schon ein Eis gab, wohl nachher für Nachschub herhalten.
Was ist passiert?
Wie Facebook-Leser schon seit gestern wissen, hat einer von uns gestern bei Judas Priest geweint. Und das nicht, weil bei ‘Painkiller’ vielleicht ein Gesangs-Halbton im noch hörbaren Bereich war, sondern weil es so schön war. Schlimm, wer das nicht sehen konnte, sondern Standdienst gemacht hat. Aber: der METAL HAMMER-Stand ist sowieso der wichtigste Platz am Ort. Man hört alle Bands, hat es nicht weit zur Pissrinne, trifft Conan – und nebenher noch ein paar kesse Redakteure mit tiefgehenden Fragen und ambitionierten Job-Ideen.
Eine der tiefschürfenden Fragen hatten Katrin und Tobias während des unfassbar geilen Auftritts von Heaven Shall Burn. „Bei solchen Songs fällt einem wieder ein, wie geil Metal ist!“ freut sich Katrin. Tobias, mindestens drei Monate älter, weiser, zynischer, sieht das anders: „ Nein. Bei solchen Songs fällt einem wieder ein, wie geil Metal sein KANN.“ Liebes Tagebuch, mein anderes Ego ist ein Besserwisser.
Zurück am Stand gab es diversen Unsinn zu erledigen. Erstmal mussten natürlich alle möglichen Fragen verarztet werden und erklärt werden, warum die Böhsen Onkelz kein Metal sind. Gut oder schlecht ist eine komplett andere Diskussion, aber Metal sind sie nicht. Rock halt. Was eine Diskussion. Gut, dass sie damit endete, dass die Freundin des irgendwie nach Christoph Daum aussehenden Mannes irgendwann erklärte, dass sie schon zu Kyuss Lives! mitkommen würde. Fand Tobi gut und hat sie mit Tanzen genommen. Christoph und unser herzensbester Forums-Moderator ASPePeX kamen auch mit. Nach zehn Minuten waren sie und Daum wieder weg, nach 20 wollte ASPe dann doch lieber zu Triptykon. Also: rüber.
Voll finster isses gewesen. Schweeeeeer, langsam, finster. Einer unserer beiden Protagonisten fand es total toll, Tobi war es nicht. Sound super, Druck super, irgendwie leider langweilig. Aber das ist bei einem solchen Thema auch schlicht Geschmackssache.
Party am METAL HAMMER-Bus überspringen wir, es gibt vor allem Erinnerungen an Hardcore, Slayer, Slayer, Slayer, Emo für die Mädchen, Slayer und jetzt leere Flaschen.
Zum Frühstückskaffee versuchen dann alle wieder fit auszusehen. Bis Bembers schon viel zu früh mit schweren Fragen kommt. „Wie nennt man eigentlich einen weiblichen Metal-Fan?“ Also, ja, ähm – hm. Fanine fand er nicht so überzeugend und entschied sich für „sie war ein nettes Metal-Ding.“ Kann es sein, dass die Erfinder vom Metal damals einfach nicht an Frauen gedacht haben?
Und die Beschissenen Nachrichten? Die haben die anderen. Spiegel zum Beispiel. Die berichten nämlich davon, dass hier auf dem Gelände schon drei Diebesbanden geschnappt wurden, die nachts Laptops, Kameras etc aus den Zelten klauen. Arschlöcher. Also, die Diebe.
Der nächste Höhepunkt des Tages steht übrigens auch schon, denn um 14:30 haben wir einen Termin mit dem Jägermeister-Adler, äh Hirsch, fliegend – naja ihr wisst schon: der Hochstand, mit dem man hochgezogen wird um weit über dem Gelände Schnaps zu trinken. Was für ein schönes Konzept. Wir erzählen nachher mehr davon.
Böhse Onkelz · Diebe · Fans · Festival · Judas Priest · Kyuss · WackenCamp-Ground-Wahn, Morbid Angel – und kacken in Wacken
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 05.08.2011 | 0 Kommentare
Kennt ihr das eigentlich, dieses seltsame Phänomen, dass Festival-Gespräche von Jungs irgendwann unweigerlich auf das Thema „kacken“ kommen. So geschehen auch im METAL HAMMER-Bus. Leimsen, Bembers, Wecki und Tobi sitzen und geben vor, zu arbeiten. Wie das Thema plötzlich aufkommt, ist niemandem wirklich klar, aber es fallen die Worte „Tiefspülung“ und „Flachspülung“. Wecki und Bembers scheinen sich zu verstehen, Tobi fragt nach – und lernt. Um dem intellektuellen Diskurs etwas beizusteuern, erzählt er dafür von den japanischen Klospülungen, die nach dem Geschäft die Ritze sauberspülen, bevor man sich abtrocknet. Bembers nimmt den Ball auf und erinnert sich daran, wie er auf einem französischen Rastplatzklo mal beinahe von der Spülung erwischt und für immer verschollen wäre. So blieben zum Glück nur die Kippen und sein Feuer auf der Strecke. Irgendwann schaut Leimsen angewidert von seinem Rechner hoch. „Ey, was für Themen habt ihr eigentlich?“
Hm.
Wacken?
Reicht das als Begründung für Nonsense-Gespräche?
Nach dem netten Thema ging es natürlich aufs Gelände. Suicidal Motherfukkin Tendencies! Fett. ‘War Inside My Head’ kommt halt immer gut, Subliminaly’ ebenso. Aschließend das vielleicht lustigste Interview des Festivals: Die Excrementory Grindfuckers sind am Bus, setzen sich schön ins Grün und beschweren sich, dass es nach Urin riecht. So ist’s recht.
Auf dem Campground haben wir uns von Bembers die WOA-Welt erklären lassen. Oder besser: wir haben ihn, wann immer etwas unverständlich wirkte, geschickt um es herauszufinden. Macht euch auf mächtig einblicksame Videos gespannt, denn die Camping-Welt kann einiges. Zum Beispiel einen Kicker im Grünen. Wir haben glorreich 6:1 und 6:1 verloren. Shit. Aber: Spaß hat es gemacht.
Und wie viel Spaß verstehen Morbid Angel? Ist ja schon mächtig böse, was sie so machen. Aber: die sind lustig. Erst ein längeres Interview zum Album und zu heißen Autos, dann ein kleines Humor-Special, das ihr natürlich bald auf metal-hammer.de sehen werdet.
Und während aktuell weiter die Sonne lecker brötzelt, spielen As I Lay Dying einen gewohnt ultrafetten Gig – und es folgt noch so einiges. Wacken-Samstag in full effect!
PS: Falls euch eine Frisbee beim Wacken mal den Plastik-Eimer aus der Hand schießen sollte, mit ihr gerade Wasser holen wollt, um die Dreck- und Bierflecken aus der Jeans zu waschen: macht euch nichts draus ;-)
Bembers · Camping · Festival · Humor · Morbid Angel · Unsinn · WackenWacken: das Schlimmste ist, wenn das Bier alle und das Licht aus ist
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 05.08.2011 | 0 Kommentare
Heute morgen. Aus der Koje gepellt. Da links steht etwas. „Oh es ist eine Flasche Hanf-Met.“ Guten Morgen Wacken. Der brummende Schädel grüßt. Da hat die METAL HAMMER-Party ganze Arbeit geleistet im Kopf kaputt machen. Der Anfang war etwas rumpeliger als die letzten Jahre, die Einleitung von Freund Bembers ist von manchen ungeduldigen Fans missverstanden worden. Sie wollten unsere Feier – und haben sie danach natürlich auch bekommen. Ganz im Zeichen von traditionellem Metal und Rock, war ‘Davidian’ von Machine Head der härteste Song, Journey der softeste – und DJ Iron Anz war im Himmel.
Und dann geschah es.
Eine Hiobsbotschaft.
„Das Bier ist alle.“
Wir verzweifelt, als die zweite schlimme Nachricht kam. Der Sound geht aus, das Licht auf der Bühne auch. Party is over – wir haben wohl zu lange gefeiert. Fuck. Also: Zapfe zurückschleppen, woanders weiter metern und irgendwann in eine Koje fallen.
Eben dann tatsächlich geduscht, muss man ja 1x pro Festival, und zum METAL HAMMER Hauptquartier zurück gegangen. Auf dem Weg dahin ertönt schon lauter Metal. Wer krawallt denn jetzt schon? Umme Ecke gebogen: die Musik ist von uns. War ja klar.
Aber: es gibt auch Leute, die schon arbeiten. Wecki z.B. tippt vorbildlich seine Texte zusammen und ist immer noch außer sich: „Helloween gestern war ja mal gar nichts. Gleich drauf dann Blind Guardian. Das war schon eine ganz andere Ansage. Richtig tight.“
Tight war übrigens auch die Begleit-Band von Ozzy. Das Gus G. Gitarrensolo war zwar prinzipiell erstmal überflüssig, wurde aber anscheinend benötigt. Denn eigentlich war er fertig, als er nochmal machte. Und nochmal. Vielleicht brauchte Ozzy eine kleine Verschnaufpause? Hatte sich ja ordentlich ins Zeug gelegt und für seine Verhältnisse vorgelegt. Die Fan-Begeisterung wie immer zweigeteilt: die einen sagen „sollte aufhören“, die anderen fanden es super.
Und jetzt? Frühstück. Wir haben noch Toast.
Bier · Festival · Party · WackenVerspäteter Schock: Tödlicher Autounfall auf wem Weg zum Wacken
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 04.08.2011 | 0 Kommentare
Nachdem unser Nichtfreund Petrus Regen und Regen und Regen auf den Wackenacker schickte hatte, hatte sein Chef wohl ein Einsehen und befreite ihn temporär von seinem Job. Ergo: Sonne. Sehr geil. Gernot und Tobi nutzen das sofort, um die METAL HAMMER Variante vom Metal-Urlaub mit Bespaßung zu bauen: ein großer Holzrahmen wird zusammengeschraubt mit dem großen „Big Four“-Titel drauf. Die Köpfe von Kerry King und Dave Mustaine sind ausgeschnitten, damit man seinen eigenen durchstecken und sich fotografieren kann. Klingt trashig, ist lustig. Finden wir und finden unsere Standbesucher.
Gleich zurück am Bus ist ein Hallo mit weiteren Kollegen gesetzt: Andreas Schöwe grüßt und hat schlechte Nachrichten für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: auf dem Weg zum WOA hat es für eine kleine Reisegruppe ein schlimmes Ende gegeben. Ein LKW-Fahrer übersah die Gruppe, fuhr hinein, es gab diverse schwer Verletzte und eine Tote. Das haben tatsächlich noch nicht alle gewusst. Ein tragischer Schatten, der sich über die Vorfreude auf die METAL HAMMER-Party legt.
Sollen wir jetzt noch über den Auftritt von Helloween erzählen? Die Show von Avantasia? Das großartige Handbrot auf dem Wackinger-Areal? Die Show von Blind Guardian? Nicht wirklich.
Mehr vom Metal im nächsten Update!
Festival · tote · Unfall · WackenWacken-Wahnsinn auf der Autobahn – Stauschilder mit Schädel
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 04.08.2011 | 0 Kommentare
Während der Hauptteil der METAL HAMMER-Crew schon längst im Holy Wacken-Land Flachwitze reißt, ist Reisegruppe Teil 2 erst Donnerstag in aller Frühe aus Berlin losgestartet. Prima durchgekommen, bis kurz vor Wacken ein Stauschild auftauchte. Im Regen natürlich. Aber es sagte einen „Wacken-Stau“ an und ward vom Schädel gekrönt. So muss das!
Stau war dann zum Glück kaum, so dass wir Herren und Damen volley zur Leser-Treffung an den Stand rauschen konnten. Begleitet von Skyline, die mit Doro grad ‘All We Are’ spielten, gingen die ersten Biere auf – ein großes Hallo mit selten gesehenen Schreiber-Kollegen und Forums-Admins. Schön.
Einer fehlte aber: Björn. Der war bei Kvelertak. „Super! Schlechter Sound, aber richtig geil räudig. Hat Spaß gemacht,“ erzählte er nach der Rückkehr zum Bus.
Der Bus. Dreh- und Angelpunkt der METAL HAMMER-Aktivitäten beim WOA. Tom Küppers ist auch da und verteidigt eisern seine Strongbow-Dosen im Kühlschrank. Tobi: „Sind das deine?“ Tom: „Finger weg.“ Fünf Minuten später geht Carmen ran. Tobias: „Sind dem Tom seine.“ Stimme aus dem Off: „Als Frau kriegste sischa eine.“ Carmen herzallerliebst: „Tom, sind das deine Stronbow-Dosen.“ Tom: „Finger weg!“ Wir kriegen schon noch welche…
Egal, gibt ja noch den Sandwich-Maker im Bus. Tobi findet ein altes, vergessenes Sandwich drin. Thomas weiß mehr: „Ich glaube, das vergessene Sandwich hat einfach jemand im Toaster vergessen.“ Falls ihr auch Fragen zur Welt habt: gemeinsam kriegen wir sie beantwortet.
Und jetzte? Jetzte wird Bier getrunken, ein paar Interviews gemacht und nachher große, alljährliche METAL HAMMER-Party auf der WET-Bühne gefeiert! Feeeett!!!
Festival · Kvelertak · WackenWillkommen in Wacken
Unterwegs an der Front | Autor: Sebastian | 03.08.2011 | 1 Kommentar
Unfassbar: Das Festival geht offiziell erst morgen los – und dennoch ist der Wacken-Acker seit Montag von den ersten Feierwütigen besetzt. Alles Spinner. Und METAL HAMMER ist mittendrin.
Okay, nicht seit Montag. Gestern Abend ging es los, Bierchen, Flachwitze und Musik im Gepäck. Die Bordcrew: Leimsen, Wecki,, Anzo, Schnabel, Prakti David, Frollein Riedl, Björn, Tom Küppers, Fotomann Peter und der fränkische Comedy-Metaller Bembers. Und wie vertreibt man sich die Fahrt als Web-2.0-Journalist? Mit einem iPad – und der genialen Kicker-App!
Nicht so richtig ausgeschlafen kommt die METAL HAMMER-Mannschaft dann auch mal an. Und schon ruft die Arbeit: Unser Camp will aufgebaut werden. In den nächsten Tagen stehen hier Interviews, Metal-Quizzund Grill-Sessions an. Alles wie immer also.
Die ersten Bands spielen auch schon. Auf der WET.Stage geben sich die Metal Battle-Gewinner die Äxte in die Hand. Die süddeutschen Jung-Thrasher Dust Bolt machen schon gut Stimmung.
Wir halten euch weiter auf dem Laufenden, was der Acker so zu bieten hat. Maximum Wacken!
Bembers · Bier · Busfahrt · Dust Bold · iPad · Kicker · Wacken · Wacken Metal Battle · Wacken Open AirMetal, Toast und brennendes Fleisch
Metal im Alltag, Redaktions-Tagebuch | Autor: Sebastian | 25.03.2011 | 4 Kommentare
Wir haben einen neuen Toaster!
So weit, so langweilig. Dass es ein Wacken-Toaster ist, der das Schädel-Logo auf das Brot brennt, macht es schon wieder ein bisschen cool.
Richtig super wird das Teil aber erst durch die Bedienungsanleitung. Ja, das gibt’s auch für Toaster. Und ja, ich hab sie gelesen. Wer weiß, welche versteckten Funktionen das Teil so hat? Wie sich herausstellte: Keine. Die Anleitung kann da schon mehr.
Sie bescheinigt nämlich: Wir haben hier nicht irgend einen Toaster, sondern einen echten Metal-Toaster. Denn wie heißt es so schön:
„Führen Sie keine (…) Gegenstände aus Metal in den Toaster ein.“ Okay. Nur: Wohin denn dann damit? Wir konnten uns gerade noch so beherrschen.
Auch ein anderer Punkt gab uns Rätsel auf: „Halten Sie den Toaster außerhalb der Reichweite von Kindern.“ Haben wir gemacht. Der Ausflug zum Kindergarten um’s Eck war zwar spaßig, weil die Kinder so drollig auf und ab gesprungen sind während wir den Toaster über ihre Köpfe gehalten haben. Irgendwann taten uns aber doch die Arme weh. Und einen tieferen Sinn konnten wir auch nicht erkennen.
Dagegen haben wir keinen Grund gefunden, die Idee unseres Grafikers nicht in die Tat umzusetzen und uns ein schickes Branding mit dem Wacken-Logo zu verpassen. Freiwillige vor! Ich kann leider gerade nicht – ich philosophiere noch über die Bedeutung eines anderen Satzes aus der Anleitung. Ist es nur ein Warnhinweis oder schon sozialkritik, wenn es heißt “Brot kann brennen.“ Und: Stimmt das eigentlich?
Branding · Kinder · Küche · metal · Redaktion · Toast · Unsinn · Volo-Tagebuch · WackenDer SKI KING bricht das Gesetz
Unterwegs an der Front | Autor: Fabel | 11.02.2011 | 0 Kommentare
Der Ski King hat seinen Country Trash reformiert und befindet sich momentan wieder auf den Bühnen der Republik. Zusammen mit Gitarrist Peter Kafka (Ex-Fiddlers Green) und drei weiteren Mitstreitern geben die fünf, neben richtig viel Johnny Cash, auch Judas Priests “Breaking the Law”, “Turn The Page” von Bob Seger und sichere Nummern wie “Ace Of Spades” oder “Highway To Hell” zum Besten und hauchen ihnen eine ordentliche Portion Rockabilly ein. Zudem haben sie ihr neues Album “Trash Valley” mit im Gepäck.
Go and catch them live on stage!
Solltet ihr es dennoch zu keiner der zahlreichen Club Shows schaffen,
SKI`S COUNTRY TRASH sind neuerdings auch für Wacken bestätigt!
Ace Of Spades · Breaking The Law · Elvis · Johnny Cash · Judas Priest · Ski King · Ski´s Country Trash · Wacken
70000 Tons Of Metal – Der dritte Tag mit Landgang
Unterwegs an der Front | Autor: Leimsen | 28.01.2011 | 2 Kommentare
Mittwoch, 26. Januar: Landgang
Schon morgens um 7 Uhr fährt die „Majesty Of The Seas“ mal rechts ran, denn es steht ein Landgang an auf die mexikanischer Insel Cozumel an. Es sind organisierte Touren zu Pyramiden möglich, zu Maya-Ruinen, außerdem Pferdereiten, angeblich auch Jetski-Fahren, und von einem Strand hört man auch. Vermutlich wissen die hilfreichen Herrschaften vom „Guest Relations Desk“ es genau, aber die Rockerscharen sind zu beschäftigt mit Spaß haben, um die Details der Tagesausflüge zu klären. Obwohl sich näheres Hinsehen in den meisten Fällen gelohnt hätte. Aber der Reihe nach…
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Blog For Blood Folge 8: Vice + Hordak
Frischfleisch - Blog for Blood | Autor: Iron Anz | 23.07.2010 | 2 Kommentare
Liebe Blog-Freunde, User und Frischfleischfetischisten,
dass nicht alles Gore ist, was glänzt, hat schon so mancher erahnt. Und dennoch die weltweite Metal-Szene ist weiter auf dem Vormarsch. “There is no stopping this!” könnte man auf Neudeutsch sagen. Dass viele Leute der Meinung sind, dass die deutsche Szene im internationalen Vergleich keine qualitativ hochwertigen Bands an den Start kriegt, ist nicht nur kurz gedacht, sondern zudem schlichtweg falsch. Der Blog For Blood hat es sich ja zur Aufgabe gemacht hoffnungsvolle Bands vorzustellen, die sich harten Sounds verschrieben haben. In dieser Folge sind zwei junge Kapellen aus Deutschland dran…
amon amarth · Blog For Blood · Death Metal · Death Thrash · Hordak · In Flames · METAL HAMMER · Nachwuchs · Neaera · The Black Dahlia Murder · Vice · Wacken · Wacken Metal Battle · Wacken Open AirSpiegel.de: Wacken ist gut genug für Berichte, Metal aber albern
Metal im Alltag | Autor: Tobias | 29.10.2009 | 2 Kommentare
Brütal Legend ist das Spiel der Stunde und begeistert Metaller allerorts. Sogar den Spiele-Tester bei spiegel.de. Schade sind dabei die Nebensätze die zeigen, wie lächerlich der Autor Heavy Metal ansonsten findet:
„…eine der albernsten Musikrichtungen…“
„…zeigt, das Heavy Metal tatsächlich Spaß machen kann und deutlich besser ist als sein Ruf…“
Wäre soweit ja alles nicht so schlimm, wenn man nicht trotzdem seit Jahren Berichte über das Wacken:Open:Air lesen würde (hier z.B. die Bilderstrecke von 2009). Da heißt es dann auch nicht, dass Metal albern sei, sondern wird als Phänomen betrachtet.
Selbst das neue Immortal-Album ALL SHALL FALL ist einen Bericht wert – der sogar ausgesprochen gut ausgefallen ist und Fan-Blut zeigt.
Wo soll die Reise denn nun hingehen? Sind wir Metaller lächerlich – oder kann man uns ernstnehmen?

Brütal Legend
Wacken Samstag, Rückfahrt und Party im einzigen Matschloch
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 02.08.2009 | 1 Kommentar
Oh ihr besten Mit-Meilenfresser,
Autobahnen können alles. Da kommt man wenigstens vorwärts. Und dass jetzt kein Klugscheißer da draußen denkt „dazu sind sie ja auch gemacht“! Es gibt nämlich einen Hintergrund für die Freude an Autobahnen. Wir haben nämlich gestern den Loser-Abschied überhaupt vom Gelände gemacht.
Wie jedes Jahr war ca. 2.30h als Abfahrtzeit angeplant, damit wir über Nacht die Odyssee nach München einigermaßen gut hinter uns bringen können. Also schön alle in den Bus, Abfahrt, zehn Meter weit gekommen und in der einen noch übrigens Matschkuhle des Geländes festgefahren. Toll. Aber es kommt ja bald ein Tracktor, der uns rauszieht. Schade nur, dass der erst 4h Stunden später kommt. Wir sitzen also allesamt im Bus hören lautstark Monster Magnet und versuchen uns über die Tatsache hinweg zu trösten, dass wir jegliche Abschlussparty haben sausen lassen, um jetzt im Bus im Matsch zu sitzen und auf einen Traktor zu warten. Hat natürlich auch zur Folge, dass wir heute erst mitten in der Nacht in München ankommen werden. Yeah!
Dafür gab es gestern noch viele nette Interviews und gute bis großartige Konzerte. Machine Head haben z.B. trotz eher halbstarkem Anfang bald ganz schön geregelt und waren mehrfach so laut wie In Flames. Die zu erwarteten alten und neueren Klassiker waren natürlich alle dabei.
Volbeat haben ebenfalls zur großen Party geladen, die bei bestem Wetter und einem seit Tagen feierfreudigen Publikum bestens ankommt. Michael Poulsen hat wie immer alles im Griff, kommt aber in den Augen mancher Mit-Feierer nicht an die überragende Leistung von Heaven Shall Burn ran. Die sind auf jeden Fall die Gewinner auf der großen Bühne und küren sich mit einem fetten Set gleich selbst. Circle Pits laufen um jeden Stand und Aufbau vor der Bühne während ‘Endzeit’, ‘Voice Of Voiceless’ und all die dicken Brecher die Schädel wackeln lassen.
Gut, dass er zur Abwechslung ja auch noch Mittelalter-Spaß wie In Extremo, Subwy To Sally und Turisas gibt, Comic-Unterhaltung via Gwar und so weiter und so weiter. Aber das lest ihr alles bald im ganz großen Bericht der nächsten METAL HAMMER Ausgabe. Der muss nämlich morgen in aller Eile zusammengeschraubt werden, weshalb auch schon jetzt im wackelnden Bus die ganze Zeit die Rechner flirren. Texte vorschreiben, Bilder bearbeiten, so viel wie möglich schon zum Design nach München schicken.
Rock’n’Roll war irgendwie auch mal anders. Aber dann würdet ihr den Bericht auch erst deutlich später lesen…
Bilder und viele Video-Interviews gibt es aber schon in den nächsten Tagen auf www.metal-hammer.de.
Schön dass ihr via Blog dabei wart – wir sehen uns auf den nächsten Festivals!
MAXIMUM GRÜSSE im Namen der ganzen Redaktion!
Bericht · Blog · Festival · Heaven Shall Burn · Machine Head · Matsch · Volbeat · WackenWacken Samstag 2 – In Extremo, Hitze, Testament + Indianer
Unterwegs an der Front | Autor: Tobias | 01.08.2009 | 0 Kommentare
Tödesköppe,
die Sonne verbrutzelt unsere Metal-gefluteten Köpfe, der Schlamm ist tatsächlich fast weggetrocknet, Gwar haben ihr Interview abgesagt und ein gewisser Indianer ist eindeutig zu faul und dick geworden.
Soviel vom Wacken-Ticker, hier das Update en Detail. Kesselmeister Sebastian und Kompanie waren bei In Extremo beim Video-Interview. Bestens aufgelegt die Jungs, die natürlich nicht nur über Mittelalter und ähnliches gequatscht haben, sondern auch über Menschen, die ihre Bühnen-Outfits für Eigengebrauch ersteigern. Klingt komisch? Details demnächst im Video-Pit!
Gleich drauf kam ein Anruf. Oderus Orungus hat leider das Interview abgesagt. Ob das Furunkel juckt oder gerade eine weitere Dimension von der Special Force Gwar niedergemacht werden muss, ist unklar.
Anyway, bleibt mehr Zeit für Metal. Dafür sind ja schließlich hier. Gut, dass Testament grad spielen. Rechtzeitig zu ‘Burnt Offering’ im Staubland eingetroffen und anschließend noch ‘Into The Pit’ und ‘Disciples Of The Watch’ gefeiert, bis irgendwas einfach zu sehr nicht stimmte. Schwer gegrübelt und schnell kombiniert: die Show ist zu statisch. Der dicke Indianer bewegt sich einfach zu wenig. Etwas mehr Show-Faktor anstatt nur auf dem Mikroständer Luftgitarre zu spielen wäre hier ganz ratsam. Da es aber in der Sonne eh unerträglich warm wird, geht euer Pussy-Erzähler dann doch mal lieber Richtung Stand, in dem ein einsamer Marcel sitzt und auf Fragen an seine Metal-Expertise wartet.
Un nu? Nu haben wir schnell noch das Heaven Shall Burn Interview verschoben, warten auf Machine Head zum Plausch und werden dazwischen noch die ‘Endzeit’ hailen.
In brütender Hitze.
Besser als Regen, klar. Aber wer hat eigentlich damals beim Erfinden des Heavy Metal festgelegt, dass wir alle Schwarz tragen müssen?!? So ne Scheiße wenn die Sonne brutzelt.
So far, so good, so what? Wir wandern mal zur Endzeit.
Bericht · Blog · Festival · Gwar · In Extremo · testament · WackenSuche im Blog
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